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Präsidentin des Goethe-Instituts fordert Kinderfilme mit Untertitel

Die Präsidentin des Goethe-Instituts, Professor Jutta Limbach, fordert in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" Kinderfilme mit Untertitel.

Nach Ansicht von Limbach könnten die Kinderprogramme im deutschen Fernsehen so einen Beitrag zur Integration von Migranten leisten. Die neue Sprache lasse sich leichter aneignen, wenn sie im Fernsehen sowohl zu hören als auch zu lesen sei.

Aber auch die Untertitelung fremdsprachiger Filme könne nach Ansicht der Professorin eine positive Auswirkung auf die Entwicklung deutscher Kinder haben. Im Ausland habe sich diese Methode bereits bewährt.


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WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kind, Präsident, Institut, Untertitel, Goethe-Institut
Quelle: www.neue-oz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2008 16:25 Uhr von venomous writer
 
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Also ich halte diese Maßnahme für durchaus sinnvoll, denn für mich selbst nutze ich diese Methode auch immer mal wieder mit DVDs um so meine Englisch Kenntnisse auf dem laufenden zu halten, denn nur wenn man sich regelmäßig aktiv mit der Sprache auseinandersetzt, kann man sie erlernen.
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29.02.2008 17:12 Uhr von StoWo
 
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Noch einen Wunsch?

Würden die Eltern ausländischer Kinder sich integrieren lassen (wenn sie denn wollten!), gäbe es bei den Kindern und Jugendlichen keine Defizite!

Macht´s denen nicht zu bequem, wir mussten allen erst einmal deutsch lernen...!
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29.02.2008 20:00 Uhr von artefaktum
 
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@StoWo: "Macht´s denen nicht zu bequem, wir mussten allen erst einmal deutsch lernen...!"

... mehr oder weniger erfolgreich, möchte man da ergänzen. ;-)
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29.02.2008 20:04 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Ganz unabhängig von der Äußerung zur Integration finde ich, dass es für die Deutschen allgemein nicht schlecht wäre, ausländische Filme im Original, mit Untertitel anzuschauen.

Die sprachlichen Fähigkeiten lassen hier immer mehr nach, und Englisch zu sprechen (die meisten Filme sind nunmal englisch) schadet mit Sicherheit niemandem, ganz im Gegenteil.
Leider ist "unser Volk" zu faul dazu.
Schon wenn es einem nur um die Filme geht würde sich das bezahlt machen, bei der Synchronisation geht meistens sehr viel verloren.
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29.02.2008 20:12 Uhr von artefaktum
 
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TheWidowmaker666: "Leider ist "unser Volk" zu faul dazu."

Du glaubst also ernsthaft, dass 82.000.000 Millionen Deutsche alle gleich sind? Das ist aber eine gewagte Behauptung.
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29.02.2008 23:11 Uhr von magicrat
 
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@artefaktum: "Du glaubst also ernsthaft, dass 82.000.000 Millionen Deutsche alle gleich sind? Das ist aber eine gewagte Behauptung."

So viele sinds sicher nich, aber wir sind doch sehr bequem, was das angeht... bei uns wird immer noch so gut wie alles übersetzt, ich war richtig erstaunt, dass man bei Sweeney Todd tatsächlich den Gesang untertitelt hat und nich auch noch übersetzt - hatte aber zur Folge, dass nach 30 Minuten das halbe Kino leer war.
Generell kommt bei uns der Originalton aber viel zu kurz - das betrifft nicht nur Englisch, sondern auch zB die Kurosawa-Klassiker. Jedes Land schaut die OmU, nur wir übersetzen den Kram.

Es ist ja schon seit geraumer Zeit lang hip unter jüngeren Leuten, die Ami-Serien (Lost und co.) in Originalton zu kucken, dazu gibts immer so Kommentare wie "die Übersetzung macht die Serie kaputt". Lustigerweise leben die meisten ach-so-tollen Englischversteher aber damit wohl nur irgendeinen Komplex aus, wenn man sie nämlich fragt, um was es denn da grade ging, stammeln sie nur das gesehene zusammen und man merkt, dass der Dialog grade zu 95% an ihnen vorbeigegangen ist.

Ich als native speaker find das zwar in der Situation lustig, es ist aber nunmal ein Fakt, dass man mit Schulenglisch die Filme nicht versteht. Der normale Abiturient versteht die für Kinderohren konzipierten Pixar-Filme, aber wenn man ihm was wirklich authentisches wie No Country For Old Men vorwirft, bin ich mir sicher, dass niemand auch nur einen Satz aus dem Zusammenhang heraus mitbekommt. Das wird sich aber nur ändern, wenn die Schulen mal von ihrem Oxford-Ross runterkommen und amerikanisch als das gesprochene Englisch akzeptieren und dazu die Medien im Gleichschritt mitziehen... ein Originalton-Blockbuster pro Woche würde doch reichen. Deshalb, um mal auf das Thema zu Antworten: Klasse Vorschlag.
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01.03.2008 10:08 Uhr von TheWidowmaker666
 
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@artefaktum und magicrat: @artefaktum:
Natürlich sind nicht alle gleich, es gilt aber für einen Großteil.

@magicrat:

"Es ist ja schon seit geraumer Zeit lang hip unter jüngeren Leuten, die Ami-Serien (Lost und co.) in Originalton zu kucken, dazu gibts immer so Kommentare wie "die Übersetzung macht die Serie kaputt". Lustigerweise leben die meisten ach-so-tollen Englischversteher aber damit wohl nur irgendeinen Komplex aus, wenn man sie nämlich fragt, um was es denn da grade ging, stammeln sie nur das gesehene zusammen und man merkt, dass der Dialog grade zu 95% an ihnen vorbeigegangen ist."

Ich beziehe das mal einfach auf mich, obwohl ich mit 26 Jahren nicht mehr ganz so jung bin ;)

Ich denke mein Englisch hebt sich schon von dem ab, was ein Großteil, der Deutschen beherrscht, was natürlich nicht bedeutet, dass ich einem "native speaker" ebenbürtig bin oder dass es keinen Deutschen gibt, der ein besseres Englisch spricht... ;)

Trotzdem kann ich eine englische Serie/einen englischen Film inzwischen wie eine/n deutsche/n schauen und verstehen. Natürlich gibt es z.B. Slangausdrücke, die man nicht direkt versteht, wenn man aber den Rest des Gesagten versteht und in Zusammenhang mit der Situation bringen kann, dann ist das ein großer Lerneffekt bezogen auf die unbekannten Ausdrücke.

Aber ganz ehrlich, auch ich könnte Dir nicht auf Kommando das Gesagte 1:1 ins Deutsche übersetzen, weil es oft einfach nicht möglich ist. Die englische Sprache ist dazu zu einfach gestrickt im Vergleich zur deutschen, bestimmte Ausdrücke kann man nur in "komplexen" deutschen Sätzen wiedergeben, die man sich erst einmal zurecht legen muß (vor Dolmetschern habe ich großen Respekt) ;)
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01.03.2008 10:17 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Ergänzung: Natürlich gilt das alles auch für andere Sprachen, da aber die meisten Filme und Serien, um die es ja geht, englisch sind, habe ich mich dafür entschieden ;)
Einen französischen Film sollte man sich z.B. auch im Original anschauen.
Es spricht auch nichts dagegen sich einen Film synchronisiert anzuschauen, man sollte ihn aber wenigstens zusätzlich auch im Original schauen. Wenn man sich dann damit beschäftigt, ist das ein großes Plus für das allgemeine Sprachverständnis, zumindest meiner MEinung nach.
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01.03.2008 11:17 Uhr von artefaktum
 
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@magicrat: Das bei uns alles und jedes übersetzt wird hat nicht den Grund, dass wir (zumindest was Sprachen betrifft) zu faul sind, sondern rein ökonomische Gründe: Der Markt, was deutschsprachige Produkte angeht ist nun einmal enorm gross. Wenn du einen z.B. englischsprachigen Film ins Deutsche übersetzt erreichst du in Deutschland, Österreich, der deutschsprachigen Schweiz (ich hab grad mal nachgeschaut) insgesamt 105 Millionen Menschen. Im kleinen Holland beispielsweise wird nichts synchonisiert, alles wird untertitelt im Fernsehen wie im Kino. Der Grund: Es gibt grade mal 26 Millionen Muttersprachler im Holländischen. Das dieser Umstand was Sprachen angeht viele Menschen bequem macht (wird ja eh alles synchronisiert) ist ja dann ein ganz anderes Thema aber bestimmt keine grundlegende Charaktereigenschaft der Menschen eines Landes.
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01.03.2008 16:12 Uhr von Enny
 
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nicht nachgedacht ? Frauen und Technik. Is klar
Wenn sie Untertitel will dann kauft sie sich eine DVD und stellt sich die dementsprechenden UT ein.
Ist auch gar nicht schwer. Man muss halt nur darauf kommen.
Aber wenn man redet ohne nachzudenken dann passiert sowas schonmal.
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01.03.2008 16:26 Uhr von artefaktum
 
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@Enny: Richtig lesen: Jutta Limbach fordert Untertitel für Filme die im Fernsehen kommen und nicht für Filme auf DVD.
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04.03.2008 00:35 Uhr von CRK277
 
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Hehe @Cizzar: "Macht Sinn auch wegen der deutschen Kinder, Rechtschreibe- und Leseschwäche verbreiten sich heutzutage ja schneller, als die Pest ..."

Dann viel Spaß beim Gucken und Untertitel-Lesen ;)
Vielleicht lernst du da ja auch noch etwas!
PS: vor dem "als" kommt kein Komma ;) Soviel zum Thema... :)

@Artefaktum: Ich denke mal, Enny hat das schon verstanden und wollte nur sagen, dass sich die Dame doch DVD´s angucken soll, wenn sie Untertitel sehen möchte; und er/sie (sry, hab keine Ahnung "was" Enny ist) somit UT im TV für sinnlos hält.

@Topic: Ich finde es gut!

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