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Religion: Weiter Diskussion um muslimisches Gebet an Schulen

Die Diskussion um den Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichtes zum muslimischen Gebet ist weiter in vollem Gange. Özcan Mutlu, der bildungspolitische Sprecher der Grünen, empfiehlt dem Senat, sofort Beschwerde einzulegen.

Es steht zu befürchten, dass sich Schüler gegenseitig unter Druck setzen könnten, ein Problem, das bereits jetzt zur Fastenzeit besteht. Muslimische Schüler müssten sich schon heute vor anderen muslimischen Schülern rechtfertigen, wenn sie die Fastenzeit nicht einhalten.

Der Landesschulbeirat befürchtet, dass Religion dazu benutzt werden könnte, sich abzugrenzen oder andere auszugrenzen. Berlins Innensenator Körting ist der Meinung, dass Religionsfreiheit nicht bedeutet, Anspruch auf eigene Bet-Räume zu haben. Der Staat müsse nicht auch noch das Beten finanzieren.


WebReporter: ThinkingMan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schule, Weite, Religion, Diskussion, Gebet
Quelle: www.welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2008 10:27 Uhr von ThinkingMan
 
+0 | -0
 
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Nicht konfessionelle Schulen sollten weiterhin neutrale Räume bleiben. Bei allem Respekt vor gläubigen Menschen sollten doch auch die nichtreligiösen Menschen respektiert werden. Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert. Die Zeit, wo man sich für "Mein Gott ist besser als Deiner!" die Köpfe eingeschlagen hat, sollte eigentlich schon seit einigen Hundert Jahren vorbei sein. Hoffnungen mache ich mir da aber keine.
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15.03.2008 13:13 Uhr von Borgir
 
+6 | -12
 
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wo ist das: problem? lasst die doch beten!! ich versteh nicht, wo sich da ein problem darstellt. damit wird niemand verletzt oder sonstwas. und zu argumentieren, die würden das in ihrem land nicht zulassen, dass christen so eine extrawurst bekommen, ist schwachsinn. wir sprengen uns ja, wie ein sehr geringer teil der muslime der welt, ja auch nicht in die luft weil die es tun.
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15.03.2008 13:32 Uhr von Mediacontroll
 
+3 | -8
 
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Bogir??? Bist du echt ??


Irgendwie bin ich jetzt verwirt... mhh..


Ansonsten stimme ich dir diesmal (sehr komisch) voll ZU !!
Aber natürlich darf es nicht wie in der News formuliert zu zwang werden.
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15.03.2008 13:46 Uhr von psychokind123
 
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Bloß nicht! In den Schulen sollte eigentlich auch die deutsche Kultur nähergebracht werden. Und ein muslimisches Gebet gehört nicht dazu.

Erst wenn die Muslime, die Konfessionslosen und alle Nicht-Christen an sämtlichen christlichen Feiertagen in die Schule müssen bin ich bereit so etwas zu akzeptieren.
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15.03.2008 13:58 Uhr von Freak3
 
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Schulen sollten neutral sein: Ich finde das Schulen absolut neutral sein müssen, was Religion angeht. Daher gehören hier religiöse Riten und Gebete überhaupt nicht hin.

Natürlich kann man im Rahmen des Religionsunterricht beten und ähnliches. Allerdings sollte der normale Schulablauf (Unterricht...) Vorrang haben. Ich sehe den Religionsunterricht in der Schule als Ergänzungsangebot und nicht als wichtige Aufgabe einer Schule.
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15.03.2008 14:33 Uhr von Splat
 
+6 | -1
 
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Bet-Räume: Bet-Räume an Schulen...
Können die nicht einfach beten wenn die Schule vorbei ist ?
Kommt als nächstes noch der Meditations-Raum für Bhuddisten und ein SpaghettiRaum für Spaghettimonster Anhänger ?

Meinetwegen soll jeder glauben was er möchte. Hab ich nix gegen!
Nur warum in letzter Zeit so ein wirbel um muslime gemacht wird und deren Wünsche versteh ich nicht.

Wohl wieder mal total blinder Aktionismus der Regierung um überhaupt was zu machen und zu zeigen wie viel man ja aus der vergangenheit gelernt hat.... Ich könnt kotzen.

Dazu noch alles für eine in meinen Augen total menschenverachtende Religion.
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15.03.2008 15:51 Uhr von vst
 
+2 | -5
 
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oh mann: lasst sie doch.

die kosten sind natürlich immens, wenn ein leerstehender raum in einer schule, keiner kann behaupten es gibt keinen, den moslems zum beten zur verfügung gestellt wird.

große pause am mittag. kein problem.

und der reinigungsdienst muss den raum sowieso reinigen. kostet also nichts.
keinen cent.

nur ein bisschen verständnis.

ach ich vergaß, in saudi-arabien hat auch keiner verständnis für christen.
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15.03.2008 15:54 Uhr von Legendary
 
+7 | -2
 
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Genau: für die Christen hat auch keiner Verständniss und die haben aber so langsam genug zugeständnisse gemacht.reicht jetzt.
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15.03.2008 16:11 Uhr von Splat
 
+4 | -1
 
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Verständniss Das hat ja nix mit Verständnis gegenüber Muslimen und deren Glauben zu tun.
Sondern damit, dass bisher keine andere Religion in deutschen Schulen so etwas wie einen "Bet-Raum" oder eine andere Einrichtung gebraucht hat.

Wozu auch.... Die Schule sollte weitestgehend neutral religiös sein.

Wer den Glauben "lernen" möchte (man lasse sich den Satz bis hier mal auf der Zunge zergehen....) soll in irgendeine dafür vorgesehende Einrichtung gehen.
In der Schule sollte höstens ein grober Überblick darüber verschafft werden(Religionsunterricht).
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15.03.2008 16:56 Uhr von vst
 
+1 | -5
 
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splat: falsch. ganz falsch.

>Das hat ja nix mit Verständnis gegenüber Muslimen und deren Glauben zu tun.
Sondern damit, dass bisher keine andere Religion in deutschen Schulen so etwas wie einen "Bet-Raum" oder eine andere Einrichtung gebraucht hat.<
in der schule meiner tochter haben die christen an weihnachten eine aufführung gemacht, zum proben wurde ihnen ein raum zur verfügung gestellt.
bei meinem sohn in der schule haben ein paar evangelische schüler eine ag angeregt. in dieser ag wurde diskutiert, gesprochen, referate gehalten, über was? richtig über religion.
und was bekamen sie? richtig einen raum.

also, was soll das theater?

und selbst wenn nicht.
was können die moslems dafür, dass es keine christen mehr gibt?

aber dass ist auch falsch.
christen machen sich an den schulen breit.
wollen den unterricht christlicher gestalten.
kreatonisten nennen sie sich.

da ist mir allerdings eine religionsfreie schule lieber als so was.
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15.03.2008 20:43 Uhr von BenPoetschke
 
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Religionsunterricht raus aus den Schulen: Stattdessen als Pflichtfach einen religionsübergreifenden Ethik- und/oder "Menschenrechtsunterricht" für alle.

Wenn jemand das Bedürfnis hat, seinen "Gott" anzubeten, sollte er das in seiner Freizeit tun. Die Freiheit des Einen hat nämlich Laut GG ihre Grenzen da, wo sie die "Freiheit" eines Anderen einschränkend, behindernd oder belästigend tangiert.
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16.03.2008 16:59 Uhr von vst
 
+0 | -4
 
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und wo: schränken betende moslems die freiheit der anderen ein?

billige polemik.

aber was andres kennt man ja nicht
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16.03.2008 17:23 Uhr von Freak3
 
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@vst: Lies bitte die Quelle, dort steht inwiefern damit andere Mitschüler eingeschränkt werden.

Ich verstehe auch den Kommentar von BenPoetschke nicht als "gegen Moslems gerichtet". Ansonsten hätte er seine Aussagen nicht so allgemein gehalten.

Wir sollten einfach generell Religion im Privaten Rahmen halten und die Trennung von Kirche und Staat aufrecht erhalten.
Schulen sind nunmal Einrichtungen die weltliche Werte und Bildung vermitteln sollen.
Von daher sind sie nicht geeignet, dort religiöse Riten/Gebete auszuführen.

Egal welche Religion, dies sollte in der Freizeit geschehen.
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16.03.2008 22:04 Uhr von BenPoetschke
 
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Exact: dem ist vorerst nichts mehr hinzuzufügen...
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17.03.2008 19:06 Uhr von Hugo Tobler
 
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@vst: Hallo vst!
Auch wieder im Land?

Sagen Sie mir bitte was die Muslime gegen Zwangsheirat unternehmen, oder gegen Ehrenmorde, oder gegen Gewalt in der Ehe (gegen Frauen natürlich)???

Am liebsten hätte ich, wenn Sie mir Ihre Aussagen mit dem Koran belegen könnten?

Und wie ist die Praxis in Bezug auf obige Fragen???

Können Sie mir beweisen, dass der Islam eine Religion des Friedens ist??? Es muss nicht unbedingt aus der Praxis sein, Angaben aus dem Koran genügen mir!

Liebe Grüsse auch Ihr
Hugo Tobler
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17.03.2008 19:13 Uhr von Hugo Tobler
 
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Verschiedenes: Ich bin sicher, dass wenn man meine Kommentare liest, dass man geneigt ist mich als Rassisten zu beschimpfen. Ich kritisiere den Islam sehr, so, dass es aussehen könnte ich würde nur diesen kritisieren. Dem ist nicht so! Wenn es eine Möglichkeit gäbe alle meine Kommentare auf einer Seite zu präsentieren, dann würde man auch sehen, dass ich das Chritendumm (meine Wortschöpfung) auch aufs heftigste kritisiere.
Was mich aber an den Mulimen stört ist die Unaufrichtigkeit und ihr Missionseifer und die mangelnde Selbstkritik. Auch der fehlende Humor.
Wir Christen kritisieren und selber und sind relativ kritisch und gegenüber, aber wie gesagt, von den Muslimen stelle ich nichts dergleichen fest.
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17.03.2008 19:17 Uhr von Hugo Tobler
 
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Was ich schade finde! Ich liebe die Küche der Araber, Türken, etc. Ich bin auch gerne unter diesen Personen und liebe die meisten Teile iherer Kultur. Aber leider erlebe ich immer wieder diese Mauer die vor allem von denen aus aufgebaut wird. Man wird nie wirklich bei denen aufgenommen. Schade!
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21.03.2008 14:05 Uhr von vst
 
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au ja: freak
ich lese nicht oft die quelle, da ich finde, dass alles wichtige in der news zu stehen hat.

jetzt habe ich die quelle gelesen und muss folgendes dazu sagen:
so manche der personen die in der quelle zu wort kommen haben die befürchtung, dass moslemische schüler die nicht beten von ihren moslemischen mitschülern ausgegrenzt werden.

kinder die keine markenklamotten tragen werden von ihren mitschülern die markenklamotten tragen ausgegrenzt.
kinder deren eltern kein geld haben werden von mitschülern deren eltern kohle haben ausgegrenzt.

ausgrenzung von schülern die anders sind findet immer statt und fand auch schon immer statt.

das ist nicht zu verhindern.

so lange religion in den schulen stattfindet hat jede religion anrecht darauf stattfinden zu dürfen.

das alles hat aber nichts mit der einschränkung der freiheit zu tun.

schulen sind einrichtungen die werte und bildung zu vermitteln haben. das ist richtig.
aber nicht nur weltliche werte.

hugo tobler
was hat ehrenmord, zwangsheirat und gewalt in der ehe mit dem thema zu tun?
nichts. gar nichts.
sie faseln wieder mal unsinn.

außerdem ist dies nichts was nur im moslemischen bereich stattfindet.
es gab schon genug christliche männer die den schwängerer ihrer tochter abgemurkst haben.
es gab und gibt zu viele väter die ihren töchtern die ehe mit einem anderen mann verbieten.
es stimmt, dies kommt in moslemischen gemeinschaften öfter vor, viel öfter.
aber auszuschließen ist es auch bei uns nicht.

und gewalt in der ehe?
junge, junge, die frauenhäuser sind voll von frauen die deutsche, christliche männer geheiratet haben und vor den prügeln davon gelaufen sind.

wer ohne schuld ist werfe den ersten stein.

und ihr letzter kommentar zeigt mir, dass sie nicht ohne schuld sind.
denn ich kenne viele türken, die mich aufgenommen haben.
die mich zu sich nach hause einladen.

vielleicht sollten sie sich mal fragen, warum die mauer bei ihnen steht?

selbst mitgemauert?
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23.03.2008 12:05 Uhr von Hugo Tobler
 
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@vst: Hallo vst!
Sie fragen:
>>hugo tobler
was hat ehrenmord, zwangsheirat und gewalt in der ehe mit dem thema zu tun?
nichts. gar nichts.
sie faseln wieder mal unsinn.<<

Erstens sind Sätze wie:>>.....sie faseln wieder mal unsinn.<<
Kiene Fakten und sollten in einem Dialog unterbleiben

Zweitens hat "ehrenmord, zwangsheirat und gewalt in der ehe", sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun, weil es unvereinbar ist, mit auf der einen Seite auf den Knieen zu rutschen, und auf der anderen Seite eben all diese negativen Dinge in Theologie und Praxis zu lehren und auszuüben.

Drittens sind die von Ihnen zu recht kritisierten Auswüchse des "Christendumms" NICHT Bestandteil der christlichen Theologie, aber die Ehrenmorde, Zwangsheirat und Gewalt in der Ehe, direkt oder indirekt aus Leben und Wirken des Mohammed ableitbar. Deshalb auch als legitim im Islam begründet.

Aber als wichtigstes Kriterium in allen Diskussionen um den Islam, die jetzt im Westen stattfinden, ist doch das eigentliche Problem, der durch die USA in die Wege geleitete Globalismus. Das wir hier gegen den Islam diskutieren hat nur etwas mit dieser Globalisierung zu tun. Das Volk soll vor den wahren Problemen abgelenkt werden.

So lange man einen gemeinsamen Feind "Islamismus" hat, kann doch Deutschland sich in fremde Händel "merkeln" und man hat einen Grund, das Deutsche in fremden Ländern "umgemerkelt" werden.

Hier sollte eigentlich die Diskussion einsetzten und hier sollten sich die aufrichtigen Christen und Muslime die Hand geben um zusammen gegen diesen Moloch zu stehen.
Gruss
Hugo Tobler

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