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Hessen: Kommt Rot-Grün mit Hilfe der Linken?

Die hessische Sozialdemokratie will offensichtlich eine rot-grüne Minderheitenregierung anführen. Der Landesvorstand der hessischen SPD beschloss dahingehend, Koalitionsvereinbarungen mit den Grünen zu führen.

Ypsilanti will dabei augenscheinlich auch einen Wortbruch billigend in Kauf nehmen. Denn eine Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke hatte die designierte Ministerpräsidentin noch vor der Wahl ausgeschlossen.

Da eine Zusammenarbeit mit der CDU so gut wie ausgeschlossen sei und sich die FDP weigere, mit SPD und Grünen eine Ampel-Koalition zu bilden, sieht sich Ypsilanti gezwungen, auch mit Hilfe der Linken Ministerpräsidentin zu werden.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, Hessen, Die Linke, Grün
Quelle: www.derwesten.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2008 16:50 Uhr von Würfelhusten
 
+9 | -7
 
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@ Masuren: Wenn du dir das Programm der Linken durchgelesen hättest, wüsstest du, das die Linken keine Kommunisten, höchstens Sozialisten sind. Die Kommunisten sind in der KPD und über freie Wahllisten in die Aufstellung der Linke gerutscht. Davon abgesehen, die DDR war auch kein kommunistisches Land.
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04.03.2008 17:06 Uhr von ShorTine
 
+6 | -5
 
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Das geringere Übel! Stellt euch vor, Ypsilanti würde den nicht vorhandenen Schwanz einziehen und Koch wieder MP werden lassen. *würg*
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04.03.2008 17:15 Uhr von JCR
 
+5 | -6
 
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Ich würde sagen Doppelrot-Grün dient auf jeden Fall eher den Interessen der hessischen Wähler als eine große Koalition.

Es ist ein ungeliebtes Bündnis, aber auf lange Sicht unvermeidbar.
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04.03.2008 17:29 Uhr von JCR
 
+4 | -2
 
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@ Reinard Pfaffenberg: Nun, mit der gleichen Logik könnte man aber auch behaupten, von den Sozialisten lernen, heißt siegen lernen. China ist momentan auf dem besten Weg, Weltmacht Nummer eins zu werden, trotz erklärter kommunistischer Staatsdoktrin.

Welches der beiden Konzepte letztlich überlebensfähig ist, können wir nicht beurteilen, das wird die Zukunft zeigen.
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04.03.2008 17:46 Uhr von zocs
 
+6 | -2
 
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INHALTE !!!!!!! Ich könnte mich jetzt hier seitenweise auskotzen über das unqualifizierte Geschwafel von SED und Kommunisten, die genauso wenig in der Linkspartei vorhanden sind, wie es alte NSDAPler und Kreationisten in der schwarzen Partei gibt.
Für mich ist das alles dummes Gequatsche, wenn mir auch einige DKPler in der Partei nicht gefallen.
Die Linkspartei ist näher an der Verfassung, als "Elemente" der CSU oder einem Schäuble, der sich einen Dreck um diese schert.

Aber zum Hauptteil:
Es sollte um INHALTE gehen ... ich höre immer viel Geschwafel, warum und wieso der eine oder andere nicht mit im Sandkasten mit den anderen spielen will ...
Das ist hochgradig albern und hat nix mit dem führen eines Landes mit Verstand zu tun.
Man mag unterschiedlicher Meinung sein, dafür gibt nen bisschen Wahlen und nen bisschen Demokratie, aber es sollte nicht immer um Personen (mich interessiert der olle Beck überhaupt nicht, auch eine Merkel nicht) gehen, sondern um Lösungswege, für Aufgaben die man in der Politik hat.
Und da gibt es eben die grössten Schnittmengen unter:
Grüne und Linke und zum grossen Teil auch SPD (obwohl die sich unter Schröder sehr asozial entwickelt hat und das kann wohl keiner leugnen)
Und es gibt nach wie vor Schnittmengen zwischen Schwarz und Gelb.
PUNKT !!
Grüne mit CDU, sehe ich genauso wenig, wie Links mit CDU, oder FDP mit SPD.


Es mag noch zum Teil auf die Länder ankommen und die dortigen speziellen Probleme und Aufgabenstellungen (selbst da soll ja angeblich grün und schwarz ab und an klappen), aber im grossen und ganzen, wäre eine verwischung der Schnittmengen und Aufgaben, doch eher ein Beweis der MACHTGEILHEIT und gekungel, so wie es in der unsäglichen CSU mit ihren alten S****, Rentnern, ist ....

Und nur von ganz wenigen Leuten (letztens war mal ein SPDler aus der Basis(!!) bei Anne Will) kommt man diese fokussierung auf die Schnittmengen und Aufgaben.
Es kann nicht jeder mit jedem ... das wäre Verrat an der Sache und der Ideologie ... so wie damals Fischer bei den Grünen auch absolut undemokratisch Dinge durchgeboxt hat und die grünen Ideale verraten hat.

Also bitte: auf die Inhalte konzentrieren und nicht auf Umfaller, ich mag mit dem aber nicht und spielt mir nicht mit den Schmuddelkindern ...
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04.03.2008 17:51 Uhr von chris5
 
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die menschen entscheiden welches system für sie das bessere ist.
Zumindest habe ich noch von niemandem gehört der von der BRD in die DDR geflohen ist.

Ich denke für einen staat ist es sicherlich besser den kommunismus zu betreiben, da ja wesentlich mehr resourcen zur verfügung stehen.
Aber für mich ist das wohlergehen der bürger höher einzuschätzen als das des staates.
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04.03.2008 18:30 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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Lieber solch ein Wortbruch als die Wortbrüche der Schröder- und Merkel-Ära. Wie war das nochmal? "Mit mir wird es keine Mehrwertsteuererhöhung geben!", etc...

Als wenn Wortbrüche in der heutigen Politik irgend etwas überraschendes wären.
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04.03.2008 19:08 Uhr von Deniz1008
 
+1 | -1
 
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plädiere für neuwahlen o. für minderheitsregierung unter rassisten cdu´ler koch *ggg*
(ironisch ernst gemeint)
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04.03.2008 19:14 Uhr von ArrowTiger
 
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@Reinhard Pfaffenberg: SPD und CDU geben sich m.E. bei Wortbrüchen nichts. Beide verlogen ohne Ende. (Wie sagte Konrad Adenauer einmal so schön: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?")

Wobei die SPD sich da vielleicht ein wenig mehr vortut, als die CDU. Die SPD war m.E. nur unter Willi Brandt wirklich brauchbar. Das macht mich aber noch lange nicht zu einem CDU-Freund (auch wenn es dort auch passable Politiker gab.) :-)
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04.03.2008 19:37 Uhr von JCR
 
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@Pfaffenberg: "Ah, wenn ich das richtig verstehe möchtest du gerne Chinesische Zustände haben."

Erstens: Das habe ich nie behauptet.

Zweitens gab und gibt es noch immer eine Menge Diktaturen, die Turbokapitalismus betreiben und in denen es den Menschen weitaus schlechter geht.

Am Erfolg gemessen (was sie ja mit dem Beispiel Kuba taten) kann man das derzeitige China jedoch durchaus als Erfolgsmodell einstufen.

Politische Engstirnigkeit ist also unangebracht.
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05.03.2008 10:30 Uhr von vst
 
+3 | -0
 
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na ja: was passiert in hessen?

ein ministerpräsident der nicht mehr länger tragbar ist, auch nicht für die eigene partei, klammert sich an seinen stuhl und möchte mit der spd eine große koalition.

eine yps die gerne ministerpräsidentin wäre versucht die grünen und die liberalen zu einer koalition zu überreden und will mit koch und den linken nichts zu tun haben.

eine schwesterwelle verbietet seinen mannen mit der spd zusammenzugehen, weil er dann seine chancen 2009 unter der merkel außenminister zu werden schwinden sieht.

ein grüner wirft sich der yps an den hals und heult beinahe, weil die stimmen der beiden parteien nicht reichen.

die linken lachen sich halb tot über die dämlichkeit der etablierten parteien und ihr geschachere, weil sie von anfang an wussten was passieren wird.

alle parteien blockieren sich mit ihrer dämlichkeit und machtgeilheit gegenseitig und am ende sind die linken die lachenden fünften.

dieses ergebnis war von anfang an klar abzusehen. mit wortbruch hat das nichts zu tun.

das einzige mit was dies was zu tun hat ist die idiotie der etablierten parteien.
die machtgeilheit aller beteiligten.

und dieses scheißegal ob es dem bürger was bringt hauptsache ich bin an der macht ist es was die linken und im endeffekt irgendwann auch die rechten wieder an den regierungen beteiligen wird.

die etablierten parteien mit ihren "derbürgeristunsscheißegal" einstellung sind schuld an der situation.

alle 4
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05.03.2008 10:39 Uhr von ArrowTiger
 
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@Reinhard Pfaffenberg: -- "Komisch, ich dachte letztens sowas noch von der SPD (Müntefering) gehört zu haben."

Ich sag´ ja: alles das selbe Pack, wenn einmal an der Macht. Zumindest an der Parteispitze. Mag die SPD sich etwas mehr durch Wortbrüche hervorheben, tut es die CDU/CSU wiederum in Sachen Korruption. Oder, je nach Bundesland, auch mal umgekehrt.

Ohne Basisdemokratie und ein intelligentes Volk wird sich an diesen Zuständen m.E. gar nichts ändern - zumal das System sich in Deutschland hervorragend abgesichert hat. Und ich bin nicht so naiv, zu glauben, daß der neuen Linken das Schicksal der Grünen erspart bleiben könnte, ebenfalls von der Macht korrumpiert zu werden. Aber erst mal sind sie ein notwendiger neuer Faktor, der die übrigen Parteien wieder zu mehr Sozialdemokratie zwingt. Und das ist gut so!
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05.03.2008 12:33 Uhr von bobbes-jakob
 
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Armes Hessen: Die Lügilatin gehört in die Klappsmühle sonst nichts. Die überlässt damit die Regierung dem Kommunistische Pack nur damit sie an die Macht kommt. Ohne die Kommunisten kann Die Lügilantin gar nichts beschließen. Aber ich hör jetzt schon den Aufschrei in 5 Jahren wenn Hessen bei den anderen Ländern um Geld betteln muss, weil Hessen kaputtregiert wurde und Pleite ist. Ausserdem werde ich in Zukunft nicht mehr wählen gehen, wenn verlierer mit Betrug an die Macht kommen wollen. Hoffentlich finde ich eine Lösung aus Hessen wegzuziehen. Den mit Lügilantin wird die Kriminalität senkrecht nach oben steigen. Und das Schulsystem wird nach und nach verwahrlosen.. Es sei den man hat ´genug Kohle wie Lügilantin um seine inder in ein Privatschule zu bringen. Na dann kann man nur hoffen das die Kommunistenförderer bei den nächsten Wahlen die Quittung bekommen.
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05.03.2008 13:02 Uhr von m.a.i.s.
 
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Oh, oh, so schnell dreht sich das Fähnchen im Wind: vor ein paar Jahren hat man die PDS noch als Nachfolger der Mauermörder bezeichnet, mit denen man NIEMALS in irgend einer Weise zusammenarbeiten werde, dann hat man sie durch einen Zusammenschluss mit der westlichen Linken (deren Mitglieder sich überwiegend aus der verbotenen KPD rekrutieren) und einer Umbenennung in DIE LINKE blabla gesellschaftsfähig gemacht und ist sich jetzt noch nicht einmal zu schade mit einem Abtrünnigen aus den eigenen Reihen (Lafontaine, die SPD-Unperson, für diejenigen, die es nicht wissen) zusammen´zu arbeiten, nur um eine zweifelhafte und äußerst instabile "Macht" zu bekommen. Wer wird denn das Sagen haben in Hessen? Die SPD? Die Grünen? Oder vielleicht die "ehemaligen Mauermörder"? Danke Frau Ypsilanti für ihre sehr vertrauenserweckende Machtgeilheit und ihren noch vertrauenserweckenderen Wortbruch gegenüber ihren Wählern. Es wäre interessant, zu sehen, wie die Wähler jetzt, nachdem Frau Yps ihre Karten auf den Tisch gelegt hat wählen würden.
Armes Hessen, wie bin ich doch froh, nicht dort leben zu müssen

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