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Brasilien: Achtjähriger erhält keine Zulassung für Universität

Joao Victor Portelinhar (acht Jahre) wollte an der Privatuniversität in Paulista (Brasilien) studieren. Eine entsprechende Aufnahmeprüfung an der juristischen Fakultät meisterte er problemlos. Speziell ein Aufsatz des Jungen hatte die Prüfer tief beeindruckt.

Trotzdem lehnte die Uni den jungen Bewerber ab. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass er die Sekundarstufe noch nicht besucht habe.

Die Gebühren für das Studium waren bereits von seinen Eltern an die Universität überwiesen worden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Junge, Brasilien, Universität, Zulassung
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2008 13:01 Uhr von pINT
 
+31 | -3
 
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<3 Bürokratie: is ja fast wie in Deutschland.
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09.03.2008 13:27 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+13 | -32
 
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09.03.2008 13:39 Uhr von fallobst
 
+12 | -6
 
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Pint: natürlich wurde er abgelehnt, die schule soll einem auch ne vernünftige allgemeinbildung vermitteln und einen u.a. dadurch "erziehen" etc. wenn du nur ein bisschen spezifisches wissen vorweisen kannst, berechtigt dich das noch lange nicht zu einem studium. das hat nichts mit bürokratie zu tun. in deutschland darfst du schließlich auch erst studieren, nachdem du zumindest dein fachabi hast.
außerdem würde mich mal interessieren wie dieser aufnahmetest aussieht.
der junge kann ja ein paar klassen überspringen, wenn er so intelligent ist.
aber aus der grundschule heraus, denn nichts anderes heißt das "nichtbesuchen der sekundarstufe", zu studieren ist falsch.
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09.03.2008 14:24 Uhr von DaMaster ofDesaster
 
+25 | -11
 
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dann ist ein kind mal klug und darf nicht studieren
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09.03.2008 14:33 Uhr von kopfnigger
 
+15 | -9
 
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@daMaster of Desaster: gut erkannt! *THUMBS UP*
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09.03.2008 15:27 Uhr von AnyKay
 
+6 | -4
 
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Wenn ich Dekan wäre und der junge 14 oder 16 gewesen wäre, dann hätte ich auch noch ein auge zugedrückt. aber wie schon fallobst meinte: er braucht auch nebenbei ein gewisses allgemeinwissen.
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09.03.2008 19:46 Uhr von casus
 
+7 | -0
 
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Aber erst zur Aufnahmeprüfung antreten lassen Aber erst zur Aufnahmeprüfung antreten lassen...

Ich kann mir richtig vorstellen, wie die Verantwortlichen sich überlegt hatten, das der Junge wohl zur Vernunft kommen würde, wenn er in der Prüfung durchfällt.

Was bei rp-online leider nicht so gut rauskommt:

"Joaos Mutter sagte dem Blatt, ihr Sohn sei ´ein ganz normales Kind´, habe sich nur immer schon gern an den Diskussionen von Erwachsenen beteiligt und das Tagesgeschehen verfolgt." [ http://www.badische-zeitung.de/... ]

@fallobst: Also im da mithalten zu können, muss man meiner Meinung nach eine "... vernünftige Allgemeinbildung..." aufweisen können. Das klingt für mich nicht nach "...nur ein bisschen spezifisches Wissen...". (Vielleicht hat er ja nur mit Politikern diskutiert ;-) )

Eigentlich hätte diese Ablehnung mit dieser Begründung gleich vor der Aufnahmeprüfung kommen müssen bzw. hätte da schon klar die Voraussetzungen benennen müssen. Aber das es hoch intelligente Menschen gibt, die nuneinmal einen ganz eigenene Weg gehen müssen, das ist natürlich schwer zu aktzeptieren. Gerade wenn man mit grausen an seine eigenen Prüfungen zurück denkt. Da kann es doch nicht sein, das ein 8-jähriger dies offensichtlich mit links erledigt.

Ich mache mir sorgen um den Jungen. Wenn der auf eine normale Schule gehen muss, nicht gefördert wird, dann werden seine Noten und Fähigkeiten sicher bald wieder "beruhigende" Werte annehmen. Er wird im Unterricht stören, sich langweilen und abstürzen.

Irgendein Mensche wird dann sicher sagen: "Siehst Du, wir wussten es ja gleich, die Uni wäre nichts für dich gewesen, wenn du nichteinmal im täglichen Unterricht mithalten kannst..." Wieder eine Gelegenheit vertan....
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09.03.2008 20:14 Uhr von Lady_Die
 
+0 | -6
 
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ein 13 jähriger vertritt mich: wenn er dann mit 12 fertig ist wird er mein scheidungsanwalt oder was? =))))oder gar der richter?
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09.03.2008 20:46 Uhr von Cajunspice
 
+6 | -1
 
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ich finds traurig das hochintelligente Kinder meist nicht gefördert werden.
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09.03.2008 20:52 Uhr von Slaydom
 
+2 | -3
 
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sie: sollen gefördert werden, aber es bringt nichts ein acht Jährigen auf eine Uni zu schicken.
Das müsst ihr auch mal menschlich sehen, ein achtjähriger wird keine Kontakte knöpfen usw.
Der wird verwahrlosen und wer weiss, wass er nach dem studium machen wird mit 10 Jahren.
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09.03.2008 20:56 Uhr von Cajunspice
 
+4 | -0
 
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@Slaydom: Eine Alternative wär vielleicht das man den Jungen an eine Hochschule lässt wo er sich weiterbilden kann, aber wo er seinen Abschluss erst mit 16 bekommt. Ich befürchte das er sonst unterfordert wäre und das kann nach hinten losgehen.
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10.03.2008 00:43 Uhr von NetCrack
 
+1 | -0
 
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Naja wenn er so intelligent ist, kann er doch schnell das Abi mal machen, sollte ja kein Problem darstellen =)
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10.03.2008 00:48 Uhr von Winkle
 
+1 | -2
 
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verdammt jetzt muss er warten, bis er neun ist... wieder ein Jahr verloren ...

schlimme Sache, ich hab mein Studium auch erst angefangen, als mein Alter schon zweistellig war ... habe mich nie richtig davon erholt...
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10.03.2008 09:35 Uhr von gerndrin
 
+2 | -0
 
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@3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR: Vielleicht "hingt" ja bei Dir auch einiges?

Schließlich lautete der Satz:
"...hatte er am vergangenen Freitag bei der Auswahlprüfung zur juristischen Fakultät Eindruck hinterlassen."
Und dabei dürfte es sich nicht nur um einen Aufsatz gehandelt haben, oder??

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