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Medizin: Heparin-Skandal weitet sich auf Deutschland aus

Der Heparin-Skandal der Vereinigten Staaten von Amerika, der durch ungeklärte Todesfälle bei Patienten hervorgerufen wurde (sn-berichtete), weitet sich nunmehr offensichtlich auf Deutschland aus.

Im Zuge dieser Entwicklungen muss das Medikament Heparin-Rotexmedica zunächst vom deutschen Markt zurückgerufen werden.

Ursache dieser Maßnahmen waren Verdachtsfälle, dass das Medikament allergische Schockreaktionen hervorgerufen hat. Diese seien auf mangelnde Qualität des Produktes zurückzuführen.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Skandal, Medizin
Quelle: www.aerzteblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2008 21:23 Uhr von Boyd18
 
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und wo kam der Grundstoff für das Heparin wieder her?

--> made in China...

Soviel zum Thema Qualität aus Fernost... wenn´s auf die Gesundheit geht, sollten die Hersteller evtl. mal den einen oder anderen Cent mehr ausgeben, um gute Ware zu bekommen.
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10.03.2008 04:49 Uhr von Sebtron001
 
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die andere frage ist wer braucht heparin ?

99.9% brauch es nicht wobei durch tolle statistiken und "idiotische" lebensweise es wiederum c.a. 5% evtl. bräuchten...

alles in allem ich würde mir das zeug niemals geben lassen
ich sag dazu nur beipackzettel lesen und ich komme aus der branche
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10.03.2008 11:39 Uhr von paranoid
 
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@Sebtron001: Fast jeder wird bei einem längeren Klinikaufenthalt heparinisiert oder marcumarisiert zwecks Thrombosevorbeugung. Wird täglich tausendfach angewendet.
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10.03.2008 14:28 Uhr von Picken
 
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Einsatz von Heparin: Wer Infusionen bekommt und die Zuleitung zeitweise absperren muss (und das sind sehr viele Patienten, nicht nur innerhalb der Krankenhäuser), der benötigt auch Heparin, damit das zurücklaufende Blut im Zugang nicht sofort gerinnt. Mit "idiotischer Lebensweise" hat das absolut gar nichts zu tun.

Wer auch nur minimal Ahnung im Bereich Medizin hat, sollte das eigentlich wirklich wissen und nicht so unqualifiziert auf den Patenten herum hacken, danke!
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10.03.2008 16:45 Uhr von XxSneakerxX
 
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Das sich die Pharmaindustrie damit nicht irgendwann ins eigene Fleisch schneidet. Es sind nicht unbedingt die chinesischen Produkte an diesen Vorfällen schuld, sondern eher die schnelle Markteinführung solcher Medikamente. Der Patient ist das Versuchskaninchen...ein besseres und günstigeres Testobjekt kann man sich nicht vorstellen.
Viele Tests auf Verträglichkeit werden sicher noch von der Pharmaindustrie durchgeführt und diese sprechen bestimmt nicht oft gegen die Einführung von gewinnbringenden Medikamenten, sprich kleinere Risiken nimmt man ökonomisch in Kauf...Es muss noch viel getan werden, um soetwas zu verhindern, was meiner Meinung nach bei der großen Pharmalobby ein schwieriges Problem darstellt.

Greetz Sneaker

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