04.03.08 21:17 Uhr
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Gewalt in Berliner U-Bahnen: Verkehrsbetriebe setzen auf Arbeitslose

Nach den schweren Übergriffen am vergangenen Wochenende haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jetzt laut über den Einsatz hunderter Arbeitsloser nachgedacht, die in Bussen und Bahnen Patrouille laufen sollen, um bei Bedarf sofort Sicherheitsbeamte informieren zu können.

BVG-Sprecherin Petra Reetz bestätigte, dass Verhandlungen über ein entsprechendes Programm mit dem Bund bereits laufen. Man rechne mit einer Antwort in ca. drei bis sechs Wochen, wobei der tatsächliche Einsatz frühestens Mitte des Jahres beginnen könnte.

Kritik kam von Seiten der Polizei, deren Gewerkschaft (GdP) das Vorgehen der Verkehrsbetriebe als "blinden Aktionismus" bezeichnete. Man solle vielmehr Busse und Bahnen mit einem Notruf mit direkter Verbindung zur Polizei ausstatten, schlug die GdP vor.


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WebReporter: no-smint
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Arbeit, Gewalt, Verkehr, U-Bahn
Quelle: nachrichten.t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2008 21:11 Uhr von no-smint
 
+0 | -0
 
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Ich persönlich glaube nicht, dass so ein Programm viel ändern würde. Eingreifen könnten unausgebildete Arbeitslose bei Gewalttaten sicher nicht, und bis die Polizei nach ein paar Minuten am Tatort ankommt ist ja meistens alles schon gelaufen.
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04.03.2008 21:51 Uhr von terrordave
 
+6 | -2
 
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man: könnte vielleicht nach art der sky marshals einen verdeckten sicherheitsdienst einführen, der diese leute gekonnt aus der bahn/bus entfernt? teuer, aber das geld wird bestimmt dadurch reingeholt, dass diese spinner nicht mehr randalieren und leute und einrichtung kaputt schlagen...
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04.03.2008 22:34 Uhr von Legendary
 
+5 | -2
 
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sos ungeschultes oder gar überhaupt nicht ausgebildetes Personal in den U-Bahnen oder Bussen?
Bin ganz klar dagegen..jeder Affe der vor jahren mal einen Judokurs besucht hat wird sich nun gleich als berufen fühlen.Und verleiht man solch labilen Deppen ein wenig Macht wirkts sich das nicht verbessernd aus.
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04.03.2008 23:57 Uhr von Luthienne
 
+3 | -1
 
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Ja, da stimme ich Nokia zu. Wer arbeitet, ist nicht mehr arbeitslos.
Folglich sollte ihm auch eine Anstellung zustehn.. wenn die Verkehrsbetriebe sich das nicht leisten wollen, sollten sie sehen wo sie ihre Patrouillen herbekommen.
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04.03.2008 23:59 Uhr von E-Woman
 
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ja sicher: Arbeitslose kann man auch dafür verheizen - wo leben wir eigentlich? Das ist Aufgabe der Polizei.
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05.03.2008 00:29 Uhr von Götterspötter
 
+5 | -1
 
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Arbeitslose vs. Gewalttäter: Interessantes Experiment !!!!

EGAL wer gewinnt ....... es kaschiert prima die Statistiken in Deutschland ?? und irgenwelche Politik-Karierre-Geier können sich damit vor der nächsten Wahl brüsten

Hallo Berlin ???? seit doch wenigstens so ehrlich und baut ein paar KZ´s wieder aus, damit eure "hausgemachten" Probleme und derren Lösung nicht gleich so in der Öffentlichkeit auffallen !!!

Wir können dann wenigstens-- "nachher" -- glaubhaft behaubten, wir hätten nichts gesehen !!!
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05.03.2008 04:02 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -1
 
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so eine Idee: kann auch nur aus unserer hochgeschätzen Hauptstadt kommen. Und wenn das dann tatsächlich umgesetzt werden würde würden wahrscheinlich am Ende ausschließlich die mit der Bahn fahren die dafür bezahlt werden und sich gegenseitig beobachten. Wenn man sonst nichts zu tun hat! Man muss es sich mal bildlich vorstellen wie das vorgeschlagen wurde. "Wir haben ein Sicherheitsproblem in der U-Bahn." "Machen sie sich keine Sorgen, wir schicken 1-Euro-Jobber die die Sache beobachten!" Genug drüber lustig gemacht, ich denke nicht das sich das praktisch umsetzen lässt allein schon weil die Polizei nicht mitspielt.
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05.03.2008 08:04 Uhr von Doktor_Frankistone
 
+5 | -1
 
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Na prima. Dann wird man gezwungen sein sich für 1€/h aufs Maul hauen zu lassen,sonst wird de Kohle gesperrt.
gebt mir Geld damit ich auswandern kann,ich will hier nicht mehr wohnen.
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05.03.2008 09:20 Uhr von Gegen alles
 
+3 | -1
 
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Verkehrsbetriebe setzen auf Arbeitslose: Jeder Arbeitslose, dem man dieses Angebot macht, sollte es ablehnen, auch wenn Sanktionen drohen.
Ich möchte das Gericht sehen, dass der Arge Recht gibt.
Aber es wird sicher einige Freizeitrambos geben die dieses Angebot gerne annehmen um ihr Minderwertigkeitsgefühl zu kaschieren.
Armes Deutschland, arme Deutsche.
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05.03.2008 11:05 Uhr von snsn
 
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cool, Gewalt: schafft Arbeitsplätze ;-)
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05.03.2008 14:32 Uhr von vst
 
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ach wie super: zum kotzen
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05.03.2008 17:49 Uhr von ArrowTiger
 
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1€-Job-Mißbrauch: Es ist offensichtlich, daß dabei Hartz-IV-Empfänger als Eineurojobber herhalten sollen. Und dank Korruption in Politik und Wirtschaft wird die BVG wohl auch damit durchkommen - trotz fehlender Bedingungen des "zusätzlichen" Bedarfs (zumindest "öffentliches Interesse" könnte man ja noch sehen).

Denn hier liegt definitiv kein "zusätzlicher" Bedarf im Sinne des SGB vor, sondern es wurde zu wenig Personal für den "normalen" Bedarf eingestellt. Zudem könnte man auf die Verkehrssicherungspflichten der BVG verweisen, die grundsätzlich nicht von H4-Empfängern erfüllt werden dürfen.

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