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Holocaust-Autobiografie von Misha Defonseca ist frei erfunden

Die Autorin Misha Defonseca musste jetzt einräumen, dass ihr Buch "Survivre avec les Loups" (Überleben unter Wölfen) nicht wahr ist. Auch lies Defonseca verlauten, dass sie eigentlich keine Jüdin ist. Außerdem würde die Autorin auch nicht Misha Defonseca sondern Monique De Wael heißen.

In der Biografie beschreibt die Autorin, wie sie als acht Jahre altes Mädchen 1941 von Belgien nach Polen wanderte, um ihre deportierten jüdischen Eltern zu finden. Dabei soll sie von einem Rudel Wölfe beschützt und begleitet worden sein. Das Buch wurde verfilmt und läuft zurzeit in belgischen Kinos.

Ihre Eltern wurden wirklich von Nazis verhaftet, weil sie im Widerstand waren. Als Vierjährige kam De Wael dann zu Verwandten. Sie wollte ein Leben weit weg von der Menschheit und habe sich für Wölfe sehr interessiert. Beim Schreiben konnte sie die Realität nicht von der Fiktion unterscheiden.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Holocaust, Autobiografie
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2008 17:09 Uhr von exekutive
 
+21 | -9
 
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das: man an dem sogenannten holocaust gut geld verdienen kann ist ja nichts neues... ( http://www.amazon.de/... )

und um sich dann vom dicken brocken ne scheibe abzuschneiden, erfindet man halt eine passende geschichte um ahnungslosen menschen das geld aus der tasche zu ziehen (explizit formuliert)


für misha hat sich das alles auf jedenfall gelohnt.. denn die ist jetzt 20 fache millionärin

so viel bezüglich dem sachverhalt..
hätte das fräulein sich nur auf die tatsächlichen tatsachen bezogen, wäre das buch sicherlich auch interessant geworden... nur kann man eben davon ausgehen, das bücher bezüglich des 2 wks in der riesigen menge an bereits vorhandenen gnadenlos in der versenkung verschwinden..

deshalb wohl die ausversehene "fiktion" mit dem wohl im zusammenhang gebrachten holocaust
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02.03.2008 17:30 Uhr von Falap6
 
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@exekutive: Was meinst du mit "so genannten" Holocaust???
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02.03.2008 17:32 Uhr von _BigFun_
 
+8 | -2
 
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Nett wieder mal wer der sich auf Kosten derer die damals wirklich Leiden mussten, nun ein schönes Leben macht.
Solche Leute sind erbärmlich - einzigst, dass sie zugegeben hat, das ihr die Fantasie durchgegangen ist - entschuldigt sie ein wenig. Ich kenne weder das Buch noch den Film - aber anhören tut es sich nach viel Phantastereien - mal schaun ob ich mir das irgendwann mal antue - wobei ich nach Anna Segers "Das 7te Kreuz" eigentlich eine Abneigung gegen "Die Bösen Deutschen"-Literatur habe
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02.03.2008 18:22 Uhr von exekutive
 
+13 | -4
 
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@falap6: ich halte nicht viel von einer subjektiven vergegenständlichung eines an sich objektiven völkermordes.. genozid bleibt genozid bzw. völkermord bleibt völkermord.. da ist es nicht gerade angebracht, künstlich fachnamen zu erschaffen

anmerkung
Holocaust ist griechisch
Hólo= ganz
kaustos= verbrennt

mittlerweile hat sich der -sogenannte- begriff holocaust relativ allumfassend eingebürgert/eingebrannt

so wird ein genozid begrifflich zu einem dogma hochstilisiert...
das ist manipulaiton und hat mit sachlichkeit überhaupt nichts mehr zu tun.. vor allem dann wenn man jenes dogma als unantastbar verklärt

solche entwicklungen sind höchst bedenklich, da es sich hierbei um eine form von sogenannter hirnwäsche handelt.. und zwar in dem ein allgemeiner objektiver sachverhalt die züge einer subjektiven meinung/darstellung aufgedrückt bekommt
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02.03.2008 19:05 Uhr von Nehalem
 
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exekutive: Wissen ownd! ;)
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02.03.2008 19:16 Uhr von JCR
 
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Bitte was? Ein achtjähriges Mädchen wird im zweiten Weltkrieg quer durch Europa geführt?

Wer man diese Geschichte für real hielt, sollte sich tunlichst in Behandlung begeben.
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02.03.2008 19:38 Uhr von Alfadhir
 
+6 | -2
 
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das ist doch total unwichtig ob warheit oder lüge: bei dem thema intressiert es niemanden (bei dem thema werden geschichten so gut wie nie überprüft)
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02.03.2008 22:10 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Danke Misha Defonseca Jetzt wird man die Juden noch mehr hassen, noch mehr Vorurteile wird es geben und man kann sich bald nicht mehr auf die Straße trauen.

Was Sie und ihresgleichen dem einfachen Bürger jüdischen Glaubens antun ist eine Schande!
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02.03.2008 22:14 Uhr von Falap6
 
+3 | -2
 
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@executive: also ich weiß wirklich nicht was daran so schlimm sein soll.
Den Begriff gab es schon vorher, und man empfand es als angebracht ihn exklusiv dafür zuverwenden, um eine Aufmerksamkeit für die Ausnahmestellung dieses Verbrechens zu schaffen.
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02.03.2008 22:26 Uhr von thrawni
 
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genozid und holocaust: sind wohl unterschiedliche sachen.
der holocaust umfasst ja die ausrottung einer religion und eines volkes. man darf nicht vergessen, dass viele der damals ermordeten 1/64 juden waren( was ja voelliger schwachsinn ist) und zum holocaust gehoeren in meinen augen auch die euthanasie-morde sowie mord an den sinti und roma.
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02.03.2008 22:58 Uhr von exekutive
 
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@falap: "also ich weiß wirklich nicht was daran so schlimm sein soll.
Den Begriff gab es schon vorher, und man empfand es als angebracht ihn exklusiv dafür zuverwenden, um eine Aufmerksamkeit für die Ausnahmestellung dieses Verbrechens zu schaffen."

(:
jo kann ich nachvollziehen wenn man das so sieht..

ist ja auch in ordnung.. jeder soll an dem festhalten woran er meint richtig zu sein..
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03.03.2008 10:59 Uhr von cefirus
 
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Unglaublich: Dass jemand so einer hahnebüchernern Geschichte glauben schenkt. Ich fühle mich gezwungen zur Version des interessierten Lesers zu tendieren, der zwar an der "Biografie" gefallen fand, sich aber über den fiktiven Anteil der Geschichte spätestens einige Seiten nach dem Vorwort bewusst geworden war.

Ich kann nicht glauben, dass eine grosse Mehrheit die Story bis zuletzt für wahr hielt.

Ein 8jähriges Mädchen, von Belgien, quer durch Deutschland, bis nach Polen, begleitet von einem Rudel wilder Wölfe, inmitten der Wirren des 2. Weltkriegs. Also wenns vor dem Komma nach Polen nicht klingelt, dann... weiss ich auch nicht.

Die Menschheit is schon sehr seltsam manchmal.
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03.03.2008 15:28 Uhr von hynklestayn
 
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Was ich nie verstehen werden: Die Verbrechen der Nazis waren so ungeheuerlich, so unvorstellbar genug, da muß man, wenn man darüber schreiben will, nichts, aber auch gar nichts hinzudichten.
Man bräuchte einfach nur das Geschehene/das Erlebte zu berichten.
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03.03.2008 15:32 Uhr von LoneZealot
 
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@ Schlomo Raffzahn @ thrawni: "Jetzt wird man die Juden noch mehr hassen, noch mehr Vorurteile wird es geben und man kann sich bald nicht mehr auf die Straße trauen."

Man tut ohnehin gut daran gerade in Deutschland nicht zu erwähen das man Jude ist. Man weiss ja nicht an wen man gerät und man will vom Gegenüber auch garnicht immer die Gesinning wissen.

"Was Sie und ihresgleichen dem einfachen Bürger jüdischen Glaubens antun ist eine Schande!"

Erstmal hat das nichts micht Judentum zu tun sondern mit Betrug. Auf der anderen Seite werden solche Vorkommnisse gerne zum Anlass genommen die gesamten NS-Verbrechen zu relativieren.

@ thrawni

"der holocaust umfasst ja die ausrottung einer religion und eines volkes"

Halbrichtig, die Nazis verfolgeten Juden (und andere) nicht wegen der Religion sondern wegen der "Rasse" die sie als minderwertig ansahen.

"man darf nicht vergessen, dass viele der damals ermordeten 1/64 juden waren( was ja voelliger schwachsinn ist) und zum holocaust gehoeren in meinen augen auch die euthanasie-morde sowie mord an den sinti und roma."

Es gab sog. "Achteljuden" und die wurden i.d.R. nicht verfolgt

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