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Frankfurt: Russische Schule gefordert

In Frankfurt ist nunmehr von Plänen zu hören, eine "russische" Schule zu etablieren. Der Verein "Slowo" will eine entsprechende Bildungseinrichtung eröffnen - aber nicht einsprachig, sondern zwecks Integration in die Gesellschaft bilingual.

Da es an den bisherigen staatlichen Grundschulen keinen "herkunftssprachlichen Russisch-Unterricht" gebe, so Natalia Vukolova von "Slowo", werde über die Idee einer staatlichen Schule vertieft nachgedacht. Werde dies nicht möglich, müsse eine private Schule her.

Der Verein will in der nächsten Zeit Gespräche mit der Stadt führen. Michael Damian, Mitarbeiter des Bildungsdezernates Frankfurts, stellt dagegen die Gefahr der "Zersplitterung der Schullandschaft" in den Vordergrund der Betrachtung.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Frankfurt, Schule, Russisch
Quelle: www.fr-online.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2008 16:32 Uhr von Borgir
 
+30 | -9
 
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warum?? fordert jetzt jeder eine eigene schule?? französische schule, türkische schule, russische schule, amerikanische schule usw?? wir leben alle in deutschland und gehen auf deutsche schulen...fertig
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03.03.2008 16:35 Uhr von poseidon17
 
+9 | -5
 
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Wir machen am Besten in jedem Land dieser Erde eine Schule für alle in diesem Land lebenden Migranten auf.
Das Thema wird langsam echt albern
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03.03.2008 16:46 Uhr von SiggiSorglos
 
+12 | -5
 
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nich aufregen: immerhin gibt es in x ländern dieser Welt auch deutsche Schulen.

In Berlin gibts ja auch mindestens eine amerikanische Schule... warum also keine russische? Und so lange man auch als einheimischer chancen hat, diese schule besuchen zu können, vor allem wenn man zweisprachig aufwachsen soll, dann finde ich das doch ok...
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03.03.2008 16:49 Uhr von vanni727
 
+6 | -3
 
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war klar: war doch abzusehen, kaum fordern das die türken (sn berichtete) ziehen andere nach! und wenn die damit durchkommen (die türken), werden in null komma nix zig neue schulen aufgemacht - für jede nationalität. dann kann mans mit der sogenannten "integration" aber auch gleich sein lassen, wenn sowieso jeder sein eigenes süppchen kochen möchte. wie wärs mal mit anpassung?
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03.03.2008 18:18 Uhr von Mi-Ka
 
+3 | -7
 
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Na berlinberlin, nicht genau hingeschaut und einfach mal gehetzt.

Es geht in diesem Fall um DEUTSCHE, die Probleme haben.

Und wenn du ein wenig differenzierter schauen wolltest, dann wüsstest du, dass es nicht darum geht, die Kinder von der Gesellschaft abzuschotten, sondern genau das Gegenteil.
Man glaubt, wenn man sich spezialisiert, dass die Kinder dann eine bessere Chance für die Zukunft haben.
Ob das so funktioniert, ist dann ein anderes Diskussionsthema.
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03.03.2008 18:20 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+2 | -1
 
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Ist schon klar: Wenn alle Nationalitäten die in Deutschland leben eine eigene Schule forden können wir den Laden bald dicht machen
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03.03.2008 18:41 Uhr von Christik
 
+3 | -3
 
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Naja: An sich finde ich die Idee ja gar nicht mal so schlecht, schließlich soll es bilingual sein, das fördert nur die Integration, die bei vielen Russland-Deutschen auf einem beklagenswerten Niveau ist. Allerdings sollte man eng mit anderen Schulen kooperieren, weil sonst ändert sich nichts, und die Russen bleiben unter sich ^^.
Allerdings haben wir in Frankfurt doch schon eine Europaschule. Ich weiß allerdings nicht, ob es da auch einen russischen Zweig gibt.
Also theoretisch okay/gut, praktisch bleibt abzuwarten
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03.03.2008 19:09 Uhr von plautze007
 
+10 | -4
 
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wird mal zeit: das wir eine reine deutsche schule fordern,oder nicht ?
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03.03.2008 19:48 Uhr von booya
 
+8 | -2
 
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ahaha: man spricht sich dagegen aus und schon kommen die ersten Pappnasen mit 88 und 1945 ... wenn mans so betrachtet is die ganze Welt noch 45. weil sowas gibt es nirgendwo ... nich in Kanada nich in Australien nich in Norwegen, alles große faschistische Schurkenstaaten !!!!1111111
Hört doch auf mit eurem Nazi scheiss, wir wollen in Deutschland deutsch bleiben das is alles und nun Kopf zu oder geht wieder nach Hause !
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03.03.2008 20:45 Uhr von FyodorS
 
+2 | -6
 
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die schule dient: zur besseren integration.. wieso diesen kindern die chance nehmen gut deutsch und russisch zu sprechen? viele russische kinder haben anfangs schwierigkeiten mit der deutschen sprache und schreiben deswegen schlechte noten .. (ausser in mathe :) )

Von mir aus könnte es 10000 schulen geben egal ob türkisch oder russisch. den kindern darf nur nicht die chance genommen werden !!
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03.03.2008 22:04 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+2 | -0
 
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Senf: Solange solche Schulen einen privaten Träger haben ist nichts dagegen zu sagen. Jedoch ist so etwas nicht mit dem allgemeingültigen Schulsystem vereinbar und dem Steuerzahler nicht vermittelbar.

An dieser Stelle sollte sich damit auch die Fragestellung von SiggiSorglos erübrigen. Klar gibt es im Ausland deutsche Schule, jedoch werden diese nicht vom jeweiligen Land bezahlt. Das sind alles Privatschulen! Genauso wie die von dir angesprochene amerikanische Schule in Berlin.
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04.03.2008 01:11 Uhr von nituP
 
+3 | -5
 
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Lernt lesen und schreiben. Da Steht Privatschule und keine oeffentliche, wo liegt das Problem? Und deutsche bildungsniveau ist ja unter aller sau.

Russische Grundschulen sind auf Platz 1 weltweit, und deutsche schulen auf dirtte welt niveau. Deutschland sollte sich eine scheibe abschneide und diese chance nutzen.
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04.03.2008 14:58 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+3 | -0
 
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@nituP: > Da Steht Privatschule und keine oeffentliche, wo liegt das Problem? Und deutsche bildungsniveau ist ja unter aller sau.>


Preisfrage:Und woran liegt das??????
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04.03.2008 15:18 Uhr von Scheich_Mampfred
 
+3 | -0
 
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is doch eig ne gute idee: da sie im gegensatz zu gewissen anderen ausländischen gruppen mehrsprachigen unterricht machen wollen ist da doch kein problem. zumal die zukunft im osten liegt (russland, china, etc.) schadet es nicht, wenn man einer dieser sprachen mächtig ist. und abgesehen davon: russische schulen sind vom niveau her ein krasser gegensatz zu den deutschen, dort machen schüler keinen lenz sondern sitzen stramm und kommen weil sie lernen wollen, nicht weil sie zeit absitzen. schulstofftechnisch sieht es auch ganz anders aus, dort lernen die schüler fürs leben und nicht den schrott, den ne dumme person im bundestag (die gute bildungsministerin) mit einigen freaks zusammenstellt zusammenstellt
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04.03.2008 16:28 Uhr von NemoC
 
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@ SiggiSorglos: Im Grunde stimme ich mit dir überein: Wir sollten uns nun wirklich nicht darüber aufregen, dass auch andere Volksgruppen hier in Deutschland Schulen eröffnen wollen, da es ja wie bereits gesagt auch viele dt. Schulen im Ausland gibt.
Allerdings sollte man bedenken das ein Großteil der dt. Schulen im Ausland Privatschulen sind und auch deshalb der Meinung bin, dass die fremdsprachigen Schulen, die hier eröffnet werden sollen, nicht aus Steuergeldern finanziert werden sollten.
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04.03.2008 16:44 Uhr von Scheich_Mampfred
 
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@snsn: gartenfascho, sinnlose comments sind genau das was wir brauchen. als ob das land nicht schon genug zu tun hat...
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04.03.2008 16:49 Uhr von o-neill
 
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"1 Wodkaflasche + 1 Wodkaflasche = Vollrausch! Sehr gut Vassili, Note 1"

So erklärt sich Platz 1 von russischen Grundschulen.

Nee jetzt aber mal im Ernst: Wer sind wir denn, dass wir alle möglichen Schulen subventionieren sollen? Außerdem steht da wortwörtlich, dass "über die Idee einer staatlichen Schule vertieft nachgedacht [werde]. Werde dies nicht möglich, müsse eine private Schule her." Das bedeutet also, sie wollen es von Deutschland bezahlt haben.

Ich stell jetzt mal die These in Raum, dass Russland wohl kaum deutsche Schulen in Russland finanziert.

Und zur Harzt 4-Diskussion: Ich bin auch der Ansicht, dass dies doch ein ziemlich großer Anreiz ist, nach Deutschland zu kommen. Denn in welchem Land bekommt man schon das Geld von der Regierung in gewisse Körperregionen gestopft, ohne auch nur jemals einen cent einbezahlt zu haben?
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04.03.2008 17:14 Uhr von amselfeld1389
 
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@topnewsman: an der schule gab es einen türkisch unterricht, dieser war ausschließlich nachmittags, also nach der schule, und völlig umsonst.

solche aktionen finde ich klasse, da sie zur integration beitragen, wenn sie richtig abgehalten werden...

allerdings, für jeden der eine rein türkische schule fordert:

der türkisch unterricht wurde damals eingestellt! warum?! nicht weil man geld sparen wollte, oder den türken keinen rein türkischen unterricht gönnen wollte, sondern weil die klassen leer blieben. ganz wenige sind auf druck der eltern hin (als jugendlicher geht man eben nicht gerne zur schule), und wer fern bleiben konnte, hat es getan....die eltern haben sich auch nicht worklich darum gekümmert, das die kinder den unterricht besuchen!!!!

was du schreibst ist, in einigen punkten, meiner ansicht nach blödsinn.
ich weis wovon ich rede. ich bin selbst, während meiner grundschulzeit nachmittags, und zwar freiwillig, nach dem regelunterricht zum türkischunterricht gegangen. das war mitte der 80er jahre, ich weis, ist lange her. hab aber nur positive erfahrungen gemacht, wahrscheinlich kann ich mich deswegen so gut daran erinnern. der unterricht dauerte etwa 2 stunden, nur 2 STUNDEN!. obwohl das lange her ist weis ich noch, das das immer am donnerstagnachmittag stattgefunden hat. die meiste zeit, ging es im unterricht darum, alltägliche begriffe aus dem deutschen ins türkische zu übersetzen, "begrifferaten" wenn du so willst.
nach der 3. klasse wurde der unterricht eingestellt. frag mich nicht nach den gründen, aber das kaum einer den unterricht besucht hätte ist falsch. wir waren ungefähr zw. 10-15 schüler. das ist nicht viel, ich weis. aber es gab in unserer grundschule nicht mehr türkische schüler. und die 10-15 schüler, waren zudem auch verteilt von der 1. bis 4. klasse.
vielleicht war unser lehrer ein guter pädagoge, und deswegen kamen die schüler freiwillig zum unterricht. der unterricht hat einfach spass gemacht. es gab für jeden einen punkt, wenn jemand einen begriff richtig übersetzt hatte. jeder wollte natürlich die meisten punkte haben am ende des unterrichts.
so hat es der lehrer damals geschafft uns zu motivieren mitzumachen. und ganz wichtig, es gab keine hausaufgaben.hahahahaha!
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04.03.2008 20:31 Uhr von SherlockHolmes
 
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Russische Schulen: gibt es sehr viele in St. Petersburg, Moskau, usw.
Also ab in den Zug oder Flieger und nicht wie weg mit denen. Die können sich hier nicht verständlich machen, randalieren nur und liegen uns nur auf der Tasche.
Wer braucht diese sogenannten Spätaussiedler?
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05.03.2008 20:22 Uhr von snsn
 
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ach: die sollen in Russland ihe eigenen Schulen aufmachen und gleich dort bleiben
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21.05.2008 17:24 Uhr von Lana-Fer
 
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Bilingual heißt Integration und Kulturreichtum: Die Idee und Vorderung nach einer Schule mit Russischunterricht hat auf jeden Fall, wirtschaftlich und kulturell gesehen, eine Zukunft. An vielen Schulen in Deutschalnd werden Englisch, Französisch und auch zunehmend Spanisch als 1. und 2. Fremdsprache angeboten, aber es kommt keiner auf die Idee sich zu sorgen, dass englische oder spanische Kultur und Sprache zuviel Einfluss auf Deutschland ausüben könnten. Es geht ja hauptsächlich um Zukunftschancen und Berufsperspektiven, wenn man ja eine Sprache erlernt. Und der Ostmarkt öffnet sich gerade mit großen Perspektiven für deutsche Unternehmen. Aus diesem Grund kann ich viele negative Kommentare nicht verstehen, denn es geht hier nicht nur um die deutsche (!!!) Heimrückkehrer und deren Abkömmlingen aus Russland und dem ehemaligen Sowjetunion, sondern um eine Chance bilingual aufwachsen zu dürfen.
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05.03.2009 10:03 Uhr von Chinchinat
 
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Deutsches Schulsystem hat versagt: Was glaubt ihr, warum viele Russen dieses Bedürfnis nach einer russischen Schule haben. Daß nun die deutschen Schulen in jeder Hinsich versagen, ist ja wohl kein Geheimnis mehr. Dieser Lernkonzept funktioniert nur mit regelmäßiger Nachhilfe in mehreren Fächern. Außerdem soll meiner Meinung nach die Schule auch die sozialen Kompetenzen vermitteln, was sie nun leider nicht macht. Solange in diesem Lande ein Beamtenstatus für Lehrer gibt, wird sich hier nichts ändern. Da kann ich diesen Aufruf nach einem anderen Schulkonzept gut verstehen und nachvollziehen.

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