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Urteil in Sachen Erben - Praxis des Verlustvortrags existiert nicht mehr

Der Große Senat des obersten deutschen Steuergerichts hat beschlossen, dass Erben in ihrer Steuererklärung nicht mehr die Verluste des Erblassers zu Lebzeiten geltend machen dürfen. Damit existiert die Praxis des Verlustvortrags nicht mehr.

So konnten früher zum Beispiel Erben von Immobilien Kosten absetzen, die der Erblasser zum Beispiel durch Renovierungsarbeiten zu seinen Lebzeiten hatte. Die Erben konnten mit der Angabe dieser Kosten ihre Einkommenssteuer verringern.

Diese vom obersten Steuergericht getroffene Entscheidung gilt nicht rückwirkend. Es gilt eine vertrauensschützende Übergangsregelung, da die Regelung quasi eine Gesetzesänderung sei. Die Regelung gilt damit ab Donnerstag.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Urteil, Verlust, Sache, Praxis
Quelle: www.tagesschau.de

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