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Erlangen: Erst Kunstherz, dann Spenderherz für Kristina (16)

Eine Virusinfektion hatte unbemerkt das Herz von Kristina (16) vor einem halben Jahr schwer geschädigt. Nur durch das Einsetzen eines Kunstherzens konnte sie gerettet werden. Mit viel Glück wurde dann auch noch ein Spenderherz gefunden, das erfolgreich am 15. Februar 2008 transplantiert worden ist.

Auf diese Art und Weise wurde zum ersten Mal ein herzkrankes Kind in Erlangen gerettet. Sehr viel Glück hat diese Behandlung möglich gemacht, denn bei Kindern ist die Größe des Spenderorgans neben der Blutgruppe ein wichtiges Kriterium für eine Transplantation. Und die Warteliste ist sehr lang.

Die Gefahr, das Herz abzustoßen, bleibt ein Leben lang bestehen. Außerdem altern transplantierte Herzen schneller. Die psychische Belastung für Kristina ist daher enorm. Eine Reha soll nun das Mädchen und ihre Familie für das Leben mit einem Spenderherz fit machen.


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WebReporter: bokaj
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kunst, Spende, Erlangen
Quelle: www.nn-peg.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2008 21:49 Uhr von bokaj
 
+0 | -0
 
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Wahnsinn, was das Mädchen in ihrem Leben schon alles mitmachen musste. Diese Todesangst zu verarbeiten wird bestimmt nicht einfach sein. In der Quelle kann man nachlesen, mit welchen Ängsten und mit welchem Glück Kristina überlebt hat.
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12.03.2008 23:00 Uhr von KingPR
 
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Naja: es ist sehr schön für sie, dass sie es überlebt hat und ein Spenderherz bekommen hat.
Aber für gewöhnlich hat jemand mit einem Transplantat nur noch eine Lebenserwartung von 10 Jahren, dass heißt sie wird auf jeden Fall jung sterben.

Im Moment wird eine Methode entwickelt, mit der Mann komplexe Organe wie das Herz oder die Leber "ausdrucken" könnte, mittels Stammzellenforschung als körpereigenes Gewebe und damit ohne Abstoßungsreaktionen.

Aber was würde der Papst wohl sagen? Stammzellenforschung ist Höllenwerk?^^
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12.03.2008 23:47 Uhr von Legendary
 
+2 | -0
 
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Die Kirche soll den Rand halten: Nicht die Forschung ist böse..der mensch ist es.Forschung selber kann ,gerade auf diesem Gebiet soviel gutes bewirken.
Alles gute an die kleine.Ich hoffe das dieses Verfahren noch rechtzeitig zum Einsatz kommen kann.
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13.03.2008 00:50 Uhr von xatru
 
+4 | -0
 
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Es ist schon toll was die moderne Medizin alles möglich macht. Würde man das Geld das in die Waffenforschung fließt sinnvoll einsetzten, wären wir um Jahrzehnte weiter und hätten wohl Krankheiten wie Krebs längst im Griff.

Ob das Mädchen jetzt nun jung sterben wird oder nicht kann man kaum sagen - und selbst wenn, hat sie durch diesen Eingriff 10 Jahre geschenkt bekommen und davon ist es sicherlich jeder Tag wert zu leben.
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13.03.2008 03:47 Uhr von Biber1980
 
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Ich wünsche dem Mädchen alles Gute und ein langes gesundes Leben.

Hoffentlich passiert so etwas sehr selten!!

pce

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