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Hamburg: Lufthansa-Airbus wurde bei der Fastkatastrophe von Co-Pilotin geflogen

Das Flugzeug der Lufthansa, welches im Orkan beinahe verunglückt wäre, wurde nach neuesten Angaben nicht vom erfahrenen Piloten geflogen, sondern von der 24 Jahre alten Co-Pilotin.

Die Co-Pilotin hatte den Landeanflug in Hamburg mit Erlaubnis des Piloten durchgeführt. Nachdem der Airbus in Schwierigkeiten geraten war, übernahm der Pilot und startete das Flugzeug durch. Dadurch hat er ein folgenschweres Unglück verhindert.

An Bord waren 131 Passagiere. Diese wurden ganz still, als der Flügel die Landebahn streifte. Laut einem Sportreporter, der auch an Bord war, wurde niemand hysterisch.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Pilot, Lufthansa, Airbus
Quelle: www.rp-online.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2008 22:08 Uhr von poseidon17
 
+7 | -1
 
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ich hab heut in der Zeitung Fotos gesehen, das war schon extrem, was da abging, Respekt an das Piloten-Team, das war schon ne reife Leistung.
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04.03.2008 22:16 Uhr von ShorTine
 
+8 | -1
 
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Warum DIESE Landebahn? Der Fehler lag anscheinend nicht daran, die Co-Pilotin fliegen zu lassen, sondern gerade diese Landebahn zu nehmen. Bei der Windrichtung hätte der Pilot die andere Bahn nehmen sollen, um Gegenwind statt Seitenwind zu haben. Letzteres habe ich im TV gehört.

Das Video ist wirklich dramatisch. Die Amateurfilmer haben sich schon gedacht, dass bei diesem Sturm sowas passieren kann, und sich extra dort hin gestellt. Piloten und Tower hätten anders entscheiden müssen.
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04.03.2008 23:23 Uhr von ShorTine
 
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@Blackman86: Die letzte Entscheidung darüber soll immer beim Piloten liegen, es sei denn eine Landebahn wäre blockiert. Über den Sturm und die Windrichtung werden die Piloten wohl informiert worden sein. Die Böe, die fast zur Katastrofe geführt hätte, war einzukalkulieren.

Aufzuklären ist jetzt, ob die Piloten fahrlässig, z.B. aus Übungszwecken oder Zeitdruck gehandelt haben. Ansonsten ist den Beiden nicht unbedingt viel vorzuwerfen. Das ist allerdings reine Spekulation, denn ich wiederhole nur, was ich gehört habe und sage was ich denke.
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04.03.2008 23:25 Uhr von ShorTine
 
+6 | -0
 
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vergessen: Gute Leistung von den Piloten, den Flieger heil runter zu bringen.
Respekt! Bei dem Sturm...
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04.03.2008 23:57 Uhr von E-Woman
 
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egal: wer den Fehler begangen hat, das war eine Superleistung, und beim Betrachten des Videos ist es kaum zu glauben, dass es gut ging.
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05.03.2008 00:47 Uhr von SiggiSorglos
 
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05.03.2008 02:03 Uhr von ferrari2k
 
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Ja, es hat ein Nachspiel: Irgendsoein Wichtituer von Anwalt hat Klage eingereicht. Als ob man die Natur verklagen könnte... Die Böe war übrigens NICHT einzukalkulieren, es war zwar sehr windig, aber wie man im Video sah, das Flugzeug kam prima den Gleitpfad runter. Dass jetzt kurz vorm Aufsetzen eine Böe kommt, damit kann NIEMAND rechnen, die Reaktion der Piloten war erstklassig.
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05.03.2008 05:31 Uhr von Köpy
 
+11 | -1
 
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ich frage mich, wie lange es noch dauert bis die Co-PilotIN einen auf den Deckel bekommt. Die Medien und vor allem die Blöd warten doch nur auf solche Vorlagen. Meinen Respekt an die Piloten. Super gemacht.
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05.03.2008 08:25 Uhr von Jimyp
 
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05.03.2008 08:48 Uhr von bigpapa
 
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Ich sehe da kein Problem: die Co-Pilotin ist ja nicht das Spielhäschen des Piloten.

Sie muss lernen mit problematischen Situationen fertig zu werden. Ein erfahrener Pilot sass neben ihr und hat richtig eingegriffen.

Das ist wie Fahranfänger auf der Strasse. Auf den Papier können sie es. (Führerschein-Prüfung bestanden) nur in der Praxis knallt es bei denen wessendlich häufiger als bei erfahrenen Leuten oder welche mit "Sicherheitstraining".

Mann kann sie eine Gefahrensituation nur beschränkt simulieren und ich sehe es als schlimmer an wenn sie sich einbildet sie kann alles weil immer einer bisher die schweren Sachen ihr abgenommen hat.

Ich glaube sie wird mal ne erstklassige Pilotin wenn sie die Bild nicht abschiesst.

Gruß

BIGPAPA
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05.03.2008 09:54 Uhr von raku
 
+2 | -2
 
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Also mir sieht das eher als ein recht starker Dauerwind aus, den die Piloten im (Video-)Anflug durch ´Rechtsdrehen´ konterten bzw. ausglichen. Als dann auf die Bahn aufgesetzt wurde, mussten sie natürlich die Richtung korrigieren und ´geradeaus´ fahren - in dem Augenblick hat der Wind halt die (im Video) rechte Tragfläche hochgerissen.
Wenn´s aber so war, dann hätten sie überhaupt nicht landen dürfen!
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05.03.2008 10:52 Uhr von _Midnight Man
 
+3 | -1
 
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also ich flieg nur VFR, bei dem wetter also eh nicht. was aber eine tatsache ist, ist, dass ALLE piloten so dermaßen viel meteorologie büffeln (bei meinem schein alle6-7 wochen 7 tage á 3 stunden) UND permanent alle wetterdaten des zielflughafens vorliegen haben.
es ist auch definitiv so, dass der betreffende flugzeugführer (pilot) das letzte wort hat.
bekommt er also einen gewissen anflug zugewiesen und sieht eine gefahr, dann kann und muss er sehr wohl diesen ändern (natürlich in absprache) das kann soweit führen, dass ein anderer flughafen angeflogen wird.

nachdem in EDDH dieses sauwetter ja schon da war und nicht plötzlich über das flugzeug hergefallen ist, denke ich der kapitän hat das wetter schlicht unterschätzt.

trotzdem: das teil so abzufangen war nicht von schlechten eltern!
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05.03.2008 13:00 Uhr von r0b53n
 
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Klasse Leistung von wem auch immer.

Übrigens ist ein Copilot nicht ein Pilot in Ausbildung - Copiloten sind nich immer die jüngen Hüpfer ;)

Mir wär ganz schön das Herz in die Hose gerutscht in der Situation. Unangehmer als Nebel solche Böen.
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05.03.2008 13:02 Uhr von Ulan
 
+0 | -2
 
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hmm ? Ob Männlein oder Weiblein spielt keine Rolle, aber ob erfahren oder nicht, schon.
Die gefährlichere Landebahn zu wählen scheint eine Fehlentscheidung zu sein.
In dieser Wettersituation dann auch noch den Anflug der Unerfahrenen Co-Pilotin zu überlassen wohl auch.
Der glimpfliche Ausgang hat wohl viel mit Glück zu tun , das hätte auch übelst anders ausgehen können.
Der Pilot und vor allem die Airbus Maschine/Technik haben zwar gezeigt was in Ihnen steckt dies entkräftet aber nicht vorheriges Fehlverhalten. Die risikofreieren Alternativen waren gegeben.
Kein Wunder das die Ami´s sich für den Airbus entschieden haben.Die Militärs wissen was in den Maschinen steckt.
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05.03.2008 13:11 Uhr von Schrecklich
 
+1 | -4
 
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Frau am Steuer? Pilot: "Jetzt kann ja nichts mehr passieren. Also lassen wir mal die Frau ans Steuer."

Frau: "Ups, mein Lippenstift ist runter gefallen....."

Pilot: "Ab jetzt übernehme wieder ich."
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05.03.2008 13:15 Uhr von r0b53n
 
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über die ungefährlichkeit der anderen bahn lässt sich nur spekulieren. da es sich um eine böe gehandelt hat, hätte diese genausogut ( gleichzeitig ) bei der anderen Bahn auftreten können.

in welchem moment der pilot übernommen hat wissen wir nicht
Unerfahren würde ich die Copilotin nicht nennen, denn das wissen wir nicht. weisst du wieviele flugstunden sie allein in ihrer Ausbildung absolviert hat ? :D
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05.03.2008 13:53 Uhr von m.a.i.s.
 
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Ich verstehe nicht warum hier ständig von einem "Fehler" gesprochen wird. Es ist doch wohl kein Geheimnis, daß es an diesem ´Tag witterungsbedingt ziemlich gefährlich war überhaupt dort zu landen. Wer kann denn mit Sicherheit behaupten, daß die andere Landebahn besser gewesen wäre? Und abgesehen davon sehe ich es als eine reife Leistung der Piloten an, wie sie reagiert und das Problem gemeistert haben.
Da ich selbst schon einmal in einem Flugzeug gesessen habe, das bei ähnlichen Witterungsbedingungen einen Landeanflug abbrechen und durchstarten musste, weiß ich, wie man sich dabei fühlt. Ich habe mich daher ein bisschen mit dem Thema befasst und habe dabei gelesen, daß es beim Landeanflug sehr gefährlich ist, wenn es zu sogenannten Scherwinden kommt, die für den/die Piloten sehr unberechenbar sind, da sie plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten. Also noch einmal Respekt für die Piloten und deren wirklich hervorragende Ausbildung
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05.03.2008 14:48 Uhr von ACEpas
 
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Landebahn kein Unterschied: So wie ich das gehört habe, hätte es keinen Unterschied gemacht, welche Bahn sie genommen hätten. Bei der anderen wäre der Wind dann eben von Links gekommen, statt von Rechts. Völlig parallel zur vorherrschenden Windrichtung war nämlich keine der beiden Rollbahnen.

Es war wirklich nur schlechtes Timing: genau im Moment des De-Crabbens (das Geradestellen aus dem Crosswind zum Runway vor dem Aufsetzen) kam die Böe... das hätte auf der anderen Bahn genauso passieren können. Und nur weil der unerfahrenere Pilot (ich sage absichtlich nicht Pilotin, weil das Geschlecht überhaupt keinen Unterschied macht) die Kontrolle hat, heisst das noch lange nicht, dass der Captain nicht jederzeit eingreifen konnte. Dazu gibt´s ja die Yokes für beide Sitze.

Die beiden haben in meinen Augen völlig korrekt gehandelt, und ich finde es eine Sauerei, dass man guten Piloten, die mit einer kritischen Situation hervorragend umgegangen sind, jetzt ans Bein pinkeln will!
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05.03.2008 14:59 Uhr von Splat
 
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Der satz in der Quelle Der satz in der Quelle...

"Unklar bleibt, warum der wesentlich erfahrenere Pilot seiner unerfahrenen Kollegin den Anflug während des Orkans "Emma" erlaubte."

ist mal wieder typisch deutsch. Immer an allem rummeckern obwohl alles top ablief.
Kommt mir bekannt vor.
Wenns neben einem AKW im Trafohäuschen brennt regen sich auch alle auf das es sich abschaltet.
Obwohl es ja genau richtig ist.

Ich bin kein Pilot, aber finde es schon ne gute Leistung so einen gewollt "schiefen" Anflug hinzulegen.
Das Flugzeug hatte hinten ja sogar schon mit dem Fahrwerk aufgesetzt.
Glaube nicht das jeder andere Pilot dort anders reagiert hätte.
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05.03.2008 15:26 Uhr von RealSausi
 
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Unglaublich was in dem Video zu sehen ist. Da stockt mir noch beim 10.mal anschauen der Atem.
Allergrößten Respekt vor der Leistung der Piloten und der Technik.
Diese Bilder haben mein Vertrauen in die Flugtechnik deutlich bestärkt.
Btw.: Wieso gibt es das Video eigentlich? Werden alle Landeanflüge generell gefilmt oder war´s bloß Zufall?
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05.03.2008 15:36 Uhr von evil_weed
 
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a320: Nach Angaben der DFS waren zum Zeitpunkt des Landeversuchs die Seitenwindverhältnisse auf beiden Bahnen gleich. Darum habe es auch keinen Anlass gegeben, die Landebahn 33 als Standardlandebahn auszuweisen. Den Angaben zufolge herrschten Seitenwinde von etwa 45 Kilometern pro Stunde. Der Airbus A320 sei für Landungen bei Seitenwinden bis zu 55 Stundenkilometern zugelassen.

http://www.morgenweb.de/...
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05.03.2008 16:51 Uhr von Fekuleto
 
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Hauptsache Schuld: Egal was passiert, ob Flugzeuge abstürzen, Häuser abbrennen, Brücken zusammensacken....

Die Hauptsache, wir finden jemanden, der es schuld ist. Ohne das geht hier nichts mehr.
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05.03.2008 17:01 Uhr von schlump
 
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Wie? was? nicht vom erfahrenen Piloten geflogen, sondern von der 24 Jahre alten Co-Pilotin.
Mann muss nicht erfahren sein sondern nur gut
Wenn alle Mädels so fliegen können, schmeist die Kerle raus,denn bessser gehts wohl kaum.
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05.03.2008 17:51 Uhr von ACEpas
 
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@RealSausi: An den meisten Flughäfen sind dauernd irgendwelche sogenannten "Spotter" vor Ort, also private Flugzeugfans, die einfach Spaß daran haben, landenden und startenden Flugzeugen zuzuschauen. Oft fotografieren und filmen sie dabei auch. Und gerade bei so einem Wetter wie bei Emma, treibt es viele Spotter zu den Flughäfen, weil Crosswind-Landungen eben besonders spektakulär aussehen, auch wenn nicht sowas passiert, wie bei diesem Flug.
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05.03.2008 21:22 Uhr von ShorTine
 
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In dem Zusammenhang erinnert sich noch jemand an die Werbung die Sat1 ca. 1997 ausgestrahlt hat um auf die neue Serie "Star Trek Voyager" aufmerksam zu machen?
Das war übrigens das erste Haupt-Raumschiff mit einem weiblichen Kommandeur.

.

.

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"SOOOOOO ein Kratzer! SOOOOOO! ein Kratzer in dem schönen neuen Raumschiff!"

Das will mir auch nach 10 Jahren noch nicht ganz aus dem Kopf. :))

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