06.03.08 16:45 Uhr
 1.442
 

Namibia: Deutsche dürfen ihre Farmen behalten

Rund 4.000 Farmen wurden in Namibia im Rahmen eines Gesetzes zur Landreform ab dem Jahr 2005 enteignet - ohne finanziellen Ausgleich. Nun haben ehemalige Eigentümer, zwei Deutsche und eine deutsche Eigentümergemeinschaft, gegen diese Entscheidung geklagt und vor Gericht Recht bekommen.

Das Gericht widersprach der Ansicht, man könne die Enteignung vornehmen, weil die Besitzer ausländische Pässe besäßen. Mit der Landreform möchte die Regierung die Verteilung neu ordnen, da in dem afrikanischen Staat die meisten Farmen in den Händen Weißer seien.

Die Anwälte der Kläger waren mit dem Urteil zufrieden. Jedoch werde ein Vorgehen gegen das Urteil seitens der Regierung erwartet.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Namibia
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Po Grapscher nach Tat verprügelt
Bonn: Hochzeitsgäste geben Freudenschüsse in der Innenstadt ab
"Bild" erstattet Anzeige gegen Münchner Polizei

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.03.2008 21:17 Uhr von terrordave
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
rassismus pur: ich darf daran erinnern dass wir weißen afrika aufgebaut haben. diese farmen versorgen millionen afrikaner mit ihrem täglich brot. meine familie hat ihr leben in simbabwe investiert und als dank werden wir nach vier generationen mit zwei koffern und ohne pass ausgewiesen und von rechtmäßig erworbenem land vertrieben. warum? wegen irgendwelcher kolonialer verbrechen, die hundert jahre zurückliegen, als das land verteilt wurde. klar war da was nich in ordnung. aber wenn die deutschen von heute nicht mehr schuld am nationalsozialismus sind, wieso sind die weißen afrikaner (und genau das sind sie, afrikaner wie die schwarzen) immer noch am unrecht schuld, was länger zurück liegt?
qwertz1234567 hat absolut recht, die landreform in zimbabwe sollte als abschreckendes beispiel dienen. was dort alles passiert ist kann ich hier nicht schreiben (bei interesse an mehr infos bitte PM an mich) aber genau das passiert in namibia auch. und ich sehe dem tag entgegen, an dem auch in südafrika die letzten weißen farmer ihre koffer packen müssen. dass beide länder zu schwellenländern geworden sind, wo landbesitz nicht mehr das einzige mittel zum überleben ist, interessiert nicht, hauptsache die weißen werden von dem land vertrieben.
schon mal auf ner enteigneten farm in nam oder zimbabwe gewesen? alles heruntergekommen, nur ein bruchteil der farmen kann ihre produktion halten.
ökonomisch gesehen ist die umverteilung einfach ein schlechter witz, historisch geht es um lang verjährte sachen, praktisch ist das mit dem wort "rassismus" treffend beschrieben. zumal die regierung namibias (absolut mugabe-freundlich übrigens) zuerst versucht die farmen unter wert zu kaufen und bei weigerung der farmer sie einfach enteignet.
Kommentar ansehen
06.03.2008 21:58 Uhr von jsbach
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Dann gebt mal einem: Afrikaner -nicht allen - heute 50 US-Dollar und frag in morgen was er damit gemacht hat....?
Er hat nichts mehr und alles in seinem Verwandeten/Bekanntenkreis verteilt. Und so wird das auch mit den Farmen sein. Erst gut geführt und dann...?

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Internetseite gegen Schleuserlügen geht an den Start
Po Grapscher nach Tat verprügelt
Bonn: Hochzeitsgäste geben Freudenschüsse in der Innenstadt ab


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?