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Rechtsextremer Le Pen muss 10.000 Euro zahlen

Der französische Rechtspopulist Jean-Marie Le Pen ist von einem Gericht wegen ausländerfeindlicher Bemerkungen zur Zahlung von 10.000 Euro verurteilt worden. Die Kläger, die Liga für Menschenrechte, erhalten von Le Pen nochmals 5.000 Euro.

Le Pen, für seine ausländerfeindlichen Sprüche bekannt, hatte vor fünf Jahren geäußert, es würde einmal "25 Millionen Muslime" in Frankreich geben, Franzosen müssten dann mit gesenktem Haupt umher schleichen. Dies hatte er 2003 der "Le Monde" in einem Interview erzählt.

Die Begründung für das Urteil ist jedoch die Äußerung Le Pens danach. "Aber Herr Le Pen, so ist es doch jetzt schon" sollen ihm Menschen gesagt haben. In Frankreich leben rund vier Millionen Ausländer bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 64 Millionen Menschen.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Recht, rechtsradikal
Quelle: www.focus.de
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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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14.03.2008 11:30 Uhr von Johnny Cash
 
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Wieso: wird man jetzt schon für ´Prognosen´ verurteilt? Als Freund der Meinungsfreiheit für mich mal wieder ein unverständliches Urteil.

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