13.03.08 15:37 Uhr
 237
 

Rechtsextremer Le Pen muss 10.000 Euro zahlen

Der französische Rechtspopulist Jean-Marie Le Pen ist von einem Gericht wegen ausländerfeindlicher Bemerkungen zur Zahlung von 10.000 Euro verurteilt worden. Die Kläger, die Liga für Menschenrechte, erhalten von Le Pen nochmals 5.000 Euro.

Le Pen, für seine ausländerfeindlichen Sprüche bekannt, hatte vor fünf Jahren geäußert, es würde einmal "25 Millionen Muslime" in Frankreich geben, Franzosen müssten dann mit gesenktem Haupt umher schleichen. Dies hatte er 2003 der "Le Monde" in einem Interview erzählt.

Die Begründung für das Urteil ist jedoch die Äußerung Le Pens danach. "Aber Herr Le Pen, so ist es doch jetzt schon" sollen ihm Menschen gesagt haben. In Frankreich leben rund vier Millionen Ausländer bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 64 Millionen Menschen.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Recht, rechtsradikal
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Saarbrücken: Lehrer rufen in Brandbrief um Hilfe
IS-Poster mit blutigem Messer zeigt Wien als nächstes Terrorziel
Düsseldorf: Mann masturbiert bis zum Orgasmus in S-Bahn

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.03.2008 11:30 Uhr von Johnny Cash
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso: wird man jetzt schon für ´Prognosen´ verurteilt? Als Freund der Meinungsfreiheit für mich mal wieder ein unverständliches Urteil.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

TU München: Uni-Dozent wird fast von Tafel erschlagen
Saarbrücken: Lehrer rufen in Brandbrief um Hilfe
Studie: Eltern bevorzugen ihr erstgeborenes Kind


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?