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China will nicht mehr so häufig Todesurteile aussprechen

Seit Anfang letzten Jahres existiert ein Gesetz, nach dem in China die Todesstrafe "vorsichtiger" angewendet werden soll. Todesurteile werden jetzt zentral in Peking überprüft. Aufgrund dieser Überprüfung sind 15 Prozent der Todeskandidaten mit dem Leben davon gekommen.

Die Todesstrafe wird bei Kapitalverbrechen, welche erhebliche Folgen für die Bevölkerung bringen, ausgesprochen. Die Gründe für die Aufhebung der Strafen liegen bei Verfahrensfehlern, "unklare[n] Fakten" oder mangelnden Beweisen.

Wieviele Todesurteile verhängt werden, ist unklar. China gibt keine offiziellen Zahlen an. Amnesty International schätzt, dass in den letzten Jahren bis zu 8.000 Menschen pro Jahr ihr Leben auf diese Weise verloren haben.


WebReporter: Der-aus-dem-Busch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Todesurteil
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2008 12:23 Uhr von Der-aus-dem-Busch
 
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Unklare Fakten ! Mangelnde Beweise ! Dafür die Todesstrafe erhalten ! Das geht mal gar nicht ! Das geht doch besser
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10.03.2008 13:52 Uhr von Nervender_Teenager
 
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Das ist ne gute Sache dass die Urteile erst mal besser überprüft werden. Ich bin allerdings strikter Todesstrafengegner und fände es wünschenswert, wenn sie GANZ abgeschafft würde und nicht nur etwas seltener vollstreckt werden würde.

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