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Internetsüchtig: 15-Jähriger erschießt seinen Vater wegen "Internet-Verbots"

Selbstmord war der erste Gedanken des 15-jährigen Hughstan Schlicker, als ihm sein Vater Internet-Verbot aufgrund schlechter Noten erteilte. Doch der Junge aus Phoenix kam von den Selbstmordgedanken ab und entschloss sich, seinen Vater zu erschießen.

Hughstan war stark internetsüchtig. Er verbrachte den ganzen Tag und die Nächte vor dem Computer, um mit Freunden zu chatten.

Mit dem Gewehr des Vaters wollte sich der Junge zuerst das Leben nehmen. Stattdessen stürmte er in die Küche und erschoss den kochenden Vater.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Vater, Verbot
Quelle: www.krone.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2008 20:47 Uhr von Knuffle
 
+7 | -2
 
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Nicht schon wieder Das so etwas passiert ist schon schlimm genug, aber meist schlimmer sind die Schlüsse die Politiker daraus ziehen. Ich sehe schon wieder noch härtere Jugendschutzgesetze auf uns zukommen.
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07.03.2008 20:48 Uhr von ShorTine
 
+9 | -6
 
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vermindert schuldfähig: Der Vater hat ihn auf kalten Entzug gesetzt. Das ist bei Abhängigen unverantwortlich. Der Sohn wird wohl in der Psychatrie landen, bis er wieder gesund ist. Hoffentlich findet er wieder zu einem geregelten Tagesablauf zurück.

Phoenix?
Achso, USA. Dann wars das wohl mit verminderter Schuldfähigkeit. Ich tippe auf 20 Jahre Knast.
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07.03.2008 21:04 Uhr von 5734
 
+16 | -1
 
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boah: ich find das zum Kotzen!!! wie kann man den eigenen Vater nur Kaltblutig ermorden!!! Und das traurige, der Vater hat eventuell für ihn gekocht. Nur wegen Internet!

Die sollten mal das Waffenverbot aufheben.
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07.03.2008 21:06 Uhr von 5734
 
+4 | -0
 
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korrektur: ich meine Natürlich

das die das Waffenverbot einführen.
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07.03.2008 21:48 Uhr von Jorka
 
+4 | -4
 
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Ich tippe auf 50 Jahre Knast: was für ein Arschloch, hoffentlich machen seine Mithäftlinge ihn das Leben zur Hölle.
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07.03.2008 22:43 Uhr von ShorTine
 
+3 | -0
 
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@Terrorstorm: Guter Gedanke.

Aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis ein Internetzugang zum Lebensstandard jedes Häftlings dazu gehören wird und es gegen die Menschenrechte verstoßen wird, ihm das vor zu enthalten.

Isolationshaft ist unmenschlich. Das wird auch bald fürs Internet gelten.
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08.03.2008 06:17 Uhr von BlackPrivateer
 
+3 | -1
 
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nö deswegen nicht: Schwachsinn das das Internet schuld sein soll, ok eine Sucht kann es sein aber es war wohl eher eine andere Art von raub an der Realität….nämlich der Identität. . …. Was hatten wir schon darüber Diskussionen….Fakt ist, erschossen wegen *jaweisnet* dumm, behindert im Gehirn, es ist so….aber wegen Internet denke ich nicht, da spielen noch andere fakten eine Rolle.
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08.03.2008 10:52 Uhr von xlibellexx
 
+0 | -10
 
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08.03.2008 10:53 Uhr von nurichweißbescheid
 
+3 | -1
 
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BlackPrivateer: hat Recht. Es ist ein weiter Weg, zwischen Internetentzug und Mord. Da sind wohl viele andere Faktoren Schuld. Ich denke jedem wurde in der Jugend mal etwas verboten, was einem wichtig war. Je nachdem wie alt war das Fernsehen oder schlicht Sandkasten, Spielkonsole oder Handy. So süchtig wie man nach dem Internet auch sein kann, zum Mörder macht das noch keinen. Selbst Heroinjunkies auf Entzug reagieren nicht so. Mit 15 sollte man auch schon ein wenig über sich selbst reflektieren können: "ich richte jetzt eine Waffe auf meinen Vater, weil ich nicht Chatten darf". Wem so etwas nicht bewusst wird, bei dem ist schon vorher viel schief gelaufen. Man ist sich doch als 15jähriger bewusst da drüber, dass man nicht den Rest des Lebens ununterbrochen Chatten kann, man geht mal zur Schule, merkt das Menschen Jobs haben, denen sie nachgehen etc.
Es hätte einfach keine Waffe im Haus sein dürfen, und der Vater hätte auch mit ihm reden sollen, um solche Kurzschlußhandlungen verhindern zu können.
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08.03.2008 12:12 Uhr von Nester
 
+1 | -1
 
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ich galube nicht, dass es möglich wird: für häftlinge zugang zum internet zu bekommen. da können gerade sitzende drahtzieher dann weiterhin die dräte ziehen. wie schwachsinnig wäre das den bitte? für so blöd und blind würde ich nicht einen einzigen politiker halten. außer natürlcih die häftlinge haben keine möglichkeit des daten uploads. danhn wärs auch vor bei mit schreiben und chatten. aber dann bin ich doch eher für gar kein internet. alles wichtige erfährt man auch aus der zeitung (aus dem internet natürlich auch mehr, aber zu 98% schwachsinn ;) )
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08.03.2008 12:50 Uhr von Bierinfanterist
 
+3 | -3
 
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ein Fall für SSchäuble: das Internet muss verboten werden - eindeutig!
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08.03.2008 13:38 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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wieso: wundert es mich nicht, dass das in den usa passiert ist.....
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08.03.2008 17:02 Uhr von kuddlepie
 
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Ich tippe auf 20 Jahre: Der bekommt natuerlich hier eine "Evaluation" vom Psychater, Internetsucht zaehlt hier nicht in den USA da kann man nur in einem Land wie DE mit punkten... Nach Erwachsenestrafrecht gibts dann die 20 Jahre. Er hat die Familie zerstoert, die Mutter bleibt allein. Im Ami-Knast gibts kein TV und Internet, das sind richtige Strafen, nicht so ein Wischi-Waschi wie in DE. Todesstrafe wird er nicht bekommen, weil er erst 15 ist.
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09.03.2008 06:28 Uhr von StYxXx
 
+1 | -0
 
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Internetsucht? Ich werfe jetzt mal in dem Raum, dass es nicht um das Internet als solches ging. Wie im Artikel selbst steht hat er es ja genutzt um mit Freunden zu kommunizieren. Damit kam die Maßnahme einem Kommunikationsverbot gleich. Und nicht mit allen kann man gut anderweitig reden. Es wäre durchaus möglich, dass es hierbei zb um auch um ein Mädchen ging oder ähnlichem.

Wenn ich früher Telefonverbot bekam war die Telefonleitung ja auch nicht das, was ich wollte, sondern nur das Medium, über welches die Kommunikation ablief. Ähnlich ist das heute as Internet für mich (wobei man hier natürlich auch noch andere Sachen macht. Wichtig ist es mir aber in erster Linie für die Kommunikation und Wissensbeschaffung).
Daher halte ich es für falsch, das jetzt vorschnell auf das böse böse Internet zu schieben, wie es gerne gemacht wird. Genauso wie ich die Bezeichnung "Internetsucht" für viel zu unspezifisch finde und in den meisten fällen nunmal schlichtweg ein völliger Griff ins Klo ;) Wenn eine Sucht bestand, dann vermute ich in dem Fall, dass es sich darum handelte, immer in Kontakt zu sein. Ein verbreitees Phänomen, das sich aber nicht nur auf das Internet beschränkt (wieviele können denn ihr Handy niemals abschalten?).
Und einem labilen pubertierenden den Kontakt zu Freunden bzw. Bezugspersonen zu streichen, die vielleicht das letzte stabilisierende sind, kann ein schwerer Fehler sein. Wie man hier leider sieht. Genauso wie Waffen griffbereit in der Wohnung zu lagern.
Aber im Grunde können wir sowieso nur spekulieren. Genauso wie es Politiker und Medien machen. Nur die definitiv nur zu ihrem Zweck.
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09.03.2008 16:49 Uhr von kuddlepie
 
+0 | -0
 
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richtig: Da hat natuerlich mein Vorgaenger recht, griffbereite Waffen in der Wohnung zu lagern, wo man at-risk Kinder hat, das ist schon straeflich, hat der Vater ja nun auch mit seinem Tode bestrafen muessen, diesen Leichtsinn. Trotzdem wird er nur 20 Jahre bekommen.

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