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Tibet-Krise könnte zum Boykott der Olympischen Spiele führen

Das harte Vorgehen chinesischer Sicherheitskräfte könnte eventuell zu einem Boykott der Olympischen Spiele 2008 in Peking führen. Bisher kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, die Exilregierung Tibets spricht von 100 Toten. Viele Mönche befinden sich im Hungerstreik.

Die Chinesen forderten die Demonstranten zur Kapitulation bis spätestens kommenden Montag auf. Wer bis sich bis dahin ergebe, könne mit Nachsicht rechnen. In Lhasa herrscht Ausgangssperre, der Flughafen ist in der Hand des chinesischen Militärs.

Die USA und Deutschland kritisierten das Vorgehen der chinesischen Regierung scharf und forderten Gespräche mit den Vertretern Tibets von den Chinesen. Auch ein Appell des Dalai Lama, die Gewalt einzustellen, wurde bisher nicht beachtet.


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WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spiel, Krise, Olymp, Boykott, Olympische Spiele, Tibet
Quelle: www.bild.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2008 15:01 Uhr von JustMe27
 
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Freiheit für Tibet! Die Besetzung muss ein friedliches Ende finden. Im Moment sieht es aber eher nach einem blutigen Ende aus.
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15.03.2008 17:04 Uhr von terrordave
 
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und: was genau soll es bringen, die spiele zu boykottieren? hat das damals 1980 was genützt? das ist sowas von falsch und heuchlerisch - groß über sowas reden, damit das aufrichtige volk denkt "jawoll, jezt zeigen wirs den chinesen"? die bekommen das doch dann eh nicht mit, bei der zensierten presse. das ist nur der ausflucht der politk, nicht wirklich maßnahmen ergreifen zu müssen, denn natürlich werden weiterhin unmengen an kapital und know how an china fließen. interessiert die dortige führung doch einen dreck, ob jetz ein paar sportler weniger in die von sklaven erbauten arenen einziehen werden.
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15.03.2008 17:18 Uhr von Jimyp
 
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Wäre schon mal ein erster Schritt. Der nächste sollte sein, China komplett zu boykottieren!
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15.03.2008 17:27 Uhr von vst
 
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ein boykott bringt: genausoviel wie in moskau und in los angeles.
nichts.

weiß noch jemand, dass auch andere olympische spiele boykottiert wurden?
1956 in melbourne? nein?
einzelne verbände boykottieren schon seit jahren. nur nennen sie es anders.
ein iranischer judoka hat vor seinem kamp gegen einen israeli gefressen, damit er gesperrt wurde, weil er sein kampfgewicht überschreitet.
iraner sind auch gern mal verletzt, wenn sie gegen israeli antreten sollen.
heißt dann nicht boykott, ist aber einer. bringt das was?
nö. nix.

meiner meinung nach ist das sache der politik und nicht sache des sports.

aber es traut sich ja keiner sich mit china anzulegen.
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15.03.2008 17:36 Uhr von Jimyp
 
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@vst: Es müsste einen richtigen Boykott geben, der die ganzen Spiele platzen lässt. Das würde was bringen, dann wären die Mrd. Investitionen Chinas komplett für die Tonne.
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15.03.2008 17:51 Uhr von vst
 
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und wer macht das? das traut sich doch keiner.

stell dir mal vor, die merkel würde das irgendwo zur sprache bringen.

die reaktionen aus aller welt würde ich gerne hören.
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15.03.2008 18:09 Uhr von kleiner erdbär
 
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@ justme27: "Im Moment sieht es aber eher nach einem blutigen Ende aus."

ich glaube, wenn ein volk lange genug unterdrückt wird, dann nimmt es auch ein blutiges ende in kauf - frei nach dem motto: lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende!

nur befürchte ich eher, dass die besetzung & unterdrückung noch lange kein ende hat ... das kleine tibet wird nicht wirklich was gegen den "grossen bruder" china ausrichten können, die chinesen sind da ja bekanntermaßen nicht zimperlich, die werden tibet militärisch überrollen & es dann noch so hinstellen, als wären die bösen tibeter die agressoren gewesen...!!!
und die internationale staatengemeinschaft wird mal wieder tatenlos zuschauen... >:o(


@ topic:
die blockade der spiele würde nur was bringen, wenn wirklich alle mitmachen würden - und auch dann wäre es nur ein symbolischer akt!
viel sinnvoller wäre eine wirtschaftsblockade - aber das ist natürlich utopisch, dafür ist china als handelspartner viel zu wichtig ... und bei geld hört eben nicht nur die freundschaft auf, sondern da werden auch die menschenrechte schnell mal zur nebensache!!!
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15.03.2008 18:17 Uhr von Jimyp
 
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@ vst: Hmm, also ich glaube, dass es zum größten Teil keinen negativen Reaktionen geben würde. China hat nicht besonders viele Freunde auf der Welt.
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15.03.2008 18:21 Uhr von vst
 
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jimyp: sie haben sehr viele freunde

in deutschland allein schon
daimler, siemens, bosch, bmw......

alle global tätigen unternehmen dieser welt würden sturm laufen.
und wie du sicher weißt, hängen regierungen auf der ganzen welt am tropf global tätiger firmen
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15.03.2008 18:24 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Interessante und gelungene News. Leider haben auch hier die lieben Checker wieder gepennt.

Im zweiten Absatz ist da ein Wort zuviel "Wer bis sich bis dahin ergebe [...]"

Kein Vorwurf an den Autor, da ich weiß das solche Bolzen auch oft genug von Checkern eingepflegt werden.

Zum Thema:
Freiheit für Tibet!!!!
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15.03.2008 18:39 Uhr von Götterspötter
 
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Verlogenheit der Welt !!!!! Es ist zum kotzten !!!!

Die Welt schafte es den Irak wirtschaftlich zu isolieren .....

Der Iran ist auch kein Problem !!

Kuba ...... brauchen wir nicht drüber diskutieren .....

Warum diese "Ausnahme" bei China ?????? - klar die globale Wirtschafts-Welt braucht Arbeits-Sklaven ........

da schaut man schon mal weg - wenn Studenten niedergemeztelt werden ........ Menschen unter falschen Arbeitsbedingungen verstümmelt und getötet werden ...... ganze Volksgruppen unterdrückt und ausgerottet wird !

Ich habe nichts gegen Chinessen - ganz und gar nicht - habe in Shanghai und Guangzhou sehr gute Freunde .......

Aber ich werde die "Spiele" boykottieren !!! und jeden als "Heuschler" anreden der sich diese in China anschaut !!!
Weil diese "Olympischen Spiele" eine FARCE darstellen

China verstösst wie kein anderes Land der Geschichte gegen das Grundprinzip dieser Spiele ...... Es ist eine Friedensveranstaltung und ein "Grundpfeiler" der freien Demokratien der Welt !! Das war schon bei den alten Griechen so !!!

Und wenn die "mächtigen der Welt" nicht gegen diese Ungerechtigkeiten in China vorgehen - sollte jeder noch freihe Mensch sich dagegen stellen was da diesen Sommer an "Peinlichkeiten" abgehen wird !!!
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15.03.2008 18:50 Uhr von christi244
 
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Na ja Hier wird mal wieder großspurig gelabert ... man vergesse bitte nicht, dass Olympia für die Chinesen eine Statusgeschichte ist ... und Boykott könnte sich für die einzelnen Nationen in den Auftragsbüchern niederschlagen ... . Die Wirtschaft wird diesen Boykott schon zu verhindern wissen.
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15.03.2008 19:23 Uhr von Götterspötter
 
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@christi244: :D ...... was will die "Wirtschaft" denn machen ???

Mein Gehirn an die TV-Buche anschliessen ...... hätten "Die" bestimmt gerne - glücklicherweise sind wir - so weit noch nicht.... :D

Und ob es mir Andere "gleich tun" ist mir erstmal egal - wenn ich durch mein Handeln erreiche, das nur eine handvoll Menschen anfangen sich ein paar Gedanken zu machen, was in China und auf der Welt passiert - habe ich schon viel erreicht.

Man verändert die Welt nicht durch "Befehle" - sondern durch "Vor-Leben"

Die Idee "Angst regiert die Welt" hat sich noch nie lange gehalten, weil es immer ein paar Mutige gibt die den "Lemmingen" zeigen, das man der "blinden Masse" trotzen kann.

Das "regierende China" hat vor den micro-Volk Tibet eine "Scheiss Angst" und versucht diese Krise mit grosser politischer Propaganda vor den Volk und der Welt zu verstecken.

*******

Ich war zwar damals nicht dabei als "Hitlerdeutschland" die Olympischen Spiele ausrichtete - kenne das nur aus Dokus ...... und ich kann deshalb auch keinen Vergleich ziehen - ABER ich habe das gleiche "komische" Gefühl in der Magengegend wenn ich an den Olymischen Sommer 2008 denke !!!!!!!!!!! sorry
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15.03.2008 19:28 Uhr von christi244
 
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Götter: Menno hast Du ein Vertrauen in die Standhaftigkeit der Politik ... glaubst Du ernsthaft, die Wirtschaft wird es sich bieten lassen, wenn durch einen Boykott Kohle flöten gehen sollte?

Und wer bitte setzt die Interessen der Wirtschaft normalerweise durch? Womit wir bildschön bei der Politik gelandet wären ... bei deren privaten Konten nämlich.
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15.03.2008 19:45 Uhr von Götterspötter
 
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@christi wie kommst du denn darauf ??? ...... von Politikern (ganz besonders in Deutschland) halte ich überhaubt nichts !!

Ich glaube da denken wir ähnlich ......

Für mich sind deutsche Politiker heute nichts weiter als "Wirtschafts-marionetten" .... egal welcher "Farbe" !!

Nur !!!!

Das Volk sitzt normalerweise vor dem Kasperle-Theater und wenn es lernt "genau hin-zu-schauen" kann es die Fäden des "Manipulators" sehen ...... und wenn das Volk dann auch noch genau "hinhört" wird es mitbekommen das die "Stimmen" die es hört auch nicht von den "Puppen" kommt !!!!

Jetzt braucht "Das Volk" nur "einen Mutigen" der aufsteht und mit einem "scharfen" Werkzeug die "Stippen kappt" und schon ist der "bunte Spuck" vorbei.

Will heissen - wenn die "Puppen" für die wir die "Eintritt" bezahlen - nicht das halten was uns vor dem Theater angeboten wird - sollten wir unsere Geld wiederverlangen und uns ein "Anderes Theater" suchen

Irgendwann schnallt auch der "dümmste" Zuschauer, das er betrogen wird !!!!

******
Gott habe ich heute meinen poetischen .... *lach ...
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15.03.2008 19:59 Uhr von christi244
 
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Sorry Götter ich dachte schon ... ;-).

Thema Marionetten: eben!!!

Ich denke, dass auch der dümmste Zuschauer mittlerweile rafft, wie er betrogen wird ... aber wenn dann die Wahlen kommen ... sieht das dann wieder anders aus und man könnte meinen, die halten das Kasperle-Theater für eine Reality ...
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15.03.2008 20:34 Uhr von Gerechtigkeit18
 
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Götterdämmerung: Der Wunsch der Tibeter nach staatlicher Souveränität kann nur begrüßt werden. Ich fordere den Abbruch aller diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik China sowie die Anerkennung von Formosa als offizielle chinesische Vertretung. Ferner muss unverzüglich ein internationales Armeekorps nach Tibet entsandt werden um das Land vom maostischen Joch zu befreien!
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15.03.2008 20:45 Uhr von virom-design
 
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@isolde: Sehe ich genauso, allerdings finde ich das der Druck auf China wachsen muss. Sowas geht eigentlich nur mit militärischer Gewalt oder Boykott. Ich glaube die Regierung wird sich dumm und dämlich ärgern wenn ihre Spiele ohne Athleten oder ohne ausländische Presse stattfindet.
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15.03.2008 20:51 Uhr von Deniz1008
 
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ein boykott der nato-länder wäre von vorteil ähnlich wie im jahre 1980 während der olympischen spiele in moskau....
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15.03.2008 21:08 Uhr von Gerechtigkeit18
 
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@isolde: Nur geht es nunmal nicht um die wirtschaftliche Expansionspolitik der USA, sondern um die Volksrepublik China. Aus deinem Beitrag lese ich den typischen naiven Antiamerikanismus heraus der heute weitläufig verbreitet ist. Kannst du dir vorstellen, dass in einer Zukunft die wir nicht kennen, das chinesische Volk in Freiheit leben wird? Dazu muss der Druck auf die chinesische Regierung aber so stark werden das ihr marodes System von innen heraus zusammenbricht. Soviel zum Thema "China als wichtiger Handelspartner kann nicht komplett boykottiert werden."
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15.03.2008 21:32 Uhr von KorpsDerFreiheit
 
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Wirtschaft um jeden Preis? Ist die Wirtschaft wirklich wichtiger, als das wir die Menschen vor Ausbeutung und Unterdrückung bewahren? Genau nämlich das passiert in China. Seit die Chinesen Tibet besetzt haben, wird die Bevölkerung unterdrückt.

Und das die Bundesrepublik Deutschland die Volksrepublik China als Handelspartner braucht und umgekehrt ist lächerlich. Man sieht ja, was die Chinesen von uns halten, wenn sie meinen sie könnten einfach einen Trojaner in den Bundestag einschleusen und uns ausspionieren. Auf solche Handelspartner kann man verzichten. Es ist sowieso nicht zu verstehen, wie die Bundesrepublik Deutschland mit einem Staat Handelsbziehungen führen kann, der gegen die Menschenrechte verstößt und seine Bevölkerung ausbeutet. Die Frage ist, ob die Wirtschaft wirklich mehr Wert ist, als wenn Menschen ihrer Freiheiten beraubt werden.

Ich sage dazu ganz klar "Nein"! Darum fordere ich den Abbruch aller diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik China. Denn nur weil die Chinesen eine Bevölkerung von mehr als einer Milliarde haben, müssen sie nicht meinen sie könnten deswegen andere Intressen von anderen Staaten ignorieren oder ihnen sogar drohen. (Dies war nämlich genau der Fall, als unsere Bundeskanzlerin den Dalai lama empfangen hat.)

Deswegen forder ich die volle Unterstützung der Nato und der EU für den Wunsch der Tibeter nach einem souveränen Staat.
Und wenn die Chinesen, diesem Wunsch nicht entsprechen wollen, müssen endlich andere Maßnahmen vorgenommen werden. Damit die Tibeter auch in den Genuß eines freien, demokratischen und souveränen Staates kommen.
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16.03.2008 03:46 Uhr von k4ne01
 
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@ PortaWestfalica: Ein Genikschuss is doch deutlich "besser" als jemanden hängen´.
Zum Teil haben die Verurteilten in den Nürnbergern Prozessen länger als als 12 Minuten am Strick gebaumelt bis ein genädiger Henker eingeriffen hat.

Aber dennoch ein Land zu unterstützen, dass die grundlegenden Menschenrechte nicht anerkennt, ist nicht richtig.
Ich bin nicht immer mit unserer Bundeskanzlerin einverstanden, aber in diesem Fall hat sie Recht und ich würde eine Verschärfung ihrer Politik in diesem Fall unterstützen.
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16.03.2008 03:59 Uhr von N3m0
 
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Im Osten nix Neues: Ich muss da vst zu seinem Kommentar zustimmen.

Seit Jahrzenten unterdrückt China die Tibeter und verweigert dem tibetanischen Volk die Unabhängigkeit und das recht auf die eigene Volksbestimmung.

Und weil China eine ernstzunehmende Potenzmacht ist, will kein Land die Hand heben und protestieren, weil Vieles aus China kommt und viele westliche Unternehmen dort investieren.

Das einzige was wirklich die chinesische Regierung empfindlich Treffen kann ist ein ernsthafter Boykott mit allem drum und dran (Boykott an den Olympischen Spielen, Ware aus China verweigern usw).

Nur internationaler Druck kann eine diktatorische Regierung in die Knie zwingen.

Ich finde es eine Unverschämtheit dass so ein friedliches Volk wie die Tibeter solange darunter leiden müssen.
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16.03.2008 07:15 Uhr von meisterthomas
 
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Geld stinkt nicht und Sport auch nicht, oder? Beides wird gedopt, subventioniert und korrumpiert, beides stinkt zum Himmel.
Olympia war einst das Symbol für einen freien und fairen Wettkampf. Heutzutage ist der Sport kommerzialisiert und die Wirtschaft monopolisiert.

Ein fairer Sport verlangt nicht nur Fairness unter den Sportlern, sondern ist ein Symbol von Fairness unter den Menschen. Olympia gerinnt uns in China zu einer kommerziellen und Menschenrechts verachtenden Farce.

Als Symbol von Fairness ist Sport in erster Linie ein politischer Anspruch, ja ein altes Symbol unserer demokratischen Gesellschaftsordnung. Zwar behaupten unsere Politiker, sie seien Demokraten, aber das Geld scheint ihnen wichtiger.

Was das International-Korrupte-Komitee aus den den olympischen Spielen gemacht hat, verdient nicht mehr den Namen Olympia.
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16.03.2008 08:08 Uhr von vostei
 
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Die Olympiade hat 1936 ihre Unschuld verloren. So schauts aus. Auch wenn immer wieder betont wird, dass die olympische Bewegung eine unpolitische ist, muss sie sich nicht wundern, wenn sie als Hebel im politischen Ränkespiel benutzt wird, da sie sich selbst zu einem globalen Geschäft gemausert hat.

Geschäft / Globalisierung / politische Systeme / China.

Ich sag einfach mal kurz und knapp: die Chinesen sind nicht dumm.
Hitler und Stalin habens mit einem heißen und (später) kalten Krieg probiert ihre jew. Vorstellungen des menschlichen Zusammenlebens durchzudrücken - die Chinesen sind da geschickter:

Sie bieten dem Kapitalismus Sklaven, Märkte und Ressourcen + Brot und Spiele - der Rest bleibt einfach abzuwarten... (das sich der Kapitalismus selbst zerlegt)

:D also was soll man da boykottieren? Die eigene Verantwortung sich auf dieses erzkapitalistische Spielchen eingelassen zu haben?

Fazit: die Welt schaut und schaute immer solange zu bis es kracht und anschließend was dran zu verdienen gibt und gab.

Isso - leider.

*heiterbleiben*

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