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Hessen: Möglicher Rücktritt von Metzger hilft Ypsilanti nicht

Ein weiteres Kapitel in der Posse um die Wahl von Andrea Ypsilanti: Nach der direkten Aufforderung an die Ypsilanti-Kritikerin aus den eigenen Reihen, die Abgeordnete Dagmar Metzger, ihr Mandat zurückzugeben, wurde bekannt, dass ein solcher Rücktritt Ypsilanti nicht helfen dürfte.

Bei einem Rücktritt von Metzger würde Aron Krist nachrücken. In einem Gespräch mit der "Frankfurter Rundschau" sagte Krist, er habe "erhebliche Zweifel" an dem Sinn einer von den Linken tolerierten Minderheitsregierung.

Ypsilanti will ihren "Aufbruch in die soziale Moderne" weiter fortsetzen und sich zur Ministerpräsidentin wählen lassen. Für Andersdenkende sieht sie keinen Platz in der SPD-Fraktion: "Wer die Mehrheitsmeinung der Partei nicht mitvertreten kann, muss [...] sein Mandat zurückgeben."


WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rücktritt, Hessen, Metzger
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2008 17:04 Uhr von urxl
 
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Das Mobbing, was gegen Frau Metzger los geht, hat mit Demokratie nichts zu tun. Ich habe zuletzt SPD gewählt, aber solange solche Praktiken dort herrschen, werde ich es sicher nicht wieder tun.
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09.03.2008 17:56 Uhr von m.a.i.s.
 
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Soweit ich informiert bin: sollte ein Politiker seinem Gewissen und dem Willen seiner Wähler, die er vertritt verpflichtet sein und nicht dem Willen einer Frau Ypsilanti, die einfach nur machtgeil ist. Andererseits, was ist das für eine "Macht" wenn man sich von ein paar linken Abgeordneten diktieren lassen muß, was man zu entscheiden hat, zumal man die Kameraden, die zu einem Großteil "Die Linke" bilden, vor ein paar Jahren noch als die Nachfolger der Mauermörder bezeichnet hat (PDS als Nachfolgeorganisation der ehemaligen SED). Jetzt heißen sie "Die Linke" und sind mit einem Mal gesellschaftsfähig.
Ich sage nur: Hut ab vor Frau Metzger, die als eine der wenigen Politiker/innen ihre Glaubwürdigkeit und ihre Moral vor eine vermeintliche Machtposition stellt.
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09.03.2008 18:09 Uhr von Tong
 
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Die Frau ist schlimmer als Koch: Diesen rechtspopulistischen Verbrecher, zur Zeit geschäftsführender Ministerpräsident in Hessen, mag ich gar nicht, aber diese Frau Ypsilanti ist kein Deut besser. Die ist so geil darauf Ministerpräsidentin zu werden, das sie vergisst warum die Menschen sie gewählt haben. Dieser Dame ist es scheinbar egal wie sie zur Macht kommt. Solche Politiker kotzen mich nur noch an.
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09.03.2008 18:26 Uhr von Hier kommt die M...
 
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soso :): "Ypsilanti bekräftigte, dass sie Ministerpräsidentin werden wolle. "Warum sollten wir das aufgeben?", fragte sie. "Der Wille der Partei ist ungebrochen, das Projekt umzusetzen, das wir im Wahlkampf begonnen haben: den Aufbruch in die soziale Moderne." Zu SPD-Chef Kurt Beck sagte sie: "Die Partei steht geschlossen hinter ihm.""

Wollen kann man ja vieles..aber es ist hart, wenn man nach dem Zerplatzen der rosaroten Seifenblasen auf den Boden der Realität knallt *g*

Nun denn..der 5.4. wird es zeigen und ich persönlich hoffe auf viel mehr als eine Gegenstimme oder Enthaltung für sie...nach diesen Lügen hat sie es nicht anders verdient.
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09.03.2008 21:47 Uhr von jsbach
 
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Frecheit von Ypsilanti, sich: mit allen möglichen Mittel an die Macht zu pushen.
Und mit der knappsten Mehrheit zu regieren...stärkste Zweifel meinerseits.
Für mich hat sie jetzt den letzten Grund für eine Politikern ihres Format vollends verspielt. Wie tief soll das Ansehen der anderen Politiker noch in den Dreck gedrückt werden?
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09.03.2008 23:20 Uhr von Hier kommt die M...
 
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SPD zieht Ypsilanti zurück: "Zwei Wochen nach dem Freibrief für ein Linksbündnis wurde der hessischen Spitzenkandidatin Ypsilanti nun von der Parteiführung untersagt, sich von den Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Peer Steinbrück sieht wegen des Streits über den Linksschwenk kaum noch Chancen, die Bundestagswahl 2009 zu gewinnen"

http://www.spiegel.de/...

nänänänääääänääää :P
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10.03.2008 10:26 Uhr von vst
 
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schnapsidee: das war doch klar, dass das nicht gut geht.

was ich aber so witzig an der ganzen sache finde.

der größte lügner hessens, ministerpräsident koch, steht jetzt als saubermann da.
wie schnell die medien und die wähler doch vergessen.

die artikel über ypsilanti und die linken habe ich vor vielen jahren schon mal gelesen.
nur war damals der name des politikers börner, der name der partei war "die grünen".

1984 ließ sich börner mit der duldung der grünen zum ministerpräsidenten wählen.
ein jahr später koalierte er mit den grünen und fischer wurde minister für umwelt.

alles wie gehabt. auch damals ging die welt unter.

es ist doch ganz einfach.
wenn die spd, die cdu/csu, die fdp endlich ordentlich regieren würden, känme keiner auf die idee die linken zu wählen.
würdet ihr idioten von den etablierten parteien euch bei eurer regierungsarbeit weniger um eure wiederwahl und um euer machtgerangel kümmern und mehr um deutschland, europa und den bürger, würde kein schwein links oder rechts wählen.
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22.03.2008 17:38 Uhr von jeridi
 
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Und die Folgen? Dass Frau Metzger ihre eigene Meinung vertritt und auch dazu steht, in allen Ehren. Aber was hat sie damit erreicht? 1. dass Roland Koch Ministerpräsident bleibt und 2. dass die SPD keine Chance bekommt, ihre sonstigen Wahlversprechen einzulösen.
Der einzige Fehler von Frau Ypsilanti war, vor und auch nach der Wahl eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linken kategorisch auszuschließen. Sie hätte sich von vornherein diese Option offenhalten müssen.

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