13.03.08 19:30 Uhr
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Stadt Berlin: Aufträge bekommen nur Firmen mit Mindestlohn

Die rot-rote Regierung in Berlin hat beschlossen, dass das Bundesland nur noch an die Firmen Aufträge erteilt, die einen Mindestlohn zahlen.

Die Mitarbeiter eines Unternehmens müssen künftig mindestens 7,50 Euro pro Stunde verdienen, damit die Firma einen Zuschlag erhält. Dieser Beschluss gilt für alle Branchen.

Während einige Unternehmen das Gesetz begrüßen, ist die Industrie- und Handelskammer gegen den Vorstoß. Berlin ist das erste Bundesland, das eine solche Regelung getroffen hat.


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WebReporter: Blue Times
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Stadt, Firma, Mindestlohn
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2008 19:45 Uhr von Urban62x
 
+1 | -1
 
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ohhhu: Ich weiß nich find ich irgendwie nicht richtig.Klar auf der einen Seite freut man sich als Angestellter einen Mindestlohn zu bekommen aber wie sicher ist es nach dieser Mindestlohneinführung, die wohl überall eingeführt wird,das gerade diese Betroffenen Arbeitnehmer ihre Jobs behalten?Ich meine sie arbeiten ja auch für weniger Geld das kann jeder selber entscheiden wo und für wieviel Geld er arbeitet.Und wenn ich Unternehmer wäre dann würde es mir ehrlich gesagt nicht gefallen wenn mir gesagt wird wieviel ich meinen Angestellten zu bezahlen habe.Immerhin wäre es mein Unternehemen.Es ist seit Jahrhunderten so gewesen das jeder Chef von irgendwas selbst bestimmt wieviel er seinen angestellten bezahlt warum das ändern?Ich glaube dann werden wieder einfach so mal 1000 stellen gestrichen...wie sonst sollen denn Firmen sonst die durch die höheren Löhne ,die sie ja so wie es aussieht bald überall geben MÜSSEN, leisten?wir wissen alle das die schnellste Möglichkeit um Geld zu Sparen bei Firmen stellenstreichungen sind...
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13.03.2008 20:26 Uhr von Baststar
 
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wenn jeder wenn jeder überall den mindestlohn zahlen MUSS, dann fänd ich das prima... dann sind auf den feldern plötzlich wieder deutsche am spagelstechen. ist doch auch schön!
aber ich steck da auch nicht drin, vllt stell ich mir das grad nur falsch vor...
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13.03.2008 20:38 Uhr von Jimyp
 
+2 | -0
 
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@coxx: Ob ein Unternehmen einen Zuschlag bekommt, hängt nicht allein von den Kosten ab und der Staat ist auch nicht verpflichtet, das günstigste Angebot zu nehmen. Da spielen noch weitere Kriterien eine Rolle, wie z.B. die Qualität.
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13.03.2008 22:19 Uhr von herrderdinge
 
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ist bestimmt: ein großes Risiko: Erstens muss ich meinen Arbeitnehmern evtl. mehr bezahlen als ich mir leisten kann und das um 2. einen Auftrag der bankrotten Stadt Berlin zu bekommen wo ich sicherlich sehr lange auf die Bezahlung warten muss.
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14.03.2008 11:42 Uhr von Baststar
 
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was ist denn hier los? ich hätte zu diesem thema eine wesentlich größere diskussion erwartet. schließlich ist mindestlohn doch mal ein heißes thema!
ich werfe mal was rein:
wenn weniger polen in deutschland arbeiten, weil für das geld sogar deutsche arbeiten würden, würde das geld in deutschland bleiben und nicht ins ausland geschleppt werden. Geld muss in D reinkommen und nicht rausgebracht werden! :D
oder: natürlich werden dann die lebensmittel teurer, aber man hat ja auch mehr geld...
naja... man sollte die löhne niemals sprungartig auf 7,50€ oder was auch immer erhöhen... lieber pro jahr 50 Cent von 4€ an oder so, so dass sich alle preise langsam anpassen können.

Weil für 2-3 € arbeiten zu lassen grenzt für mich schon an skaverei ;) - mal davon abgesehen, dass es in polen oder anderso viel geld ist, aber das geld soll ja hier bleiben!
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14.03.2008 13:06 Uhr von Borgir
 
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das finde: ich mal richtig gut. das sollte jeder so machen.
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14.03.2008 13:44 Uhr von mabude
 
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Erpressung vielleicht sollten sich die deutschen Firmen mal überlegen nur noch Aufträge für das Land Berlin anzunehmen, wenn die Gewerbesteuer um mind. 50% gesenkt wird !!!
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14.03.2008 14:45 Uhr von artefaktum
 
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Das ganze ist doch ein Kreislauf wenn jemand so wenig verdient, dass er davon nicht leben kann, kann er ergänzendes Hartz-IV bekommen. Und wer bezahlt das? Richtig, die Gemeinde (in diesem Fall die Stadt Berlin). Wenn die Stadt also Aufträge an Unternehmer vergibt die keine existenzsichernden Löhne zahlen passiert unterm Strich folgendes: Steuergelder werden aus den öffentlichen Kassen in die Taschen dieser windigen Unternehmer umverteilt.
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14.03.2008 15:34 Uhr von HateDept
 
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angeregt wurde dieser Vorstoß durch: die Linke, ... schon vor Monaten.

Die Linke steht für die Forderung nach Mindestlohn. Dies ist in der Praxis die Konsequenz daraus. Zwar fordert DL einen Mindestlohn von 8€, aber mit 7,5€ kommen sie nah an dieses Ziel heran.

Natürlich sind die Kassen Berlins leer - man vergesse bitte an dieser Stelle nicht, wer das zu verantworten hat! Die Handwerker jedenfalls nicht.

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