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Richter "zu beschäftigt": Mafiabosse zu 24 Jahren Haft verurteilt - Trotzdem frei

Eigentlich wurden die zwei Mafiabosse zu 24 Jahren Haft verurteilt. Dennoch sind sie auf freiem Fuß, da der Richter "zu beschäftigt" war, sich um den Fall zu kümmern.

Zwei Jahren nachdem die Mafiabosse Giuseppe Lombardo und Carmelo Barbieri verurteilt wurden, mussten sie auf freien Fuß gesetzt werden. Der Grund für die Freilassung ist eine Urteilsbegründung, die der Richter nicht fristgerecht einreichte.

Wie der Richter selber zugab, war er zu beschäftigt. Aufgrund seiner Arbeitshaltung wurden dem Richter bereits zwei Jahre Pension gestrichen.


WebReporter: guugle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Haft, Richter, 24, Mafia
Quelle: www.krone.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2008 20:53 Uhr von Severnaya
 
+4 | -0
 
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der: wird schon wissen warum er "zu beschäftigt" war
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11.03.2008 21:06 Uhr von Marcus79
 
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geld regiert die Welt...
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11.03.2008 21:09 Uhr von SiggiSorglos
 
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Super Judikative, Italien: fast hätte man meinen können, dieses Land unternimmt was gegen die Mafia.... aber dazu ist es seit 30-40 Jahren zu spät... diese Pest ist in ALLEN Ämtern eingenistet.. und meist in Top-Positionen.... Da ist ein kleiner Richter halt mal "zu beschäftigt", wenn er nicht "bei die Fische" schlafen will
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11.03.2008 21:43 Uhr von pINT
 
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Entweder: er hat dafür einiges mehr gekriegt, als ihn die 2 Jahre ohne Pension kosten, oder er hätte das Rentenalter nicht mehr erlebt.

Für so einen Fall kann man wohl kaum ernsthaft zu beschäftigt sein.
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11.03.2008 22:08 Uhr von snsn
 
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der war nicht beschäftigt, sondern wurde mit vielen Geldscheinen verführt!
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11.03.2008 23:45 Uhr von meisterthomas
 
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Richter überlastet: auch bei uns sind viele Richter überlastet. Was im normalfall dazu führt, dass sie nicht mehr zwischen Staatsräson und Grundgesetz unterscheiden können und den Weg des geringsten Widerstandes gehen.

Selbst Rügen des Bundesverfassungsgericht werden von ihnen oft nicht mehr gewürdigt, sondern als ein notwendiges Übel abgetan. So im Fall eines Aacheners Untersuchungsrichters, der täglich über mehere hundert Hausdurchsuchungen zu entscheiden hat.

In den meisten Gerichten sieht das nicht viel anders aus.
Die Unabhängigkeit unserer Richter wird einer potentiel schlampigen, aber Dienstherren freundlichen Arbeitsweise geopfert.
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12.03.2008 01:28 Uhr von Borgir
 
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zu beschäftigt: heißt wohl eher gut bezahlt. alles mafia dort.
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12.03.2008 08:35 Uhr von glade
 
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ich lesee grade ein: buch über die mafia...

sehr intressant.
kann ich nur weiterempfehlen.

"cosa nostra . die geschichte der mafia"

und bei dem was da so drinsteht, kann ich mir vorstellen warum der keine zeit hatte...

wäre ja auch scheisse, wenn er nach hause kommt und die familie liegt geschlachtet rum...

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