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E.ON stößt Stromnetze ab

Der Energieerzeuger E.ON gab bekannt, dass er sich von seinem Stromnetz trennen und gleichzeitig 4.800 Megawatt an Kraftwerkskapazitäten abgeben wird.

Notwendig wurde dieser Schritt im Rahmen eines Streits mit der EU-Kommission, welche die Stromerzeuger zur Abkopplung ihrer Hochspannungsnetze zwingen möchte, um Platz für mehr Wettbewerb in der EU zu schaffen.

Im Gegenzug wird von der Kommission die Einstellung eines gegen E.ON eingeleiteten Kartellverfahrens geprüft. Auch der Stromerzeuger Vattenfall zieht die Trennung von seinen Netzen in Betracht. Die großen Konkurrenten RWE und EnBW wollen dagegen an ihrer Netzstruktur festhalten.


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WebReporter: no-smint
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2008 12:08 Uhr von frederichards
 
+2 | -0
 
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Gemauschel: Bei einem durchgezogenen Kartellrechtsverfahren würde viel mehr bei herausspringen. Die Stromnetze aller Strom-Oligarchen würde von Ihnen kostenlos getrennt werden. Die Schäden wären im Vorfeld zu beheben und eine saftige Strafe als zusaätzliche Steuereinnahme wäre auch noch drin.

Aber so mal wieder Gemauschel, ich tu dir nichts, du bekommst was für die maroden Kraftwerke und Stromnetze.....:)

Wie lange muss man sich das noch anschauen?
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01.03.2008 13:59 Uhr von obilein
 
+10 | -1
 
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Klüngel und Gauner: Klüngel und Gauner

Das Netz wurde vor vielen Jahren von uns Steuernzahlern genau so gezahlt wie die Kraftwerke.
Dann wurde vor Jahren alles privatisiert, die Konzerne haben die Netze und Kraftwerke teilweise für eine

Symbolische Deutsche Mark gekauft. Dann wurde das Netz und die Kraftwerke Jahrelang von den EON - RWE und

Co. Geier Aktiengesellschaften ausgelutscht wie eine Zitrone und nun müsste man renovieren und Erneuern,

nein warum denn?
Nun verkaufen diese AG´s die Netze eventuell wieder an den Bund (ist ja im Gespräch) zurück für

Milliarden. Wir können dann wieder die Netze auf unsere Kosten erneuern und dann werden in 10-20 Jahren

die Netze wenn renoviert wieder für lau an die Konzerne verschenkt.

Ich glaub die sind nicht mehr ganz Fix in der Birne.

Die AG´s hätten die Gewinne in die Instandsetzung und Erneuerungen investieren sollen und nicht alles an

die Aktionäre auszahlen sollen.

Und genau da liegt der Hund begraben, die AG´s sind der Tod der sozialen Markwirtschaft.

Nur Gewinne und Gelder herausnehmen und nichts investieren und es wird nur investiert wenn es Subventionen

gibt in ausreichender Höhe um weiteres Geld zu verbraten, um die Aktionäre froh zu stimmen.

Meiner Meinung nach alle AG´s abschaffen und nur noch persönlich haftende Gessellschafter/Manager

zulassen, dann wird auch wieder Kaufmännisch gehandelt und nicht Monopoly auf Kosten des Staates und der

Belegschaft gespielt.

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