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Immer weniger Erwerbstätige in Deutschland

Mittlerweile erhält jeder vierte Deutsche entweder teilweise oder komplette Hilfe vom Staat. Nimmt man Rentner und Kinder zu den möglichen Arbeitenden hinzu, so würden 37,4 Prozent staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zum Vergleich: Der Anteil der Erwerbstätigen liegt bei 40,1 Prozent.

Die Zahl der arbeitenden Bevölkerung sank innerhalb von 16 Jahren um sechs Prozent. Dafür bekamen zwölf Prozent mehr Menschen staatliche Unterstützung.

Zwischen 1980 und 2006 stieg der Anteil der Menschen, Kinder und Rentner mit einbezogen, die staatliche Hilfeleistungen in Anspruch nahmen um 15,7 Prozent auf 37,4 Prozent. Der Anteil der Arbeiter sank jedoch um 2,7 Prozent.


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WebReporter: rasendereporterin89
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Erwerb, Erwerbstätig
Quelle: www.abendblatt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2008 16:38 Uhr von rheih
 
+13 | -3
 
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Arbeitslose: Das ist doch Trend! Ständig werden Arbeitnehmer entlassen, obwohl die Unternehmen zum Teil Milliarden verdienen... und die Manager, die das Personal aus Kostengründen vor die Türen setzen, verdienen immer mehr... und bringen dann ihr Geld noch illegal ins Ausland um hier die Steuern zu sparen....
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12.03.2008 16:40 Uhr von Second2None
 
+8 | -6
 
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jo, heutzutage ist sich leider jeder selbst der nähste..

shice geldgeile primaten
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12.03.2008 16:46 Uhr von derSchmu
 
+8 | -0
 
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und die Arbeitslosenquote sinkt weiter?!?! Naja, da passt ja die News ganz gut, dass die Bundesagentur fuer Arbeit da an der Statistik feilt...wie sonst waere auch soetwas zu erklaeren...

Vieleicht meint ja Frau Merkel genau das, warum der Aufschwung bei uns ankommt..
Wir haben den Luxus, dass man nur noch ein bischen Arbeitet und den Rest vom Staat bekommt....geile Sache, nur schade, dass es nicht ein bischen Arbeit ist, sondern ganz schoen viel, die nur halt net entsprechend entlohnt wird.

Und demographisch gesehen wirds in Zukunft weitergehen, moegliche Beitragszahler ziehen weg oder kriegen keine Arbeit und immer mehr Beitragsempfaenger entstehen, die von einer kleinen Gruppe finanziert werden soll...

Wer gibt mir dann, wenn ich so alt bin, was von der Rente?!
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12.03.2008 16:51 Uhr von Lucky Strike
 
+8 | -0
 
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nicht nur das ständige entlassen: sondern auch die fehlende förderung des nachwuchses und die teilweise schlechten arbeitsbedingungen, sowie die hohen abgaben an den staat etc dürften auch viele dazu bewegen, dorthin zu gehen wo die arbeitskraft geschätzt wird
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12.03.2008 16:53 Uhr von Das allsehende Auge
 
+12 | -1
 
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Gute Nacht Deutschland: - der letzte macht das Licht aus - obwohl das erlischt ja von alleine wie man an der News erkennen kann.

Sonst fällt mir zu der News leider nix ein.

Na vielleicht noch ein paar aktuelle Zahlen die zeigen, dass es schneller bergab geht - trotz des Mega-Aufschwungs.


Das letzte Jahr in Prozenten bzw. Inflationsausgleiche 2007 oder Umschichtung "par excellence"

Gehälter
Politiker +9,4% (Diätenerhöhung)
Bundeskanzler(in) +11% (Grundgehaltserhöhung ohne Diätenerhöhung)
Managergehälter bis +32% (durchschnittlich +14%)
Gemeiner arbeitender Pöbel -5,1% (Reallöhne)
Noch gemeinerer sozialschmarotzender Pöbel +0,6% bzw. +0,5% Erhöhung des "Hartz-IV"
Ausgedienter gemeiner Pöbel -2% (Rentner)

Einkommen (Durchschnittliche)
+1,6% (+1,9% im Jahr 2006)

Umsätze
Einzelhandelsumsatz -1,2% (real um -2,2%)
Einzelhandelsumsatz (Warenhäuser, Supermärkte) +2,0% (real +4,2%)
Facheinzelhandelsumsatz -3,9% (real -4,7%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Nahrungsmitteln -5,5% (real -7,2%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Mobiliar und Einrichtungsgegenstände -8,9% (real -10,2%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Elektronikartikeln -1,1% (real +2,1%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Bekleidung +2,8% (real +2,0%)
Facheinzelhandelsumsatz mit medizinischen Artikeln und Apotheken +1,7% (real +0,2%)

Preise
Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke +10,4% (Aldi & Lidl ca. +10%)
Strom, Gas, Brennstoffe +7,5 (Strom sogar bis 34%)

Konsum
+1,2% (16.707 Euro pro Person, Gesamt 1,375 Billionen Euro)

Arbeitslosigkeit
Beschäftigte im Einzelhandel -1,3% (Vollzeitbeschäftigte -2.0%, Teilzeitbeschäftigte -0,8%)

LEISTUNGSEMPFÄNGER
Februar Januar Dezember November
- Arbeitslosengeld 1.118.075 1.105.243 951.814 909.934
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 5.154.304 5.106.140 5.085.191 5.131.596
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.934.350 1.921.095 1.914.281 1.936.241

Die Inflationsrate betrug 2007 2,2% bzw. 2,7%

Das waren die Gehälter, Inflationsausgleiche, Ausgaben und Arbeitslosigkeit für das Jahr 2007 und Anfang 2008.

Hoffen wir mal, dass der Aufschwung so weiter geht. Übrigens, zieht bloss nicht die Mehrwertsteuererhöhung ab. ,-(
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12.03.2008 17:02 Uhr von TomShaw
 
+6 | -1
 
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Schlechte Bedingungen hier in Deutschland: Es nützt eben wenig solch menschenverachtende Gesetze wie z. B. Hartz-IV zu erlassen, eine unfähige Regierung zu haben die nicht in der Lage ist Arbeitsplätze zu schaffen und/oder zu erhalten, obendrein die Betroffenen von einer BA verwaltet werden deren (größtenteils überflüssiges) Personal diese Menschen durch Saktionierungswerkzeuge vereinzelt schikaniert.
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12.03.2008 17:15 Uhr von fiver0904
 
+8 | -0
 
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Ist doch alles verlogen! Der Wirtschaftsaufschwung hat uns Milliarden in die Kassen gespühlt, überall und an jeder Ecke gibt es Arbeit und Ausbildung. Der Export boomt und die Lebenshaltungskosten sind auf Rekordtief!

So, das ist leider was die Mehrheit noch immer glaubt...
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12.03.2008 18:19 Uhr von Schroppyo
 
+3 | -0
 
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Also irgendwas ist da im Busch das kann nicht sein, dass der Staat "zugeständnisse" macht. Erst die Beichte der Geschönten Arbeitslosenstatistiken und dann das... Da folgt noch etwas
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12.03.2008 18:36 Uhr von meisterthomas
 
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Arbeitslos oder Niedrigeinkommen: Es ist der politische Wettstreit zwischen den Staaten um die globale Konkurrenzfähigkeit ihrer Wirtschaft welcher uns in die Welt-Wirtschaftskrise führt. Dieser Wettkampf schürt schon seit langen die Krise zum Preis von Niedriglöhnen, Sozialabbau, Umverteilung und einer Politik der leeren Kassen, durch die Entlastung der Reichen und Großunternehmen.

Die Krise des amerikanischen Immobilienmarktes ist eine Krise der Mittel- und Unterschicht, gewachsen aus Niedriglöhnen, Teilzeitjobs und Überschuldung. Unsere Wirtschaftspolitik sieht kaum anders aus und wird zu ähnlichen Resultaten führen. Allein die Skandinavier betreiben eine weniger exzessive Wirtschaftspolitik. Spätestens wenn große Teile unserer Exportwirtschaft wegbrechen, wird es uns kaum anders als den Amerikanern in NewYork ergehen: http://www.freitag.de/...

Diese Politik setzt nicht nur unsere Mittelschicht in Angst und Schrecken, sie zerstört auch zahllose Existenzen, Ehen, Kinder, ja beschert uns den Klassenkampf schon in der Schule, von Berufsausbildung und Altersarmut ganz zu schweigen.

Was zwingt uns in diese Politik -- Unsere Verantwortungslosigkeit und der Glaube unserer Politiker, was den Reichen gut tut, tut auch ihnen gut. Denn beides drückt diese Politik ja ganz bestimmt aus.

Wir müssen aufhören darauf zu vertrauen, daß die Hunde nur den Letzten beißen und uns unserer bürgerlichen Verantwortung stellen. Sicher sind die Untertanen dazu nicht fähig, aber Demokraten und alles Andere muß sich finden. Herausfinden können wir aber nur gemeinschaftlich, national aber auch europäisch. Selbstzerrstörung wäre es, wenn wir auch auf diese Krise wieder nur eine nationalsozialistische Antwort finden würden.

Leider ist Europa bisher von uns Deutschen sehr negativ besetzt. Schließlich kam unser Abstieg, scheinbar Zeitgleich mit dem Euro. Und tatsächlich wurde er zu Preiserhöhungen benutzt, während unser Preisgefühl kaputt ging. Aber es ist unsinnig Europa und Globalisierung in einen Topf zu werfen. Denn was uns vor der Globalisierung schützen kann, ist allein ein starkes und widerstandsfähiges Europa. Ein einsamer Staat ist dazu nicht mehr fähig.
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12.03.2008 19:15 Uhr von globmunity_com
 
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Demokratie ist die Tyrannei der Mehrheit
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12.03.2008 19:29 Uhr von Samosa999
 
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@ isolde63nbg das ist ja der leichte irrglaube...das volk wählt kaum noch..aus frust!!!...die parteien wählen sich selber..mit ihren mitgliedern!!
also wählt....und zwar mit bedacht...!! es brauch keiner schreien..wenns weider so geht...wer nicht wählt brauch sich nicht aufregen!!
und es müsste eine klausel..für jede regierungspartei geben....wer seine wahlversprechen nicht erfüllt...wird aufgelösst...und die parteigelder werden dem volk zukommen..!!
das dumme wird nur sein...das eine führungspartei der nexten denn scherbenhaufen überlässt...und keiner den "schneit" hat ihn radikal wegzuräumen..!! und damit meine ich nicht rechtsradikal!!! aber die deutsche regierung sollte mal langsam wieder an seine eigenen leute denken..und nicht immer den spender für die welt spielen!!
wenn es irgentwann den andern ländern gut geht..!! wer hilft dann uns???

sodele...
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12.03.2008 20:08 Uhr von meisterthomas
 
+6 | -0
 
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Die Verantwortung: liegt sicher nicht nur bei den Politkern, sondern auch bei ihren Wählern, den Nutznießern und auch den kopflosen Wiederkäuern. Aber es sind nicht Alle so und solange diese nicht resignieren, verändert sich auch unsere politische Landschaft.
Wer weis, vielleicht werden bald die Linken mit der FDP die Regierung bilden und den Gestrigen zeigen, daß man nicht in allem einer Meinung sein muß, um zu gemeinsamen Kompromissen zu finden.
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13.03.2008 10:40 Uhr von tRipleT316
 
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Ajo: wer hat noch bock zu schaffen oder wer kann überhaupt noch schaffen ? Verdienst ja im vergleich zu den Ausgaben nix mehr.
Deutschland is für den Untergang geweiht da wir nur volldeppen in der Politik haben. Alte verkalkte Säcke die nur ihre Brieftasche füllen wollen. Un jeder der sagt wer net wählen geht verschenkt seine stimme dem gehört aufs Maul gehaun. Was willst da noch wählen is ja alles des selbe pack. Das eigene Volk ausnehmen und anderen in den Arsch kriechen. Sorry das ich so direkt bin aber was da abgeht is einfach nicht mehr toll.. Ich glaub ich werd den Rat meiner Freundin annehmen und mein TV verkaufen

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