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Neuburg: Mann (84) starb im Wahllokal - Ist seine Stimme dennoch gültig?

In Neuburg an der Donau (Bayern) starb ein 84 Jahre alter Mann am heutigen Sonntag, während er sich im Wahllokal befand, vermutlich an Herzversagen.

Wahlhelfer und ein Notarzt versuchten sich erfolglos daran, den Mann wieder zu beleben.

Der Tod des Mannes beschäftigt nun auch die Justiz: Da sein Wahlzettel bereits komplett ausgefüllt war als er noch lebte, aber sich noch nicht in der Wahlurne befand, muss nun geklärt werden, ob seine Stimme gilt.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Stimme, Wahllokal, Neuburg
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2008 13:08 Uhr von JustMe27
 
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Leider hat die quelle außer zwei Absätzen dazu auch nur allgemeines Blabla zur Wahl zu bieten. Ich habe dennoch versucht, alles an Informationen zum Thema zu "bergen", was es gab.
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02.03.2008 14:13 Uhr von wArSheep
 
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Eindeutig: Da die Stimme noch nicht in der Urne war wüde ich die Stimme nicht mehr zählen, nüchtern gesehen ist der Mann nicht mehr teil der Gesellschaft, d.h. seine meinung ist irrelevant in Politischen Entscheidungen... wenn die die Stimme jedoch schon in der Urne gewesen wäre, hätte erstens das Anonyme Wahlecht eingegriffen und zweitens wäre die Stimme damit schon Teil des Ganzen. Ich dneke es gibt bestimmt mehrere fälle bei denen der Stimmgeber das Ergebniss nicht mitbekommen hat.
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02.03.2008 14:43 Uhr von unterderbruecke
 
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Wobei: man auch bedenken muss, dass er seinen letzten Weg für diese Stimme verbraucht hat und man dies schon würdigen sollte.. Ich kenn die Wahlbeteiligung in Bayern nicht, aber sollte man die Stimme schon zählen.

(Ich hoffe mal das er nicht die NPD angekreutzt hat :D)
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02.03.2008 14:54 Uhr von Jorka
 
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Das war bestimmt die Strafe des Herrn: weil er die falsche Partei gewählt hat. :D

Aber Scherz beiseite, ich glaube solange der Zettel nicht in der Urne ist dürfte die Stimme wohl noch ungültig sein, würde ich sagen.
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02.03.2008 15:20 Uhr von Raptor667
 
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ohman "Der Tod des Mannes beschäftigt nun auch die Justiz: Da sein Wahlzettel bereits komplett ausgefüllt war als er noch lebte, aber sich noch nicht in der Wahlurne befand, muss nun geklärt werden, ob seine Stimme gilt."
Da ist ein Mensch gestorben und die Justiz hat nicht besseres zu tun als sich damit zu beschäftigen ob die Stimme des verstorbenen noch gilt....sag ma gehts noch? Die sollen sich doch lieber mit der Jugendkriminalität beschäftigen als sich darum zu streiten wer die Stimme eines Toten bekommt...armes Deutschland...
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02.03.2008 15:31 Uhr von JustMe27
 
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@unterder Laut Auskunft eines Wahlhelfers lag die Beteiligung in meinem Bezirk bisher bei knapp 40%, sie hoffen, noch auf 60 zu kommen. Ist natürlich nicht repräsentativ, wobei mein Landkreis eigentlich schon für politisch aktive Bürger bekannt ist.
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02.03.2008 15:40 Uhr von korem72
 
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Ich würde sagen: Wahlzettel zwar ungültig machen (z.B. komplett durchstreichen) aber die Stimmabgabe dennoch zählen ! Es gehen schon genügend Leute gar nicht zur Wahl, da sollte man wenigstens den "letzten" Weg so würdigen....
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02.03.2008 17:02 Uhr von Joeiiii
 
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Meiner Meinung nach ist die Stimme gültig, denn die Stimme wurde ja in lebendem Zustand abgegeben. Bis zu seinem Tod war er ja scheinbar ein wahlberechtigter Bürger Deutschlands, und aus diesem Grund hat seine Stimme Gültigkeit.

Werft seine Stimme in die Wahlurne und alles wird gut.
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02.03.2008 18:55 Uhr von Gizmo0815
 
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Ich glaube die Stimmabgabe zählt erst, wenn man den Stimmzettel in die Urne geworfen hat. Anderenfalls könnte man sich ja noch mal umentscheiden.
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02.03.2008 19:26 Uhr von SonicBeam
 
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Finde ich nicht: Das is wie beim lotto wenn du nen 6er hast den net abgibst oder davor stirbst bekommste auch nichts. wieso sollte die dann gezählt werden.
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02.03.2008 19:53 Uhr von Gangstahs_Paradise
 
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so lang er keine linkn odda rechten gewählt hat werten!
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02.03.2008 20:22 Uhr von landlord
 
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Ziemlich pietätlos die Diskussion: Zum Thema: Therotisch kann man splange der Umschlag nicht in der Urne verschwunden ist jederzeit seine Meinung noch ändern wie hier schon geschrieben. Also, nicht in der Urne nicht gewählt. Was aber wenn er Briefwahl macht und verstirbt bevor er den Brief abschicken kann dies aber dann ein Angehöriger macht. Ich muss die Entscheidung ja nicht treffen und schliesse mich boy sucht boy an,
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02.03.2008 20:40 Uhr von SherlockHolmes
 
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Briefwahl-: stimmen zählen doch auch, wenn die Person, die die Stimme abgegeben hat mittlerweile gestorben ist. Deshalb sollte diese Stimme auch zählen.
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02.03.2008 23:18 Uhr von skullx
 
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Ja gibts das? Der Mann ist tot, und die kack Justiz fragt sich, ob die eine Stimme gilt... oO
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03.03.2008 01:26 Uhr von BlackFlash
 
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tse: wieso steht schon ion der überschrift das es nur um die wahl geht
ich mein:hallo!!!
ein mann ist gestorben
aba is ja völlig wurst, nicht wahr, solange seine stimme noch zählt
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03.03.2008 01:57 Uhr von Ben Sisko
 
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Abgesehen davon dass es doch noch Leute gibt, die zu einer Wahl gehen (meist beschweren sich ja nur eh diejenigen, die Sonntags lieber vor der Glotze sitzen), finde ich es traurig, dass dieser Mann gestorben ist.

@Topic: Ich würde die Stimme allerdings als nicht gegeben ansehen, da er theoretisch mit dem Stimmzettel kurz vor der Urne auch hätte abdrehen und nach Hause gehen können. Zum Zweiten, wer weiss, was er gewählt hat. Hat er einen fetten Strich über den Stimmzettel gemacht, wäre sie auch ungültig.

Einzige Konsequenz: Die Parteien bekommen anteilig keine Wahlkampfkosten erstattet.

So gesehen hat er sie nicht "ordentlich" an die Wahlhelfer übergeben, wie vorgesehen. Dabei spielt es absolut keine Rolle, was er gewählt hat oder ob er seine Stimme ungültig gemacht hat.

Aber wie gesagt, wenigstens einer, der was getan hat, als sich nur zu beschweren. Schuld an der politischen Landschaft hierzulande sind nicht die Wähler, sondern die ca. 40 % Nichtwähler, die eine Situation wie in Hessen hätten verhindern können.
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03.03.2008 02:04 Uhr von Ben Sisko
 
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@SonicBeam: Im Falle eines Lottogewinns würde der Gewinn auf die Erben übergehen. Gibt es keine, geht der Gewinn auf den Staat über. Wobei ich doch hoffe *hahaha*, dass die Regierung das Geld wohltätig einsetzt.
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03.03.2008 02:07 Uhr von blu2442
 
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Hätte er mal lieber Briefwahl gemacht, dann wäre uns die Diskussion erspart geblieben.
Aber im Ernst, ich glaube, die Stimme ist schon deshalb als ungültig anzusehen, weil das Wahlgeheimnis eindeutig verlletzt wird, wenn jemand anderes, der nicht bevollmächtigt wurde, sie in die Urne wirft. Ich bin optimistisch genug, dass die Anwesenden sich erst um den Verstorbenen und dann um die Stimme gekümmert haben - die Stimme war zumindest theoretisch für alle zu sehen - Wahl nicht geheim - ungültig. Nun kann man natürlich noch darüber spekulieren, was passiert, wenn ein Briefwähler auf dem Weg zur Post tot umkippt ...
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03.03.2008 02:41 Uhr von Ben Sisko
 
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@blue2442: Ich denke, dass lässt sich schlecht nachvollziehen bei Deinem Beispiel einer Briefwahl. Wäre ich in dieser Situation, würde ich den Brief einfach einwerfen oder der Polizei übergeben.

Andererseits kann man schlecht DIESEN Brief fälschen... soll man da TippEx nehmen? Und wer ist schon auf der "Jagd" nach sterbenden Wählern? Naja, Kranke gibts überall, aber das sind Szenarien...
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03.03.2008 02:43 Uhr von Ben Sisko
 
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Achja DAS Wahlgeheimnis, daran wird´s schon scheitern, da hat blue2442 vollkommen recht, da nicht nachvollziehbar.
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03.03.2008 07:54 Uhr von Mages
 
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dann können sie gleich noch klären: was mit stimmen bei briefwahl passiert, die nach dem einwurf in den briefkasten versterben noch bevor sie im wahlbüro angekommen sind und oder wahltag ist.
ich bin der meinung, dass die stimme zählt.
der zettel war bestimmt schon gefaltet und damit ist es für mich mit einer briefwahl gleichzusetzen.
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03.03.2008 08:11 Uhr von heinzepreller1
 
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Meinungen interessieren hier nicht. "Nur" weil jemand im Wahllokal verstorben ist. Dieser Umstand ist sicherlich tragisch aber es gibt klare Regeln und nach diesen muss hier auch entschieden werden.
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03.03.2008 12:33 Uhr von Yuggoth
 
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Diese Stimmen zählen er hat ja seine Meinung kundtgetan mit dem Ankreuzen der Wahlzettel.
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03.03.2008 12:38 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Nicht zählen finde es zwar krank nach dem ableben über sowas zu diskutieren. Er hat seinen Wahlzettel nicht abgegeben. Er hätte seine Meinung immer noch ändern können.
Aber man siehts ja mal wieder. Die Politik bringt uns den Tod...
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03.03.2008 12:45 Uhr von sluebbers
 
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sollte nicht zählen: die geheime wahl ist nicht gewährleistet, und man kann nicht wissen ob es ihm recht wäre dass nun herauskommt wie er gewählt hat.

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