09.03.08 21:20 Uhr
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New York: Verdrängt der Euro den Dollar?

Noch vor einem Jahr wurde der Nationalstolz der USA durch die Ankündigung einer Fast-Food-Kette, nun auch die mexikanische Währung Peso zu akzeptieren, verletzt. In Manhattan, New York, bekennen sich nun Geschäftsinhaber zur europäischen Einheitswährung Euro.

Mit Hinweisen "We accept Euros" bemüht sich die US-Geschäftswelt um Touristen aus Europa, genauer um deren Währung. Inzwischen scheint die Akzeptanz von Fremdwährungen in den USA kein Tabu mehr darzustellen.

In hochpreisigen Geschäften und in Immobilienkreisen erfreut sich der Euro immer steigenderer Beliebtheit.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Dollar, New York
Quelle: orf.at

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2008 21:24 Uhr von Marciparki
 
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ich glaub: aber nich,dass der euro den dollar ganz verdrängen wird :P
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09.03.2008 21:36 Uhr von jsbach
 
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Die Überschrift ist etwas zweideutig. Tatsache ist, das Öl oder Gold immer noch in Dollar abgerechnet werden. Ob dies Warenterminkontrakte oder Flugzeugbestellungen sind: Dollars...
Das die Burger-Buden jetzt auch den Euro akzeptieren, kann für Touristen von Vorteil sein. Aber das die den Euro überall akzeptieren werden (wie hier den Dollar) glaube ich nicht so schnell.
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09.03.2008 22:24 Uhr von jsbach
 
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@Nesselsitzer: ob dann die Paritätsverhältnisse auch so bleiben?
Stell dir mal nen schwachen Euro gegen nen starken Dollar vor, dann wäre der Benzinpreis von bei zwei Euro... o.ä.
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09.03.2008 22:50 Uhr von geilomator
 
+2 | -0
 
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Es geht nicht um Burger: Es geht hier um sowas wie Designer-Möbel. Wenn man als Händer ´nen schwachen Kurs für den Umtausch festsetzt, kann man ziemlich viel Gewinn erwirtschaften, wenn man es dann wieder in Dollar umtauscht.
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09.03.2008 22:54 Uhr von Botlike
 
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@jsbach: Mir würd hier so schnell kein Laden einfallen (außer vielleicht den Banken), wo mir Dollars an der Kasse was brignen...
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09.03.2008 23:18 Uhr von :raven:
 
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@Blackman86: Weisst du zufällig zu welchem Kurs?
1:1 oder Realkurs?
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09.03.2008 23:37 Uhr von Thingol
 
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Dauert noch was: bis der Dollar vom Euro verdrängt wird. Die "Finanzexperten" gehen ja schon fast alle davon aus, dass es so kommen wird. Ist nur die Frage wann.... Sicher erst so in 15-20 Jahren schätz ich mal.
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09.03.2008 23:41 Uhr von TrangleC
 
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Petro Dollar Circle: Wie Nesselsitzer schon angeschnitten hat, ist die Funktion des Dollars als Weltwährung für die USA extrem wichtig. Wenn der sog. "Petrodollar-Kreislauf" nicht mehr funktionieren würde weil Öl nicht mehr nur in Dollar gehandelt wird, dann würde die US Amerikanische Wirtschaft zusammensacken wie ein Kartenhaus. Die Amerikaner finanzieren schon seit kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ihren Wohlstand fast nur noch indem sie Schulden machen die sie nicht wirklich zurückzahlen müssen, weil sie einfach Dollars drucken und diese an andere Nationen verkaufen damit diese sie dann benutzen können um Öl zu kaufen. Wenn die Welt nicht mehr auf diese Weise gezwungen ist Dollars zu kaufen, dann ist der Dollar über Nacht fast garnichts mehr wert und die Billiarden von Schulden die die USA in den letzten Jahrzehnten aufgehäuft haben, würden untilgbar werden.
Die USA währen praktisch am Ende.

Deshalb ist es nicht nur etwas für Verschwörungstheoretiker zu wissen dass die Entscheidung den Irak anzugreifen gerade dann gemacht wurde als Saddam Hussein angekündigt hatte sein Öl in Zukunft für Euro zu verkaufen.
Man darf gespannt sein was aus den Plänen von Iran und Venezuela wird, genau das zu machen.

Den USA würde es echt an den Kragen gehen und deshalb ist zu befürchten dass die selbst vor massiver Erpressung Europas und ultimativ sogar vor einem Krieg mit Europa nicht zurückschrecken würden wenn sie zu dem Schluss kommen dass nicht nur Venezuela und Iran aufgehalten werden müssen, sondern gleich der Euro weg muss.
Es sind ja nicht nur den USA feindlich gesinnte Länder die darüber nachdenken auf den Euro umzusteigen, sondern selbst die traditionell Pro-Amerikanisch eingestellten Öl-Länder flirten mit dem Euro weil ihnen durch die Dollarschwäche Milliarden an Gewinnen durch die Lappen gehen.
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10.03.2008 00:02 Uhr von TrangleC
 
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Petro Dollar Circle 2: Für die die nicht wissen wie der "Petro Dollar Circle" funktioniert, hier ein grober, laienhafter Erklärungsversuch:

Dass die USA seit langem ein katastrophales Handelsdefizit haben, werden ja die meisten wissen. Das bedeutet dass die Amerikaner viel mehr aus dem Ausland einkaufen als sie ihrerseits an das Ausland verkaufen.
Selbst die US Wirtschaft wäre nicht in der Lage diese Differenz im Binnenmarkt auf die Dauer zu erwirtschaften.
Die Amerikaner als Nation geben also ständig viel mehr Geld aus als sie verdienen und haben.
Woher kommt dieses Geld?

In den 40er Jahren haben die Amerikaner durchgesetzt dass Öl im weltweiten Handel mit Dollars bezahlt werden muss.
Das heisst dass jeder der Öl kaufen will, vorher Dollars kaufen/tauschen muss um es damit zu bezahlen.
Manche tuen das indem sie Geld dass sie auf anderen Märkten erwirtschaftet haben in Dollar umtauschen.
Deutschland, Japan und andere exportstarke Industrienationen machen das vorallem indem sie einfach ihre Produkte an die Amerikaner verkaufen und sich in Dollar bezahlen lassen.
Diese Dollars kann man dann benutzen um beispielsweise bei den Saudis Öl zu kaufen.
Die Saudis wiederum legen das so verdiente Geld auf amerikanischen Banken an und investieren es in die amerikanische Wirtschaft.
Deshalb nennt man es den Petrodollarkreislauf, weil so das Geld das die Amerikaner beispielsweise für deutsche Autos bezahlen über Umwege wieder zurück nach Amerika kommt.

Das versetzt die Amerikaner in die Lage die ausländischen Produkte quasi mit wertlosem Papier zu bezahlen. Sie müssen sozusagen das Geld das sie ausgeben nicht erst verdienen und es auch nicht an ihre Gläubiger zurückbezahlen. Man druckt einfach so viele Dollars wie man braucht um zu bezahlen und über den Kreislauf kommt das zuerst wertlose Papier als inzwischen wertvoll gewordenes Geld wieder zu einem zurück weil die Ölscheichs es benutzen um Zeug in Amerika zu kaufen.

Das ganze ist eigentlich nicht mehr als ein finanzieller Zaubertrick auf dem der amerikanische Wohlstand beruht. Manche sagen auch dazu dass es ein modernes System der Tributzahlung ist. In gewisser Weise ist es als ob der Rest der Welt Steuern an die Amerikaner bezahlen würde. Die Produkte die wir in deutschen Fabriken mit deutscher Arbeitskraft erzeugen, werden mit wertlosem Monopolygeld bezahlt das erst über den Umweg über das Öl das ja eigentlich garnicht den Amerikanern gehört an Wert gewinnt wenn es wieder zurück in Amerika landet.

Wenn man sich das vor Augen hält, wird einem klar dass die Amerikaner nicht zulassen können dass Öl in Euro bezahlt wird.
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10.03.2008 00:34 Uhr von Aequitas
 
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@ TrangleC: Ein wirklich sehr interessanter Beitrag, aber eine Frage stellt sich mir: Du sagst sie haben in den 40ern durchgesetzt, dass das Öl in Dollar gehandelt wird. Ist das ein Gesetz oder hält sich einfach nur jeder daran wie an ein ungeschriebenes Gesetz?
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10.03.2008 00:38 Uhr von Thingol
 
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@Aequitas: Soweit ich das weiß (und viel weiß ich wirklich nicht. ;-) ) ist das kein Gesetz, aber die USA kann seit Ende des Zweiten Weltkriegs der Welt ja durch ihre militärischen und wirtschaftlichen Macht vorschreiben, was sie zu tun hat, also halten sich alle dran.
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10.03.2008 01:23 Uhr von TrangleC
 
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@ Aequitas: Danke.

Die Amerikaner haben einen Vertrag mit dem damaligen König von Saudi Arabien geschlossen.
Es ist kein internationales Gesetz, aber es ist ja grundsätzlich jedem Verkäufer von Öl freigestellt welche Währung er für sein Öl akzeptiert.
In diesem Vertrag hat sich der saudische König schlicht und einfach dazu verpflichtet kein anderes Geld für sein Öl zu nehmen als Dollar.
Im Gegenzug gab es eben Militärhilfe, politische und geheimdienstliche Zusammenarbeit und besondere Konditionen für saudisches Geld auf amerikanischen Banken.

Und da Saudi Arabien auch die anderen Ölländer dominiert und oft sogar kontrolliert und weil es für die anderen Ölländer damals sowieso keine Alternative zum Dollar gab, haben auch sie den Zwang zum Dollar akzeptiert.

Was man in dem Zusammenhang auch wissen sollte ist dass die Saudis den Preis für Öl kontrollieren indem sie nur relativ wenig Öl verkaufen.
Alle anderen Opec Staaten verkaufen quasi immer auf volle Pulle alles was sie fördern und liefern können. Die Saudis halten sich zurück und haben so die Kontrolle übder den Ölpreis. Sie haben Überkapazitäten die es ihnen ermöglichen die anderen Ölländer zu erpressen weil wenn die Saudis mehr Öl fördern würden, würde der Ölpreis sinken, was den anderen Ölländern schaden würde.
Ich glaube das heisst "Swingproducer".

Was ich vorhin vergessen habe zu schreiben ist dass der Dollar inoffiziell aber defakto an das Öl gebunden ist.
Früher waren ja die meisten Währungen an Goldreserven gebunden. Das hiess dass für jeden Geldschein der gedruckt wurde und den man in der Tasche hatte, der Gegenwert in Form von Gold in einer Zentralbank lag.
Das Geld war quasi nur ein Symbol für das Gold.

Davon ist man vor Jahrzehnten abgekommen. Manche sagen dass damals abzusehen war dass die Menge an Geld die im internationalen Finanzverkehr herumfließen würde zu groß würde um noch von den begrenzten Mengen an Gold gedeckt zu werden, anere sagen dass es einfach ein veraltetes System war und es unsicher war Geld an etwas zu binden das irgendwo rumliegt und geklaut werden kann und ausserdem will man das Gold ja auch zu Schmuck verarbeiten und nicht alles in Ford Knox wegsperren.
Inzwischen sagen aber manche auch dass die Amerikaner den Dollar vom Gold abkoppeln wollten um den Petrodollarkreislauf und somit eine Bindung des Dollars an das Öl möglich zu machen.

Der oben beschriebene Zaubertrick funktioniert ja nicht wenn man für jeden Dollar den Gegenwert an Gold rumliegen haben muss.
Das geniale an dem Trick ist ja dass man will dass das Geld nichts wert ist wenn man es druckt.
Man will dass andere für den Wert des Geldes sorgen indem sie damit handeln.
Statt den Dollar wie bisher an eigene Goldreserven zu binden, hat man es fertig gebracht ihn an das Öl anderer zu binden und dabei über Jahrzehnte genau so stabil und sicher zu machen.

Das Wissen des deutschen Autobauers dass er für die grünen Scheine die er von den Amerikanern für seine Produkte bekommt, Öl bei den Arabern kaufen kann, das ja unleugbar etwas wert ist und das Wissen der Araber dass sie für die Dollars Zinsen auf amerikanischen Banken bekommen und das Wissen der Banken dass sie mit dem Geld der Scheichs ihrerseits investieren können, sorgt dafür dass der Dollar etwas wert wird, obwohl er zu dem Zeitpunkt zu dem der Amerikaner das deutsche Auto damit bezahlt nichts wert ist.
Weil jeder weiß dass er was dafür bekommt, interessiert es nicht ob der Dollar am Anfang dieses Kreislaufes etwas wert war.
Der Dollar muss weder durch amerikanisches Gold gedeckt sein, noch durch amerikanische Arbeit erwirtschaftet worden sein. Man braucht nur Papier und Druckerpressen.

Das ist ein Luxus den kein anderes Land der Erde so hat. Wenn ein anderes Land Geld druckt und in Umlauf bringt das nicht vorher durch handfeste Arbeit erwirtschaftet wurde, dann bedeutet das Inflation. Das deutsche Geld (um bei dem naheliegenden Beispiel zu bleiben) ist zwar auch nicht durch Gold gedeckt, aber durch die Produkte und Produktivität der deutschen Wirtschaft. Ausländer die deutsches Geld entgegennehmen, beispielsweise für Südfrüchte, wissen dass das Geld was wert ist weil sie wissen dass "der Deutsche" Zeug bauen und verkaufen kann, um es mal grob vereinfacht zu sagen.

Die Amerikaner sind die einzigen auf der Welt die diese Art von Vertrauen bei anderen nicht erzeugen müssen, weil der Wert ihres Geldes direkt vom Öl kommt das nichtmal ihnen gehört.
Ziemlich genial und sinister.

(Text zu lang, zweiter Teil folgt.)
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10.03.2008 01:24 Uhr von TrangleC
 
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Rest An solche Sachen sollte man denken wenn man sich mit Weltpolitik befasst.
Viele Leute sagen dass die Amerikaner mit Nordkorea viel netter umspringen als mit dem Iran weil die Nordkoreaner Atombomben haben und der Iran noch nicht. Ein viel wichtigerer Faktor dabei könnte aber sein dass Nordkorea im Gegensatz zum Iran nicht die Möglichkeit hat den für die USA Lebenswichtigen Petrodollarkreislauf anzugreifen.

Ja, Öl ist der dominierende Faktor in der amerikanischen Aussenpolitik, aber nicht nur weil es ihnen um billiges Benzin geht, wie viele uninformierte Leute es sich zu simpel vorstellen.

Der Prtrodollarkreislauf ist wie gesagt ein genialer Zaubertrick der maßgeblich mitverantwortlich für die wirtschaftliche Kraft der USA ist, aber er hat die USA auch zu einem Riesen auf tönernen Füßen gemacht.
Eine Verknappung des Öls ist kein so großes Problem für das Funktionieren dieses Kreislaufs. Wichtig ist nur dass Öl immernoch gebraucht wird und dass es in Dollar bezahlt wird. Wenn aber jemals mit dem Öl Schluss ist, oder wenn es nicht mehr in Dollar bezahlt wird, oder wenn irgendeine neue Technologie das Öl plötzlich unwichtig machen würde, dann ist nicht ersichtlich wie Amerika dann die unglaublichen Schulden die sie angesammelt haben bezahlen sollte und ob die US Wirtschaft ohne den Petrodollarkreislauf funktionieren kann. Mit einem Rüstungshaushalt von geschätzten über 500 Milliarden pro Jahr wär dann jedenfalls Schluss.

Leider ist zu befürchten dass die USA dann aber wie ein tödlich verwundetes Tier um sich beissen werden und vor garnichts halt machen werden um den Abstieg zu einem Entwicklungsland aufzuhalten.
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10.03.2008 02:03 Uhr von Montauk
 
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TrangleC: grundsätzlich gebe ich dir in deinen ausführungen m. m. n. recht/zustimmung.

andererseits sollte man jedoch auch erwähnen, dass mindestens 85% des "teuros" mit dollars gedeckt sind.

bei den übrigen ländern (außer rußland und china z. b.) sieht es nicht anders aus.

im klartext bedeutet das, dass der währungsverfall des dollars auch zwangsweise den euro betrifft, betreffen wird.
indizien dafür sind die unverhältnismäßigen preissteigerungen
bei dingen, die im welthandel/allgemein eine wichtige rolle spielen (z. b. rohstoffe/edelmetalle/lebensmittel).

ot:
darüber hinaus sollte man sich nicht weiter medial täuschen lassen, von inflationsängsten.....genau das gegenteil ist (teilweise) der fall.

inflation setzt neben steigenden preisen für allerlei auch steigende löhne voraus, die jedoch mittlerweile seit über zehn jahren, mehr oder weniger stagnieren, oder teilweise im begriff sind zu sinken (z.b. bei zeitarbeit).

was wir seit längerem am eigenen leib erfahren können, ist eine "teuerung", sprich, tendenzen zur "deflation".

das entscheidende indiz/beweis dafür, sind die sinkenden leitzinsen der notenbanken (wie jüngst bei der fed) - verzweifelte rettungsversuche der grünen zettel.

ums kurz zu halten....

es wird höchste zeit vorsorge zu betreiben.

"1929-33" scheint m. e. ein billiger abklatsch zu dem zu sein was uns noch erwarten könnte.

stichwort ernteausfälle, wetterkapriolen, wirtschaftskollaps
und der unvermeidliche rundumschlag einer supermacht, begründet auf grüne zettel, dem mammon.


und gruß auch
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10.03.2008 03:03 Uhr von ignorant81
 
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sehr interesant: glaube da werde ich mich mal etwas genauer einlesen, denn in diesem umfang war mir das nicht bewusst.

zu tranglec

glaube dass du damit recht haben koenntest, dass die finanzmaerkte zusammenbrechen.
will mir eigentlich garnicht ausmalen, was daraus fuer konsequenzen entstehen...
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10.03.2008 06:49 Uhr von -Spica-
 
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@TrangleC: Ich schreibe hier nur sehr selten, aber ich muss mich bei dir für diese Information bedanken, die ich selber nicht wusste (auch wenn ich sonst sehr versiert in wirtschaftlichen Fragen bin)

Ich bin auch der Meinung, dass auf uns in Zukunft einiges zukommen wird. Man hat gesehen welche Ausmaße die vermeindlich kleine Krise am US-Subprime Markt (Hypothekenkrise) in der ganzen Welt hatte.

Desweiteren ist ein schwacher Dollar gerade für Exportländer wie Deutschland extrem schlecht. Denn wir verkaufen unser Zeug nunmal in die USA, kriegen aber für die gleiche Ware weniger Geld. (1€ = ca. 1,50$). Wenn dieser Trend anhält dann kriegen wir deutschen ein echtes Problem!

Deswegen mein Tipp: Wenn ihr etwas Kohle zur Seite schaffen könnt, legt es in Gold an! Gold ist schon immer Wertstabil gewesen und wird es auch bleiben. Außerdem spart man beim Kauf die Märchensteuer in Deutschland, da diese nicht auf Gold erhoben wird. Man bekommt Gold in allen Banken und Sparkassen. 100g kosten ca. 1600€, 1KG 16000€.

lg
Spica
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10.03.2008 07:42 Uhr von DH
 
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An die, die nicht wissen, welche "Fast Food Buden" Dollar akzeptieren:
McDonald´s akzeptiert grundsätzlich in jeder Filiale Dollar! Der Kurs ist an den realen Wechselkurs angelehnt. Eine gewisse Wechselgebühr ist sicherlich eingearbeitet und der Kurs wird wahrscheinlich auch nicht so oft aktualisiert, wie er sich den tatsächlich ändert. Aber akzeptiert werden Dollar auf jeden Fall!
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10.03.2008 08:33 Uhr von Lucky Strike
 
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wenn der dollar weiter so absackt: und sich die usa weiterhin in der welt unbeliebt machen, können die amis froh sein, wenn die welt ihre währung noch die nächsten 3-5 jahre aktzeptiert.
der euro ist einfach die stabilere währung. und stabilität ist wohl in der (welt)wirtschaft am stabilsten.
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10.03.2008 08:33 Uhr von SiggiSorglos
 
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wenn dann durch Amero nicht Euro: http://de.wikipedia.org/...
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10.03.2008 08:34 Uhr von Lucky Strike
 
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oh gott ich brauch kaffee: ich lieg noch im halben koma. der letzte satz sollte heißen
der euro ist einfach die stabilere währung. und stabilität ist wohl in der (welt)wirtschaft am wichtigsten.
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10.03.2008 08:42 Uhr von TrangleC
 
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Buch: In dem Zusammenhang soll das Buch "Weltmacht USA. Ein Nachruf" von Emmanuel Todd sehr aufschlussreich sein. Ich hab es selbst noch nicht gelesen, aber dieser Artikel hier ist sehr vielversprechend: http://www.heise.de/...
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10.03.2008 09:51 Uhr von bueyuekt
 
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Naja @TrangleC
Prinzipiel sehe ich das ähnlich, aber die US Wirtschaft lebt
nicht allein vom Verkauf/Verleih von Dollar. Wichtiger ist doch
für die US-Wirtschaft, Krieg, Waffen und die möglichkeit
günstig an Luxusartikel zu kommen. Man muss ja das Volk
ruhighalten, denn ohne Volk geht garnichts!

Zum Beispiel, haben die doch Asiaitische Länder "gezüchtet",
damit sie günstig für das US-Volk Produzieren. Wieviel Hilfen
Sie Japan, China und Konsorten gegeben haben um Sie auf-
zubauen. Sie haben sich nur mit dem Fleiss der Asiaten ver-
kalkuliert.
Oder das zerstören von Infrastrukturen in anderen Ländern
um diese wieder aufzubauen. EIn weiterer wichtiger Punkt.

Am Ende wird es darauf hinauslaufen, in einem anderen Land
die Infrasturktur zu "vernichten" um dann als Retter, beim
Wiederaufbau zu helfen. Da spielt es keine Rolle, ob man
Öl mit Dollars bezahlt oder Euro, zumal Öl eh nicht ewig da
ist.



@Nesselsitzer
Stimmt nicht ganz. Habe erst vor kurzem gelesen, das
sie nicht mit Euro handeln werden sondern auf die iranische
Währung (Rial) ausgewichen sind. Zudem kriegen Sie es wohl
nicht ganz hin. DIe Börse wird nicht groß ausfallen und wird
wohl auch nicht den vermuteten Effekt haben.
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10.03.2008 10:15 Uhr von Borgir
 
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sieht ganz so aus: der euro ist einfach die stärkere und stabilere währung. es gibt ja auch schon einige börsen die auf euro statt dollar umgestiegen sind.
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10.03.2008 12:21 Uhr von raku
 
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Frage an TrangleC: Als Nichtexperte verstehe ich eines nicht:
Wieso würden die Schulden Amerikas unbezahlbar, wenn der Dollar praktisch wertlos würde? Sind denn die Schulden nicht in Dollar? Wenn der wertlos würde, wären dann nicht eher die Schuldner die Dummen und die Amis könnten bequem mit der Notenpresse tilgen?
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10.03.2008 12:58 Uhr von evilboy
 
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:raven: Burger King-Filialen akzeptieren auch oft Dollar, z.B. der in Tübingen Hbf, zum Wechselkurs von etwa 1:1,50.
Dass der kaufkraftmäßige Wechselkurs natürlich ein anderer ist, ist wieder ein anderes Kapitel...

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