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Lauterbach zeigt Verständnis für Film-Papstattentäter und versteht seine Motive

Heiner Lauterbach, der zuletzt im Kriegsdrama "Gustloff" im ZDF zu sehen war, ist jetzt am Wochenende erneut auf den Bildschirmen. Er wirkt in dem Film "Das Papstattentat" (RTL) mit und stellt hier einen PLO-Sympathisanten und Attentäter dar.

In einem Gespräch mit dem Programmmagazin "TV-Today" erklärte er über die Motive des Attentäters, "dass er durch den Tod eines einzigen Menschen, dessen Dogmen recht fragwürdig sind, eventuell tausende andere Menschen retten kann, dann ist das schon überlegenswert".

Der RTL-Film, der sich an das Papst-Attentat durch Ali Agca von Mitte 1981 hält, dreht sich um 25 Mio. US-Dollar, die auf den Kopf des höchsten katholischen Würdenträgers ausgesetzt wurden. Diesen Betrag möchte der Attentäter in ein Urwaldhospital investieren, um hier Menschen zu helfen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Film, Papst, Motiv
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12.03.2008 00:06 Uhr von TrangleC
 
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Papst 1: "Pabst-Bashing" ist ja schon seit langem einfach und billig.
Ich bin selbst zwar auf dem Papier katholisch, aber absolut unreligiös und hab nichts mit der Kirche zu tun. Trotzdem finde ich dass sich viele Leute die über die Kirche und den Papst herziehen, wie es Mode ist, nicht wirklich nachdenken bevor sie losblubbern. Rein logisch und wissenschaftlich gesehen ist das Amt des Papstes nämlich durchaus sinnvoll.

Ich kopier hier mal rein was ich mal in einem Forum zu dem Thema geschrieben habe. Da reicht vermutlich der Platz in einem Fenster nicht aus, sorry.

"Das Amt des Papstes ist eigentlich nur logisch. Schliesslich hat die Kirche als kleine Gruppe von Verschwörern irgendwo in den römischen Katakomben angefangen. Ein Mann der einer Gruppe von Leuten Geschichten über Jesus erzählt hat. Behält man diese Tatsache vor Augen, wundert es doch nicht dass dieser Mann eben immernoch einen Nachfolger hat. Nur ist die Gruppe von Menschen eben ein ganzes Stückchen größer geworden. Bei 20 Leuten die bei Kerzenlicht in einem Keller hocken findet es auch niemand seltsam oder anmaßend wenn einer davon der Anführer und Lehrer ist, bei 1.5 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt + dem ganzen
Kirchenapparat zwischen diesen Leuten und ihrem Anführer kommt es einem komisch vor.
Weniger logisch und natürlich ist es aber nicht.

Dass die anderen großen Religionen nicht auch so einen Anführer haben, lässt sich bei jeder einzeln erklären. Der Islam hätte vielleicht noch einen solchen Anführer, wenn es nicht zu dem Streit um Mohameds Erbe gekommen wäre bei dem der Islam in Suniten und Shiiten gespalten wurde.
Die christlichen Protestanten haben nur deshalb keinen solchen Anführer weil sie sich bewusst als Gegenthese zur Katholischen Kirche definiert haben und ein eigener Papst da nicht ins Konzept gepasst hätte. Der Buddhismus braucht keinen solchen Anführer weil es strenggenommen keine
richtige Religion ist, sondern eine Philosophie. Es gibt keinen Gott dem man was recht machen muss, sondern die Grundaussage des Buddhismus ist grob gesagt nur: "Da gab es mal diesen Typen namens Siddharta und der hat das und das und das gemacht und dann ging es ihm plötzlich prima.
Wenn du auch willst dass es dir so geht, mach es wie er." Daher ist der Buddhismus eher mit dem Konfuzianismus zu vergleichen als mit herkömmlichen Religionen.
Der Hinduismus ist schon wegen seiner unzähligen Götter kaum geeignet einen einzigen Anführer zu haben. Ausserdem hat er sich nicht aus einer Kernzelle entwickelt wie das Christentum, sondern ist eher ein Gemisch aus vielen primitiven Religionen (jede Region Indiens hatte ihre eigenen
Götter und Religion) die im Laufe der Zeit zu einer großen zusammengewachsen und verschmolzen sind.
Im Falle des Judentums machte die Aufteilung in 12 Stämme einen gemeinsamen Anführer schwerer, aber es gab ihn ja in Form des Königs der sich als Nachfolger Moses definierte. Nur verlor das Königsamt mit der Zeit seine religiöse Komponente an die Priester."
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12.03.2008 00:09 Uhr von TrangleC
 
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Papst 2: "Es liegt einfach in der Natur des Christentums diesen einen Anführer zu haben. Wäre die Kirche nicht zu Luthers Zeiten so korrupt und abstoßend gewesen, hätte es die Protestanten ja nie gegeben und wenn doch, hätten sie sich wahrscheinlich auch einen eigenen Gegenpapst zugelegt. So wie es die Orthodoxen Christen mit ihrem Patriarchen gemacht haben.

Monotheistische Religion und das Konzept vom einen Anführer gehören wohl zusammen.
Man nehme nur das Beispiel von Echnaton.
Zu seiner Zeit hatte die ägyptische Priesterkaste so viel Macht an sich gerissen dass Ägypten fast unregierbar geworden ist, weil praktisch jeder Priester in jedem kleinen Dorf selber Politik gemacht hat. Um die Macht wieder beim Pharao zu bündeln hat Echnaton versucht den alten ägyptischen Polytheismus durch eine neue monotheistische Religion zu ersetzen. Er liess alle alten Götter abschaffen und deren Anbetung verbieten und zwang die Leute nur noch dem Sonnengott Aton zu huldigen, als dessen Sohn und einziger irdischer Vertreter er sich definiert hat. So konnte er die
Priester entmachten - bis sie ihn und seine Frau Nofrethete dann eben umgebracht haben.
Das ist ein gutes Beispiel weil es den Zusammenhang von Monotheismus und der Herrschaft eines einzigen Vertreters aufzeigt, weil Echnaton den Monotheismus quasi geziehlt zu diesem einen Zweck erfunden hat. (Das war übrigens vor der Erfindung des jüdischen Gottes und manche Wissenschaftler
sagen heute sogar dass die Juden den Monotheismus, also die Idee vom Einen Gott, von Echnaton übernommen haben.)

Ausserdem sieht man ja am Beispiel des heutigen Islams dass es garnicht so verkehrt ist einen Papst zu haben.
Hätte es nicht diese eine unantastbare Autoritätsperson gegeben die - eben wie ein Schäfer, der er ja laut Definition auch sein soll - die Herde streng zusammengehalten hat, wäre das Christentum inzwischen schon längst in tausende kleiner Sekten zersplittert.

Es liegt in der Natur des Menschen dass es immer irgendwelche Typen gibt die sich zum Chef aufschwingen wollen und dazu auch gerne die Religion benutzen um sich zum Guru zu machen. Das sieht man im Islam und man sieht
es auch im Protestantismus.
Schaut euch doch nur mal die ganzen protestantischen Sekten in Amerika an.
Das Machtvakuum das das Fehlen einer gemeinsamen, über allem stehenden Autorität erzeugt, lässt viel Raum in den dann tausende von fanatischen
Predigern und Gurus stossen können. Eine katholische Version von David Koresh (oder wie der Typ in Wako hiess) hätte es nicht geben können, weil im Katholizismus nicht jeder Spinner daherkommen und drauf los Predigen kann."
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12.03.2008 00:12 Uhr von TrangleC
 
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Papst 3: "Gäbe es heute im Islam eine Art Papst, hätten wir die ganzen Probleme mit dem islamistischen Terrorismus heute nicht. Dann gäbe es nämlich diese ganzen Hassprediger nicht die irgendeinen Müll über den Koran verzapfen und jeweils ein paar hundert Jünger um sich schaaren die noch weniger von
Koran wissen und meinen wenn der Typ mit dem Turban und dem langen Bart sagt dass man Frauen verprügeln und Andersgläubige umbringen muss, wird das schon stimmen.
Mit einem islamischen Papst gäbe es jemanden der die Verantwortung für sowas trägt und die Macht hat es zu verhindern.

Und das ist es was der katholischen Kirche letzlich gut getan hat, so korrupt und verlogen der Kirchenapparat auch zeitweise war und vielleicht immernoch ist. Zivilisation braucht Stabilität und klare Richtlinien. Wenn man es weiter denkt.... Ohne das Amt des Papstes würde Europa womöglich
immernoch im finsteren Mittelalter sitzen. Der Papst war oft eine Bremse und ein Hindernis für die Wissenschaft und die gesellschaftliche Entwicklung, aber gleichzeitig war er auch nötig dafür. Letzlich liefen nämlich viele der großen Entwicklungen in Europa indirekt über den Papst.
Wenn der Papst nämlich irgendwann gezwungen war bestimmte Dinge anzuerkennen, dann waren diese Dinge damit auch nicht mehr anfechtbar und man konnte sich um neue Sachen kümmern. Ohne einen Papst hätte es tausende
von religiösen Führern gegeben die man erst davon überzeugen musste dass die Erde sich um die Sonne dreht. Viele davon würden sich heute noch dagegen sträuben.
Der Papst war also auch in der positiven Hinsicht eine Bremse dass er wie eine "Handbremse" beim Auto war, die verhindert dass man rückwärts rollt.

Wie gesagt, man siehe Islam und amerikanischer Protestantismus, wo sie heute noch einen Krieg gegen die Evolutionstheorie führen.

Wer also das Amt des Papstes für etwas schreckliches und unheilvolles hält, hat einfach nicht wirklich drüber nachgedacht.
Ohne das Amt (egal welche Deppen und korrupten Penner es oft ausgeübt haben) hätten wir nämlich all die Errungenschaften nicht die unsere Zivilisation heute so viel freier machen als die derer die statt einem Papst nur tausende von selbsternannten Führern haben.

Ich bin kein religiöser Mensch und kein gläubiger Katholik, aber als politisch und analytisch denkender Mensch ist mir klar dass es einen Papst braucht und um so konservativer und härter der ist, um so besser. Nicht weil ich selber konservativ bin, sondern einfach nur weil ich weiß dass die eklige, fette, fiese Kreuzspinne die in der Mitte des großen Netzes sitzt
mir die vielen vielen Schmeissfliegen von religiösen Spinnern und Fanatikern vom Leib hält."
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12.03.2008 00:32 Uhr von TrangleC
 
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Papst 4: (Das ist jetzt kein Eigenzitat mehr, sondern neu:)

Und was die ach so bösen konservativen Werte angeht die die Kirche vertritt, sollte man auch lieber selber mal nachdenken bevor man in Parolen wie "Der Papst tötet Afrika durch AIDS!" und ähnliches einstimmt.

Was die Sache in Afrika und das "Verbot" von Kondomen angeht sollte man sich mal 2 Sachen vor Augen halten:
1.) Es mag ja auf dem Papier eine Menge Katholiken in Afrika geben, aber diese haben oft genauer betrachtet wenig mit dem Vatikan in Rom am Hut. Das hört sich wie ein primitives, rassistisches Clichee an, aber es ist durchaus so dass in Afrika sehr viele Leute sonntags zur Kirche gehen und unter der Woche Hühner an irgendwelche Geister opfern und Amulette gegen den Bösen Blick um den Hals tragen.
2.) Genau so ist es eine Tatsache dass nicht die katholische Kirche an der extremen Ausbreitung von AIDS in Afrika schuld ist, sondern einfach der Umstand dass in Afrika schlicht und einfach rumgehurt wird wie verrückt.

Wer meint dass die afrikanischen Männer plötzlich alle Kondome anziehen beim oftmals täglichen Besuch bei der nächsten Prostituierten, nur weil der Papst plötzlich meint dass Kondome doch was gutes wären, der hat sie nicht mehr alle.

Das Problem vor dem die Kirche in Afrika steht ist dass wenn sie sagen würde "Kondome sind ok", würde sie indirekt diese in Afrika verbreitete Prostitutionskultur akzeptieren und anerkennen und dass sie das nicht wollen, ist ja wohl nachvollziehbar.
Da sie wissen dass sie sowieso keinen Einfluss haben und dass hochrangige Kirchenvertreter im Unterschied zu mir hier die Wahrheit nicht laut aussprechen können, nämlich dass die Afrikaner einfach zu viel rumhuren, ist es doch nur die logische Konsequenz dass sie eben bei ihrem Dogma bleiben und wenigstens kein indirektes Einverständnis zu dem was in Afrika abgeht äussern.

Schliesslich hat die Kirche Kondome nicht nur in Afrika "verboten" und trotzdem breitet sich AIDS nur dort so extrem aus. Die anderen großen Problemgebiete sind ja in Asien, vorallem in Ländern, wo es kaum Katholiken gibt.
Einen Zusammenhang zwischen der Epidemie in Afrika und der Haltung der Kirche zum Thema Kondome kann man also logisch nicht herstellen.
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12.03.2008 00:47 Uhr von TrangleC
 
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Papst 5: Was die konservativen Werte der katholischen Kirche im allgemeinen angeht finde ich (obwohl ich persönlich eher liberal und pro-Freiheit in jeder Hinsicht bin) es durchaus nachvollziehbar und sinnvoll dass die Kirche und der Papst grundsätzlich für sehr konservative und altmodische Werte steht und diese beibehält.

Man muss sich doch nur mal ansehen wie schnell der Zeitgeist sich ändert.
Beispielsweise die Emanzipation der Frau. Vor 20 Jahren gab es eine große, agressive und auch für mich als Mann nachvollziehbare Revolution, heute gibt es schon wieder Leute wie Eva Hermann (oder wie die heisst) die meinen Frauen müssten zurück an den Herd und Wissenschaftler bringen Studien raus in denen es heisst dass Kinder ihre Mütter ganztags brauchen und dass Hausfrauen tendenziell glücklicher sind als Karrierefrauen usw.
Wer weiß wie die öffentliche Meinung zu dem Thema in 20 weiteren Jahren aussieht?
Und das ist nur Deutschland. Die Kirche ist eine Organisation die viele Nationen und Kulturen umspannt und allen gerecht werden muss.

Da ist es doch nur logisch dass der Papst sagt: "Nein, wir rennen nicht jeder neuen Mode und aktuell dominanten Meinung nach und drehen unser Fähnlein nach dem Wind wie Politiker, sondern bleiben bei dem für was wir seit 2000 Jahren stehen und wem das nicht passt, der muss ja kein Katholik sein."

Genau so ist es nur logisch dass die Ökomene und die Öffnung zu und die Akzeptanz anderer Glaubensrichtungen nur bis zu einem bestimmten Grad gehen kann. Eine Kirche die sagen würde "Die anderen haben genau so Recht wie wir.", würde doch ihre eigene Legitimität absprechen. Wer fest an etwas glaubt, der kann nunmal nicht gleichzeitig akzeptieren dass Leute die was anderes glauben genau so richtig liegen. Eine "Ihr liegt zwar falsch aber wir können ja trotzdem miteinander auskommen."-Einstellung ist logischerweise das beste was geht, wenn man die Religionen nicht gleich abschaffen will.

Ich persönlich hätte zwar absolut nichts dagegen, aber da das nunmal illusorisch und nicht möglich ist, muss man realistisch sein und versuchen den logischen Kern hinter alledem zu sehen.

Diese moderne "Papst/Kirche = altmodisch und böse"-Modeeinstellung ist jedenfalls sehr kurzzsichtig und würde so nicht vorkommen wenn die Leute mal etwas länger über die Thematik nachdenken würden.
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12.03.2008 01:02 Uhr von Noseman
 
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Na klar, wie glaubwürdig: " "Pabst-Bashing" ist ja schon seit langem einfach und billig.
Ich bin selbst zwar auf dem Papier katholisch, aber absolut unreligiös und hab nichts mit der Kirche zu tun."

Deswegen schreibst du arme Wurst auch konsekutiv 5mal ellenlange Texte, die kein Schwein lesen wird.
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12.03.2008 01:09 Uhr von TrangleC
 
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so so: Und du armes Würstchen hast nichts besseres zu tun als andere Leute dumm anzumachen?
Ich könnte hier auch einen deutlich längeren Text reinkopieren in dem ich mal darüber geschrieben habe warum ich Religion generell für Schwachsinn halte, aber das hätte eben nicht zum Thema gepasst.
Mir geht es um den kulturellen und zivilisatorischen Einfluss den die Kirche und das Amt des Papstes auf die Welt in der wir leben hatte und hat und darum dass es simpel und kurzgegriffen ist diesen Einfluss einfach zu dämonisieren, was aus meinen Texten auch eindeutig hervorgeht.

Solange du Pfeife keine inhaltliche Kritik und Gegenargumente hast, halt dich mit deinen Kommentaren zurück.
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12.03.2008 05:52 Uhr von -Galahad-
 
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Kinders, Den Papst abmurksen und alle schauen entspannt im Fernsehsessel zu. Gerne bin ich Teil einer Gesellschaft die solche Filme entspannt zulässt.
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12.03.2008 12:04 Uhr von vst
 
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trangle c: hab mir das machwerk durchgelesen und komme genau zu diesem ergebnis
machwerk
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12.03.2008 12:19 Uhr von TrangleC
 
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so so 2: @ vst
Machwerk ist kein die Qualität einstufender Begriff. Wenn du mich beleidigen willst, musst du also etwas deutlicher werden.
Besser wäre es natürlich mich mit Argumenten zu widerlegen und auf meine Aussagen und Argumente mit Gegenargumenten einzugehen, aber damit ist wohl nicht zu rechnen, was?

Echt lächerlich wie es hier zugeht. Da versucht man eine gehaltvolle Diskussion einzuläuten indem man mal etwas ausholt und Thesen schreibt die etwas abseits vom Mainstream sind und an die offenbar viele Leute nicht denken und anstatt dass andere Leute sich sinnvoll an der Diskussion beteiligen und ihre eigenen Thesen schreiben und Gegenargumente bringen wenns ie nicht einverstanden sind, wird man plump beleidigt und das auch noch von Leuten die wie im Fall von Noseman offensichtlich nichtmal gelesen haben was man schreibt.
Aber ich werd dann als der Bösewicht runtergewählt weil ich auf diese plumpe Beleidigung etwas ungehalten reagiere.
Ich dachte eigentlich das hier sei kein solcher Kindergarten wie die meisten Internetforen, aber da hab ich mich wohl geirrt.
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12.03.2008 12:19 Uhr von herrderdinge
 
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mutig mutig: "dass er durch den Tod eines einzigen Menschen, dessen Dogmen recht fragwürdig sind, eventuell tausende andere Menschen retten kann, dann ist das schon überlegenswert". Wahrscheinlich wird er ab jetzt vom BND überwacht.
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12.03.2008 14:48 Uhr von vst
 
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trangle c: >Monotheistische Religion und das Konzept vom einen Anführer gehören wohl zusammen.<
aber an anderer stelle schreibst du, dass nur die kath. kirche so einen anführer hat.
was ist mit dem islam und dem judentum, der prot. kirche?
natürlich versuchst du zu erklären wie das mit den stämmen und der aufteilung und den gegenpäpsten ist, aber trotzdem widerspricht das eine dem andern.

>Gäbe es heute im Islam eine Art Papst, hätten wir die ganzen Probleme mit dem islamistischen Terrorismus heute nicht. Dann gäbe es nämlich diese ganzen Hassprediger nicht die irgendeinen Müll über den Koran verzapfen.....<
es gibt genügend katholische hassprediger und einen papst der nicht dagegen einschreitet. im gegenteil. papst ratzfatz ist ein sehr konservativer papst der selbst, wenn auch recht diffizil hass verbreitet.
in einem hast du recht, es wäre einfacher, wenn die moslems auch einen "papst" hätten.
ob es aber besser wäre ist nicht nachweisbar.
der papst schafft es ja schon nicht mit den juden und den orthodoxen (und die haben einen anführer) klar zu kommen (oder sie mit ihm) warum soll das bei den moslems anders sein.

>Ohne das Amt des Papstes würde Europa womöglich
immernoch im finsteren Mittelalter sitzen. <
nana.
nicht die kirche hat die menschheit aus dem mittelalter geführt.
ich behaupte sogar, hätten wir nicht menschen gehabt die sich gegen den papst gestellt hätten, wären wir heute noch dort.

>Der Papst war also auch in der positiven Hinsicht eine Bremse dass er wie eine "Handbremse" beim Auto war, die verhindert dass man rückwärts rollt.<
wenn der papst dürfte und könnte würde er nicht die handbremse reinhauen, dass die entwicklung nicht rückwärts rollt, sondern er würde den rückwärtsgang einlegen.

>Wie gesagt, man siehe Islam und amerikanischer Protestantismus, wo sie heute noch einen Krieg gegen die Evolutionstheorie führen.<
papst und evolutionstheorie.
ein ganz eigenes kapitel bei dem die katholische kirche auch nicht besser aussieht als die amerikanischen klerikalen.

>Es mag ja auf dem Papier eine Menge Katholiken in Afrika geben, aber diese haben oft genauer betrachtet wenig mit dem Vatikan in Rom am Hut. Das hört sich wie ein primitives, rassistisches Clichee an, aber es ist durchaus so dass in Afrika sehr viele Leute sonntags zur Kirche gehen und unter der Woche Hühner an irgendwelche Geister opfern und Amulette gegen den Bösen Blick um den Hals tragen.<
das ist doch wieder genau das gegenteil von dem was du oben schreibst.
also ist der papst doch nicht die institution die die gläubigen an die kandare nimmt.
auch hier - wie auch in mittel- und südamerika - gibt es strömungen von katholiken die anders arbeiten wie der vatikan es gerne hätte. strömungen die du beim islam und den protestanten als unheilvoll ansiehst.

>nämlich dass die Afrikaner einfach zu viel rumhuren<
wie frau von thurn und taxis.
der schwarze schnackselt eben gern

>Wenn du mich beleidigen willst, musst du also etwas deutlicher werden.<
ich will dich nicht beleidigen, werde aber trotzdem etwas deutlicher.

>Ich dachte eigentlich das hier sei kein solcher Kindergarten wie die meisten Internetforen, aber da hab ich mich wohl geirrt.<
ja, da hast du dich geirrt.
das hier ist ein kindergarten.

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