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NRW: Standesbeamter steckte Gebühren für rund 300 Trauungen in die eigene Tasche

Ein ehemaliger Standesbeamter wird von der Staatsanwaltschaft angeklagt, in Dorsten die Gebühren von 300 Ehepaaren kassiert und selbst einbehalten zu haben. Er wird in 297 Fällen mit insgesamt 34.000 Euro wegen Unterschlagung angeklagt. Rund 100 Euro kostet die Trauung in Dorsten.

Zum Zeitpunkt, als es noch üblich war, die Gebühren in bar zu entrichten, behielt der heute 41 Jahre alte Beschuldigte öfters das Geld ein. Der Mann gestand das Vergehen - jedoch nur über einen Betrag von 20.000 Euro. Er hatte Belege an die Paare ausgestellt, aber keine Kopien in die Akten gelegt.

So stellt sich die Frage nach der Vollständigkeit der Dorstener Heiratsstatistik. "Hier heiraten so viele Leute, dass uns das nicht aufgefallen ist", erklärte eine Pressesprecherin. Obwohl der Stadt die Gebühren entgangen sind, gelten die Eheschließungen als rechtmäßig.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, 300, Stand, Gebühr, Tasche, Trauung
Quelle: www.wdr.de

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