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Afrika: Auswanderung der Ärzte ist eine Katastrophe für das Gesundheitswesen

Afrika stellt elf Prozent der Weltbevölkerung, es sind dort aber nur drei Prozent der weltweit tätigen Mediziner vorhanden. Auf 100.000 Menschen kommt lediglich ein Arzt.

Mehr als eine Million an medizinischem Personal, also Ärzte, Krankenschwestern und Spezialisten, fehlen in Afrika südlich der Sahara. Dabei ist gerade diese Region besonders betroffen durch AIDS, Malaria, Unterernährung sowie Tuberkulose.

Der Grund für die Abwanderung der Ärzte liegt in der chronischen Unterfinanzierung des Gesundheitswesens. Sie arbeiten lieber für ein besseres Gehalt in reichen Ländern wie Großbritannien oder den arabischen Ländern.


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WebReporter: Der-aus-dem-Busch
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Arzt, Katastrophe, Afrika, Gesundheitswesen, Auswanderung
Quelle: www.netzeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2008 15:22 Uhr von Der-aus-dem-Busch
 
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Im Grunde ist es ja verständlich, dass sich jeder besser stellen will. Aber wie wäre es, wenn Ärzte, die irgendwo studiert haben müssen, von dem ausbildenden Land verpflichtet werden, für eine gewisse Zeit dort tätig zu sein, bevor sie ausreisen dürfen. Das Studium kostet den Staaten schließlich eine Menge Geld.
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07.03.2008 17:08 Uhr von Carry-
 
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@autor: das müsste dann aber für alle studiengänge gelten. ausserdem hat sich diese forderung durch die studiengebühren sowieso erledigt.
die beste lösung wäre eine vernünftige finanzierung von krankenhäusern bzw. des gesamten gesundheitssystems und halbwegs vertretbare arbeitszeiten. das gilt übrigens auch für deutschland.
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07.03.2008 20:09 Uhr von real.stro
 
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Kapitalismus rules!
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08.03.2008 15:32 Uhr von Joeiiii
 
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Die Probleme der Afrikaner zu lösen dürfte selbst mit den Billionen Dollars/Euros der westlichen Welt kaum möglich sein.

Wenn sich sogar ärmste Länder wie zB. Äthiopien Krieg leisten können/wollen, während man im westlichen Fernsehen auf die Tränendrüse drückt und abgemagerte Babys zeigt die in den Händen der Mutter liegen/sterben, dann fragt man sich was man da noch tun soll.

Hat es wirklich einen Sinn in Afrika noch helfen zu wollen? Klar, die Leute sind arm, die sind wirklich arm. Aber kommt die Hilfe auch wirklich bei denen an die sie brauchen? Oder wird mit den Geld-, Lebensmittel- und Sachspenden weiterhin der Krieg finanziert. Oder schiebt sich das die korrupte Regierung in die eigene Tasche?

Afrika wäre eigentlich kein armes Land. Dort gibt es Bodenschätze noch und nöcher. Gold, Diamanten, Kupfer, Öl...usw gibt es dort in rauen Mengen. WENN sie den Afrikanern gehören würden, DANN wären sie natürlich reich. Nur wurden diese Schätze längst unter den Weißen aufgeteilt.

Afrika kann sich eigentlich nur selbst helfen. Es muß ein Zusammenhalt entstehen, der schon lange nicht mehr vorhanden ist. Wenn zwei Länder gegeneinander Krieg führen, oder wenn Bürgerkrieg im eigenen Land herrscht, dann nützt das nur der Rüstungsindustrie. Einziger "Vorteil" ist natürlich auch, daß bei einem Krieg Menschen sterben. Weniger Menschen = weniger Menschen mit den man die geringe Menge an Wasser/Nahrung teilen muß.

Wir Europäer müssen uns darauf konzentieren den Afrikanern zu zeigen wie man sich selbst hilft. Was nützen zig Milliarden an Spenden wenn diese irgendwo versickern? Wenn schon 50 Mio weg sind, weil die deutsche Bürokratie zu viel kostet, dann stimmt was nicht. Und wenn von einer Milliarde dann nur noch 100 Mio ankommen, weil davon in Deutschland schon was versickert ist, und weil sich den Großteil der Spende der Staat in die Schatzkammer gezerrt hat, dann ist das etwas was man unterbinden muß.

Es gibt diesen netten kleinen Spruch, der für Afrika wie die Faust aufs Auge paßt:

"Wenn jemand Hunger hat, dann gib ihm keinen Fisch, sondern zeige ihm wie man Fische fängt."

Die Europäer sind die hauptschuldigen am afrikanischen Problem, und es ist auch gut und recht wenn wir jetzt helfen müssen. Aber so wie es jetzt läuft nützt es kein bißchen. Denn so zahlen wir auch in 100 Jahren noch zig Milliarden Euros ohne daß sich auch nur das kleinste bißchen ändert.

Hilfe zur Selbsthilfe.... anders ist es nicht möglich.

Daß Ärzte davonlaufen, weil sie dort nichts verdienen, weil sie keine finanziellen Mittel haben und weil ihnen die Ausrüstung fehlt ist verständlich. Das ist ja auch zum davonlaufen. Aber wenn sie ihr Land wirklich lieben, dann hauen sie nicht ab, oder sie hauen ab.... und kommen so schnell wie möglich mit besserer Ausrüstung aus Europa zurück.
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09.03.2008 02:19 Uhr von Sebtron001
 
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zu dem spruch:

give a man a fish and he eats for a day, teach him how to fish and he eats for a lifetime
übersetzt:
gib einem mann einen fisch und er isst einen tag, bringe ihm bei wie man fischt und er isst für sein leben

ansonsten stimme ich joeiiii zu
einfach nur geld werfen hilft nicht

ich für meinen teil werde dieses jahr mein medizin studium anfangen und sobald ich fertig bin werde ich auf deutschland verschwinden

reiseplan sieht wie folgt aus: 2 jahre afrika 2 jahre australien und niederlassen in canada :)
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10.03.2008 13:28 Uhr von vst
 
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eigentlich müssten die: studiengebühren daran gekoppelt sein wie lange der akademiker nach der ausbildung in deutschland bleibt.

keine, wenn er sich hier nieder lässt, 5.000 euro je semester, wenn er sofort verschwindet.
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07.05.2008 22:03 Uhr von jsbach
 
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Man sehe sich doch: in Deutschland mal ein normales Krankenhaus/Klinik an. Wie viele Ärzte aus Entwicklungsländern sind den da beschäftigt?
Natürlich geht es vermutlich in erster Lnie um das leibe Geld. Bei der kath. Kirch ist es ja ebenso. Afrikaner, Inder oder Osteuropäer übernehmen Pfarreien wegen Priestermangel und warum kommen sie: wegen des zu verdienenden Geldes...

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