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Beck im Pech: Sinkende Umfrage-, steigende Fieberwerte

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Kurt Beck, wird momentan nicht vom Glück verfolgt. Neben dramatisch sinkenden Umfragewerten leidet er nunmehr auch noch unter einer hoch fiebrigen Grippe, die ihn zwingt, bis Ende nächster Woche alle Termine abzusagen.

Im Zuge der Erkrankung des SPD-Chefs ist das Zusammenkommen der Koalitionsspitze, das für den kommenden Donnerstag geplant war, abgesagt worden. Schon am Montag konnte er nicht an einer Parteisitzung teilnehmen, die u. a. seine Positionierung zur Linkspartei thematisierte.

Weiterhin hat das ZDF-Politbarometer ermittelt, dass Beck unter den zehn beliebtesten Politikern in der BRD auf den vorletzten Platz abgerutscht ist - nur noch Roland Koch liegt hinter ihm.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Pech, Fieber, Kurt Beck
Quelle: www.faz.net

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2008 14:09 Uhr von LordKelvin
 
+5 | -1
 
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ich war früher auch immer in der Schule ausgerechnet bei den wichtigen Klausen schwer krank. Ich kenne das Problem.... ;-)
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29.02.2008 14:31 Uhr von xjv8
 
+0 | -3
 
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Wenn: er bei der SPD rausfliegt, werden Oskar und Gregor schon ein warmes Plätzchen für ihn reserviert haben, da kann er dann seine Erkältung auskurieren.
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29.02.2008 15:17 Uhr von politikerhasser
 
+3 | -0
 
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Wenn die SPD nicht eine Ewigkeitskoalition mit der Union führen will, muss sie nach links rücken und auch Koalitionen mit der Linken in Erwägung ziehen.

Alles andere bedeutet Stillstand.

Die Zeiten von Schröder, Müntefering und Clement sind bei den Sozen vorbei - und das ist auch gut so!

So leid es mir tut: Beck hat recht.
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29.02.2008 23:14 Uhr von Resistire
 
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ich habe den: Werdegang des Pfälzers verfolgt und habe den Eindruck, dass es ihm nur und ausschließlich um seine persönliche Macht geht. Ob das, was er macht auch politisch sinnvoll ist, ist für ihn zweitrangig. Wenn ich mir das ZDF-Politbarometer anschaue, ist aus meiner Sicht Keiner dabei, der uns als Volk vertrauensvoll vertreten kann.
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01.03.2008 14:33 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Reif für die Grippe: Nicht auf die Farbe sondern die Taten kommt es an, so daß die SPD längst reif für eine Identitätskriese war. Was uns die SPD seit Schröder gebracht hat, Kinderarmut, Hartz IV, Mindestlohnjobs usw. ist letztlich keine soziale Politik. Was auch die Abwanderung vieler Wählerstimmen zur Linkspartei bestimmt.

Noch lebt die SPD von ihrem sozialen Image vergangener Tage, aber mit der Linkspartei ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wähler kritischer wird und sie auch wieder an ihren Taten misst.
Dazu war die Agenda-Generation der SPD bisher nicht gewillt, sondern hielt an Schröders Agenda, wie an einem geheimen Tabu fest.

Einem Politiker der Umfragen hinterherläuft, dem laufen sie auch bald davon. Wichtiger ist es Zeichen zu setzen, um eine Neuorientierung zu ermöglichen. Daß diese nun einem grippalen "Intellekt" gleichkommt, ist Folge des Identitäts- und Basisverlustes einer Volkspartei, als auch ihrer tabuisierten Agenda-Politik.

Ob mit oder ohne Linkspartei, die SPD wird sich neu orientieren müssen und entscheiden wird darüber nicht die Führung, sondern diesmal ihr nächster Parteitag.

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