29.02.08 10:35 Uhr
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Höhenflug des Ölpreises geht unaufhaltsam weiter

In der Nacht von Donnerstag auf heute kostete ein Barrel (159 Liter) der Ölsorte West Texas Intermediate (April-Kontrakt) zeitweise bis zu 103,02 US-Dollar. Am Freitagmorgen ging der Ölkurs dann leicht auf 102,67 (gestern Abend: 102,59) US-Dollar zurück.

Marktteilnehmer erklärten, dass es in Nigeria und dem Irak zu Stopps der Ölförderung gekommen ist. Darüber hinaus sorgte der niedrige Dollarkurs dafür, dass das Öl für einige Käufer günstiger werde.

"Ich glaube wirklich, dass Öl inzwischen als ein Finanzinvestment angesehen wird", so ein Insider. Da die Finanzmärkte derzeit unsicher sind, weichen die Investoren auf die Rohstoffe als Geldanlage aus.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ölpreis, Höhenflug
Quelle: n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2008 11:51 Uhr von Speedbuster
 
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aber: heizen müßen wir (leider)alle
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29.02.2008 12:01 Uhr von SirMcDeath
 
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Ich MUSS tanken: leider komm ich nicht drum herum....auch wenn mir bei 1,36€ pro Liter Diesel die Tränen kommen.

Hauptsache die Ölmultis können noch mehr Geld einstecken.

<Ironie an>
Die brauchens ja auch
wenn ich 200 verschiedene Spritfresser in der Garage stehen hätte bräuchte ich auch so viel Geld....kann sich ja keiner mehr leisten bei den Spritpreisen ;-)
<Ironie aus>
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29.02.2008 12:05 Uhr von raku
 
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Bin mal gespannt: ob es so weiter geht, wenn der Bush und die Ölmafia weg sind von der Regierung
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29.02.2008 14:50 Uhr von JCR
 
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@ raku: Bush geht, aber die Ölmafia bleibt. Weltweit. Allumfassend.

Keine andere Lobby hat soviel Macht.

Ein Beispiel: Die Klimawandel-Diskussion. Würden alternativen Energiequellen mit derartigem Aufwand genutzt wie das Erdöl, wären wir längst nicht so abhängig von selbigem. Aber eben das wäre der Todesstoß für die Öllobbyisten, un die müssen ja schließlich ihre Skipisten mitten in de Wüste finanzieren ;-)

(wikipedia:)

"Nachprüfbare Beispiele gibt es hingegen für die gegenteilige Einflussnahme der Politik, namentlich das gezielte Verharmlosen des Klimawandels in Forschungsberichten und die direkte Bearbeitung wissenschaftlicher Dokumente mit dem Ziel, den klimatologischen Kenntnisstand unsicherer erscheinen zu lassen, als er ist.[69] In den USA erregte besonders der Fall von James Hansen Aufsehen. Hansen ist Direktor des NASA-eigenen Goddard Institute for Space Studies und seit Jahrzehnten mit klimawissenschaftlichen Fragen beschäftigt. In den Jahren 2005 und 2006 sagte Hansen in Interviews mit der Washington Post[70] und der New York Times, dass NASA-Beamte versucht hätten, seine öffentlichen Stellungnahmen über die Ursachen der globalen Erwärmung zu beeinflussen. Nach Hansens Angaben wurden Angestellte aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit dazu angewiesen, seine Stellungnahmen und Äußerungen in Interviews zu überprüfen."
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29.02.2008 14:52 Uhr von JCR
 
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Fortsetzung: "Hansen sagte auch, dass das Weiße Haus klimabezogene Presseerklärungen nachträglich bearbeitet habe, um die globale Erwärmung weniger bedrohlich erscheinen zu lassen.[71] In der US-Administration federführend bei der Bearbeitung von Hansens und anderen klimarelevanten Publikationen war Philip Cooney. Cooney war 15 Jahre beim American Petroleum Institute beschäftigt gewesen, bevor er unter George W. Bush der US-Administration beitrat. Dort strich er aus zahlreichen Studien hundertfach Hinweise auf den menschlichen Anteil am Klimawandel und fügte an vielen Stellen übersteigerte Aussagen über Unsicherheiten ein. Seit 2005 ist Cooney beim Erdölkonzern ExxonMobil angestellt. Die direkte Bearbeitung wissenschaftlicher Studien durch Regierungsbeamte in den USA beschäftigte von 2006 bis 2007 unter anderem das United States House Committee on Oversight and Government Reform, eine Art ständiger Ausschuss des Repräsentantenhauses. In seinem Abschlussbericht vom Dezember 2007 beschreibt das Komitee die fortwährende Zensur und andere fortlaufende und weit gehende Einflussnahme der Bush-Administration auf die US-Klimaforschung. Die Schlussfolgerung daraus lautet:

„Die 16-monatige Untersuchung des Komitees enthüllt systematische Bemühungen des Weißen Hauses, Klimawissenschaftler zu zensieren indem ihr Zugang zur Presse kontrolliert wurde und durch die Bearbeitung ihrer Aussagen gegenüber dem Kongress. Das Weiße Haus war besonders darum bemüht, Diskussionen über die Verbindung zwischen zunehmender Hurrikanintensität und der globalen Erwärmung zu ersticken. Das Weiße Haus versuchte auch die Bedeutung und die Sicherheit des Klimawandels zu minimieren, indem es ausführlich Regierungsberichte über den Klimawandel bearbeitete. Andere Tätigkeiten des Weißen Hauses beinhalteten die Editierung von Rechtsgutachten der EPA und op-eds über den Klimawandel.“


Wikipedia ist nicht die beste aller Quellen, aber wohl deutlich zuverlässiger als die Seiten, die dierse Klimaleugner als Quelle angeben ;-)
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29.02.2008 15:02 Uhr von Mazzi
 
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und wieder: die klimalüge........

hoffentlich finden wir jemanden dem wir die schuld geben könne das grönland und die pole mal eisfrei waren und antürlich für das austerben der dinos.

ich warte seit jahren auf diese erwärmung, aber nix is. jeden sommer freu ich mich schon wenns mal 2 tage am stück 30 grad is.
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29.02.2008 15:21 Uhr von vmaxxer
 
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tjaja: und höher und höher und höher ....
Zum Glück brauch ich nur wenig Benzin ... und größtenteils Gas.
Das wird zwar auch stückchen für stückchen teuerer aber wenigstens noch nicht so extrem... Hamburg 69ct/L
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29.02.2008 16:10 Uhr von raku
 
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@jcr: Du hast schon Recht, die Ölmafia ist stark - nur: nicht immer hatten die Spekulanten, denen wir ja einen guten Teil der hohen Preise verdanken, soviel günstige Umstände wie heute.
Unter Clinton war das anders.
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29.02.2008 19:28 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
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Weg vom Öl: Jetzt noch schnell Solarzellen aufs Dach machen, und pro eingespeistes kW 59 cent bekommen.
Dann nur noch komplett mit Strom heizen und fertig.
Nie wieder Heizöl, Gas, nie wieder Kaminfeger, Heizungswartung etc.
Ich habe es ausgerechnet, es geht!!

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