29.02.08 14:10 Uhr
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Berlin droht ab Mittwoch Verkehrschaos im öffentlichen Nahverkehr

Bei der Urabstimmung zum Tarifstreit der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) am heutigen Freitag votierten 97 Prozent der ver.di-Mitglieder für einen unbefristeten Streik ab Mittwoch, welcher ein fast komplettes Erliegen des Nahverkehrs zur Folge haben könnte.

Bereits in der letzten Woche wurden die Tarifverhandlungen von Seiten ver.dis für gescheitert erklärt. Ver.di kämpft im Tarifstreit um acht bis zwölf Prozent mehr Lohn für alle Angestellten der BVG.

Der letzte Warnstreik im Februar, welcher 39 Stunden lang andauerte, brachte bereits den kompletten Nahverkehr in Berlin fast zum Erliegen. Von Seiten der BVG wurde zudem erklärt, dass es kein neues Angebot geben wird, da das gegenwärtige Angebot eine Basis für weitere Gespräche sei.


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WebReporter: DaFrog
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Verkehr, Mittwoch, Nahverkehr
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2008 13:57 Uhr von DaFrog
 
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Das heißt für alle Betroffenen wieder, dass sie mit erheblichen Verzögerungen rechnen müssen oder gar auf ihr Auto umsteigen müssen. Für viele heißt das auch die Fahrt in die Umweltzone. Doch was ist mit den Fahrzeugen ohne Plakette? Es wurde ja die letzten Monate immer geworben, man solle das Auto stehen lassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen, wenn man selbst keine Plakette besitzt. Ich denke hier wird man in Erklärungsnot kommen.
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29.02.2008 14:26 Uhr von phil_85
 
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Und was ist mit Personen ohne Auto? Ich denke ich bin nicht die einzige Person, die ohne Bus/UBahn nicht zur Arbeit kommt oder zumindest 3 mal so lange braucht.
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29.02.2008 14:47 Uhr von phil_85
 
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Nicht falsch verstehen ich gönnen ihnen den Mehrlohn, aber geschadet wird der BVG kaum.

Die Tickets müssen weiter bezahlt werden, da die SBahn noch fährt. Es erzeugt also nur Frust bei den Kunden.

Dazu fordert ver.di für die Beschäftigten ungerechtigkeit! Altangestellte verdienen vom Vertrag her mehr als die neueren Kollegen und sollen darauf nochma den Prozentsatz raufkriegen? Supi fair ;)

Ich sehe primär die Konsequenzen für mich...und die sind: Wesentlich längere Wege.
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29.02.2008 15:19 Uhr von phil_85
 
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Die SBahn fährt doch Genau das werden sie sagen, du könntest ja auf das Netz der SBahn zurückgreifen. Dass dieses aber große Löcher hat, die durch Bus und UBahn abgedeckt sind, ist da vermutlich egal.

Übrigens wird das nicht nur ein Tag werden, ich vermute mal eher, dass sie im Endeffekt 2-8 Wochen streiken werden. Die BVG hat einfach kein Geld..
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29.02.2008 17:20 Uhr von giminic_
 
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Wird wieder voll letztesmal war es richtig erstaunlich wie viele Menschen zu Fuß übern Tempelhofer Damm unterwegs waren :)

Leider wird S-Bahn keine Alternative sein, alleine weil die bis unter die Türkante voll sein wird.
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29.02.2008 18:41 Uhr von landlord
 
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Na und: in Stuttgart haben die Ärsche beim letzten Streik über Wochen den Müll nicht abgeholt da werden jawohl die Haupstädter mal einen Tag ohne Nahverkehr auskommen.
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01.03.2008 13:31 Uhr von IceDevil
 
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Was hat der Stuttgarter Müll damit zu tun ?! Klar kommt der normale Mensch auch evtl mal nen tag ohne die BVG aus - aber was ist mit den vielen alten Leuten, die wirklich drauf angewiesen sind - die können nicht mal eben mit dem Rad oder zu Fuß irgendwo hin...

Die BVG ist halt ein Saftladen - absolut Kundenunfreundlich.
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01.03.2008 17:20 Uhr von landlord
 
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@ice: Weil die Verdiärsche 6 Wochen nur Stuttgart bestreikt hatten.
Nahverkehr und Müllabfuhr gehören beide zum öffentlichen Dienst deshalb der Kommentar.
Zudem wurde in Stuttgart letzte Woche schon Nahverkehr und Klndergärten bestreikt.

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