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Studie: Höhere Bildung führt zu höherer Lebenserwartung

In den Vereinigten Staaten von Amerika, ein entwickeltes Industrieland, ist die Lebenserwartung der Bürger einer aktuellen Studie zur Folge deutlich angestiegen - jedenfalls gilt das für die Menschen, die einen höheren Bildungsstand aufzuweisen wussten.

Die Sekundärauswertung von Statistiken des Forschers David Cutler hat ergeben, dass "die Mortalitäslücke" zwischen den Menschen entsteht, die formal besser gebildet und denen, die dies nicht sind.

Der Untersuchung zur Folge waren die Differenzen in der Lebenserwartung bei den Frauen größer, als bei den Herren der Schöpfung. Lungenerkrankungen machte alleine 20 Prozent der Unterschiede aus, wobei das Rauchen - offensichtlich ein primäres Unterschichtenphänomen - als Hauptverursacher gilt.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Leben, Bildung, Lebenserwartung
Quelle: www.aerzteblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2008 17:58 Uhr von vst
 
+1 | -2
 
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entschuldige: dass amerika ein entwickeltes industrieland ist weiß man.
dass die lebenserwartung bei gebildeten höher ist als bei ungebildeten weiß man mindestens seit den 50ern.
der ausdruck herren der schöpfung ist in einer news völlig unangebracht.
rauchen ist kein primäres unterschichtenproblem.
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12.03.2008 19:35 Uhr von meisterthomas
 
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Innerer Konkurrenzkampf: Jede Art hat ihren inneren Konkurrenzkampf.

Und in jeder bedingt dieser 1. die Mortalität - oder Sterblichkeit und 2. die Anzahl von Nachkommen.
(auch wenn in unserer Gesellschaft die Emanzipation damit zu konkurrieren scheint).

Zu dem inneren Konkurrenzkampf kommt der Zwischenartliche hinzu, das heißt ein Räuber-Beute Effekt. Letzterer ist aber in unserer Gesellschaft Klassenabhängig und somit auch von einem Bildungsniveau.
Hierbei spielt die Bildung selbst eine untergeordnete Rolle, entscheidend ist vielmehr die Identifikation mit einer Klasse, so daß man von dieser angenommen wird und nicht in den zwischenartlichen Konkurrenzkampf mit dieser Klasse gerät, so daß man nur ihren inneren Konkurrenzkampf bestehen muß und nicht auch noch den Äußeren.

Aber dabei geht es nicht um Bildung, sondern um die Pflege einer Denke, Vorurteilen u.s.w. also abgrenzungsfähigen Merkmalen, die dann in Attributen, wie Leistung verpackt werden.
Wie gesagt, es nicht um Bildung, sondern um die Pflege einer Denke, Vorurteilen u.s.w. also abgrenzungsfähigen Merkmalen, die dann in Attributen, wie Leistung verpackt werden.

So steckt eigentlich hinter jeder Zeitung ein Dummkopf, denn es sind Wiederkäuer. Die Denke welche in den jeweiligen Zeitungen gepflegt wird ist kaum mehr als Klassenidentifikation.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, daß die durchschnittlich Intelligenten die Erfolgreichen sind. Während die Hochintelligenten meistens weniger erfolgreich sind.
(Hierbei bezieht sich der Intelligenzbegriff auf den messbaren IQ).
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13.03.2008 16:39 Uhr von Bokaj
 
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Nur so eine Idee. Es rauchen auch die oberen Schichten, aber vielleicht nicht so exzessiv wie die unteren Schichten und vielleicht können die oberen Schichten sich den besseren Tabak leisten.
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13.03.2008 21:25 Uhr von meisterthomas
 
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Konkurrenz: Die These mit dem Rauchen scheint mir eher ein schlechtes Gewissen auszudrücken. Im statistischen Mittel kann ich mir bisher keinen klassenbezogenen Raucher-Unterschied vorstellen. Denn bis vor einigen Jahren war auch Qualität erschwinglich.

Erfolg besteht auch darin, auf kosten Anderer zu leben. Auch wenn wir das moralisch ignorieren, so ist es doch eigentlich ein Grundprinzip in unserer, als auch der Natur schlechthin und ist schließlich Ursache jedem Konkurrenzveralten.

Daß sich trotzdem das Leben auf unserer Erde, auch in seiner Artenvielfalt entwickelt hat, erscheint mir ein Widerspruch, aber auch Ursache dieser Differenzierung und nicht vollständig verständlich.

Feststellen möchte ich, daß jede Sozialisation in der bisherigen Evolution sadomasochistischer Natur ist, wobei ich unter Masochismus einen nach innen gerichteten Sadismus verstehe. Wir alle wissen, daß die Kämpfe im eigenen Bauch die schlimmsten sind. Was in den extremen Fällen zur Immunschwäche, oder gar Selbstmord führen kann. So daß sich hier auch eine Beziehung zwischen Immun- und Identitätsschwäche zeigt.
Eine Struktur die übrigens auch in unserer psychischen Struktur, Es - Ich und Über-Ich ihr Äquivalent hat.

Abschließend zur moralischen, oder besser gesagt ideologischen Frage unserer Kulturen:
Der Liberalismus und Sozialismus erscheinen mir, wie auch der Sadismus und Masochismus als zwei Extreme. Wobei keine gesunde Mitte definierbar ist, denn diese zu suchen und zu finden heißt Leben.

Vernünftig dagegen erscheint es mir, sich dieses Spannungsfeldes bewusst zu werden und Extreme, als auch Exzesse zu vermeiden.
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21.08.2008 11:35 Uhr von Deniz1008
 
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höhere bildung verursacht höhere lebenserwartung höhere bildung verursacht höhere lebenserwartung und gleichzeitig orgasmusprobleme bei Frauen...

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