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Deutsche Forscher kommen bei der Entwicklung des Quanten-Computers voran

Da die konventionellen Prozessoren, die in heutigen Computern verbaut sind, in einigen Jahren an ihre Leistungsgrenze stoßen, soll ein Quanten-Computer entwickelt werden.

Forscher der Siemens Corporate Technology (CT) und der TU München kommen bei der Entwicklung dieses Quanten-Computers weiter voran. Den Wissenschaftlern ist es nun gelungen, zu untersuchen, wie Qubits arbeiten.

Qubits können auf Grund ihrer physikalischen Eigenschaften gleichzeitig mehrere Zustände einnehmen. Dies unterscheidet sie von den Bits. Die Wissenschaftler haben zudem simuliert, wie der Quanten-Computer rechnet.


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WebReporter: Hans_peter002
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutsch, Forscher, Computer, Entwicklung
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2008 15:00 Uhr von awv
 
+25 | -5
 
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Endlich ein Quantencomputer zum zocken: Die Nachicht spiegelt das etwas zu einfach wieder, denn der Quantencomputer soll nicht gebaut werden weil klassische Prozessoren an ihre Leistungsgrenze stoßen, sondern weil er für ganz andere Aufgaben gedacht ist.

Da der Quantencomputer wie erwähnt mehrere Zustände gleichzeitig beinhalten (typisch Quantentheorie nix ist wirklich eindeutig immer sind es mindesten viele meisten unendlich viele Zustände) kann er gleichzeitig mehrere Rechenschritt ausführen. Dies ist aber nicht mit der klassischen Informatik gleich zu setzen, bei der mehrer Sachen parallel berechnet werden, sondern viel mehr kommt man bei einem Rechenschritt gleich auf viele möglich Ergebnisse.

Auf Grund dieser Eigenart wird der Quantencomputer voraussichtlich für Simulationsrechnungen in der Physik oder der Werkstoffwissenschaften genutzt. Eine einfache Faktorisierung in Primzahlen (Kryptographie) wird der Quantencomputer wahrscheinlich viel langsammer machen als ein normaler HeimPC, da dieser Formalismus der Primzahlenfaktorisierung sich nicht auf Quantenrechnung ummünzen lässt.

Soll heißen nix mit schnellem Zocken geht nicht mir QPC...
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01.03.2008 15:02 Uhr von awv
 
+7 | -6
 
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Soviel Wissenswertes: und dabei hab ich vergessen mich zu freuen, dass wir in Deutschland an der fordersten Front kämpfen und Fortschritte machen.

Schön So!
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01.03.2008 15:25 Uhr von Mistbratze
 
+5 | -5
 
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Was ich nicht verstehe, sind die Qubits.
Wenn diese Subatomaren Teilchen gleichzeitig mehrere Zusände einnehmen können, wie soll dann ein exakter Wert ausgelesen werden.

Nehmen wir an das Qubit stellt Wert 0 und 1 gleichzeitig dar, wie interpretiert dann das Rechenwerk diesen Wert? Denn ein Wert von beiden ist dann definitiv falsch.
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01.03.2008 15:49 Uhr von CallToPower
 
+3 | -1
 
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hier ein artikel über qubits, was auch deine frage beantwortet mistbratze: http://de.wikipedia.org/...
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01.03.2008 16:26 Uhr von Mistbratze
 
+2 | -2
 
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@ CallToPower: Danke, für den Link.

Wenn das ganze wirklich so funktioniert, dann wird das ein echter Quantensprung in der Geschichte der Hardware.
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01.03.2008 19:29 Uhr von E_8
 
+1 | -1
 
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@ awv: das mit der primfaktorzerlegung hast du wohl nicht verstanden
während der klassische computer das problem nicht in polynomieller zeit lösen kann, existieren für den quantencomputer bereits algorithmen, die die zerlegeung in polynomieller zeit lösen

also gerade WEIL der quantencomputer die faktorisierung schnell hinbekommt, sind kryptographische verfahren wie rsa in zukunft nicht sicher!!
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01.03.2008 19:29 Uhr von fin-eek
 
+2 | -1
 
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@awv: Bei Deiner Bemerkung zum Thema "Faktorisieren" kann ich Dir nicht zustimmen. Schau Dir mal den Quantenalgorithmus von Peter Shor an. Der liefert nämlich genau das: Faktorisieren einer Zahl in polynomieller Laufzeit.

Der Algorithmus setzt jedoch die Existenz eines Quantenrechners voraus, der genügend Qubits hat. Hier schafft man bisher nur eine Hand voll. Prinzipiell ist er aber eine Bedrohung für Kryptosysteme, die auf der Annahme beruhen, dass das Problem Faktorisieren in der Komplexitätsklasse NP liegt, also "schwierig" ist. RSA ist ein solches Verfahren, dessen Sicherheit auf dem Spiel stände, wenn es genügend große Quantenrechner gäbe.

Andererseits liefert jedoch die Quantenphysik wieder interessante Verfahren, um Abhören von Kommunikation zu verhindern.

Gruß,
Steffen
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02.03.2008 01:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -7
 
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Und wenn Microsoft das Betriebssystem dafür schreiben sollte, wird es dennoch (ca. 2021) mindestens 3500 Terrabyte Festplatte brauchen und nach jeder Mausbewegung einen Neustart verlangen - und unerklärlich langsam sein.
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02.03.2008 09:26 Uhr von Nehalem
 
+1 | -1
 
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ThomasHambrecht: So wie heute :D
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02.03.2008 09:27 Uhr von Superhecht
 
+0 | -1
 
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Thomas: auf eBay fand ich oft Schnäppchen:
- Windos
- Ofice
- dopeltes Disketenlaufwerk
- Terrabyte

Jetzt weiß ich, wer solche Sachen dort anbietet ;-)D
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02.03.2008 22:22 Uhr von Unding
 
+1 | -2
 
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sind qubits: was zu essen? wär doch mal geil etwas zu essen dass mal fleisch dann fisch dan irgend ne frucht oder gleich alles zusammen ist ^^

kommentar gemacht um rot zu sehen
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03.03.2008 23:35 Uhr von zuo
 
+1 | -1
 
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vllt kann ich ja doch bald Crysis in Full-HD zocken. xD

bin mal gespannt was daraus kommt aus der Entwicklung.
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05.03.2008 10:03 Uhr von Schrecklich
 
+0 | -0
 
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keine Südländer am Werk: Aus dem Artikel ist leider nicht heraus zu lesen, ob südländische Wissenschaftler an der Entwicklung beteiligt waren.

Vermutlich nicht.... wie auch?

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