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Urteil: Unfreundliches Verhalten ist kein Kündigungsgrund

Das Landesarbeitsgericht in Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass unfreundliches Verhalten gegenüber dem Kunden oder schlechte Arbeit keine ordentliche Kündigung rechtfertigen. Der Betrieb müsse eher Dinge wie Betriebszugehörigkeit oder Lebensalter berücksichtigen.

Eine Ausnahme stellt dar, wenn der Mitarbeiter vorsätzlich schlechte Arbeit abliefert. Als Grundlage für das Urteil hatte ein KFZ-Meister geklagt, der wegen verhaltensmäßigen Gründen eine Kündigung erhalten hatte. Kunden hätten sich über seine Unfreundlichkeit beschwert.

Das Gericht betrachtete die Kündigung als sozial ungerechtfertigt. Es liege kein Beweis vor, dass der Arbeiter schlechte Arbeit geleistet habe. Auch das Alter des Klägers, 50 Jahre, spreche gegen eine solche Kündigung. Unfreundlichkeit ist kein Kündigungsgrund.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Kündigung, Verhalten
Quelle: www.netzeitung.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2008 18:54 Uhr von Carry-
 
+9 | -5
 
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kann ich nicht nachvollziehen! wer auf seinen job angewiesen ist, darf sich eben so nicht verhalten! zumal hier ja auch nichts unmenschliches verlangt wird.
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14.03.2008 19:24 Uhr von silkog
 
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Na ja, wenn Unfreundlichkeit ein Kündigungsgrund wäre, dann würden ziemlich viele Leute um ihren Job bangen müssen. Denn nicht nur Unfreundlichkeit sondern auch Ignoranz der Kunden sind ja heute eigentlich an der Tagesordnung. Aber ich muss sagen, mir ist ein unfreundlicher, aber kompetenter Berater lieber, als ein freundlicher Verkäufer, der sich aber bei seinen Produkten nicht auskennt.
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14.03.2008 19:41 Uhr von Pinky_Gizmo
 
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Wie: will man Unfreundlichkeit definieren?
Was für den einen Unfreundlichkeit ist,ist es für manch anderen noch lange nicht.
Hauptsache der KFZ-Meister verrichtet gute Arbeit.
Was nützt es mir wenn er sau freundlich ist und mein Auto doch nicht richtig funktioniert.

Schon innerhalb unserer Familie geht die Definition von Freundlich-bzw.Unfreundlichkeit auseinander.
Was unsere Oma als unfreundlich empfindet ist in der Regel für mich meistens noch ganz nett.
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14.03.2008 20:23 Uhr von cheetah181
 
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hehe: Lieber von Dr. House behandelt werden als von einem freundlichen und inkompetenten Arzt.. ;)

Und bei ner Autowerkstadt ist ja die Arbeit am Auto entscheidend. Wenn der Typ in nem Call-Center sitzen würde, wäre das was anderes.
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14.03.2008 21:37 Uhr von politikerhasser
 
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5 Millionen mehr Arbeitslose..., wenn man alle unfreundlichen Kräfte von Plus, Hit, Aldi , kik, tedi, C&A etc. rausschmeissen würde!
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14.03.2008 22:36 Uhr von MannisstderBlond
 
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Falsch @ Politikerhasser: Es würde sich an der Zahl der Arbeitslosen kaum was ändern, da ja die jetzigen Arbeitslosen die Stellen übernehmen könnten, und diese bestimmt, aus Erfahrung, freundlicher wären.
mfg
MidB
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14.03.2008 23:13 Uhr von justin_sane
 
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Also ich hätte es nur recht gefunden wenn der Kerl seinen Job verloren hätte...
es gibt wenig Sachen die mich so aufregen wie Menschen die in einer Dienstleistung arbeiten (heißt beruflich mit anderen zu tun haben) und unfreundlich sind....
ich bin ALtenpfleger, ich dürfte mir das auch net erlauben...
Sobald man mit anderen Menschen zu tun hat sollte doch ein Grund Freundlcihkeit und Anstand bestehen und wenn man das nicht schafft muss man halt Steine kloppen oder sowas....
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15.03.2008 00:01 Uhr von lilli01
 
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Also: man muss sich aber auch nicht alles von dem könig kunden gefallen lassen. überhaupt in wirtschaftlich schweren zeiten meinen die leute sowieso, das sie mit dienstleistern machen können, was sie wollen. die müssen alles schlucken, sonst fliegen sie... ich glaube, einige verkäuferinnen bei aldi, lidl etc würden lieber steine kloppen, als den sch... job zu machen. aber wo gibts die steineklopp-jobs nur????
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15.03.2008 10:57 Uhr von Frechdachs7001
 
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sagen wir es mal so: klaro freundlich kein ist das oberste gebot bei einem job im dienstleistungsgewerbe
aber manche kunden sind ja wirklich schon der oberhammer und auch denen würde es in manchen situationen nicht schaden mal die klappe zu halten
ich selber hatte mal so einen kunden und ich bin so sauer geworden das ich dem die wurst und das messer auf die theke gelegt habe und gesagt habe er soll sich die scheiss wurst doch selber abschneiden
er wollte nämlich 125g leberwurst und 127 wollte er nicht.. und ich muß mir von nichts und niemand sagen lassen das ich unfähig bin 125g wurst abzuschneiden zumal das meine erste woche als lehrling war..
deswegen finde ich schon sollte man abwegen warum der mitarbeiter vielleicht unfreundlich war ... denn machmal kann man auch als verkäufer oder handwerker mechaniker nicht mehr anders
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15.03.2008 12:23 Uhr von IchUndSo
 
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@frechdachs: erinnert mich irgendwie an diesen einen test den die von "extra"immer machen ;) warste dabei? :D da haben die die werbung nachgespielt..

aber mal zum thema...
"damals" habe ich mal ein Praktikum in einer Bäckerei gemacht, da war nichts mit anlehnen, hände in den Taschen und ne Schnute ziehen, immer lächeln, immer freundlich und ruhig bleiben.
Zugegeben, es waren nur 2 Wochen, aber selbst da ging es einem schon an die Substanz.
Man sollte jedoch unterscheiden zwischen generell genervten und unfreundlichen Mitarbeitern oder welchen, die aufgrund des Verhaltens des Kunden so reagieren.
Das eine ist nämlich nachvollziehbar, das andere nicht.
Wenn ein Mitarbeiter einen schlechten Tag hat, ist es nicht Aufgabe des Kunden den Angestellten aufzumuntern.
Meine Meinung.
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15.03.2008 15:34 Uhr von Ingo Berkel
 
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Ich wurde sogar de Ladendiebstahls bezichtigt: Ich wurde sogar de Ladendiebstahls bezichtigt, bloß weil eine Alarmanlage nicht ordnungsgemäß funktionierte. Es war im Saturn Markt Hannover am HBF. Bis heute warte ich auf eine entschuldigung vom Marktleiter Leonard. K. Es war der 3. Adventssamstag und die Kassen rappel voll.
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15.03.2008 16:02 Uhr von gaussman
 
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amerikanische Verhältnisse: In Ami-Land wo es kaum Kündigungsschutz gibt, ist es tatsächlich so, dass Angestellte um einiges freundlicher sind als hier.
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15.03.2008 16:07 Uhr von =xel=
 
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Verstehen können oder nicht steht hier garnicht zur Diskussion. Jeder der meint, dass er das nachvollziehen/nicht nachvollziehen kann soll mir mal bitte die Vorfälle in denen der Typ "unfreundlich" war nennen.
Wer das nicht kann und sich trotzdem ein Urteil erlaubt, der tut mir furchbar leid.

Es gibt beides, soweit steht das schonmal fest, sowohl wirklich unbegründet unfreundliche Leute und welche die dafür einen triftigen Grund haben - den Unterschied kann man nur feststellen, wenn man als dritter dabei ist UND die Vorgeschichte kennt, sofern es eine gibt.

Ich bin in Darmstadt mal zusammen mit einem Freund in ein Cafe gegangen - Mittags. War da schätzungsweise (ist schon n bissel her) 14-15 Jahre alt. Wir wollten eigentlich was trinken und einen Happen essen. Begrüßt wurden wir mit den Worten "Wollt ihr aufs Klo" (ich weiß es noch wie damals - die Ausdrucksweise hat mich da auch schon gestört). Meine Antwort: "Wir wollten eigentlich was essen - aber da sind wir hier anscheinend falsch."

Entgangener Umsatz für den Laden ca 20 Euro - verschmerzbar, wenn man das nicht bei zu vielen Leuten macht - und zwei eventuell wiederkehrende Leute, die nie wieder einen Fuß in den Laden setzen werden. Ob die Bedienung an dem Tag schon X Leute hatte die nur "aufs Klo" wollten, ist mir egal, wenn ich in richtung der Tische gehe, werde ich nicht unter selbige piseln wollen.

Wenn ich in unseren Edeka gehe und die machen gerade Inventur, dann springen dort in fast jedem Gang Mädels rum, die Zeug zählen. Eine echte Verkäuferin zu finden, die man was fragen kann ist fast unmöglich, weil die alle gleich aussehen. Aber man kann auch die Inventurhilfen fragen, die sind auch sehr nett. Das einzige was dabei nerft, ist, dass man egal welchen Gang man betritt erstmal begrüßt wird. Und nun kauft mal viel ein... so 30 Minuten kann man da schon verbringen und man wird alle 1-2 Minuten von jemandem begrüßt. Oder öfter. Einwandfrei und super freundlich natürlich, aber ich fühle mich in dem Moment im Laden auch nicht gerade wohl...
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15.03.2008 17:08 Uhr von HA75
 
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Adios: Vorgeschichte hin oder her ...
Im Dienstleistungsgewerbe ist freundlichkeit oberstes Gebot und gehört zum Job genauso wie Fachliche Qualifikation.
Muss man wegen diesem Urteil nun damit rechnen von jedem Verkäufer übelst behandelt zu werden ? Weil unfreundlichkeit ist ja kein Kündigungsgrund.
Anderes Beispiel nehmen wir mal ein Call Center oder eine Service Hotline man ruft an und wird mit * Guten Tag du Ar*** begrüsst* das wäre doch was...
Ich verstehe das Arbeitsrecht sowieso in vielen Dingen nicht unfreundlichkeit im Dienstleistungsgewerbe ist kein Kündigungsgrund, seinem Vorgesetzen Prügel anzudrohen ist kein Kündigungsgrund und Arbeitswerweigerung ist ein so dehnbarer Begriff das das auch kein Kündigungsgrund ist.

Da kann ich jeden Arbeitgeber verstehen das sie weniger Leute einstellen und lieber auf Leihfirmen zurückgreifen man wird Pfeifen ja nicht mehr los....
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15.03.2008 18:06 Uhr von Artemis500
 
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Schlechte Arbeit rechtfertigt doch hoffentlich eine Kündigung. Alles andere wäre Blödsinn.

Man müsste jetzt halt wissen, was der KFZ Meister denn getan hat. Wenn er die Kunden mit "Hallo Arschloch" begrüßt hätte wäre das schon ein Kündigungsgrund.

Aber wenn er bloß mal mies gelaunt war und etwas einsilbig geantwortet hat, dann wäre es unfair, ihm deswegen zu kündigen. Dauergrinsen ist auf Dauer nämlich ungesund, und ich erwarte in einem Laden auch keine lächelnde Bedienung sondern eine die mir hilft, das zu bekommen was ich haben will.
Objektive Freundlichkeit (Fragen beantworten, auch mal ein bisschen suchen wenn das was der Kunde kaufen will grad nicht da ist, etc) kann man erwarten.
Subjektive Freundlichkeit (Lächeln, fröhliche Stimme, etc) kann man nicht jeden Tag erwarten, das ist wider die menschliche Natur und auf Dauer ungesund.
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15.03.2008 18:10 Uhr von =xel=
 
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Freundlichkeit = Oberstes Gebot? Einen so großen Unsinn habe ich noch nie gehört!

Oberstes Gebot muss immer sein, dass der Kunde bekommt, wofür er bezahlt. Wenn er für ne Reperatur bezahlt, ist oberstes Gebot, dass sein Auto danach funktioniert. Danach kommen weiche Servicefaktoren wie unter vielen anderen auch die Freundlichkeit.

Wenn man jemanden nicht auf die Kunden loslassen kann, weil er sich dafür nicht eignet, sein Hauptaufgabenfeld aber sowieso die Autoreperatur ist, dann ist es verdammt noch eins kein Grund ihn zu feuern, wenn er die Autos zwar gut reparieren kann, sich aber nicht auf gepflegte Konversation versteht. Man kann ihn ohne dass daraus ein Verlust entsteht dann eben nur in der Werkstatt beschäftigen. Er ist schließlich nicht als Kundenberater oder Verkäufer angestellt, bei welchen ich durchgängige Freundlichkeit erwarten würde und bislang im Bereich KFZ auch nichts anderes erlebt habe.

Und nochwas: Wenn ich für jemanden was Progge, bin ich freundlich zu dem - klar - wenn der sich aber in irgendeiner Weise daneben benimmt (der Kunde) dann werde ich das auch nicht ewig mitmachen und ihm sehr wohl und sehr bestimmt erklären, dass das was er sich mir gegenüber erlaubt nicht richtig ist. Der wird mich danach vorraussichtlich nie wieder beauftragen, weil ich ja "ach so unfreundlich" war. Und nu? Soll ich mir alles gefallen lassen?

Entweder du weißt, was passiert ist oder du kannst zu dem Urteil schlicht weg nix sagen.

Nebenbei erwähnt: Nein, man muss nicht fürchten, dass sich die Leute jetzt Schaaren daneben benehmen. Schließlich ist es immer möglich jemandem wegen diverser Sachen zu kündigen und niemand will, dass der Chef nur noch nach dem richtigen Grund sucht.
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15.03.2008 18:43 Uhr von gerhardrolf
 
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Kunden haben sich beschwert!! Es darf gelacht werden. In einem Dienstleitungsbetriegb zählt nicht Unfreundlichkeit und fehlende Arbeitsleistung, sondern Betriebszugehörigkeuit u.ä.
Wie borniert sind die Richter eigentlich??
Sie sind die ersten die auf Grund ihrer richterlichen Stellung sich aufregen, wen sie nicht beforzugt behandelt werden!!!
Und das Faulheit und schlechte Arbeit kein Grund zur Kündigung ist, gibt ja wohl nur in Deutschland.
Schlimmer als in der DDR. Da musste sich einer vor dem Kollektiv verantworten, da hat es ab zu ordentlich geknallt zwischen den Kollegen, wenn einer durch Faulheit und dummes Verhalten sich Feinde gemacht hat.
Hier und jetzt darf er nicht mal gekündigt werden.
Zum totlachen wenn es nicht so traurig wäre.
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15.03.2008 22:28 Uhr von Katschinger
 
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Unverständlich: Also, ich finde es schon in Ordnung, daß man nicht pauschal für "Unfreundlichkeit" gekündigt werden kann, da dieser Begriff, wie hier schon gesagt wurde, nicht fest definiert werden kann. Ich glaube auch kaum, daß der Meister Kunden beleidigt hat (Arschloch etc) - da hätte der Kunde auch sofort eine Anzeige erstatten können...

Aber als Meister eines Handwerksbetriebs, der i.d.R. dem Mittelstand angehört, hat er eine Vorbildfunktion!
Vom gefrusteten Azubi würde ich unfreundliches Auftreten eher tolerieren, als von einem 50jährigen Meister, der etliche Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel hat und daher weiß/wissen muss (bzw von dem ich als Kunde verlangen kann, daß er es weiß!), wie der Hase in der Branche läuft.
Die Kündigung wird sicher nicht aufgrund einer oder zweier Beschwerden von Kunden ausgesprochen worden sein, da muss schon mehr passiert sein. Und als Arbeitgeber würde ich es auch nicht akzeptieren wollen, mir von einem missmutigen Meister (den ich dazu noch teuer bezahlen muss!) das Geschäft kaputt machen zu lassen. Denn gerade im Dienstleistungsgewerbe ist man doch sehr von Weiterempfehlung der Kunden abhängig. Und wer (bzw welcher mittelständische Betrieb!) lässt sein Auto / seine Autos schon in einer Werkstatt reparieren, wo der Meister ein Kotzbrocken ist?

Ich finde das Argument des Alters nicht in Ordnung, da GERADE er in seinem Alter doch seiner Sitation bewusst sein sollte. 50 Lebensjahre und 12 Jahre Betriebszugehörigkeit rechtfertigen noch lange kein unangemessenes Verhalten Kunden gegenüber.

Ich hoffe jedoch auch, daß der Arbeitgeber im Vorfeld schon andere Massnahmen wie Gespräche mit dem Meister oder Abmahnungen genutzt hat, um dem Mann sein Fehlverhalten aufzuzeigen - und nicht sofort die Kündigung ausgesprochen hat. Das wäre eine faire Weise, dem Meister noch Chancen einzuräumen...
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16.03.2008 09:12 Uhr von kochy25c
 
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Naja was wollen die arbeitgeber erwarten? Ich arbeite auch in so einem auto schrauber verein - habe seit 4 jahren keine gehaltserhöhung bekommen - trotz steigender kosten, guter arbeitsqualität und normalem umgangston meinerseits. Klar kann auch mir ab und an der Draht aus der Mütze springen aber wenn man normal gute Arbeit abgibt ist auch das kein problem. Ich denke eher das es noch anderswo in dem Arbeitsverhältnis gehakt hat. Wie lange war der Typ denn dabei - ist es ein Jahrelanger Mitarbeiter - warum ist dem Vorgesetzten vorher nix aufgefallen??

In letzter zeit verhalten sich die Arbeitgeber sowieso wie Kotzbrocken zu ihren angestellten. Die meinen in der aktuellen Situation sich eine heuern/feuern Strategie erlauben zu können.
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16.03.2008 09:26 Uhr von kochy25c
 
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@Katschinger: Erstens - so besonders viel gehalt für die Verantwortung die du da als Meister trägst bekommt man nicht - wie du vielleicht meinst. ich muß das wissen. Mir fehlen trotz immer guter Arbeit meinerseits UND normal Korrektem verhalten über 400(!!!!!!) euro bis zum Tariflohn.
Die letzte Lohnerhöhung liegt Jahre zurück und war eigentlich mehr Alibi als wirklich eine Erhöhung. Es gab damals nur 1,5% wo andere Firmen bis zu 3 - 4 % mehr gehalt bekommen haben und das beste die haben eh nen besseres Grundgehalt.

Zweitens ist das Alter noch lange kein Grund allen leuten in den A... zu kriechen - nur damit einen der Chef nicht Abmahnt/feuert. Wo kämen wir denn hin wenn man wegen jedem mal wo man mal keine gute Laune hat gleich mit Repressalien zu rechnen haben muß. Es gibt auch das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und wenn man nun mal eine resolute Persönlichkeit darstellt darf man das auch in so weit man dabei keinen anderen Beleidigt oder der gleichen.

In dem sinne halte ich das wie mein Vater: du sollst dich vor keinem anderen beugen. Solange man Ehrlich ist hat dem gegenüber eine Direkte Art und weise bisher noch nicht geschadet.

Oder sagst du zu allem Ja und Amen?
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16.03.2008 10:57 Uhr von skunkyinthebackyard
 
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Deutschland ohne Beamte ich bin der Meinung,das dies ein Kündigungsgrund sein sollte. Wenn so´n Assi meint er könne auf andere abkotzen.....hallo wer bin ich, das ich dies als Kunde/Patient/pp derartiges ertragen soll. Geschäftsschädigend in der "freien Wirtschaft" und unsere Aszozial wie der Staat.
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16.03.2008 11:03 Uhr von tomtomLE
 
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in meiner Autowerkstatt: ist der Inhaber ein grummeliger Typ, dem man jedes Wort aus der Nase ziehen muss. Na und? Die Arbeit wird korrekt zu einem fairen Preis erledigt. Ich will den Inhaber nicht heiraten.
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16.03.2008 15:04 Uhr von MaxPayne
 
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Der Kunde ist Der Kunde ist König aber nur solange er sich wie einer benimmt, benimmt er sich wie ein arsch..ch dann.... na ja den rest könnt ihr euch ja schon denken
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18.03.2008 15:21 Uhr von iammrvip
 
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hmmmm: zum glück kann man beamte über 40 jahre nicht mehr so leicht kündigen.

sonst wären wohl schon 80% aus dem dienst entlassen :P

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