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Benoten von Lehrern im Internet in Frankreich verboten

Die französische Webseite "note2be", die erst im Januar ihre Pforten öffnete, muss sie nach einem Gerichtsurteil nun wieder schließen. Auf ihr konnten Schüler nach dem Vorbild vieler solcher Seiten in anderen Ländern ihren Lehrern anonym Noten geben. Durchschnittlich erhielten sie 14 von 20 Punkten.

Das Gericht sagte, die Rede- und Meinungsfreiheit habe dort ihre Grenzen, wo die Bildung gefährdet würde. Während nun die Nennung und Bewertung von einzelnen Lehrern untersagt wurde, dürfen weiterhin ganze Schulen bewertet werden. Stephane Cola, der Gründer der Seite, will gegen das Urteil angehen.

Er hofft, man würde sich nicht "konträr zur Entwicklung des Internets" verhalten und auch einen Blick außerhalb Frankreichs werfen. Besonders hervor hob er hierbei Deutschland, wo im letzten Jahr die Klage einer Lehrerin gegen eine entsprechende Bewertungsseite scheiterte.


WebReporter: who_cares
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Frankreich, Lehrer
Quelle: afp.google.com

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05.03.2008 22:53 Uhr von who_cares
 
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Auf der einen Seite bietet solch eine Seite sicherlich ein gefundenes Fressen für Idioten aller Art, andererseits halte ich es durchaus für eine gute Möglichkeit zu zeigen wie viel man (im positiven Sinne) von einem Lehrer hält. Viele würden das sonst vielleicht nicht tun.
Insgesamt wundert mich die durchschnittlich relativ gute Bewertung, gerade auch wenn man die vielen "Hassbewertungen", die wohl auch mit einfließen, bedenkt.
Eigentlich also gar kein so schlechtes Zeugnis für die Lehrer.

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