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Schlechte Verkäufe von Computerspielen - Raubkopien laut Brad Wardell unschuldig

Der Präsident von Entwickler Stardock, Brad Wardell, hat geäußert, dass es nicht so sei, dass Raubkopien die alleinige Ursache für schlechte Verkaufszahlen auf dem Spielesektor seien. Dies war zuvor des öfteren so dargestellt worden. Sogar Insolvenzen von Entwicklern seien die Folge von Raubkopien.

Wardell sieht die Gründe für die schlechten Verkaufszahlen in den Absichten, welche die Entwickler hegen. So hätte sich das Spiel "Sins of a Solar Empire" trotz fehlendem Kopierschutz 200.000 Mal verkauft. Gründe dafür seien geringe Hardwareanforderungen und die Qualität des Spiels.

Viele Entwickler wollten nur in Magazine, auf Internetseiten oder anderweitig populär werden. Es sei darüber hinaus nicht schwer, ein Spiel zu entwickeln, das den Leuten Spaß bereitet. Es sei schwieriger ein Spiel zu entwickeln, das sich verkauft.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Verkauf, Computer, Computerspiel, Raubkopie
Quelle: www.pcgames.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2008 09:25 Uhr von SiggiSorglos
 
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Qualität: und die Tatsache, dass alles irgendwie schonmal da gewesen ist... nur um ein paar coole grafiken aufgepeppt wurde. Und die ganzen Minispiele sind 1-2mal lustig.. und selbige gab es/gibt es im Internet seit jahren umsonst als kleine Flash-Games.

ich verweise auf das Game One Manifest ;)
http://www.mtv.de/... , bei mir gehts allerdings grad nich
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13.03.2008 09:25 Uhr von LordKazzak
 
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Computerspiele: werden leider so entwickelt, dass man sich fast alle 2 Monate n neuen Rechner zulegen kann, da braucht man sich nicht zu wundern wenn nur ein geringer Teil der Leute mal kurz 50 Euro auf den Tisch legen um zu gucken ob es denn nicht evtl. doch auf seinem Rechner läuft.
Ich habe selber bis vor kurzem mit genau dem Problem gekämpft.
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13.03.2008 09:27 Uhr von Kraftkern
 
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wahre worte...danke: endlich mal wahre worte. das wort raubkopierer wurde von lobbyisten erfunden, um schlechten absatz in der spielebrache auf andere schieben zu können.
den höchsten anspruch an einem produkt haben nun mal die computerspieler und hier siegt nun mal die quallität.
egal wie sicher der kopierschutz ist, wenn ein spiel gut ist, dann wird es auch gekauft.

"gib den leuten genug geld und sie werden deinen laden leer kaufen"

doch wer von euch hat denn noch 50 euro im monat über, um sich ein pc spiel kaufen zu können? ihr vielleicht, aber 80% der deutschen nicht!
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13.03.2008 09:30 Uhr von usambara
 
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warum verkaufen mit Abmahnen der kopierenden Kids lässt sich mehr Geld
verdienen (2007~ 100Mio €)
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13.03.2008 09:51 Uhr von herrderdinge
 
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der Umsatz: in Restaurants soll auch runter gegangen sein.
Da werden doch nicht die Leute zuhause kochen?!
Was soll der Quatsch, fast überall ist zurzeit weniger Umsatz! Muss man doch nicht gleich wieder solche Gründe suchen.
usambara hat schon Recht. Es ist wohl einfacher Geld mit Abmahnungen einzunehmen.
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13.03.2008 09:54 Uhr von Luthienne
 
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Ich brauch keine tolle Grafik und Effekte, ich brauch ein Spiel mit Tiefe- tolle Story, schlüssige Umsetzung, überdachte und möglichst einfache Steuerung.
Scheint aber ziemlich schwierig zu sein das umzusetzen, wenn das ganze Geld für die Entwicklung schon für die Designer verpulvert wurde.
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13.03.2008 10:02 Uhr von hafener
 
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Blödsinn: Erzähl mal jemand Blizzard, den Warcraft Herstellern dass Spiele sich schlecht absetzen lassen lol und das bei über 9 Millionen Zockern des Spiels :D

Warum andere aussen vor bleiben ist eindeutig woran das liegt.

1.) Heute denkt jeder wenn ein bisschen superdolle Grafik da ist und etwas Blut urch die Gegend fliegt, ist das ein Garant für hohe Verkauszahlen. Dem ist nicht so !

2.) Der Trend geht immer krasser zu online Spielen, egal welcher Art, das ist Fakt...Spiele bei denen man mehr agieren kann und reale Gegner/Partner hat.

3.) Es bringt nichts Counter STrike noch 10 mal plump abzukupfern und dann zu meinen jetzt hat man auch einen dollen Shooter entwickelt. Dem ist eben auch nicht immer so !

In meinen Augen liegen die schlechten Absätze einfach daran dass einige nicht mit der ZEit und den Trends gehen, das ist alles.
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13.03.2008 10:10 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Applaus: Bei der Überschrift dachte ich zuerst: "Toll, werden wieder Raubkopien für schlechte Umsätze... Moment... UNDschuldig?"

Der Mann hat absolut recht. Ist ein Spiel gut, verkauft es sich automatisch. Ist ein Spiel gut, und verlangt nicht nach einem Hyper-Highend-Rechner, verkauft es sich noch besser.

Ich z.B. bin kein Fan von Konsolen, und hab mich schon tierisch auf Assassins Creed gefreut. Und nun braucht man dafür schon zwingend nen Dual Core. Ich hab noch nen Intel PIV 3,4GHz HT, der bis jetzt gut gereicht hat. Und die CPU ist für ich tatsächlich das einzige KO-Kriterium. Tja, bissl weniger Hardwarehunger, und Assassins Creed hätte mindestens einen Käufer mehr.

Und da ich es mir nicht leisten kann, mit alle 6 Monate, wenn das überhaupt reicht, neue Hardware anzuschaffen, warte ich immer etwas länger mit Upgraden. Nach Möglichkeit halte ich solange durch, bis sich eine neue Generation etabliert hat, so wie es Ende diesen Jahres mit dem Nehalem der Fall sein wird, und rüste dann 1-2 Jahre später, oder wenn sich abzeichnet, dass der Standard bald abgelöst wird, noch einmal auf. Die Standard Dual-/-Quad-Core-Generation würde ich damit also quasi überspringen.

Tja, und da ich gegen Ende eines solchen Zyklus mit den jeweils aktuellen Spielen, bzw. deren Hardwareanforderungen, nicht mehr ganz mithalten kann, kauf ich halt weniger Spiele, bzw. erst dann, wenn der neue PC da ist und es die Spiele dann eh schon zum Budget-Preis gibt.

Und wenn mich was interessiert, gibt es immernoch die Möglichkeit mal ne Demo zu saugen. Und wenn die Demo schon schlecht abschneidet, bleibt halt ein weiteres Spiel im Regal stehen.

Abgesehen davon: Keiner würde sich einen sauteuren Daimler kaufen, wenn sich das Ding führe wie ein LKW, oder die Elektronik ständig Aussetzer hätte. Und das Prinzip lässt sich so ziemlich auf alles anwenden, eben auch auf Spiele.

Schön dass es mal einer einsieht.
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13.03.2008 10:59 Uhr von Maestro79
 
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@Kepas_Beleglorn: Ich gebe Dir zum größten Teil Recht, aber eine Sache ist relativ zu sehen:

"Ist ein Spiel gut, verkauft es sich automatisch"

Es gibt wirklich brilliante Spiele auf dem Markt, die seltsamerweise nie richtig Erfolg hatten. Dazu zählt z.B. "System Shock" oder um einen neueren Titel zu nennen "World in Conflict".

Im Gegenzug gibt es Spiele, die richtig schlecht sind, aber sich dennoch wesentlich besser, als etwaiger Knaller verkauft haben (z.B. diverse Moorhuhn Ableger oder "Autobahn Raser").

Vielleicht hat das Marketing-Gründe.

Ich glaube aber auch nicht, dass es unbedingt an den Raubkopierern liegt. Es ist wahrscheinlich eine Mischung zwischen Qualität und Marketing.

Wichtig für die Qualität ist auf jeden Fall, dass der Programmierer nicht das Spiels auf biegen und brechen so programmiert, wie er es möchte, sondern so, wie es die Spieler wollen.
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13.03.2008 11:19 Uhr von Nehalem
 
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Schaut euch z.B. mal Dawn of War an. Perfektes RTS-Game, 9 Rassen, recht gut Balanced (Sororitas und Dark Eldar noch nicht :p) und es macht einfach Fun ohne Ende. Vor kurzem ist das 3. (!) Addon "Soulstorm" rausgekommen und ich weiss wenn ich es mir kaufe, wirds auch gezockt, weil einfach Qualität und Liebe zum Detail hat.

Grüße
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13.03.2008 11:22 Uhr von D-Fence
 
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Richtig so! Siehe EA: Wenn ich mir so etwas durchlese, kann ich nur zustimmen, ich spiele doch lieber ein einfacheres Spiel, was funktioniert und länger Spass macht, als Spiele, die

a) man nach 5 Stunden durch hat
b) keinerlei Langzeitmotivation haben
c) total verbuggt sind
d) jedes Jahr neu aufgelegt sind
e) nen schlechten Support haben.

Bestes Beispiel für ein Spiel das ich immernoch spiele: Worms Armageddon. Mit Freunden Online zwischendurch ein Spass, und Team17 hat im Oktober 2007 noch einen Patch für ein Spiel von 1999. Bei Electronic Arts darf man sich bei JEDEM spiel nach Erscheinen erstmal massig Patches ziehen (siehe C&C3, 5 Patches in 3 Monaten nach Erscheinen, oder Schlacht um Mittelerde 2, 650MB Patch bevor es auf den Markt kam). Und dann ist wieder das gejammere gross das keiner die Spiele kauft.
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13.03.2008 11:35 Uhr von kiem
 
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stimmt nicht ganz: also das Raubkopien an dem schlechten Umsatz unschuldig sein sollen, kann ich mir nicht wirklich vorstellen; ein Beispiel: Crytek der Entwickler von Crysis hat seinen erwartenten Umsatz um 50 % gesenkt als der Kopierschutz geknackt wurde und die ersten Raubkopien im Netz auftauchten; im Nachhinein dürften wohl aber auch die extremen Systemanforderungen ein Grund für den schlechten Verkaufserfolg von Crysis gewesen sein... dennoch sind Raupkopien sicher ein großes Problem für Entwickler und Publisher und ein entscheidender Grund für einen schlechten Umsatz und nicht nur die fehlende Innovation in neuen Spielen
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13.03.2008 11:42 Uhr von ylarie
 
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@Kepas_Beleglorn: Ich kenne einen der einen AMD 4200+ Prozessor. Gut, es ist auch ein 2-Kern-Prozessor, aber doch kein so besonders toller und vor allem teurer mehr.
Und er spielt auf seinem Rechner alle aktuellen Spiele, also Crysis, Call of Duty 4, und auch Assassins Creed soll wohl problemlos laufen.
Von dem her... Ein wenig mit der Zeit kann man schon gehen, und wenn es das System nicht hergibt, dann kann man es einfach nicht spielen oder nutzen. Ganz einfach eigentlich...

Aber was auf jeden Fall auch stimmt sind die überzogenen Anforderungen...
Ich kann mich noch an meine Anfänge erinnern... Ich hab 40 MHz, ein Spiel braucht 66. Mist, geht nicht. Dann kam langsam 80MHz, dann 100... Und auf einmal ging es dann los...
200Mhz, 400, 600, 1000... Immer schneller wurden die Schritte der Anforderungen erhöht. Heute hat man wirklich Probleme immer relativ aktuell zu sein, während man früher schon ein System lange nutzen konnte.
Das sollte vielleicht bei einigen Herstellern zu berücksichtigen sein, denn gehen tut es auf jeden Fall.

Ich finde zum Beispiel dass CoD4 eine bessere Grafik hat als zum Beispiel Advanced Warfighter 2. Dennoch scheint es aber geringere Anforderungen zu haben, wenn ich es im Umfeld richtig sehe.

Oder gerade EA... Schon damals gab es ein Command & Conquer, dass eine relativ einfache Grafik und null Innovation hatte, und gegenüber eine "Earth"-Reihe, die all dies bot, und das noch mit weit geringen Anforderungen.

Und am schlimmsten finde ich die Fußballmanager-Reihe... Eine einfacher Simulation, ohne grafischen Aufwand in den Menüs. Und dennoch braucht man einen High-End-Rechner um dieses Spiel mit halbwegs langen Ladezeiten spielen zu können!
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13.03.2008 11:51 Uhr von ylarie
 
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@Maestro79: "Wichtig für die Qualität ist auf jeden Fall, dass der Programmierer nicht das Spiels auf biegen und brechen so programmiert, wie er es möchte, sondern so, wie es die Spieler wollen."

Das sehe ich anders...
Ich denke, dass ein Entwickler ganz klar seine Linie haben und sich nicht zu sehr von anderen hineinreden lassen sollte.

Jeder wird sowieso nie zufrieden zu stellen sein, aber manche haben so merkwürdige Wünsche die in nachhinein eine ganze Anwendung kaputt machen können.

Als Beispiel nochmal der Fußballmanager...
Früher habe ich solche Dinge gerne gespielt, aber inzwischen versucht EA jeden erdenklichen Wunsch irgendwie zu erfüllen.
Heraus kommt ein Spiel das nicht zuende gedacht ist, unzählige Fehler beinhaltet, von der Größe und den Ladezeiten dermaßen explodiert ist, das Spiel an sich allerdings völlig auf der Strecke geblieben ist.
Mit dem FM08 wurde jetzt zum dritten Mal in Folge das selbe Spiel, nur mit aktuelleren Daten und einer neugestalteten Oberfläche heraus gebracht.

Und was noch viel schlimmer ist wurde letztes Jahr von EA umgesetzt. Ein Add-On zum FM07, was in erster Linie nur die Ladezeiten verkürzt!
Eine Unverschämtheit von EA für ein solches Update glatt noch 20,- Euro zu verlangen!
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13.03.2008 12:15 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@ylarie: Da geb ich dir vollkommen Recht. Nur als die Dual-Cores rauskamen, hatt ich nicht die Kohle über, um mir gleich ein neues Mainboard für diese CPUs anzuschaffen. Denn das hätte neuen RAM, statt AGP PCIe und somit auch ne neue Grafikkarte. Auf einen Rutsch zu teuer für mich. Tja, und jetzt, wo ich wieder mit dem Gedanken zur Anschaffung einens neuen aktuellen PCs spiele, da steht schon der Nehalem (MehrkernCPUs mit jeweils HT, also Ein Dual-Core-Nehalem benimmt sich wie ein Quad-Core) in den Startlöchern. Und bis der dann rauskommt warte und spar ich halt. Und wenn´s soweit ist gibt´s Assassins Creed zum Budget-Preis gleich dazu ;-)
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13.03.2008 12:15 Uhr von Nocverus
 
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nicht nur EA hat n schlechtes Management. hab mir Ghost Recon - Advanced Warfighter 2 (Ubisoft) gekauft und kanns nicht Patchen (installation sei fehlerhaft), weil die CD scheinbar fehlerhaft gepresst ist und es gibt einige mit diesem problem.
das Qualitätsmanagement scheint bei keinem der Publisher mehr vorhanden zu sein.
Auch die Medal of Honor (EA) und Call of Duty (Activision) Reihen entwickeln sich net wirklich weiter, kennt man einen Teil, findet man in den anderen nixx überraschendes.

das CryTek mit Crysis "auffe klappe gefallen" ist, wundert mich net. Ich hab bisher keinen Test gesehen, in dem das Unter DX10 mehr als 40 FPS hat. und 30FPS sind die schwere grenze fürs flüssige spielen.
und von der demo muss ich sagen:
sie haben eindeutig ds augenmerk auf die völlig falschen sachen gelegt.

mir scheints, als wenn keiner der entwickler je selbst mal n PC-Spiel gespielt hat (erstrecht net die eignen)
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13.03.2008 12:30 Uhr von Nocverus
 
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Nachtrag: neben der schlechten performance und dem falschen augenmerk, dürft auch ein grund für schlechte verkaufszahlen von Crysis sein:
es ist mit 70€ einfach das teueste spiel auffem markt.
und 50€ ist für die meisten Spiele(r) schon zuviel.

(( und gecracked war es schon vor dem offiziellem release, also nixx von wegen mit dem crak sackten die verkaufszahlen ab ))
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13.03.2008 12:37 Uhr von Bundeskasper
 
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Bei den Preisen kann ich alle verstehen, die sich ein Spiel "anders"
holen.....

Sollten die Entwickler mal drüber nachdenken.
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13.03.2008 14:12 Uhr von Fischerspooner
 
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Kein Wunder denn was zur Zeit an Spielen geboten wird ist auch echt daneben. Spiele die überhaupt nicht spielbar sind, 1000 Patches brauchen, in 3 Stunden durchgespielt sind, oder aber einfach nur schlecht gemacht sind. Und dafür soll Otto-Normal dann 40-50 Euro hinblättern. Nix da!
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13.03.2008 14:25 Uhr von Schwertträger
 
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In der LAN-Mehrspielerfähigkeit und in der: Wiederspielbarkeit liegt meiner Meinung nach ein wichtiger Schlüssel zum Verkauf.

Auf Netzwerktreffen werden immer wieder die Spiele rausgekramt, die a) Wiedererkennungswert haben b) bei allen problemlos laufen und c) einigermassen alle ansprechen und c) Spaß machen.

Nun kann man Punkt c nicht unbegrenzt auslutschen und manche Spiele kranken ja gerade daran, dass sie zu Gunsten von Punkt c an massivem Verlust in Sachn a leiden.

tatsache aber ist, dass man Verkaufen nur an Fans kann. Alle anderen laden sich die Sachen runter, weil sie keinen Bezug zum Artikel und zu den Machern haben.


Spiele, die nicht nach einmaligem Spielen ad acta zu legen sind, erzeugen eher das gefühl, das sie Geld wert sind, während Titel, die man einmalig durchspielen kann, Gefahr laufen, nach dem "kurz mal reingucken" schon zuende und vergessen zu sein. (Adventures mal ausgenommen, denn bei denen geht es nicht anders).

Titel wie X³, Patrizier 2, Planescape Torment, Divine Divinity, IL2-Sturmovic gehören für mich in diese Riege und logischerweise sind sie mir etwas wert. Darum habe ich sie gekauft.

Solange aber die Publisher alle auf Mainstream setzen und keine risiken eingehen, gehen sie an genau dem zugrunde, was sie zu vermeiden suchen.
(Auf ein AirlineTycoon 2 warte ich beispielsweise schon fünf Jahre).



Und auf der anderen Seite wird die Möglichkeit zu schnellem Geld dann inkonsequenterweise nicht genutzt.
Weder von Commandos 1b, noch von Desperados bspw. gab es Storyupdates. Dabei hätte man der durchaus beträchtlichen Fangemeinde ohne weiteres bei unveränderter Grafik- und Spieleengine noch weitere Mission-Updates a 15,- EUR verkaufen könne, die rasend weggegangen wären.

Stattdessen dann maue Fortsetzungen, die Verschlimmbesserungen erleiden und für komplette Fortsetzungen zuwenig Neues bzw. zuwenig gute Missionen bieten. Warum das?
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13.03.2008 14:45 Uhr von Holla.die.Waldfee
 
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naja @vorvorredner: ich glaube ja multiplayer ist ne zeit lang lustig, aber irgendwann...

ich z.b. habe 8 jahre lang cs und etliche andere games gezockt und mittlerweile fass ich multiplayer games nicht mehr an, weil es einfach zu langweilig ist und reine zeitverschwendung. die einzig waren games sind doch sowieso solo rollenspiele, alles andere ist doch nur geplänkel... und ob ich nun mit irgendwelchen dummbratzen spiele oder mit/gegen den computer, jetzt auf rollenspiele bezogen... die meisten kids haben sowieso nicht mehr die aufmerksamkeits spanne die man braucht um so ien game durchzuzocken... und es ist ja auch so das der trand zur quantität geht... naja, da programier ich mir leiber selber nen spiel, bevor ich 50-60 € für mist ausgebe der imbalanced ist
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13.03.2008 14:55 Uhr von Hadda
 
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Raubkopien: Naja ich find es nich verwunderlich das viele Hersteller Raubkopierer die schuld geben... es gibt viele gute Spiele in letzter zeit (wenn man von den Systemanforderungen absieht)
wer will denn jedesmal 60€ für ein Spiel ausgeben... das kann sich doch kein normalverdiener leisten
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13.03.2008 14:56 Uhr von Maestro79
 
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@ ylarie: "Das sehe ich anders...
Ich denke, dass ein Entwickler ganz klar seine Linie haben und sich nicht zu sehr von anderen hineinreden lassen sollte.

Jeder wird sowieso nie zufrieden zu stellen sein, aber manche haben so merkwürdige Wünsche die in nachhinein eine ganze Anwendung kaputt machen können.
"

Das ist ein guter Einwand. So wie Du es schilderst stimmt es auch. Du bekommst eh nicht alle Wünsche unter einem Hut.

Ich wollte nur damit sagen, dass die Programmierer auch das Sichtfeld eines Spielers betrachten sollen. Das Ziel, was von jedem Programmierer angestebt werden sollte ist, dass der Spieler den maximalen Spaß hat.

Bei manchem Spielen hat man nur das Gefühl, dass zu sehr aus einer bestimmten Betrachtungsweise entwickelt wurde und das artet teilweise in Frust beim Spieler aus.
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13.03.2008 15:40 Uhr von Larvi
 
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Naja: Also meiner Meinung nach hat das eher damit zu tun dass seit ein paar Jahren einfach keine guten Spiele mehr rauskommen. Ich war früher begeisterter Zocker, habe aber eben auch festgestellt, das letzte Spiel das ich mir gekauft habe ist Audiosurf, ein kleines süßes Spiel mit dem man seine Musik absurfen kann, das letzte "große" Spiel war Oblivion, und davon war ich gelinde gesagt auch nicht gerade restlos begeistert.
Wo sind die Meilensteine wie Black & White oder Morrowind für die man gut und gerne mal 45€ bzw. 90DM ausgegeben hat?
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13.03.2008 16:21 Uhr von Shadondriel
 
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Mal ehrlich wenn Entwickler glauben, dass sich jeder jedes Spiel kaufen wird, weil es nur eine gute Grafik hat, dann gute Nacht.

Ich habe mir in den letzten Jahren 5 mal weniger Spiele für den PC gekauft als jemals zuvor.

Orange Box war einfach der Hammer, Civ4 finde ich genial und die neuen Episoden von Sam&Max werden auch ihren Vorgängern gerecht, aber sonst finde ich da kaum etwas für mich

Auf den Konsolen gibt es zur Zeit da echt schönere Sachen und die Spiele da stürzen weit weniger ab... ^^

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