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Managergehälter sollen nicht mehr steuerabzugsfähig sein

Damit den immer höher werdenden Gehälter von Managern ein Ende gesetzt werden kann, will die SPD der steuerlichen Berücksichtigung dieser Bezüge ein Ende setzen.

Wären diese nicht weiter abzugsfähig, würden sie wahrscheinlich nicht derart steigen wie sie es tun - so denkt sich die SPD die Entwicklung.

Eine Überprüfung ergab bereits, dass sich das Grundgesetz einem solchen Ansinnen nicht entgegen stellen würde. Beispielgebend für eine derartige Praxis sind die USA, wo Managergehälter nicht automatisch abzugsfähig sind.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Manager, Managergehälter
Quelle: www.manager-magazin.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2008 23:11 Uhr von christi244
 
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Du lieber Himmel, wozu anstehende Wahlen alles taugen, um auf Trab zu bringen. Jetzt fehlt nur noch, dass dieses Ansinnen auch umgesetzt wird und Politiker ihre Einkünfte nicht nur offenlegen müssen, sondern Korruption auch für Politiker ein Straftatsbestand wird.
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03.03.2008 09:56 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Dann wiederspricht sich aber was - in Zukunft. Wenn der Abzug des kleinen Mannes bzw. das am Abzug ziehen des gleichen, nicht mehr abzugsfähig ist.

Also, dass geht ja garnicht.
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03.03.2008 10:09 Uhr von frankba
 
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es ist ohenhin ein unding das man das quasi gehalt eines mehr oder minder fest angestellten komplett steuerlich absetzen kann als unternehmen...

ich bin mal gespannt ob ein managergehalt irgendwann mal wie ein normales gehalt mit allen steuerlichen abzügen behandelt würd... wäre ja im prinzip nur fair...

aber die lobby lauert ^^
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03.03.2008 13:23 Uhr von orangeSky
 
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besteuerung: ja das sehen viele eben auch nicht so ganz ein, dass von dem rieeesigen gehalt schonmal gut 50% direkt an den staat in form von steuern gehen.

und alle schreien immer nur, dass die manager viel zu viel verdienen. aber wenn es darum geht verantwortung im job zu übernehmen (um sich quasi in eine solche position hin zu arbeiten) dann werden viele still... es ist einfach nur purer neid den viele menschen da haben.

und manager sind pöhse, wenn sie ihre bezüge um 20-30% erhöhen. aber 19% bei politikern da redet keiner drüber...
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03.03.2008 15:28 Uhr von Borgir
 
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@blackman86: recht hast du
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03.03.2008 17:11 Uhr von Tampeldor
 
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Managergehälter nicht gerechtfertigt: Naja, ich würde es jedenfalls als einen guten Schritt sehen, wenn die Managergehälter nicht mehr steuerabzugsfähig wären. Selbst dann verdienen die Manager sie immer noch viel zu viel im Vergleich zu ihrer Arbeit. Ich finde, dass es der der Gesellschaft an sich gut gehen soll, und nicht nur dem einzelnen Manager. Der denkt nur an seine Aktionäre, um seinen Posten weiterbehalten zu können und die Aktionäre fordern höhere Rendite, damit der Aktienkurs steigt. Dies kann der Manager kurzfristig über die Entlassung von Mitarbeitern realisieren. Und das soll dann ein guter Manager sein? Und die 19 Prozent der Politiker sehe ich auch nicht so eng. Sie verdienen schon viel, aber so wie Frau Merkel als Bundeskanzlerin tagtäglich im Rampenlicht stehen muss und dann trotzdem nur einen Bruchteil in Bezug auf Managergehälter verdient, sehe ich das als Fehlentwicklung an. Wir sollten uns fragen, wozu die Wirtschaft eigentlich da ist. Ist sie für uns da, damit es uns besser geht und jeder Arbeit hat, damit er gut leben kann, oder sind wir Menschen für die Wirtschaft dar, und müssen alles gutheißen, was sie auch für Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen mitsichbringt? Ich bin der Meinung, dass die Wirtschaft einzig und allein für uns da sein sollte, und nicht wir für die Wirtschaft, damit sie optimal funktioniert. Meine Meinung.
Was ich außerdem kritisiere sind die hohen Abfindungen, die ein Manager erhält, wenn er sein Unternehmen runtergewirtschaftet, und dadurch entlassen wird. Leider dann auch unschuldige Mitarbeiter.
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03.03.2008 18:16 Uhr von SdS-Donnergott
 
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So ein Schwachsinn Spinnen die? Steuern werden auf Gewinn bezahlt und Gewinn = Umsatz - Aufwendungen...

Gehälter sind Aufwendungen... man kann doch nicht plötzlich hergehen und die Gehälter der Manager da rausnehmen... sonst würde ne Firma die ein Ergebnis von 0 erzielen ja trotzdem Steuern zahlen müssen... das heißt die Firmen würden dann nicht erzielten Gewinn versteuern müssen... Das ist Beschiss an den Aktionären, es ist schließlich deren Geld, dass da abfließt.

Es ist auch die Sache der Aktionäre wieviel sie ihren Vorständen zahlen wollen... jede Million die der Vorstand kriegt ist eine Million weniger Gewinn, was weniger Dividende bedeutet. Da die Aktionäre über den Vorstand entscheiden und indirekt auch über dessen Gehalt ist es ihre Sache was diese verdienen.

Wenn Bill Gates jemandem eine Milliarde schenkt, dann kann der Staat auch nicht sagen "das ist ungerecht, jeder bürger soll 100 Euro kriegen nicht einer alles"
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03.03.2008 19:21 Uhr von christi244
 
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SDS: Und was daran ist besonders klug, wenn Gehälter steuerabzugsfähig sind? Im Klartext heißt dies nämlich, nicht die Unternehmen zahlen diese horrenden Gelder, sondern der Steuerzahler.

Es ist im Prinzip nichts anderes als dass der Steuerzahler auch die Subventionespolitik von Neu-EU zahlt. Im Grunde zahlt jeder Steuerzahler dafür, dass die Jobs nach Neu-EU gehen und hier abgebaut werden.
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04.03.2008 10:46 Uhr von vst
 
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das ist doch quatsch: gehälter sind abzugsfähig, müssen abzugsfähig sein.

spinnerte idee politischer deppen.
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04.03.2008 11:16 Uhr von Elvy
 
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VST: wieso? Und selbst wenn, so sollten die Maximalsummen in der Abzugshöhe bestehen. Alles darüber hinausgehende Geld MÜSSTE dann vom Unternehmen zu tragen sein.
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04.03.2008 11:56 Uhr von orangeSky
 
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stimmungsmache: man sucht doch nur wieder Möglichkeiten, wo man wieder etwas Geld holen kann. Da der kleine Mann nun erst mal ausgepresst wurde, geht man nur wieder zu den besserverdienenden. Immer schön im Wechsel und alle gegeneinenader ausspielen...

und nur weil einige manager heftig übertreiben und korrupt sind und ihre angestellten entlassen um etwas mehr rendite raus zu pressen... es gibt trotzdem noch eine mehrheit, die auch gewisse ethische grundsätze einhält. und wer wie gesagt 14-16 stunden täglich arbeitet und seine gesundheit damit runter wirtschaftet sollte dafür auch ordentlich bezahlt werden.

genauso wie ärzte mehr verdienen sollten und auch ein gewisser mindestlohn für alle gelten sollte. aber wenn wir alle schreien wir wollen alle mehr geld, aber beim friseur doch lieber den nehmen, der nur 10 euro kostet anstatt 20 euro brauchen wir uns nicht wundern. denn man sollte mal überlegen, wieviel von den 10 euro dann noch an den/ die friseur/in gehen können. das problem sind also nicht ein paar manager sondern wir alle mit unserer geiz ist geil mentalität!
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04.03.2008 17:01 Uhr von Elvy
 
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Orange: Klar ist das Stimmungsmache. Aber in erster Linie ist es Ablenkung von anderen Sachen.

Abgesehen davon, dass ich sicher daran glaube, Managergehälter sollten in keinster Weise oder nur begrenzt bis zu einer Höchstsumme im fünfstelligen Bereich abzugsfähig sein, so hat mir bis jetzt hier noch niemand erklären können, wieso es anders sein sollte.

Und Reinhard, bitte erzähle keinen solchen Unsinn, so viele Steuern werden gar nicht fällig, da diese Leute größtenteils ihre Steuerlast fast auf 0 herunterrechnen können. Bei diesen Leuten gelten ganz andere Kriterien als sie sich ein Normalverdiener leisten könnte.
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04.03.2008 17:15 Uhr von orangeSky
 
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aha: das mit dem steuerlast auf 0 rechnen würde mich aber interessieren. wie soll das bitte gehen? ich kenne es eher, dass man je mehr man verdient in der steuerbelastung noch mehr steigt!
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04.03.2008 17:20 Uhr von Elvy
 
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orange: Das mag daran liegen, dass Du nicht in den obersten Etagen beheimatet bist ... ;-),

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