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Schäuble schlägt islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen vor

Um den Einfluss des radikalen Islam weiter einzudämmen, äußerte Innenminister Schäuble den Vorschlag, an deutschen Schulen islamischen Religionsunterricht anzubieten.

Das Ziel des Angebots sieht Schäuble darin, möglichen radikalen "Hasspredigern" den Zulauf zu nehmen. Dazu müsse allerdings eine entsprechende neue Struktur des organisierten Islam in Deutschland geschaffen werden. Bestehende Religionsverbände seien, laut Schäuble, "politische Zweckverbände".

Dieses disqualifiziere sie von einer Mitwirkung am schulischen Islamunterricht. Sobald deutsche Schulen ein entsprechendes Unterrichtsangebot schaffen, würde dieses eine Mäßigung der islamischen Religionsausübung innerhalb Deutschlands bewirken.


WebReporter: nurichweißbescheid
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Schule, Wolfgang Schäuble, Religion
Quelle: www.spiegel.de

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75 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2008 12:27 Uhr von nurichweißbescheid
 
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Ein guter Vorschlag. An vielen staatlichen Schulen ist Religionsunterricht nicht verpflichtend und es existieren bereits alternative Fächer wie "Philosophie". Eine zusätzliche Alternative könnte islamische Eltern davon abhalten, ihre Kinder in eine andere außerschulische islamische Religionsschule zu schicken, deren Ausrichtung radikalerer Natur sein könnte, als ein staatlich überwachter Islamunterricht.
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13.03.2008 12:38 Uhr von Mistbratze
 
+19 | -9
 
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Dann noch eine Kamera, ins Klassenzimmer und wer besonders fleißig ist findet sich in Guantanamo wieder.

Mielke Junior ist genial.
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13.03.2008 12:42 Uhr von poseidon17
 
+25 | -8
 
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Das: ändert nichts an der Tasache, dass die Hassprediger Hass predigen. Genauso wie ein Papst rumnöhlt und sagt, die katholische Religion sei die einzig wahre. Und wenn ein junger Mensch permanent (dann beim Beten) eingetrichtert bekommt, er sei von Gott auserkoren blablabla und andere Religionen seien Müll, dann glaubt er das irgendwann mal. Hatten wir das nicht mal Deutschland? Wer jetzt die Nazikeule rausholen will, bitte, aber der hat den Inhalt des comments nicht begriffen.
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13.03.2008 12:47 Uhr von nurichweißbescheid
 
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Die einzige Schwierigkeit: dürfte werden, einen Lehrplan bzw. Inhalt und Lehrer zu installieren, die sowohl von Schäuble als auch von dem durchschnittlichen gläubigen Muslim akzeptiert werden.
Der deutsche Superkatholik ist schließlich auch nicht immer mit dem "liberalen" Religionsunterricht an deutschen Schulen einverstanden. Aber es darf nicht der Verdacht entstehen, die Politik solle dem Gläubigen seine Glaubensauslegung vorschreiben und diese solle möglichst christenfreundlich sein.
Wenn islamische Lehrer von ausgewählten islamischen Organisationen alternativ zum katholischen oder evangelischen Religionsunterricht statt Philosophie (so war es an unserem Gymnasium damals schon) nun auch islamischen Unterricht anbieten, kann das nur gut sein.
Gegen den vorwurf meines Vorredners, die deutsche Politik sei generell islamfeindlich möchte ich mich wehren. Das, was den Islam in Deutschland gefährdet, ist der sogenannte radiakle Islam mit seinen vielzitierten Hasspredigern. Diese zerstören das Ansehen der Religion.
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13.03.2008 12:48 Uhr von smile2
 
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Religionsunterricht? Mal eine kurze Frage zwischendurch. Als ich noch aufer Schule war und wir Religionsunterricht hatten, hatten unsere türkischen Schüler auch Unterricht. Und zwar Religionsunterricht von einem türkischem Lehrer. Was ist also an dem Vorschlag von Schäuble neu?
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13.03.2008 12:57 Uhr von nurichweißbescheid
 
+5 | -5
 
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@laca: Ich glaube, du hast die News vorne und hinten nicht verstanden. Lies mal die Quelle, denk drüber nach und dann formulier nochmal, was du davon hältst. Oder is dein Kommentar Satire?
Weil dann ist der nämlich richtig lustig, "politisch korrekte Politiker", "mit seine komische Islamkonferenz".
Bist sicher nur die Vorhut des pöbelnden Anti-Islam-Mobs, der die News noch nicht entdeckt hat weil entweder noch am pennen oder vor der Maschine am stehen. Kann nich mehr lange dauern bis die ersten "scheiß Nazi-Schäuble" und "scheiß Islam" Proleten hier ihre Dummheit kundtun. Noch hab ich Hoffnung auf eine ruhige sachliche Stellungnahme...
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13.03.2008 13:11 Uhr von Silenius
 
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@laca: Wo ist das bitteschön eine Islamisierung? Wir sprechen hier, denke ich, von einem getrennten Religionsunterricht.
Wenn man katholische und evangelische Schüler getrennt unterrichtet, sprichst du dann auch, je nach Bundesland, von der Katholisierung oder der Evangelisierung?

Ich finde die Idee ist im Kern richtig, ein Beitrag zur Integration, denn wenn man den Menschen durch ein solches Angebot zeigt, dass man ihre Religion respektiert, dann gewinnen die Menschen mehr Vertrauen.
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13.03.2008 13:16 Uhr von XhanneloreX
 
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@ poseidon17: der gravierende unterschied zur katholischen kirche ist, dass sie im gegensatz zu den moslims den abfall vom glauben nicht unter physische strafe stellt und auch nicht zum *heiligen krieg* auffordert! + noch viele andere *nebensächlichkeiten* ;))
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13.03.2008 13:18 Uhr von Noseman
 
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Ich will auch Religionsunterricht: für Pastafaris. Es ist eine Schande, dass Kinder nichts in der Schule über den Biervulkan und die Stripper-Fabrik erfahren.
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13.03.2008 13:21 Uhr von XhanneloreX
 
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wenn ihr das unter *gleichberechtigte* teilhabe versteht, dann NEIN DANKE !!

http://video.google.de/...
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13.03.2008 13:29 Uhr von Pese
 
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juhuu wir werden immer mehr und mehr zu Gästen in unseren eigenen Land.. und da wir keinen Arsch in der Hose haben passen wir uns halt an....


langsam stell ich mir echt die Frage, wer hier bei wem zu Gast ist...
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13.03.2008 13:30 Uhr von kurznach
 
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Ich finde dass der Religionsunterricht komplett abgeschafft werde sollte. Dafür sollte Ethik ganz groß geschrieben werden.

Allgemeinwissen wäre auch ein wichtiges Fach. Ihr glaubt ja gar nicht, was sich bei mir für Schüler vorstellen.

Und zu Schäubles Äußerung!? Meine Güte geht mir dieser Typ auf den Sack...
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13.03.2008 13:36 Uhr von nurichweißbescheid
 
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Schäuble Interview: Lesenswertes Interview zum Thema, ist die Quelle meiner Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/...

Auch Hannelores Link ist nicht übel, in etwa der gleiche Tenor:
1. Grundgesetz, Demokratie
2. Religionsausübung unter Beachtung von 1.

Es geht um einen modernen Islam-Unterricht an Schulen, nicht um das, was die konservativen Imame predigen. Hierzulande ist meiner Ansicht nach einfach eine andere (modernere) Auslegung der Religion erforderlich, und diese wird wohl nicht in den Koranschulen gelehrt, sondern sollte an staatlichen Schulen angeboten werden.
Beispiel: Das Grundgesetz geht meines wissens (ich hoffe es !) von einer Gleichberechtigung von Mann und Frau aus. Dieses geniesst hörere Priorität als eine in diesem Lande ausgeübte Religion und jeder, der hier lebt, sollte dieses wissen und sich daran halten. Das Gesetz "überschreibt" an manchen Stellen nunmal die Scharia.
In dem von Hannelore geposteten Video wird deutlich, konservative Imame in Deutschland predigen es als Sünde, wenn z.B. ein gemeinsamer Sport- bzw. Schwimmunterricht von Jungs und Mädels stattfindet. Sowas finde ich schlimm, das Kind wächst in Deutschland auf, wird aber durch die Religion der Eltern benachtteiligt und nimmt in der Schule eine Sonderrolle ein.
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13.03.2008 13:48 Uhr von Carry-
 
+4 | -2
 
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ganz abschaffen! religionsunterricht hat an schulen nichts zu suchen. wer was über seine religion lernen will, kann ja in eine kirche, synagoge, moschee oder in einen scientology-tempel(?) gehen.
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13.03.2008 13:57 Uhr von nurichweißbescheid
 
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@laca: Nochmal: Es geht nicht um DEN Islam, den sowas gibt es nicht, bei keiner Religion. Es geht doch darum, einen moderneren Islam hier in Deutschland zu verbreiten, der die hiesigen Werte nicht ablehnt und sich an die Gesetze unseres Landes hält. Eben dieses soll der Islamunterricht an deutschen Schulen leisten.

@Pese und kurznach
Nun ist der pöbelnde Anti-Islam Mob doch noch aufgetaucht: Willkommen!
Kurze Antwort: Kein Islamunterricht an deutschen Schulen führt dazu, dass dieser Unterricht an privaten Koranschulen nachgeholt wird. Welche Glaubensauslegung ist euch lieber? Der Moslem, dessen Glaube mit dem deutschen Gesetz und den deutschen Werten vereinbar ist, oder der, der seinen Glauben von einem konservativen Vorbeter hat diktiert bekommen?
Wenn islamische Kinder in der Schule Islamunterricht bekommen, welcher auch von den Eltern akzeptiert wird, weil der jeweilige Lehrer selbst Moslem ist, dann findet der radikale Islam weniger Zulauf.
Der Kommentar "Gäste" in unserem eigenen Land ist ziemlich hetzerisch und unüberlegt. Es wird ein zusätzliches Angebot geschaffen, welches Integration fördern soll und allen entgegenkommt. Der Ausdruck "Arsch in der Hose haben" weißt wohl darauf hin, dass wir uns nicht um Integration bemühen sollen und unsere andersgläubigen Mitmenschen einfach ausgrenzen sollen, oder wie soll ich das verstehen? Das ist der Nährboden für einen christenfeindlichen radikalen Islam, abher soweit hast du wohl nicht gedacht, Herr Pese.
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13.03.2008 14:00 Uhr von Koyan
 
+0 | -10
 
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13.03.2008 14:02 Uhr von bobba-fett
 
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Was hat Religion mit Bildung zu tun? Meiner Meinng nach sollte man Religion ganz aus der Schule rauslassen!
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13.03.2008 14:05 Uhr von Pese
 
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@nurichweißbescheid: ich will auf keinen fall hetzen oder ähnliches...
aber warum sollen wir uns immer und immer mehr den einwanderern anpassen?
Wenn ich in ein anderes Land gehe, dann pass ich mich diesen an und versuch nicht das Land so zu ändern wie ich es aus der Heimat gewöhnt bin.
Klar sollte es mehr aufklärung geben, aber diese Aufklärung verwandelt sich immer und immer mehr in Anpassung...
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13.03.2008 14:07 Uhr von Eruptiv
 
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Ethik: Ich faende das man den Religionsunterricht abschaffen sollte.
Ethik unterricht ist viel besser, da man dadurch keine so starke Polarisierung erfaehrt.
Immerhin hat jede Religion ihre eigene Vorstellung vom miteinander.
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13.03.2008 14:08 Uhr von Hier kommt die M...
 
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naja, die Aleviten dürfen es: ja bereits, denn sie haben die Vorgaben geschafft, um eine anerkannte Religionsgemeinschaft in Deutschland zu sein.

http://www.ksta.de/...

Dazu mussten sie allerdings gewisse Abstriche machen, was Konflikte zwischen dem Koran und deutschen Gesetzen betrifft. Offensichtlich konnten sie sich damit jedoch arrangieren..

Die Frage ist eher, ober der Großteil der schiitischen/sunnitischen muslimischen Mehrheit das auch kann...und solange das nicht der Fall ist, wird das hoffentlich auch nicht passieren.
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13.03.2008 14:23 Uhr von XhanneloreX
 
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@ nurichweißbescheid: öhmm ich frage mich wer an einen euro-islam glauben soill. die moslime glauben seit jahrhunderten an den koran, sie versuchen in jeder form ihren vorbild mohamed nach zueifern , weil alles andere für sie abfall vom glauben ist. und nun kommst du , herr schäuble oder sonst einer und will ihnen erzählen was richtig oder falsch ist, was geht oder was nicht ?? als ungläubiger sprichst du doch noch nichtmal auf augenhöhe mit moslims.

wobei ich hier anmerken möchte das diese religion in deutshcland nicht zum allgmeinen kulturerbe gehört und wiederrum die gäse die sind die hier fordern und nicht bereit in irgendeiner form zu geben!

sollten darna zweifel bestehen , aktuelle bitte hier nachlesen.

http://www.presseportal.de/...

also ich üersönlich für folgende praktische lösung.
islamkonferenzen schließen ...
wir haben so viele hilfsorganisationen die das leben in den moslemisch geprägten ländern hautnah miterleben. die sollen sich zusammen setzen und einen *gutachten* darüber anfertigen wie christen, juden, buddisten ... einfach alle glaubensrichtungen ... in diesen ländern behandelt werden, welche rechte ihnen zugestanden werden usw. daraus würde ich ein mittel bilden und das hier zum maßstab machen. was sicherlich bedeuten würde das die forderungen hier endlich aufhören. stattdessen können sie dann in diesen ländern eine gleichbehandlung aller glaubensrichtungen fordern. sollte die dann irgendwann tatsächlich prüfbar eintreten ist hier sicher jeder bereit auch den moslems weitere rechte einzugestehen.
wofor haben die moslimbrüder angst ?? das dann plötlich massenhaft von moslimen vom glauben abfallen und sie ihren herrschaftsanspruch verlieren?
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13.03.2008 14:27 Uhr von Lucky Strike
 
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ich hab den ultimativen plan: wir schaffen einfach die christliche religion ab, rufen den islam in deutschland als staatsreligion aus und konvertieren zu selbigen.

dann haben wir nix mehr zu befürchten.
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13.03.2008 14:30 Uhr von Aergerniss
 
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@ Koyan: Der Islam ist Intollerant.
Das musste einfach akzeptieren.
Das Problem ist die Islamische Bevölkerung ist arm. zu 90%. Bis auf die kuwaitis und ein paar andere. Die haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun als schuldige für ihre missere zu finden und die Religion bietet ihnen eine gute Grundlage. es ist ja nicht zu bestreiten das je besser es der Bevälkerung geht desto weniger spielt Religion eine Rolle. Und die Moslems die hierher gekommen sind haben es auch nicht alle geschafft sich in die gesellschaft zu integrieren also ist die religion ein guter zufluchtsort und wird extrem ausgelebt. Religion ist eigentlich was für schwache menschen die einen halt im leben brauchen da sie es nicht selber schaffen. Sie brauchen die Hoffnung. Aber so langsam sollte man von den Religionen absehen und sein leben selbst in die hand nehmen. So wie es sich bei den juden und christen sich entwickelt hat könnte es auch in islamischen ländern vorwärts gehen aber dafür müsste die religion massiv in den hintergrund gedrängt werden. aber dafür schätze ich die Islamischen Führer als zu schwach ein da sie natürlich ihre macht behalten wollen. religionen sollten in die geschichtebücher als mythen und legenden verbannt werden denn mehr sind sie nicht.
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13.03.2008 14:46 Uhr von nurichweißbescheid
 
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laca: Soso, Erdogan ist also eine Autorität auf dem Gebiet des Islam?
Dann wirds aber Zeit das der auch endlich Mal als letztes muslimisches Land die Scharia einführt, ...
Das führt zu einer unendlichen diskussion die wir hier schon oftmals in News hatten, nur weil das Wort "Islam" im Titel war.
Du bist scheinbar der Prototyp eines konservativen Muslim, es gibt einen moderaten Islam, man muß nur die Augen aufhalten, man findet ihn zum Beispiel in der Türkei (auch wenn Erdogan sich wieder von dem Fortschritt entfernt, siehe Aufhebung Kopftuchverbot).
"Der Islam ist nicht allein eine Religion, sondern zugleich ein in sich geschlossenes, für Muslime verbindliches rechtlich-politisches Wertesystem; als politische Religion fasst er Glaube und Staat zusammen"
Sobald man Säkularisierung betreibt, wird der Islam in meinen Augen moderat bzw. modern. Man trennt die politische Komponente zugunsten einer demokratischen Auffassung des Lebens und trennt so Glaube von Staat.
Hier geht es darum, dass macnhe Muslim glauben, nur richtige Muslim zu sein, wenn sie das deutsche politische System und deutsche Werte ablehnen und einem Leben in Deutschland versuchen zu leben, welches die Gegebenheiten einfach ignoriert. Es wird nicht zwischen Staat und Glaube getrennt, und ein demokratiefeindlicher Glaube wird in einem demokratischen Land ausgebreitet. Das dem nhicht so sein muß, zeigen viele gläubige Moslems, die unser System akzeptieren und bereit sind, sich zu integrieren. Diese leben offensichtlich einen anderen Islam, Musliminnen, die kein Kopftuch tragen, werden auch in der Türkei nicht diskriminiert, aber sehr wohl im Iran. Und du willst mir weiß machen, es gibt nur einen einzigen Islam? Welcher ist denn der einzig wahre Islam? Der in der Türkei, der im Iran? Sind die Sunniten oder doch eher die Schiiten die einzig wahren Anhänger des Islam?
Mir alles völlig egal, hier in Deutschland kann jeder Glauben was er will, solange der Glaube zu 100% auf das hiesige Gesetz und die hiesigen Werte aufsetzt. Entweder Religionsunterricht inklusive Islamunterricht oder Ethik/Philosophie für alle. Wobei die Abschaffung des Religionsunterrichts nicht nur bei Moslems sondern auch bei Christen eine Radikalisierung hervorrufen würde. Ich finde es besser, wenn denn Glaube sein muß, das dieser von qualifizierten Lehrern didaktisch korrekt vermittelt wird, als von außerschulischen Predigern.
Kurzgesagt, es fördert sowohl Integration als demokratische Werte, wenn Islamlehrer in Schulen unterrichten,welche sich eindeutig zum Grundgesetz und der Demokratie bekennen. Es macht uns noch lange nicht zu Gästen in unserem Lande, wenn wir unsere Werte selbst vermitteln, durch staatliche Lehrer an staatlichen Schulen und nicht aus der Türkei eingeflogenen Imamen die Möglichkeit geben, konservative Islampropaganda in Koranschulen und Moscheehinterzimmern zu verbreiten.
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13.03.2008 15:01 Uhr von Hier kommt die M...
 
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don`t worry " Autorin Necla Kelek kritisiert muslimische Verbands-Funktionäre in der Islam-Konferenz

Essen (ots) - Einen Tag vor der dritten Islam-Konferenz in Berlin hat die Islam-Kritikerin und freie Autorin Necla Kelek muslimische Verbands-Funktionäre getadelt. "In den Arbeitsgruppen vermitteln die Verbände das Gefühl: Wir sind zwar hier, aber wir gehen nicht auf euch ein", sagte sie der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). "Die Verbandsfunktionäre haben schon ein klares Konzept im Kopf. Und sie sind nicht bereit, wirklich etwas anderes zu akzeptieren."
Ein Beispiel sei die Frage danach, wie sie das Grundgesetz interpretieren. "Sie sagen, sie stehen dahinter. Dann nehmen sie die Religionsfreiheit und erklären, diese beinhalte die muslimische Kultur. Aber die Religionsfreiheit bedeutet auch, dass der Einzelne geschützt ist, dass er auch vor dem Glauben geschützt ist, wenn er nicht gläubig ist." Doch dies blendeten die Funktionäre aus.
Necla Kelek äußerte aus diesem Grund auch Verständnis für den Schritt des Fernsehproduzenten Walid Nakschbandi, der sein Mandat für die Konferenz niederlegte."

http://www.presseportal.de/...

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