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Gießen: Postbotin stellt 29.000 Briefe nicht den Empfängern zu

Eine Postbotin hat in Gießen über 29.000 Briefe nicht den Empfängern ordnungsgemäß zugestellt. Unter diesen Sendungen sollen sich auch 1.000 Einschreiben befunden haben. Über 15 Jahre sammelte die Frau die zahlreichen Sendungen.

Grund für die Unterschlagung war, dass die Frau die Sendungen nach Geld und Wertgegenständen untersuchte.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Zustellerin von ihrer Tätigkeit entbunden und muss sich dafür auch gerichtlich verantworten. Die Deutsche Post hat unterdessen angekündigt, alle Sendungen den Empfängern nebst Entschuldigungsschreiben zukommen zu lassen.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brief, Gießen
Quelle: www.express.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2008 11:14 Uhr von Bibi66
 
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Wenn ein: Postbote/in, Zusteller/in zu solchen Mitteln greift (greifen muss), dann sollte man sich vielleicht mal die Frage stellen: "Warum?"

Und dann mal schauen, wie´s bspw. mit dem Gehalt aussieht...
Bzw. die Relation Gehalt(real)-Arbeit/Arbeitszeit(real).

Aber das ist ja nicht nur in dieser Branche so...

Naja, vielleicht ändert die Sache mit den Mindestlöhnen ja was...
(wobei... ich habe da so Befürchtungen... oder besser gesagt , mittlerweile kein Vertrauen mehr in die "Oberen"...)
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06.03.2008 12:46 Uhr von Travis1
 
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Nun ja, selbst wenn sie einen Hungerlohn bekommen hätte wäre fremde Post für sie Tabu.

Was sie damit bei einzelnen Menschen anrichten kann wenn diese ihre Post nicht bekommen kann sich ja jeder selber ausmalen.

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