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Wissenschaftler konnten Übertragungsgeschwindigkeit von WLAN vervierfachen

Wissenschaftler vom Institut für Kommunikationstechnik Zürich schafften es mit der Technik "Multiple Input Multiple Output" (MIMO), ein WLAN-System zu bauen, das eine Übertragungsgeschwindigkeit von 216 Megabit pro Sekunde (Mbps) hat.

Das System funktioniert mit vier WLAN-Empfängern und mit vier Sendern. Alle vier Sender senden gleichzeitig unterschiedliche Daten, die dann die vier Empfänger bekommen. Die überlagerten Signale werden durch ein kompliziertes Programm gefiltert um die Daten wieder zu erhalten.

Helmut Bölcskei ist Professor an der ETH Zürich, er erklärt: "Es ist, als ob mehrere Menschen gleichzeitig mit mehreren anderen Menschen sprechen würden". Bölcskei denkt, die neue Technik hat eine Zukunft, das Unternehmen Celestrius wurde extra gegründet um das neue WLAN zu vermarkten.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, WLAN, Übertragung
Quelle: computer.t-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2008 12:35 Uhr von Pokey
 
+4 | -1
 
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Das ist doch ein alter Hut: Also meine Fritz!Box 7270 hat den 802.11n Standard genauso wie mein Notebook. Damit gehen bis zu 540 MBit/s (Brutto). -> 80-150 MBit/Sec (Netto)

Wo ist also das "New" in der News?

Lustig finde ich auch das Zitat in der Quelle: Wann erste Produkte auf den Markt kommen ist allerdings unklar: "Viele große Unternehmen haben den Zug in diesem viel versprechenden Gebiet verpasst", so Bölcskei. (=Der Inhaber)

Hmmm, also hier sollte man noch einmal nachschlagen, WER hier den Zug verpasst hat, Herr Bölcskei.
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14.03.2008 12:44 Uhr von RycoDePsyco
 
+3 | -0
 
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Wunderbar: Das ist natürlich wunderbar, bin mir jetzt aber nicht ganz sicher, hat AVM mit der neuen Fritzbox im WLAN 2,4 und 5 GHz Funkbereich mit IEEE 802.11n nicht bereits 300Mbit erreicht??
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14.03.2008 13:20 Uhr von lennoxx80
 
+0 | -0
 
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Bereits seit einem halben Jahr ist der 802.11n standarti n preislich erschwinglichen notebooks verbaut.
hab nur keine ahnung, ob das verbaute wlan maximal bis 300mbit empfangen kann , jedoch geringere werte effektiv raus sendet(bei aller art uploads zb.).
kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen...dazu brauchts dann doch noch ein modem...was sich platzlich schlecht in einem notebook macht^^
zudem macht sowas zur zeit , wenn 300mbit empfangen und gesendet werden können, nur in internen netzwerken sinn. denn keine für den normalen hauskunden verfügbare leitung ist zur zeit in der lage, 300mbit zu verschicken.
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14.03.2008 17:03 Uhr von botcherO
 
+2 | -1
 
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Lest doch einfach mal die Quelle das "neue" an diesem Versuch ist, dass mit 4 Antennen parallel im SELBEN Frequenzband gesendet und empfangen wird, beim N-Standard hingegen werden mehrere verschiedene Bänder und Signallaufzeiten genutzt. Wenn man also beide Techniken kombinieren würde, könnte man beim N-Standard nochmal das 4fache rausholen, also käme man dem 1 Gbit, zumindest theoretisch auf dem Papier, schon nahe. Praxis ist aber in vielen Fällen was anderes. > Ich bleib bei Kabeln, zur Not wird halt in ein paar Jährchen mal von Kupfer auf LWL umgerüstet, da sind bereits 10Gbit/s locker machbar.
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14.03.2008 21:40 Uhr von nurichweißbescheid
 
+1 | -0
 
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Ich sehe: hier nix besonderes, 4 Sender + 4 Empfänger = 4fach höhere Datenrate. Wenn in einem WLan 4 Hosts an einem Access Point hängen, haben wir auch eine 4fache Nutzdatenrate, nur halt unterschiedlicher Datenströme. Ich würde das nicht als zukunfstfähige Technik bezeichnen, für einen Client die Nutzdatenrate zu vervierfachen, in dem ich die Signalleistung vervierfache (4 Antennen senden parallel). Ich fände es erwähnenswert, eine neue Modulationstechnik nach OFDM oder HR-DSSS zu entwickeln, welche auf einem Frequenzband eine vierfache Datenrate erreicht, ohne eine höhere Signalleistung, evtl . mit feingranularerer Quadraturamplitudenmodulation mehr Bits pro Baud rauszuhohlen.
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15.03.2008 13:10 Uhr von Angelus89
 
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Störungen: Was mich dabei nur wundert wenn ich 4 sender habe benötige ich ja 4 kanäle. Da aber bei WLAN effektiv von den 12 Kanälen wegen Überlagerungen nur 3 genutzt werden können frage ich mich wie sie ohne Störungen zu produzieren 4 Kanäle belegen wollen.

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