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Das Eiserne Kreuz könnte bald wieder verliehen werden

Ernst-Reinhard Beck ist Präsident des Verbands der Reservisten der Bundeswehr (VDRBw), er möchte, dass Bundeswehrsoldaten wieder mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet werden. Weil: "Sie sind ständig bereit, zur Erfüllung ihres Auftrags Gesundheit und Leben zu riskieren."

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Beck will damit Soldaten auszeichnen, die sich besonders im Einsatz ausgezeichnet haben. Im letzten Jahr haben schon 5.000 Bundesbürger eine Petition unterschrieben, um eine ähnliche Auszeichnung für Soldaten zu schaffen.

Diese Petition wurde aber von den Linken, den Grünen und von der SPD kritisiert. Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) steht hinter der Idee, er will dem Bundespräsidenten vorschlagen, eine Medaille für Tapferkeit zu schaffen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kreuz
Quelle: www.welt.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2008 12:37 Uhr von mr_news
 
+36 | -9
 
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ich bin auch dafür: .
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06.03.2008 12:50 Uhr von Akolut
 
+25 | -6
 
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Ehre: Ich finde es gut das es so eine Auszeichnung wieder geben soll. Immerhin riskieren die Soldaten im Ausland ihr Leben und sollten auch entsprechend eine Ehrung und Dank des Vaterlandes bekommen.

Diese Auszeichnung als Kritisch anzusehen finde ich merkwürdig, da das Eiserne Kreuz bereits 1813 von Friedrich Wilhelm III. gestiftet wurde!

Wenn nun jemand Probleme damit hat, das es im 3ten Reich verwendet wurde, dem sollte nun auch gesagt sein, das zb. das Tatzenkreuz als Hoheitszeichen bei der Bundeswehr verwendet wird und damit zur Deutschen Kennzeichnung seit mehr als 2 Jahrhunderten gehört.
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06.03.2008 12:55 Uhr von terrordave
 
+8 | -35
 
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06.03.2008 12:59 Uhr von diehard84
 
+10 | -4
 
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wieso nicht ! wenn einzelne soldaten aus der (eher müden) truppe postiv hervorstechen durch geleistete dinge im Kampfeinsatz...

wird das Kreuz dann auch getragen ? ;)
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06.03.2008 12:59 Uhr von SiggiSorglos
 
+2 | -12
 
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06.03.2008 13:04 Uhr von Akolut
 
+9 | -1
 
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Bundesverdienstkreuz: Nein, das Bundesverdienstkreuz ist in Rot und hat den deutschen Adler in der Mitte.
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06.03.2008 13:28 Uhr von ViciousVintage
 
+7 | -5
 
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@ terrordave: Genau! Die BW besteht auch nur aus jenen von dir gerade aufgezählten Leuten. Ich denke mal das du am wenigsten beurteilen kannst wer dort für was ne Medallie verdient hat.
Oder irre ich mich jetzt in der Beziehung?

@Topic:

Ich finde es gut, dass das Eiserne Kreuz als Tapferkeits-Medallie wieder verliehen werden soll. Als Würdigung der Leute die dessen auch verdienen.
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06.03.2008 13:42 Uhr von Azureon
 
+4 | -17
 
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06.03.2008 13:43 Uhr von Bibi66
 
+4 | -1
 
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Abgesehen: davon, dass ich auch für so eine Auszeichnung bin (vorausgesetzt, es wird nicht zu so einem weiteren "ich war da"-Orden)...

Das im Bild (also auch in der Quelle), das ist KEIN "Eisernes Kreuz"...

Es ist vielmehr das
"Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern"
(wobei man vom Eichenlaub nur den unteren Rand oberhalb der Schwerter sieht)
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06.03.2008 13:44 Uhr von maki
 
+9 | -23
 
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06.03.2008 13:55 Uhr von klansoft
 
+6 | -4
 
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Tapferkeitsauszeichnung? Na klar! Also man sollte eines klarstellen:

Das deutsche Volk hat unsere "Stammesvertreter" gewählt. In der Konsequenz werden die Soldaten nach Afghanistan geschickt. Ob die wollen oder nicht! Schliesslich ist Befehl immer noch Befehl!

Wenn es ein paar miese Soldaten gibt, die meinen mit Totenköpfe Fussball zu spielen oder andere Dinge vom Stapel lassen, die unserer Moral und Weltanschauung widersprechen, dann ist es höchst unfair, wenn alle anderen über den gleichen Kamm geschert werden!

Warum sollen Soldaten nicht für ihre Tapferkeit ausgezeichnet werden? Da es heutzutage eh´ an allen Ecken und Kanten Auszeichnungen gibt, finde ich eine Tapferkeitsauszeichnunge mehr als korrekt!
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06.03.2008 14:15 Uhr von vst
 
+10 | -5
 
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armer maki: deine psychosen werden immer schlimmer solltest dich mal in behandlung geben.
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06.03.2008 14:30 Uhr von erdbewohner
 
+1 | -2
 
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solange: man nicht intern klarkommt denn sollte man auch nicht extern agieren!
ersetzt doch einfach das ek durch golden bis platinkreuz ....ihr weicheier^^
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06.03.2008 14:40 Uhr von ElChefo
 
+6 | -4
 
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@Maki, @Thema: Maki:
Kurz und knapp, geh in deine linke Ecke dich schäme. Entschuldige, wenn ich es beim Namen nenne, [edit, thekid].

@Thema:
Bin hundertprozentig dafür. Das wäre dann mal eine heutzutage unbelastete Auszeichnung. Schliesslich tradiert sich die Bundeswehr nicht auf die Wehrmacht, sondern auf sich selbst und die Bundesrepublik. Ausserdem, in Zeiten, wo Frauen in UN- und NATO-Einsätzen die Ehrenkreuze quotentechnisch verliehen werden, um die Gleichstellungsstatistiken zu schönen (Fakt, aus eigener Erfahrung, bei Soldatinnen aus dem eigenen Standort geschehen) wäre es doch mal was wert, eine Medaille zu schaffen, die NICHT durch pure Anwesenheit "verdient" werden kann.
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06.03.2008 14:42 Uhr von DarkCarnifex
 
+8 | -4
 
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@terrordave: Also für so einen Schwachsinnigen Kommentar von dir müsste man dich eigentlich aus shortnews.de verbannen.
Es ist mein 1.Beitrag hier in SSN, ich lese aber schon seit sehr langer Zeit hier.
Es gibt ja viele Sinnfreie Kommentare hier bei SSN aber deiner übertrifft alles.

Ich bin aktiver Soldat und kenne dementsprechend viele Leute, die schon im Auslandseinsatz waren. Auch wenn es vielleicht einiges an der Bundeswehr zu kritisieren gibt, aber die Arbeit die Sie im Ausland tätigen, ist hervorragend und beispielhaft für alle Armeen weltweit.

Es gibt immer und überall einige schwarze Schafe, aber bevor man den Kopf über etwas schüttelt, sollte man erst einmal nachgucken, ob man einen besitzt.

Mit freundlichen Grüßen..

DC
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06.03.2008 14:49 Uhr von ElChefo
 
+4 | -2
 
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@darkcarnifex: *unterschreib*
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06.03.2008 17:01 Uhr von maki
 
+5 | -7
 
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*lach*: EK und als Zugabe gibts Blutwurst vom Vorgesetzten - anscheinend stehn die da ja drauf... :-D

Wir wurden früher belobigt mit einem "Blick zum Küchenfenster" - das hat auch genügt... *g*

@[edit, thekid]: "Schliesslich tradiert sich die Bundeswehr nicht auf die Wehrmacht..." *lol*

"...Die offiziöse Militärzeitschrift "Europäische Sicherheit" fand es Anfang 1992 der Erinnerung wert, "dass die Gründerväter dieser Armee - die erste Generation der Truppenführer, Kommandeure und Einheitsführer - nahezu ausschließlich aus der deutschen Wehrmacht hervorgegangen sind... Sie waren aus der Wehrmacht hervorgegangen und nicht bereit, diese Herkunft zu verleugnen oder gar das Nest zu beschmutzen, aus dem sie kamen... So ist auch vieles von dem, was die Stärke der Bundeswehr... ausmachte und sie von fast allen Armeen in Ost und West unterschied, der unmittelbaren Überlieferung durch die aus der Wehrmacht hervorgegangenen Führergenerationen zu verdanken."

Bis heute bestehen enge Verbindungen der Bundeswehr zu den Traditionsverbänden. Ob der "Bund ehemaliger Stalingradkämpfer e.V. Deutschland" oder die "Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger" - vielfältig sind die Gelegenheiten, bei denen Vertreter der Bundeswehr den "alten Kameraden" ihre Aufwartung machen; die Berichte in Zeitschriften wie "Soldat im Volk", "Kameraden" oder "Die Gebirgstruppe", um nur einige wenige zu nennen, legen hiervon jeden Monat beredtes Zeugnis ab.

Die "allgemeine, reaktionäre Ausrichtung der Truppe auf das Modell Wehrmacht" (Wette) prägte die Bundeswehr in ihren Grundstrukturen; die mit dem Begriff "Innere Führung" verbundenen Ansätze einiger liberaler Offiziere konnten sich in der Truppe ihrem Kerngehalt nach nie dauerhaft durchsetzen. Von Anfang an waren sie den Angriffen der militärischen Traditionalisten ausgesetzt.

Hierfür mag die sog. Schnez-Studie als Beispiel dienen. Mit der Unterschrift von Generalleutnant Albert Schnez, Inspekteur des Heeres, ging das zunächst als geheim geltende Papier im Juli 1969 in 30 Exemplaren an die Generale der Truppe. Als Produkt der Heeresspitze, mitverfasst von Generalmajor Grashey und den Brigadegenerälen Karst und Schall, dokumentierten diese "Gedanken zur Verbesserung der lnneren Ordnung des Heeres" die militär- und gesellschaftspolitischen Leitbilder fast der gesamten Führungsspitze des Heeres. In den insgesamt 87 Leitsätzen des Dokuments wurde nicht nur eine Einschränkung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung und verschärfter Drill für "böswillig renitente Soldaten" gefordert, sondern auch einem deutlichen Bekenntnis der politischen und militärischen Führung zur "deutschen Soldatentradition" das Wort geredet. Hierzu müsse auch die Förderung eines "verpflichtenden Traditionsbewusstseins" gehören: "Es müssen vermehrt soldatische Motive herausgestellt werden, die das Traditionsbewusstsein stärken..." Entsprechende Vorstellungen hatte Heinz Karst, Inspizient des Erziehungs- und Bildungswesens im Heer, wiederholt an anderer Stelle formuliert. In den von ihm verantworteten Unterlagen für die Lehrpraxis an den ihm unterstellten Schulen der Bundeswehr wird der "fast planmäßige Abbau des Geschichtsbewusstseins in unserem Volk" ebenso beklagt wie eine fortdauernde Verzerrung der historischen "Leistungen unseres Volkes". Nicht so bei Karst; er spricht nicht von der Luftwaffe der ehemaligen Wehrmacht, sondern von "unserer Luftwaffe", "unserer Kriegsführung" und "unserer besonderen Stärke" und verknüpft mit dieser distanzlosen Identifikation die Bundeswehr nahtlos mit der Wehrmacht...."
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06.03.2008 17:05 Uhr von maki
 
+6 | -10
 
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Scheiss auf Adolf - das Schlimme ist, das diese: Idiotenbonbons immer dann rausgeholt werden, wenn dieses Land mal wieder Kriege anzettelt und fremde Länder überfällt...
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06.03.2008 17:19 Uhr von ArrowTiger
 
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@Azureon: -- "Da ist ein Hakenkreuz im Bild"

Gut beobachtet! Ist mir zuerst gar nicht aufgefallen...

Fragt sich wirklich, ob das in diesem Nachrichtenkontext nicht sogar verboten ist? Die Redaktionsdödel hätten das ja wohl mit Leichtigkeit retouchieren können.
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06.03.2008 17:25 Uhr von snake-deluxe
 
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@alle die über die BW hätzen: man merkt, ihr habt einfach nicht den blassesten Schimmer wovon ihr eigentlich schreibt.
"Sack nach Reis nach Afghanistan fliegen" solche Kommentare mein ich da.

Ihr solltet nicht alles glauben was in der Bild steht. Ich bin mir ziemlich sicher, die meisten von Leuten die hier so etwas posten würden die ganzen Lehrgängen nichtmal ansatzweise "überstehen" ... (Geiselbefreihung, Doorgunner, ...)

Also hört auf über Leute zu schimpfen, die dort unten JEDEN TAG ihr Leben riskieren und ihr nicht wisst worüber ihr redet ....
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06.03.2008 17:32 Uhr von Gnork
 
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Totaler Quatsch: Ja, es soll und wird höchstwahrscheinlich eine neue Tapferkeitsmedaille geben, was ich auch sehr in Ordnung finde.
Aber das mit dem Eisernen Kreuz ist einfach Quatsch. Nicht weil ich das so sehe, sondern weil da im Grunde nie wirklich die Rede von war, insbesondere nie was den Verteidigungsminister angeht.
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06.03.2008 17:33 Uhr von Jamizz
 
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Finde das Super: Es gibt das Eiserne Kreuz. Wieso sollte man eine neue Auszeichnung schaffen ? Diese Madaille hat den Krieg nicht gemacht sondern ihn überdauert und ich finde es wäre ehrenhaft sie Erneut zu verleihen.

Man sollte sich auch nicht immer den Krieg vorstellen als Deutsche Sünde. Die Soldaten hätten WIR sein können, menschen wie du und ich.

Sicherlich ist das einzige was dagenen Sprechen würde die Tatsache das sich die Politischen Führer wie Göring, Hitler und andere damit geschmückt hatten.
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06.03.2008 17:33 Uhr von *Simon*
 
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richtig so den jungen hauptschülern deutschlands wieder einreden dass krieg und zur armee gehen ehrenvoll und tapfer ist. sie kriegen ein stück blech und nen handschlag und wir haben ein paar renter weniger durchzufüttern. und anerkennung im wieder auflebenden internationalen wettrüsten.
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06.03.2008 17:34 Uhr von snake-deluxe
 
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@über mir: Seh ich ähnlich. Nur weil der Verband der Reservisten das gerne so hätte ist da mal noch lange nichts beschlossen

Denke nicht das datt Eiserne Kreuz wiederkommt.
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06.03.2008 17:36 Uhr von snake-deluxe
 
+3 | -5
 
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@ *Simon*: Bist du so ... oder tust du nur so?
Oder war es einfach nur eine verbotene Substanz?

Oh man, selten so ein gelall gehört. Aber auch die Unterschicht muss sich ja äußern können.

So, rechts in der Mitte ist das Minus :)

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