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Göppingen: "Explosives Kinderzimmer" - Fast 42 Kilo Feuerwerkskörper gefunden

Ein 13-jähriger Junge aus dem baden-württembergischen Göppingen stand unter Verdacht des Diebstahls, weshalb er der Polizei genehmigte, sein Zimmer zu durchsuchen. Dabei fand die Polizei ein "explosives Kinderzimmer" vor.

Die Beamten stellten knapp 42 Kilogramm Feuerwerkskörper sicher, die in dem Kinderzimmer aufbewahrt wurden. Ein 19-Jähriger hatte die Böller, Raketen und Knaller erstanden, um sie irgendwann mit dem 13-Jährigen zum Explodieren zu bringen.

Die Feuerwerkskörper wurden von den Beamten entsorgt. An manchen Feuerwerkskörpern fand sich kein Zulassungsstempel. Nur am 31.12. und 1.1. ist es erlaubt, mit Feuerwerkskörpern zu hantieren.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Feuer, Kilo, Feuerwerk
Quelle: de.news.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2008 21:43 Uhr von Marciparki
 
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wow: 42 kilo is net wenig ;P
wenn man bedenkt dass mein freund und ich nen tag für 2 kg brauchen ^^

natürlich nur an silvester... hehe
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10.03.2008 22:06 Uhr von muskote85
 
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Eine Ehemalige Nachbarin von mir hatte nach Sylvester mal 4 Große Kisten mit Böllern in ihrem Kellerverschlag gelagert. Die Böller ist sie nicht mehr losgeworden und wollte sie im nächsten Jahr Verkaufen. "Leider" war ein Nachbar bei der Polizei und hat das mitbekommen. Sie Durfte Trotzdem eine Kiste behalten, der Rest wurde Beschlagnahmt.
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10.03.2008 22:28 Uhr von Jimyp
 
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Nunja einem Volljährigen dürfen sie doch eigentlich nicht so einfach zugelassenes Feuerwerk wegnehmen, denn schließlich hat man es legal gekauft und man ist ja nicht gezwungen, es an Silvester komplett zu verbrauchen. Probleme gibts dann nur mit der Lagerung, da man nur eine bestimmte Satzmenge lagern darf.
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10.03.2008 22:31 Uhr von One of three
 
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Armer " TrashMasterMG": Würdest Du vernünftig lesen können wäre Dir aufgefallen, dass in der News von einigen Feuerwerkskörpern ohne Zulassungsstempel die Rede ist.

Aber Hauptsache "armes Deutschland" schreiben...

omg
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10.03.2008 23:13 Uhr von -Galahad-
 
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Tja, seit Osama ist alles ein terroristischer Akt.

Was haben wir, als wir so zwischen 8-15 Jahre alt waren alles verballert, Kistenweise, und wenn die Kids heute mit ner Erbsenpistole rumballern werden sie von der Polizei erschossen.

Die gefühlte Bedrohung hat sich vervielfacht, den Medien vorneweg die Privatsender sei dank.
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11.03.2008 06:56 Uhr von supermeier
 
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Wenn ich: mir überlege, dass 3 Gramm Sprengstoff einer Zündkapsel ausreichen um eine Schweinshaxe komplett zu zerfetzen, bzw. einen stahlhelm meterweit in die Luft zu schleudern, und das ganz ohne Verdichtung, dann kann sich eigentlich jeder vorstellen was mit dem Haus passiert wenn die 42 Kg hochgehen sollten.
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11.03.2008 08:34 Uhr von coolio11
 
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ja genau: das war meine Frage dabei, die von dir, supermeier, gerade angesprochen wurde.
Ich bin kein Fachmann, weder bei Sprengstoff, noch bei Feuerwerkskörpern.

Angenommen der denkbar ungünstigste Fall tritt ein und einige dieser Feuerwerkskörper geraten in Brand, das Feuer greift über und bringt innerhalb kurzer Zeit die gesamte Menge von 42 Kilo zur Expolsion: welche Zerstörungskraft entsteht dadurch?
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11.03.2008 09:57 Uhr von toffen
 
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@coolio: ich schätze mal mehr als gut für das zimmer/haus wäre...
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11.03.2008 10:37 Uhr von Schwertträger
 
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@coolio: Die Zerstörungskraft ist dabei vielleicht nicht mal das Problem,obwohl 42 Kilo Schwarzpulver, wenn´s ungünstig läuft, schon eine tragende Wand beschädigen und damit die Statik des Hauses in Frage stellen könnte.
Das liesse sich zwar beheben, aber erstmal dürften sechs oder acht Mietparteien über Wochen nicht in ihre Wohnungen. die würden sich freuen.

Gefährlicher ist aber das Feuer, das grantiert in der/den Wohnung/en darunter Wasserschäden und im ganzen Haus Rauchschäden verursacht.

Dabei ist dann noch gar nciht die Horrorvorstellung integriert, dass der Junge, wenn was passiert, gerade vier oder fünf Kumpel im gleichen Alter zu sich eingeladen hat, die dann vielleicht Verbrennungen/Verätzungen oder sogar Amputationen mit ins Leben nehmen.

Muss alles nicht passieren, wird aber mit steigender Menge an Schwarzpulver an einem Ort immer wahrscheinlicher.

Und wie gesagt, das Brandszenario ist nicht so abwegig.
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11.03.2008 13:22 Uhr von Marciparki
 
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es steht: da ja nur,dass 42kg feuerwerkskörper gefunden wurden, aber ein böller is immer nur zu 1/4 mit schwarzpulver gefüllt welches nur explodiert wenns forne angezündet wird.
die böller würden also eig net explodieren wenn sie von aussen feuer fangen und dann vorallem net alle auf einma explodieren.
was aba mit den dingern ohne zulassung is, weiß ich net :P
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11.03.2008 14:56 Uhr von supermeier
 
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@coolio: Die Explosion wäre eventuell noch nicht mal das, was die größten Schäden verursacht, außer natürlich wie von Schwertträger angesprochen, das Feuer.

Verheerender wäre die entstehende Druckwelle, die sich mit Überschall ausbreitet.
Schon 500 Gramm Sprengstoff reichen z.B. um ein Pfennigstück einmal von oben nach unten durch eine Eisenbahnschiene zu treiben, 1000 Gramm können einem Menschen bei sagen wir 20 Metern allein durch die Druckwelle Schaden zufügen.

Mal angenommen es lagerte alles zusammen in einer Ecke des Raumes, bei einer relativ zeitgleichen Zündung, wie gesagt die Reaktion von einem auf eine größere Menge erfolgt mit Überschall, würden wohl durch die vorhandene Verdichtung erste Schäden am Mauerwerk, durch Explosionsdruck nach außen, entstehen.
Die Hauptdruckwelle kann sich aber nicht schnell genug im Inneren des Haus verlaufen, und wird wahrscheinlich die Wand nach außen drücken, und somit eventuell die darüberliegenden Etagen zum Einsturz bringen.
Das Feuer erledigt den Rest.

Nur eines ist sicher, wer sich dabei in dem Raum befindet hat keine Überlebenschance.

Wenn ich mich recht erinnere, explodierte doch vor einigen Jahren ein Lager einer Feuerwerksfabrik in Holland. Einfach diese Bilder in Erinnerung rufen, habe leider keinen Link, dann kann sich jeder ein gutes Bild von möglichen Schäden machen.
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11.03.2008 21:43 Uhr von -Galahad-
 
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@supermeier: Das ist Schwarzpulver und kein Semtex oder C4

Bei dem Unglücksfall in Holland reden wir von zig-Tonnen
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12.03.2008 07:16 Uhr von supermeier
 
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@Galahad: Dann rechne die Schäden einfach runter.

Nicht umsonst dürfen auch Profifeuerwerker nur eine bestimmte Menge in gesonderten Bunkern lagern, und diese Mengen sind von Tonnen sehr weit entfernt.
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12.03.2008 09:35 Uhr von Schwertträger
 
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Nehmt doch als Beispiel einfach Benzin: Und schaut Euch dann die zuhause als erlaubt lagerbare Menge an. Verflixt wenig? Ja.
Und warum? Weil es eben ein Brandbeschleuniger ist und genau das ist Schwarzpulver auch.

Ich weiss ja nicht, Galahad, ob Du schon mal eine von Schwarzpulver verbrannte/verätzte Hand gesehen hast (Knaller nicht explodiert, sondern verbrannt). Solche Schäden genügen doch schon voll und ganz.

Wenn Tannenbäume ganze Wohnungen zerstören, kann Schwarzpulver das noch viel besser.
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16.06.2008 21:10 Uhr von N95
 
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42kg wenig oder viel? 42 Kilo hört sich zwar viel an ist es aber nur bedingt. Wenn sein Feuerwerksarsenal zum größten Teil aus China-Böller D besteht is das verhältnissmäßig nich soooo viel. Ein D-Schinken wiegt fast 4kg. Wenn er 10 Schinken D-Böller hatte und noch paar Raketen ist das wirklich extrem viel. Da ja aber auch von Knallern ohne BAM-Prüfsiegel die Rede ist, denke ich mal nicht, dass es "nur" 10 Böllerschinken waren ;-)
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16.06.2008 22:05 Uhr von Schwertträger
 
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@N95: Naja, ich möchte nicht in einem Zimmer mit 10 verbrennenden (also noch nicht mal explodierenden) China Böllern D sein.
Heisse Fontänen aus Schwarzpulver verbrennen nicht nur gut Haut sondern, entzünden dann auch andere Stoffe. Von den Gasen ganz zu schweigen. :-)

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