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Irak: Erzbischof von Mossul gekidnappt - Bodyguards und Chauffeur ermordet

Bereits am vergangenen Freitag wurde Paulos Faradsch Rahho, Erzbischof im nordirakischen Mossul, gekidnappt. Seine zwei Bodyguards und der Chauffeur wurden ermordet.

Der 65-Jährige hatte zuvor eine Messe zelebriert. Nachdem er aus dem Gotteshaus kam, wurde er von mehreren Männern, die Waffen mit sich führten, überfallen und verschleppt.

Der Erzbischof ist Mitglied der Chaldäisch-Katholischen Kirche, die ihre Messen im ostsyrischen Ritus abhält. Die Chaldäer erkennen allerdings den Papst in Rom als höchsten Kirchenleiter an. Im Irak leben etwa eine Million Christen, davon stellen die Chaldäer den größten Teil.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Irak, Erzbischof, Chauffeur
Quelle: www.fr-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2008 11:32 Uhr von Das allsehende Auge
 
+5 | -4
 
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Schon ganz schön viel Frieden im Irak: Herzlichen Dank Mr. Bush, Powell, Rumsfeld und Mrs. Rice.

Mein Beileid den Bodyguards, dem Fahrer und denen die noch sterben müssen, sowie denen die schon gestorben sind.

Danke, danke, danke.
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02.03.2008 12:46 Uhr von usambara
 
+4 | -2
 
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@Blackman86: stimmt, vor der US-Invasion gab es einen Wirtschaftboykott
des Westes, demzufolge Hunderttausende starben.
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02.03.2008 12:57 Uhr von snsn
 
+1 | -1
 
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der ist ja auch so schlau: Berufsrisiko ;-)

Was sucht man als Bischof in einem Land, wo es tausende Extremisten gibt.

Und Extremisten sind EXTREM, egal ob rechts, links, religiös usw.
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02.03.2008 14:34 Uhr von JCR
 
+1 | -0
 
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@ Blackman: Ja, ohne den Krieg würde es weniger Tote geben.

Es ist eindeutig positiv zu bewerten, dass Saddam weg ist, aber der Preis dafür sind eine Million irakische Menschenleben.

Eine Zahl, von der Saddam in seinen kranken Phantasien nur träumen konnte. Saddam war schlecht, amerikanische Besatzung noch schlimmer

Abgesehen davon ist es doch utopisch, zu glauben, ein Krieg werde aus moralischen Gründen geführt.
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03.03.2008 08:25 Uhr von vst
 
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blackman: ja, man hätte ihn einfach weitermachen lassen sollen.

es geht doch in diesem krieg nicht um saddam.
ging es noch nie.

wenn man es mal ganz extrem sieht, ging es immer nur um die persönlichen empfindlichkeiten der familie bush.

ach papi sei docjh nicht so traurig, dass du dem saddam nicht in den arsch treten durftest.

ich hol das nach und stelle die ehre der familie bush wieder her.

das war es, ein ehrenmord ääähhh, ehrenkrieg, nichts anderes.
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03.03.2008 12:19 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
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blackman: und wieso lässt man dann andere weitermachen?
diktatoren in afrika, in asien und sonstwo?

willst du, dass die amerikaner überall einmarschieren wo die menschenrechte nicht geachtet werden?

also auch in den usa?

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