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Hannover: Patient klagte über Kieferschmerzen - Zahnarzt vergaß abgebrochenen Bohrer

Bei einem kieferchirurgischen Eingriff in einer hannoverschen Klinik blieb ein abgebrochener Bohrer im Unterkiefer eines Patienten stecken. Der betroffene Taxifahrer trägt sich nun mit dem Gedanken, den verantwortlichen Arzt auf 20.000 Euro Schmerzensgeld zu verklagen.

Das Malheur geschah bei der Operation einer Unterkieferfraktur, die sich der 45-Jährige bei einer Schlägerei zugezogen hatte. Nach dem dritten Eingriff klagte der Patient plötzlich über Schmerzen. Beim Röntgen fiel der abgebrochene Bohrer auf, er wurde während einer weiteren Operation entfernt.

Während die Klinikleitung von einer ohnehin erforderlichen vierten Operation spricht, wird dies durch das Opfer bezweifelt. Zudem beklagt der Taxifahrer, dass ihm die Patientenakte nicht ausgehändigt wurde. Sollten die Ermittlungen einen Vertuschungsversuch der Klinik bestätigen, möchte der Patient Schmerzensgeld einfordern.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Hannover, Patient, Zahnarzt
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2008 10:51 Uhr von hboeger
 
+1 | -8
 
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ausgesprochen peinliche Angelegenheit, aber kaum zu glauben. Halte die Meldung für eine Ente.
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04.03.2008 10:51 Uhr von wellenhuber
 
+9 | -1
 
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Dumm gelaufen: so einen Bohrer kann man schon mal vergessen, auch ein Tupfer oder Mullbinden, Handschuhe oder so. Wenn die Zahnarzthelferin jedoch plötzlich fehlt, sollte der Arzt schon mal genauer konntrollieren, oder?
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04.03.2008 11:16 Uhr von Meckeronkel
 
+5 | -1
 
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Ein Zahnarzt: operiert sowas nicht, sondern ein Kieferchirurg. Dazwischen liegen etwa 5 Jahre Studium und sicher 7 Jahren als Assistenzarzt. Zahnarzthelferinnen gibt es in diesem Fall auch nicht, sondern OP-Schwestern oder Pfleger, und in der Regel werden nach jeder OP alle Teile, speziell die fehlenden, zusammengesucht und gezählt.
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04.03.2008 11:16 Uhr von Hirnfurz
 
+5 | -2
 
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Scharlatane!!! In Hannover hat mich ne Ärztin heimgeschickt, weil sie meinen Fuss an der falschen Stelle geröngt hatte. Nachdem ich 450km heimwärts gefahren war und am nächsten Tag hier beim Chirurgen war, stellte der fest, das ich nen doppelten Trümmerbruch hatte! Die Ärztin in Hannover meinte: "Nö, alles ok, und Bänder sind auch keine gerissen..."

Dumme Nuss! Zum Glück habe ich keine Folgeschäden davongetragen.

Soll der Taxifahrer ruhig machen, ich habs damals leider unterlassen...
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04.03.2008 13:19 Uhr von Lady_Die
 
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@hirnfurz: hast du denn selber nicht gemerkt welchen fusst die röngten???
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04.03.2008 13:19 Uhr von Lady_Die
 
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schuldigung an der falschen stelle...
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04.03.2008 13:50 Uhr von Travis1
 
+3 | -0
 
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@hafener: Das Menschen vermehrt im Krankenhaus sterben liegt doch in der Natur der Sache.
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04.03.2008 14:07 Uhr von the-doc
 
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In Amerika: hätte ein Patient sicherlich weit mehr als 10.000.000$ Schmerzensgeld verlangt...
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04.03.2008 14:31 Uhr von Hirnfurz
 
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@Lady Die: Doch, aber die haben an der falschen Stelle geröngt bzw auch nicht richtig geschaut. Dann wurde getestet ob die Bänder in Ordnung sind und der Fuss nochmal hübsch rumgedreht...
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04.03.2008 15:37 Uhr von Aktos
 
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@ hafener: ja, es ist extrem beunruhigend wenn völlig zerfledderte menschen von nem autounfall ins krankhaus gefahren werden und dort sterben!
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05.03.2008 01:19 Uhr von Vampire666
 
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zahnärzte und kieferchirurgen sind die, die damals zur schulzeit bei allen mannschaftssportarten als letzte im sportunterricht gewählt wurden.
grob - und feinmotortisch i.d.r. völlig untallentiert, aber leider intelligent genug, um den (damals) notwenigen Numerus clausus zu erreichen, der das (zahn-) medizin studium möglich gemacht hat.
leider hat niemand von denen jemals dran gedacht, das ihr gewünschter beruf ca. 80% handwerk, und damit praxis, aber nur 20 % diagnose , also theorie ist
durch einführung des mediziner test in den 90gern wurde es zwar "etwas" besser, aber leider sind imemr noch etliche durchgerutscht, die weniger feinmotorik besitzen, als ein bauarbeietr mit boxhandschuhen!
sorry, aber das ist so! ich hab mit den jungs (und mädels) jeden tag beruflich zu tun... und i.d.r. haben die schlicht keine ahung von angewandter problemlösung, weil die meisten sachen nirgendwo stehen, sondern improvisiert werden müssen.
...
V.
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05.03.2008 08:29 Uhr von Meckeronkel
 
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@Vampire666: Ich weiß ja nicht wo du mit denen zusammenarbeirtest, aber ich hab von speziell Kieferchirurgen genau das gegenteilige Bild. Unter 20 Ärzten waren vll 2 arrogante Säcke die nix konnten, aber der Rest konnte jeden Tag aufs neue improvisieren und vor der feinmotorik nehme ich echt meinen Hut. Vll lags auch daran, dass ich mit den "besten" zu tun hatte, glaubt man jedenfalls den allgemeinen Studien etc.
Mag sein, dass manch ein Student keinerlei Ahnung hat auf was er sich einlässt und seine Nase recht hoch trägt, aber irgendwann trennt sich auch da die Spreu vom Weizen.
Abgesehen davon kann man nie eine ganze Berufsgruppe pauschal beurteilen!
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05.03.2008 12:30 Uhr von Vampire666
 
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@meckeronkel: ich bin kein stuzdent... gott bewahre :-)
ich bin seit 20 jahren zahntechniker, und seit 7 jahren selbsteständiger meister
und in dieser zeit hatte ich mit ca. 200 zahnärzten udn zahnärztinnen zu tun, und kann nur soviel dazu sagen, das ich in dieser zeit FÜNF behandler kennengelernt habe, die ich an MEINE zähne ranlassen würde, bzw. rangelassen habe
der rest darf mir die hand geben, aber meinem mund nähgern die sich nicht näher als armlänge + 30 cm .. so das die NIEMALS in die verlegenheit kommen, da mal "reinzulangen"
und der unetrschied zwischen dir und mir ist der, das ich mit deren "ergebnissen" arbeiten muss!
udn glaub mir... begriffe wie "planung" und "feinmotorik" sind für den laien vielleicht nicht so durchschaubar, wie für mich als fachmann
sorry... aber die spreu trennt sich wirklich vom weizen!
...
V.

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