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Endgültig - Andrea Ypsilanti tritt bei Ministerpräsidentenwahl Hessens nicht an

Die Vorsitzende der SPD in Hessen, Andrea Ypsilanti, wird bei der Wahl zum Ministerpräsidenten des Bundeslandes nicht antreten. Dies gab die Politikerin am Anfang einer Präsidiumssitzung ihrer Partei in Berlin bekannt.

Es sei nicht gesichert, dass durch die Stimmen der Grünen, der SPD und der Linken eine Mehrheit zu Stande zu bringen ist.

Unterdessen hat ihr Gegner Roland Koch (CDU) dazu aufgerufen, dass die Parteien in Hessen bei der Regierungsbildung zusammenarbeiten sollen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Minister, Hessen, Ministerpräsident, Andrea Ypsilanti
Quelle: www.idowa.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2008 13:09 Uhr von pippin
 
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Alles andere wäre auch mehr als peinlich.

Nach der Nummer, die da abgegangen ist, kann man doch eigentlich nur noch der großen Fraktion der Nichtwähler beitreten. Die Politiker ignorieren doch eh alles, was vom Wähler kommt.
Da geht es doch nur um Macht und den Erhalt von Macht.

Wählerwille?
Volkeswohl?
Gemeinwohl?

Alles Fremdwörter im Vokabular von Politikern.

Am ehesten trifft es noch eine Beschreibung von Käptn Blaubär:
"Das ist ein Walversprechen! Und was man einem Wal verspricht, das muss man nicht unbedingt halten!"

Aber hier zeigt sich, dass Frau Ypsilanti und ihre "Kollegen" lieber eine missliebige Person (mit Rückgrat) öffentlich niedermachen, bevor sie sich an ihr selbst gegebenes Wa(h)lversprechen hält.
Immer schön die Schuld anderen in die Schuhe schieben!

Pack! Gesindel!
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10.03.2008 13:48 Uhr von Hinkelstein2000
 
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wie lange? wie lange dauert es, bis Frau Y. wieder meint, uns mitteilen zu müssen, daß sie doch (oder vielleicht auch nicht, keine Ahnung mit oder ohne wen) kandidiert?
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10.03.2008 13:53 Uhr von Bokaj
 
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Blödsinn die Politiker müssen mit der Wahl zurechtkommen. Der Wähler kann ja wohl nicht so lange wählen, bis es den Politikern passt.
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10.03.2008 14:55 Uhr von Der_Joern
 
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@ Bokaj: Da kann ich dir nur zustimmen.

@topic: Das Ypsilanti Probleme bekommt war mir schon vor der Wahl klar, als sie sich wehement gegen eine Kooperation mit der Linkspartei ausgesprochen hat. Aber was in den letzten Wochen gelaufen ist ist ein Trauerspiel ohne gleichen. Ich bin gespannt, wie es jetzt weiterlaufen wird.

@pippin: Was Metzger angeht: Dass sie ihre Meinung vertritt und die Entscheidung Ypsilatis nicht mittragen will, kann man ja durchaus respektieren. Wenn allerdings eine Politikerin frisch in den Landtag gewählt wurde und sich die Fraktion gerade in der heißen Phase der Koalitionsverhandlungen befindet, bei der abzusehen war, dass es richtungsweisende Entscheidungen geben wird und sich diese Politikerin dann während den Abstimmungen im Urlaub befindet, dann kann ich nur sagen: Pech gehabt. Ich versteh nicht, wie sie ihre Verweigerung mit Verantwortung gegenüber dem Wähler verteidigt, wenn sie selbst kurz nach den Wahlen erstmal enspannt und sich nicht um Politik kümmert. Denn eins muss man sagen: Hätte sie ihre Meinung kundgetan als der Richtige Zeitpunkt da war, nähmlich bei den parteiinternen Abstimmungen, dann wäre der SPD wohl ein großteil der Misere erspart geblieben und man hätte angemessener reagieren können.

Schade dass, das ganze so endet. Ich fand das Wahlprogramm der SPD eigentlich recht ansprechend.
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10.03.2008 16:31 Uhr von bigpapa
 
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Die Ypsilanti hat kein Rückgrat: wenn sie VOR und wärend der Wahl sagt, NEIN dann soll sie dazu stehen. Sie wird für die verarsche die da abgeht noch mächtig Probleme bekommen.

Und DANN werden die ungeliebten "Linken" der lachende 3. sein. Intressant ist das die "Linken" nicht so lange brauchten bis sie was zu melden haben wie die grünen.

Aber wieso das so ist das merken die Politiker eh erst am Schluss. Wer nun behauptet dann ist es zu spät hat nur zum Teil recht. Es ist zu spät für das Land aber für die Politiker nicht, die haben Ihre Kohle und Pöstchen dann in sicheren Hafen.

Gruß

BIGPAPA
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10.03.2008 20:44 Uhr von Der_Joern
 
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@heavyzmaster: Ich will damit nur sagen, dass von vorneherein abzusehen war, dass in dieser Phase wichtige Entscheidungen getroffen werden würden. Und ich finde es komisch, dass eine frisch gewählte Parlamentarierin es nicht für nötig hält, daran teilzunehmen und anscheinend auch nicht mal wenigstens ein Telefonat zu führen. Hätte sie dass getan, hätte Ypsilanti das ganze nämlich ziemlich schnell abgeblasen.

Dass sie ihre Meinung, besonders gegen die Partei, vertritt, finde ich super und dafür hat sie meinen Respekt, denn was sich die SPD in Hessen leistet ist unter aller Sau. Aber wenn man in den Landtag will, sollte man wissen wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Ich kann die hessische SPD-Mehrheit verstehen, wenn sie sauer auf Frau Metzger ist, denn das hat nicht unbedingt nur damit zu tun, dass sie anderer Meinung ist, das sind nämlich viele in der SPD. Aber alle anderen haben sich in der Fraktionssitzung dazu geäussert und haben gegen ein Bündnis mit den Linken gestimmt. Dort hätte man auch sagen können, dass man im Landtag Frau Ypsilanti nicht wählen würde.

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