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Deutsche Stromnetze möglicherweise bald in den Händen ausländischer Investoren

Nachdem Eon vor einigen Tagen angekündigt hatte sich von seinem Hochspannungsnetz zu trennen, wurde jetzt bekannt, dass Eon-Vorstand Wulf Bernotat der Bundesregierung in den nächsten Wochen ein Paket mit Vorschlägen für die weitere Zukunft der deutschen Stromnetze vorlegen wird.

Unter anderem wird über die Gründung einer Netz AG gesprochen, die durch verschiedene Investoren getragen werden soll. So könne langfristig "die für die Versorgungssicherheit äußerst wichtige Infrastruktur" garantiert werden, so Bernotat.

Als Investoren kommen dabei nach Informationen der "FAZ" vor allem britische Energienetzbetreiber sowie Infrastrukturfonds, Pensionsfonds und möglicherweise deutsche Versicherer in Frage. Kritiker zeigen sich besorgt über den Einflussverlust bei einem Verkauf der Netze an ausländische Investoren.


WebReporter: no-smint
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Strom, Hand, Investor
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2008 17:26 Uhr von no-smint
 
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Die Quelle ist noch um einiges Ausführlicher und führt verschiedene Meinungen an, die hier nicht mehr reingepasst haben. Die Hauptsorge ist aber meiner Meinung nach begründet, ich denke man darf nicht den Einfluss auf sein eigenes Stromnetz verlieren, sonst haben wir in Kürze eine so marode Energieversorgung wie bspw. die USA, die ständig mit großen Stromausfällen zu kämpfen haben.
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02.03.2008 17:54 Uhr von christi244
 
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Top: Weitaus mehr als die Russen würde mich ängstigen, wenn Versicherer und Pensionsfonds diese Netze in die Finger bekämen.

Stell Dir da mal den Preisauftrieb vor.
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02.03.2008 18:08 Uhr von Tong
 
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Stromnetz gehört in die öffentliche Hand: Die Regierung hat jetzt die große Chance das Stromnetz von Eon zu erwerben. Alles andere wäre aus meiner Sicht falsch. Aber das passt ja nicht in die Konzepte, die von Lobbyisten des Energiekartells geschrieben werden, unserer Regierung.
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02.03.2008 18:11 Uhr von Gegen alles
 
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Preisanstieg: Wer glaubt der Strom würde dann nicht teurer der glaubt auch an den Osterhasen.
Jeder der in dieses Kartell einsteigt will doch nur verdienen.
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02.03.2008 18:11 Uhr von christi244
 
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Tong: Jepp ... genauso sieht es aus ... deswegen muss es ja auch den Versicherern zugeschoben werden, die übrigens die zweitgrößte Lobby im Parlament haben, in unserem Parlament.
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02.03.2008 20:18 Uhr von ici_ice
 
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Gemischte gefühle: Einerseits ist es ja prima das die Netzbetreiber durch den Verkauf endlich mal Bewegung in den Markt bringen, aber andererseits steigt dann ja auch die Gefahr das wie mal wieder noch stärker vom Ausland abhängig werden wenn die unser Stromnetz haben...
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02.03.2008 20:27 Uhr von christi244
 
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Diese Mafia: gehört samt ihrer innerparlamentarischen Lobbyisten zerschlagen. Die Netze gehören in kommunale Hand und sonst gar nichts. Allerdings mitnichten in die Hände der Lobbyisten.

Es mache sich doch niemand etwas vor, wenn diese Netze erst in den Händen von Versicherern oder Fonds oder sonstigen Betrügern sind, dass dies dann eine verbraucherfreundliche Geschichte wird. Ich stelle mir schon vor, dass dann Stromlieferungen unter der Bedingung laufen, Stromlieferung + Versicherungsvertrag ... .

Und wir wissen alle, dass Versicherer die größten Betrügervereine überhaupt sind.
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02.03.2008 23:39 Uhr von Unding
 
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also ich hab mal 46.7 mio locker gemacht: ist zwar wenig aber ich trau der ganze sache noch nicht ganz.
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03.03.2008 20:24 Uhr von cookies
 
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den "Investoren" das Tafelsilber...jaja: Investoren haben doch kein Interesse an der Grundversorgung unseres Landes mit Strom, sondern nur am daraus resultierenden Profit! Wenn der jeweilige Investor gesättigt ist, verkauft er an den nächsten!
wie soll da eine richtige Struktur entstehen, v.a. wenn die Firmen aus dem Ausland kommen????

An Stellen der Grundversorgung muss der Staat dabei sein, alles andere steht für mich außer Diskussion. Da muss der Profit zurückstecken!

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