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Englische Berufsbezeichnungen sind bei Jugendlichen nicht besonders beliebt

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sind englische Berufsbezeichnungen wie Facility Manager oder Sales Manager bei Jugendlichen nicht besonders beliebt, da sie hinter den wohlklingenden Bezeichnungen häufig "Mogelpackungen" vermuten.

Bei der Befragung gaben lediglich 18 % der weiblichen und neun Prozent der männlichen Jugendlichen an, dass ihnen die englischen Berufsbezeichnungen besser gefallen.

Joachim Gerd Ulrich vom BIBB appellierte an die Unternehmen, deutsche Berufsbezeichnungen zu verwenden, da diese vertraut seien und klar aussagen, was auf die Jugendlichen in der Berufsausbildung zukommt, da doch einige Jugendliche mit den englischen Bezeichnungen nichts anfangen können.


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WebReporter: guemue
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Jugend, Jugendliche, Beruf, Englisch
Quelle: www.netzeitung.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2008 10:09 Uhr von Bokaj
 
+16 | -5
 
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Facility Manager oder Hausmeister? Also in Englisch klingt das doch gleich viel besser. :-))
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05.03.2008 10:19 Uhr von x-moh
 
+28 | -18
 
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ich finde es allgemein grausam: was hier so langsam, still und leise mit der deutschen Sprache gemacht wird. Klapprechner hört sich eh viel besser an wie Notebook. Oder Weltnetz statt Internet. Epost statt Email usw. usw. Dieses eingedeutschte Englisch war mal eine Modewelle von Wichtigtuern. Ich hoffe, die ist vorbei.
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05.03.2008 10:20 Uhr von darkfoxx
 
+8 | -19
 
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05.03.2008 10:33 Uhr von Mr.E Nigma
 
+12 | -23
 
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05.03.2008 10:34 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+6 | -3
 
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Tjaaa nur mit den englischen nahmen hat man oft bessere Karten bei den Personalwirtschaftlern. Schließlich geht es heute beim Vorstellungsgespräch nur nach Zeugnissen, Scheinen und tollen Berufsabschlüssen die sich nett anhören.

Auch wenn viele wissen was sich hinter den Begriffen verbirgt, beeinflußt es doch unbewusst den Personalbeauftragten bei Personalentscheidungen. Ein Content Manager hört sich doch viel Qualifizierter an als Datenerfasser ;)
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05.03.2008 10:48 Uhr von Nuernberger85
 
+4 | -4
 
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x-moh: es gibt wirklich einige beispiel wo die deutsche bezeichnung angebracht ist, aber bei den beispielen die du dir rausgesucht hast kann man echt froh sein, dass die englische bezeichnung verwendet wird.
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05.03.2008 10:50 Uhr von SiggiSorglos
 
+13 | -0
 
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genau: was zum Beispiel ist ein Key Account Manager? Portier in nem Hotel? Hausverwalter?

mir tun auch alle Leid, die jetzt auf "Bätschelör of Science" statt auf Diplom studieren müssen
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05.03.2008 10:58 Uhr von x-moh
 
+5 | -0
 
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@ Nuernberger85: War auch eigentlich eher witzig gemeint. Es sollte darauf abzielen, zu zeigen, wie einfach es eigentlich ist, deutsch zu sprechen.
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05.03.2008 10:58 Uhr von evilboy
 
+7 | -0
 
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@ x-moh: "Weltnetz" Diese Kunstwörter werden im Allgemeinen Personen, die einer obskuren Weltanschauung hinterherlaufen, zugerechnet...

Außerdem gibt es für viele Wörter bereits deutsche Übersetzungen, die in Vergessenheit geraten. So sollte man Motherboard etwa tunlichst nicht mit "Mutterbrett" übersetzen, denn Hauptplatine klingt doch viel authentischer, oder? ;-)
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05.03.2008 11:08 Uhr von x-moh
 
+5 | -0
 
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@ evilboy: da gebe ich Dir Recht. Mutterbrett wäre aber auch zu gut ;-)

Nur allein mit dem Wort "Weltnetz" bin ich jetzt wahrscheinlich schon auf eine Liste des BND gekommen.
An dieser Stelle auch einen schönen Gruß an Herrn Schäuble. ;-)
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05.03.2008 11:10 Uhr von GermanCrap
 
+7 | -0
 
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Eventmanager: sind hierzulande auf Flohmärkten oder Jahrmärkten als Parkplatzwächter oder Würstchenbudenverkäufer anzutreffen.

Klingt aber wahnsinnig wichtig.

Wie wäre es mit Protection Supply Manager für Kondomautomatenauffüller?

;-)
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05.03.2008 11:20 Uhr von pete411
 
+5 | -0
 
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"Waste disposal manager" klingt auch besser als "Müllmann"... ist auch inhaltlich nicht zu weit weg von dem besonders bei Düsseldorfer Werbeagenturen früher beliebten "Management Supervisor".
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05.03.2008 11:36 Uhr von Begosch.xy
 
+8 | -3
 
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englisch ist doof. ich bleib beim deutschen.
warum soll ich auch ne fremde sprache lernen um im EIGENEN land zurecht zu kommen?
was ist mit den älteren, die nur noch die hälfte der werbung verstehen?
die nicht wissen, was ihre kinder denn nun wirklich studieren? bätschwas???

schon mal drüber nachgedacht, dass die deutsche kultur ganz schön den bach runtergeht? wenn wir in einigen jahren alle nur noch denglisch sprechen, sind wir fast englisch/amerikanische kolonie.
nein danke!
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05.03.2008 12:58 Uhr von Joeiiii
 
+6 | -1
 
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Man sollte dort wo deutsch gesprochen wird auch deutsch reden (und denken. Die deutsche Sprache wird mit immer mehr fremdländischen Wörtern vollgestopft, und das ohne Grund. Wir brauchen keine neuen Begriffe.

Wozu sollte man jemanden "Chief Executive Manager" nennen wenn es dafür das deutsche Wort Geschäftsführer gibt? Dann können wir ja auch ganz auf die deutsche Sprache verzichten und nur noch englisch miteinander reden... und schreiben.
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05.03.2008 13:33 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -0
 
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Tja Die Verdenglischung ist wohl weniger aus Gründen der Modernisierung entstanden, sondern aus dem Motiv der Verblendung und des Bluffens heraus.

Es klingt wichtiger, aber der Inhalt ist derselbe.

Wie sagte Demokrit? Mehr Sein als Scheinen!
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05.03.2008 15:54 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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Und freudig ruft der neue Restroom Support Manager: "Morning I become my go stop over meadows!"

(Ok, ok, ist mir nur so eben wieder eingefallen... ;-)
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05.03.2008 16:09 Uhr von Schroppyo
 
+5 | -1
 
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Ich finde es einfach nur lächerlich, dass wir vermehrt nun auch als Berufsbezeichnungen englische Worte benutzen müssen. Das kotzt mich abends vor dem Fernseher schon an wenn ich "News" lesen muss...
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05.03.2008 16:14 Uhr von quinn
 
+5 | -0
 
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oder im fernsehen die schwer erziehbare tussi:
"ey fuckt mich nicht ab"

find ich klasse :-)
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05.03.2008 16:38 Uhr von Exituz23
 
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Es gibt Anglizismen die einfach nich sein müssen.

Nehmen wir mal Ticket.

Ich kaufe mir ein TICKET für ein Konzert. Fahre hin und vergesse mir ein ParkTICKET zu kaufen und bekomme dafür ein TICKET von einer Politesse.

Echt verdreht o0
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05.03.2008 16:52 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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@Exituz23: Bei vielen TICKET es eben nicht richtig... :-)
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05.03.2008 17:15 Uhr von cle.ram
 
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was sich aber: im deutschen echt dämlich anhört ist: T-Hemden, Anleine (für Online... ja es gibt tatsächlich Leute die das schreiben) etc.

Davon abgesehen: was wäre daran eigentlich so schlimm, dass die Sprachen immer mehr zusammenwachsen?
...oh nein, am Ende können noch alle Menschen problemlos miteinander kommunizieren (wer sarkasmus findet, darf ihn behalten)
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05.03.2008 17:53 Uhr von kampfkeksMHL
 
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KAMPF DEM ANGLIZISMUS!!!! ich finde deutsche berufsbezeichnung nicht besser weil ich die englischen ncih versteh(sprech fließend englisch also daran solls ja nich hängen xD) ich finds nur traurig dass wir unsere sprache mehr un mehr verlieren.... das wort boys und girls sollte aus dem deutschen sprachschatz komplett gestrichen werden!!!
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05.03.2008 18:24 Uhr von ArrowTiger
 
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@kampfkeksMHL: Waren es nicht die Finnen oder die Isländer, die das wirklich konsequent durchziehen, und für wirklich _jedes_ ausländische Wort ein Wort oder eine Wortkombination aus ihrer Sprache verwenden?
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05.03.2008 23:31 Uhr von casus
 
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Das hat etwas von Bullshit-Bingo [ http://de.wikipedia.org/... ]

Allerdings ist Englisch nun einmal die Weltsprache und manche, der deutschen Begrifflichkeiten grenzen nicht klar genug ab, auch weil vielleicht der Beruf in dieser Ausprägung viel zu neu ist.

It´s Lombard Street to a China orange. [ http://www.dict.cc/... ]

Allerdings würde ich, wenn ich einen speziellen "Hausmeister" suche, wohl ja nach Tätigkeitsfeld auch mit dem Begriff "facility manager" suchen.

Zumindest wenn ich Bewerber möchte, die mit CAFM [ http://de.wikipedia.org/... ] etwas anfangen können.

Über einen Beruf, den ich eventuell ergreifen will, informiere ich mich vorher umfassend. Ich möchte den erleben, der bei dem Wort "Hausmeister" [ http://de.wikipedia.org/... ] an Rechnergestütztes Anlagenmanagement denkt.

Auch wenn englische Begriffe gerne inflationär Verwendung finden und manche Wortzusammenstellungen mehr als seltsam sind ("Bug Day" für Backtag ;-) ). Die neuen Berufsbezeichnungen nur für "Mogelpackungen" zu halten ist ein wenig zu einfach gedacht.

Bei der Rückübersetzung von "facility manager" nach Hausmeister gehen hier wichtige Informationen verloren bzw. werden durch vermeintliches Wissen um die Tätigkeiten eines Hausmeisters ersetzt. Das weiß ja jeder, was der zu tun hat.... Die Bewerbung als "Hausmeister" dürfte im Papierkorb landen.

Hier mal die Tätigkeitsfelder bei der Agentur für Arbeit:

Hausmeister [ http://berufenet.arbeitsagentur.de/... ]

Facility-Manager/in [ http://berufenet.arbeitsagentur.de/... ]

Man schaue sich mal die Anforderung der Kompetenzen an.

Wobei

Sales Manager [ http://berufenet.arbeitsagentur.de/... ]
Leiter/in - Verkauf (Handel) [ http://berufenet.arbeitsagentur.de/... ]

auch ein Beispiel ist, wo die Kompetenzen sich nicht so stark unterscheiden, als das man nicht hier beide Begriffe verwenden könnte.

Wenn auch die Tatsache, das im ersten Fall es um eine Weiterbildung und im zweiten Fall um ein abgeschlossenes Studium geht, sich in der Bezahlung auswirkt.

Ist dies vielleicht ein bluff package [ http://www.dict.cc/... ] ... ;-)

Bleibt wohl nur, den goldenen Mittelweg zu finden und sich wirklich mal zu überlegen wann es um eine Spezifizierung geht und wann nur um wichtig tun. Gottseidank gibt es ja das Internet, da kann man ja mal nach schauen und bekommt für seinen Berufswunsch schnell alle alternativen Bezeichnungsmöglichkeiten genannt.
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06.03.2008 07:49 Uhr von kidneybohne
 
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LOL: Mogelpackungen? Was für Leute haben die denn Interviewt? So ein schwachsinn und wenn jemand nicht weiß was ein Sales Manager ist, hat er entweder in der Schule nicht aufgepasst, oder einen schlechten Lehrer gehabt, ich hab gelernt was das ist.

Aber ich finde selber die englischen Ausdrücke nicht so dolle...die eigene Muttersprache geht uns doch abhanden...

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