15.03.08 18:04 Uhr
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Bayreuth: Evangelisches Kirchenparlament fordert 120 km/h auf der Autobahn

Wie ein Sprecher der Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern am vergangenen Donnerstag bestätigte, wurde diese Forderung mit außergewöhnlicher Mehrheit der 108 Delegierten angenommen.

Schon jetzt sind evangelische Kirchenmitglieder dazu aufgefordert, sich an Tempo 120 auf Autobahnen zu halten. Dadurch soll auch der Kohlendioxid-Ausstoß begrenzt werden.

Bei ihrer Wahl am vergangenen Montag hat die neue Synodalpräsidentin, Dorothea Deneke-Stoll, bereits gesagt, dass sie sich verstärkt für den Klimaschutz einsetzen werde. Sie nannte die damit verbundene Wahrung der Schöpfung zum bevorzugten Themenbereich und die Synode wird sich damit auch beschäftigen


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Autobahn, Bayreuth, Kirchenparlament
Quelle: www.oberpfalznetz.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2008 17:59 Uhr von jsbach
 
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Von der katholischen Seite ist mir bisher keine solche Aufforderung bekannt, sich an ein Tempolimit von 120 km/h zu halten
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15.03.2008 18:38 Uhr von udo1402
 
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Also: ich kann diesen Mist einfach nicht mehr hören !!

Erst die Grünen und jetzt ?, ich glaubs ja nicht !!

Wahrung der Schöpfung, ((grrrr )) auf unserer Autobahn ??

Das Kirchenparlament?? Sollte sich lieber um Not* und Elend* Gedanken machen !!

Aber was diese Wörter bedeuten ist der Kirche schon längst entfallen !!
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15.03.2008 18:40 Uhr von vst
 
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soso: >Bayreuth: Evangelisches Kirchenparlament fordert 120 km/h auf der Autobahn<
mindestgeschwindigkeit? bin ich dabei
:-)
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15.03.2008 19:49 Uhr von CyG_Warrior
 
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@vst: Und ein TOTALES Überholverbot für LKW´s, sobald weniger als 3 Fahrspuren je Richtung zur Verfügenung stehen!

@News: Wann merkt denn auch mal der letzte Hinterweltler, dass ein Tempolimit auf den deutschen Autobahnen nur eine kaum messbare Verringerung des CO2-Ausstosses in D mit sich bringt?
Da gibt´s doch nun reichlich Studien drüber.....btw, z.Z. liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den BAB´s bei ~108 km/h...was soll das also?
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15.03.2008 20:28 Uhr von Begosch.xy
 
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wenn sich die kirche einmischt dann sollte die auch so konsequent sein und sonntagsfahrverbot fordern. dann braucht man auch nicht zur kirche dackeln, soviele sonntagsklamotten zum ausführen braucht frau auch nicht mehr und die kleinen können ausschlafen.

im ernst, die kirche sollte sich nicht in die politik einmischen. dürfen. ganz zu schweigen, dass die forderung humbug ist, siehe meinem vorschreiber.
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15.03.2008 23:05 Uhr von Legendary
 
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Die Zeiten indenen die Kirche: hier was zu melden hatte sind doch längst passe..Keine Aufregung..im Christentum is es ja nicht wie im Islam..da hat die Religion ja nun immer noch das sagen..was so manches erklären dürfte.
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15.03.2008 23:41 Uhr von Joeiiii
 
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In Österreich darf man maximal 130km/h fahren. Ein Modellversuch mit 160km/h wurde meines Wissens wieder beendet.

Mehr Geschwindigkeit ist auch nicht wirklich nötig, oder? Die Richtgeschwindigkeit von 110km/h, nach der man sich eben richtet oder nicht, ist doch sowieso für die Katz.

Ich für meinen Teil kann es mit mir selbst vereinbaren mit meinem BMW mit 200km/h über die deutsche Autobahn zu brettern. Wenn ich einen Unfall habe und dabei sterbe, dann wäre das ja mein Problem. Nur würde ich mit so einem Verhalten auch andere Menschen gefährden, und das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

Es ist schon eine Illusion zu denken bei Tempo 130 noch rechtzeitig bremsen zu können wenn vor einem etwas passiert. Mit Tempo 200 kann man eigentlich auf das bremsen ganz verzichten, da die meisten Raser ja auch viel zu wenig Abstand halten, und aus diesem Grund sowieso voll hinten drauf knallen. Da könnte man schon fast sagen: "Lieber einen Unfall mit ein paar Toten, als einen Unfall mit 3 Schwerverletzten, die letztenedes gelähmt aus dem Krankenhaus entlassen werden."

Diese Raserei muß doch wirklich nicht sein, oder? Wozu rast man? Damit man 15 Minuten länger schlafen kann? Damit man 10 Minuten früher ankommt? Damit man "Freunden" imponieren kann?

Beispiel:

Strecke = 100km

Bei einer Geschwindigkeit von 100km/h braucht man dafür 60 Minuten.
Bei einer Geschwindigkeit von 130km/h braucht man dafür 46 Minuten.
Bei einer Geschwindigkeit von 160km/h braucht man dafür 37,5 Minuten.
Bei einer Geschwindigkeit von 200km/h braucht man dafür 30 Minuten.

Zahlt es sich wirklich aus, daß man das eigene Leben und das Leben von Mitmenschen dadurch gefährdet, daß man sich ein paar Minuten spart? Zumal ja auch viele Fahrten auf der Autobahn wesentlich kürzer sind als 100 Kilometer, und die Zeitersparnis dadurch nur weitaus geringer ist als im Beispiel.
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15.03.2008 23:57 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
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ohne Porsche: Keiner von den Leuten hat ein schnelles Auto
Ist möglicher Weise noch nie in einem gesessen.

120 Km/h Geschwindigkeitsbegrenzung sollte nur für Fiat Panda gelten.
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16.03.2008 00:39 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
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Porsche GT 2: Ich habe schon mal eine Notbremsung eines Porsche GT 2 auf der Autobahn mit über 260 Km/h gesehen.
Obwohl der Porsche von der Fahrbahn mit 2 Räder links von der Fahrbahn abgekommen war, seine Fortschrittliche Technik hat ihm das Leben geschenkt.
Das weiterentwickelte PSM (Porsche Stability Management): erhöhte Bremsbereitschaft und Vorbefüllung der Bremsanlage. hat das Fahrzeug wieder auf die Strasse gezogen.
Jedes andere Auto wäre da hoffnungslos abgeflogen.

Ich möchte dazu nur so viel sagen, die Technik erlaubt es immer sicherer unterwegs zu sein.
Mercedes BMW und viele andere Fahrzeuge haben heute bereits auch schon einen Brems Assistenten eingebaut.

So wie das ABS das Fahrzeug in der Kurve lenkbar und somit beherrschbar macht, so lässt der Brems Assistent den Fahrer Ausweichmanöver innerhalb einer Vollbremsung durchführen.
Dies ist entscheidend besser als eine maximale Bremsverzögerung und das stehenbleiben aus hoher Geschwindigkeit.

Geschwindigkeitsbegrenzungen von 120 Km/h auf Autobahnen sind heute nicht mehr angebracht.
160Km/h wären doch eine echte Alternative oder nicht?
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16.03.2008 02:00 Uhr von Borgir
 
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was: zur hölle haben die denn zu melden?
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16.03.2008 06:22 Uhr von Gegen alles
 
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Kirchenparlament fordert 120 km/h: Können sich diese Menschen nicht um wichtigere Sachen kümmern?
Und ausserdem soll sich die Kirche aus "weltlichen" Dingen raushalten.
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16.03.2008 07:48 Uhr von landlord
 
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Ok zur Kenntnis genommen, nächstes Thema.
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16.03.2008 09:12 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Mein Senf: Man kann sicherlich über Tempolimits diskutieren, keine Frage. Jedoch nicht mit diesem Argument. Gerade in Österreich hatte man diesen Modellversuch durchgeführt in dem versucht wurde nachzuweisen dass ein Tempolimit den CO2-Ausstoß vermindert.
Das Ergebnis gab zu denken. Mit verminderter Geschwindigkeit und hohem Verkehrsaufkommen erhöht sich der CO2-Ausstoß drastisch.

Die BRD als Tranistland sollte erst selbst fundierte Studien zu diesem Thema durchführen, bevor man wieder etwas ohne Überlegen einführt was man im Nachhinein schwerlich rückgängig machen kann. Gerade in DE herrscht flächendeckend ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Tempolimits auf Autobahnen könnten eventuell zu einem Verkehrsinfarkt führen. Die Verpestung der Umwelt wäre ungleich höher wenn 1 Auto 5 Stunden Stopp and Go fährt als wenn es sich schnell bewegt. Denn bedenke, der Verkehr der danach auch noch kommt ist der gleiche, ob man schnell oder langsam fährt.

Ich denke die ganzen Tempolimitbefürworter springen jetzt einfach nur auf den Zug des Klimaschutzes auf, denn es sind die gleichen Parteien und Organisationen die Tempolimits auf Autobahnen seit Jahren, allerdings mit anderen Argumenten fordern.

Meiner Meinung ist hier die Umwelt nur das Mittel zum Zweck.
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16.03.2008 10:03 Uhr von mister-kanister
 
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@joeiii: [edit, aVersus]

du siehst doch an deinen rechenbeispielen selber dass das absoluter quatsch is
wenn ich mit 160 km/h 20 minuten schneller die gleiche strecke zurücklegen kann als mit 100 km/h is doch klasse

und wenn ich mit 200 auf der linken spur unterwegs bin und es zieht aus dem nichts einer rüber auf die linke spur, weil er vorm rüberziehen nich über sie schulter schaut oda sogar nichmal in den spiegel (ja solche deppen gibt es zuhauf), wer is dann schuld?
ich, der mit 200 und vorraussicht auf der linken spur fährt oder derjenige der sich vor dem fahrspurenwechsel nich vergewissert ob von links ein auto kommt?

die antwort sollte jedem bekannt sein, der den führerschein in einer deutschen fahrschule gemacht hat
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16.03.2008 10:06 Uhr von mister-kanister
 
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achja noch was: in so einer angelegenheit hat die kirche nichts verloren, würd gern wissen wo die kirche was mit dem straßenverkehr zu tun hat
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16.03.2008 11:49 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Raser: Aus Gründen der Verkehrssicherheit und gegen hemmungslosen Rasen, welches Menschenleben gefährdet, befürworte auch ich ein Tempolimit auf Autobahnen. Vielleicht 160 oder 180 km/h als Schmerzgrenze. Ein gewisser Abstand zum langsameren LKW-Verkehr sollte aus Gründen des Verkehrsflusses aber unbedingt eingehalten werden.
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16.03.2008 23:38 Uhr von Köpy
 
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Tempolimit hin oder hier. Ich hätte da nen kleinen Vorschlag. Tagsüber generell 6 Uhr - 20 Uhr 130km/h und Nachts halt vormale 130 Richtgeschwindigkeit. Schneller kann man am Tage eh nicht fahren. Aber trotzdem hat die Kirche da gar nicht zu melden.
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17.03.2008 09:06 Uhr von Tampeldor
 
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Pro Tempolimit: Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen ist völlig okay. Erst wenn die Studien, die Schlomo Raffzahn vorschlägt, wirklich widerlegen, dass ein Tempolimit der Umwelt mehr schadet als nützt, bin ich gegen ein Tempolimit. Aber solche Studien sollten unabhänig erstellt werden, und nicht schon wieder von einer Interessenslobby. Und solange die noch nicht das Gegenteil beweisen, bin ich gegen die Raserfraktion, die keine Manieren aufweist.

@joeiii für den Verkehr, der mit 150 km/h auf der Autobahn "dahinschleicht", ist es auch schwer wenn vor ihm ein LKW auf die mittlere Spur wechselt, und er auf die linke Spur ausweichen muss, wo wieder ein bedenkenloser Raser mit 200 km/h anrauscht und denkt, schon wieder so ein Linksspurpenner, der nicht in den Außenspiegel guckt *lol*. Dies gibt ihm immer noch nicht das Recht, dicht aufzufahren, und damit anderer Menschenleben zu gefährden.

Ich finde den Verkehr heute zu aggressiv. Wenn alle sich mal ein bisschen zurücknehmen würden, würde der Verkehr als entspannt gelten. Meine Meinung.
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18.03.2008 02:42 Uhr von mister-kanister
 
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@admin: mein kommenatar wurde gelöscht :( ... warum?
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21.03.2008 17:30 Uhr von Joeiiii
 
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@mister-kanister: >>@joeiii 16.03.2008 10:03 Uhr von mister-kanister

du bist echt n dummkopf
du siehst doch an deinen rechenbeispielen selber dass das absoluter quatsch is
wenn ich mit 160 km/h 20 minuten schneller die gleiche strecke zurücklegen kann als mit 100 km/h is doch klasse<<

Falls du dich wundern solltest warum man noch mehr Beiträge von dir löscht, dann denk mal eine Sekunde darüber nach. Mag es daran liegen, daß du Leute, die eine andere Meinung haben als du, als dumm bezeichnest, und auch ansonsten mit deiner Wortwahl nicht allzu sorgfältig umgehst?

Ein Tempolimit ist sicherlich erstrebenswert. Nicht weil es die evangelische Kirche vorschlägt, oder weil es für die Umwelt gut oder schlecht ist, sondern weil es einfach gefährlich ist mit 200km/h über die Autobahn zu brettern.

Abgesehen davon gibt es in ganz Europa nur ein Land (Italien) wo man, allerdings nur auf dreispurigen Autobahnen, und auch nur bei entsprechender Beschilderung, 150km/h fahren darf. Ansonsten ist die Geschwindigkeit auf maximal 130km/h beschränkt.

Und es ist auch sicherlich NICHT nötig dieses Limit zu erhöhen. Eigentlich wundert es mich ja, daß die EU da noch nicht eingeschritten ist. Wo bleibt das EU-Einheitstempolimit ??? Wer Krümmungsnormen für Bananen hat, der braucht auch ein EU-weites Tempolimit.

Abgesehen davon ist es falsch zu denken, daß man umso mehr rasen kann/soll, umso sicherer die Autos werden. Was nützen einem die besten Bremsen und die beste Technik, wenn man es zwar schafft stehen zu bleiben, und der nachkommende Fahrer schafft es nicht? Dann kracht es wie gewohnt.

Die Fahrzeugsicherheit wird deshalb erhöht, damit weniger Unfälle einen tödlichen oder gefährdenden Ausgang haben. Dieses Vorhaben hat absolut NULL Sinn, wenn man dafür doppelt so schnell und dreimal so rücksichtslos fährt wie ohne diese ganze zusätzliche Sicherheit.

Beim Autofahren das Hirn einschalten ist das beste Sicherheitspaket was man sich selber schnürren kann. Alles was einem die Autohersteller sonst noch an Sicherheit ins Auto packen können ist relativ nutzlos, wenn man es darauf anlegt sich und andere zu gefährden.

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