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Parteirat der SPD steht hinter Kurt Beck - Kritik an Partei-Vize Steinbrück

Der Parteirat der SPD hat ihrem Parteichef Kurt Beck in Bezug auf den Kurs der Partei gegenüber der Linken den Rücken gestärkt. Peer Steinbrück dagegen sieht sich harscher Kritik aus dem SPD-Parteirat gegenüber.

Steinbrück hatte Beck vorgeworfen, dass er kommunikative Mängel aufweise und dass eine Zusammenarbeit der SPD mit der Linken in Hessen falsch sei.

Die Sitzung des Parteirats wurde von Frank-Walter Steinmeier geleitet. Dieser vertrat den an Grippe erkrankten Kurt Beck. Steinmeier sagte, dass man bei der aktuellen Lage in der SPD von einer Krise sprechen könne.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Kritik, Partei, Stein, Peer Steinbrück, Vize, Kurt Beck
Quelle: www.idowa.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2008 18:37 Uhr von Ben Sisko
 
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Tja, dann braucht: die SPD nächstes Jahr gar nicht erst antreten. Mit Beck wird´s ein Wahldesaster. Ich hoffe, dass die SPD, in Person von Beck, noch zur Vernunft kommt und sich von Steinbrück, Steinmeier und Münte "überzeugen" lässt, einen anderen Kandidaten zur Wahl zu stellen.

@berlinberlin: Man muss sie nicht alle kennen, aber den ein oder anderen Ministerpräsidenten sollte man schon kennen, die gibt´s ja nicht erst seit gestern.

Und was den Schröder angeht, der hatte zwar seine Partei im Griff, aber was er mit Teilen der Agenda2010 vermurkst hat, sollte im Vordergrund stehen, weil das uns alle betrifft.
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03.03.2008 20:41 Uhr von Ben Sisko
 
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@berlinberlin: Sorry, dass ich Dich falsch verstanden hab. Dein Kommentar machte auf mich eben den Eindruck, den ich angemahnt habe.

Mit der Fluktuation geb ich Dir recht, die können mit ihren Kandidaten ja bald wieder von vorn anfangen. So weit sind die Wahlen auch nicht mehr, es wird ein Debakel werden.

Was die Agenda angeht, meinte ich auch nur Teile wie die Arbeitsmarkt- oder die Gesundheitsreform. Meiner Meinung nach der größte Murks. Aber das sieht man halt erst Jahre später, wenn die Reformen greifen, wobei ich auch nicht verhehlen will, dass die jetzige Regierung einen guten Teil dazu beigetragen hat.

Was die Energiepolitik angeht, wird man nie auf einen Nenner kommen. Die einzige Ressource, die annähernd unabhängig macht, wäre die Atomkraft mangels anderer eigener preiswerten, ausreichenden und einigermaßen umweltgerechten Ressourcen. Ist aber nur meine bescheidene Menung hierzu.
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03.03.2008 21:19 Uhr von Ben Sisko
 
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@berlinberlin: Ja, daran sieht man dann doch, dass sie beschlussfähig sind /ironie off

Was das Verhältnis Arme-Reiche angeht: Allein durch die Schaffung der 1 €-Jobs wurde doch ein künstlicher 3. Arbeitsmarkt geschaffen, der gnadenlos ausgebeutet wird.

Mein Favorit wäre ja der Münte als Kanzlerkandidat. Aber der wird sich das nicht antun, unabhängig von seiner kranken Frau; zu Clement hast Du ja alles gesagt.

Aber vor einer Kanzlerschaft muss der Beck erstmal weg und durch jemanden ersetzt werden, der es auch drauf hat als Parteichef. Struck wäre dafür ideal. Was ihn angeht: bei der Zankerei muss man doch krank werden (vor Verzweifelung).
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04.03.2008 00:10 Uhr von Ben Sisko
 
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@berlinberlin: Das war ja nur meine persönliche Vorstellung, wenn ich mir die SPD neu zurecht backen könnte. Münte würde wie gesagt, es sich nicht antun, mal abgesehen davon, dass er gaaanz leichten Gegenwind hätte ;-)

Struck war ein Vorschlag für den Parteivorsitz, und zwar besser gestern als heute. Als Kanzlerkandidat, ich weiss nicht, wenn er den Laden erstmal wieder in den Griff bekommen hat, geht´s ihm vielleicht auch besser. Dem blutet doch innerlich das Herz. Aber das ist momentan ja fast ne Lebensaufgabe, da aufzuräumen.

Steinmeier, ja. Er hat das kleine Problem, dass ihn die meisten Leute wirklich kaum kannten, ansonsten ein guter und wählbarer Politiker. Andrea Nahles wäre langfristig auch eine gute Kandidatin. Mir persönlich zu links. Im Sinne der SPD aber so links, dass die Linke-Wähler vielleicht auf sie ausweichen.

Alles in allem hast Du aber recht, gg. die Merkel müßte schon ein Putschversuch kommen, um sie aus dem Sessel zu hauen.

Ein Mehrheitsergebnis wäre nicht vonnöten, wenn die SPD innerparteilich nicht so einen Bockmist bauen würde. Aber das ist jetzt auch nicht mehr aufzuhalten. Ist ja absehbar, dass die Linke im Bund ein Ergebnis 10-12 % +x bekommt. Das liegt aber nicht an den Linken, die haben nix zerstört. Der eigentliche Ursprung liegt am allgemeinen Linksruck, selbst in der CDU/CSU.

Und wenn ich das in Hessen seh. Neee, mit dem will ich nicht. Ja ich mit dir auch nicht. Ich mag kein gelb, bääääh. Ey, Grüner, gib mir das Förmchen wieder. Wie im Kindergarten. Und die Linke lacht sich kaputt.

Und Politik ist nicht spannend, es ist die beste Reality-Soap, die grad in Deutschland läuft.
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04.03.2008 00:14 Uhr von Ben Sisko
 
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Achja, hab Dir mal ein paar Pluspunkte gegeben. Scheint hier ja wohl mehr auf einen Privatchat hinauszulaufen. Was auch schon wieder für sich spricht, wenn Du weisst, was ich meine...

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