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Urteil: Kein Job wegen Sprachproblemen - Kein Grund für Entschädigung

Das Arbeitsgericht Berlin kommt zu dem Schluss, dass ein ausländischer Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Entschädigung hat, wenn er aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht eingestellt wird. Dies sei, so das Gericht, keine ethnische Benachteiligung.

Im vorliegenden Fall argumentierte ein Kläger aus Großbritannien, der sich auf eine Stelle in einer Gärtnerei beworben hatte, er sei am Probetag aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse abgewiesen worden. Der Arbeitgeber führte mangelnde Eignung als Grund an. Der Brite habe schlicht eine Motorsäge nicht bedienen können.

Das Gericht gab dem Arbeitgeber Recht. Selbst wenn anzunehmen sei, dass mangelnde Sprachkenntnisse ein Einstellungshindernis darstellen, stelle die Nichteinstellung keine ethnische Diskriminierung dar. Dies sei im umgekehrten Falle, in dem gute Sprachkenntnisse gefordert seien, schließlich auch nicht so.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Job, Grund, Entschädigung
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2008 22:36 Uhr von snsn
 
+17 | -1
 
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eigentlich verständlich: Als Deutscher wird man sicherlich auch nicht in England oder Amerika irgendwo eingestellt, wenn man die Sprache nicht beherrscht.
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03.03.2008 23:33 Uhr von intuitiv7
 
+7 | -4
 
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Richtig: ich finde alle die sich dauerhaft in deutschland aufhalten sollten deutsch können...!!!
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04.03.2008 00:05 Uhr von Schiebedach
 
+6 | -1
 
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Einstellungshindernis: Wäre dieser Bewerber eingestellt worden und hätte sich mit der Motorsäge verletzt, weil der die Bedienungsanweisung nicht hat verstehen können, wäre der Arbeitgeber zu Recht verurteilt worden.
Dem Urteil muß somit voll zugestimmt werden.
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04.03.2008 00:35 Uhr von Ben Sisko
 
+4 | -2
 
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Dieses Schei* Gleichstellungsgesetz: Nicht falsch verstehen, eigentlich eine gute Sache, aber wieder mal völliger Murks. Gleichstellung von Mann und Frau, Behinderten, Rassen etc. alles ok., aber....

Hier gabs mal ne Nachricht, wo eine Muslime eine kirchliche Einrichtung verklagt hat. Sie hätte den Job bekommen, wenn sie konvertiert hätte. Wollte sie nicht, hat geklagt, drei Monatsgehälter zugesprochen bekommen. Rein beruflich geeignet war sie übrigens.

Also, liebe Leute, wozu Hartz 4. Bewerbt euch auf Stellen, wo ihr genau wisst, dass ihr nicht genommen werdet, klagt und kassiert ab, ohne einen Finger krumm zu machen.
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04.03.2008 00:42 Uhr von Ben Sisko
 
+3 | -1
 
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Bevor jetzt gleich der Nazi-Finger kommt mit Rassen meine ich Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Nationen etc.

Mit Behinderten meine ich natürlich körperlich und/oder geistig benachteiligte Menschen.

Nur so, hier muss man ja in letzter Zeit höllisch aufpassen, was man schreibt.
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04.03.2008 10:24 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -1
 
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Na ja, einmal habe ich (wirklich nur ganz zufällig, weil ausgerechnet meine Fernbedienung kaputtgegangen ist, als im beim Zappen auf RTL2 gelandet bin) diese Auswanderdokus gesehen.
Und da ging es um eine deutsche Gärtnerin in Norwegen.
Sie konnte noch kein Norwegisch, hat aber den Job in der Gärtnerei bekommen.
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04.03.2008 10:34 Uhr von Mr.E Nigma
 
+3 | -0
 
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Frechheit sowas, hoffentilch hat er ne ordentliche Rechnung vom Gericht bekommen! Es wundert mich immer wieder wie es Leute hinbekommen die Sprache nicht zu kennen, aber genau zu wissen auf was man klagen kann, bzw. wo man Kohle abgreifen kann !
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04.03.2008 12:52 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
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das ist richtig so: das mit der motorsäge ist ein argument.

hat er aber keinen kundenkontakt ist es schnurz ob er deutsch kann.
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04.03.2008 12:57 Uhr von Mr.E Nigma
 
+2 | -1
 
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@[KaY] Dark-Z: Ja Klar ... der Norwegische Gärtner wird sich durch die Gratiswerbung im Deutschen Fernsehen kaum noch vor Aufträgen retten können ;-)

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