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BSG-Urteil: Kassen müssen OPs wegen unterschiedlich großer Brüste nicht zahlen

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat entschieden, dass Brust-Operationen wegen unterschiedlich großer Brüste nicht von der Krankenkasse getragen werden müssen. Das Symptom sein nämlich nicht als Krankheit zu sehen, so die Urteilsbegründung.

Das BSG führte dazu aus, dass "nicht schon jeder körperlichen Unregelmäßigkeit" der Stellenwert einer Erkrankung zukomme. Bereits vor dreieinhalb Jahren hatte das Gericht die Übernahme der Kosten für eine Brust-OP aufgrund ungleich großer Brüste abgelehnt.

Kassen können nur zur Übernahme der Kosten in die Pflicht genommen werden, wenn es zu körperlichen Funktionsstörungen kommt beziehunsgweise eine Regel-Abweichung dermaßen stark ist, "dass sie die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft gefährdet".


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Brust, Kasse, Unterschied
Quelle: www.aerztezeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2008 19:55 Uhr von Artemis500
 
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Das ist ja ganz vernünftig die Leute kommen ja auf immer absurdere Ideen. Okay, bei unterschiedlich großen Brüsten kann ichs verstehen, da könnte man ja eine verkleinern.

Aber wahrscheinlich würden sich die Frauen Silikon reinpflanzen lassen wollen, und das muss man nun wirklich nicht unterstützen.
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11.03.2008 22:08 Uhr von jsbach
 
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Muss ich da meine: laienhaften medizinischen Kenntnisse revidieren? Die Busen jeder Frau sollen doch unterschiedlich groß sein? Sollen doch solchen Kosmetik in Polen oder CZ machen lassen biller aaaber.... die Risiken und nicht nur in diesen Ländern, den jeder Arzt kann Schönheits-OP`s durchführen.
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12.03.2008 02:41 Uhr von Tinka_
 
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Komentare von Männern ... ohne Ahnung Ich glaube kaum, dass sich diese Frauen einfach nur aus Spaß unters Messer legen. Die Unterschiede sind meist gravierend. Abgesehen davon, dass so etwas psychische Probleme verursacht, verursacht ein großer Unterschied Haltungsschäden, die sehr schmerzhaft sind. Von den daraus resultierenden Spätfolgen nicht zu reden.

Ich weiß, wovon ich rede. Ich hatte vor nun fast 16 Jahren eine Brustangleichung, die damals die Kasse zum Glück zahlte. Ich hatte Komplexe ohne Ende, die eine Brust war Körbchengröße A und die andere D, das fiel sofort auf... Außerdem hatte ich (und habe ich durch die Fehlhaltung von damals) Rückenschmerzen....

Da frag ich mich, was günstiger ist - eine einmalige Zahlung einer OP oder aber die psychologische Betreuung und Krankengymnastik auf Grund der Haltungsschäden und das ein Leben lang...
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12.03.2008 11:28 Uhr von vst
 
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tinka: artemis ist eine frau.
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13.03.2008 17:06 Uhr von Bokaj
 
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Manche Operationen sollten die Kassen zahlen. Bei einem großen Körbchenunterschied ist es bestimmt nicht leicht für eine Frau, damit umzugehen. Pschische Folgeerkrankungen sollten nicht unterschätzt werden.

Da gäbe ich Tinka völlig recht.

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