28.02.08 18:58 Uhr
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Asylantrag abgelehnt - Sechs Monate altes Baby soll aus Österreich ausgewiesen werden

Aus Georgien stammt die Asylwerber-Familie, deren sechs Monate altes Baby nun ausgewiesen werden soll. Das sechs Monate alte Baby soll das Land verlassen, während die Eltern des Kindes aufgrund eines laufenden Verfahrens im Land bleiben dürfen.

Der Unabhängige Bundesasylsenat lehnte den Antrag auf Asyl für den sechs Monate alten Lukas ab. Ein Recht auf Familienleben sei kein Grund, um die Ausweisung umgehen zu können.

Da das Baby keine Aufenthaltsgenehmigung hat, hält es sich laut Gesetz illegal im Land auf. Gegen die Ausweisung des Babys hat der Anwalt der Familie bereits Beschwerde eingelegt.


WebReporter: guugle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Baby, Monat
Quelle: wien.orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2008 19:37 Uhr von Carry-
 
+3 | -1
 
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hmm: warum werden verfahren für familien eigentlich getrennt behandelt? entweder man weist die gesamte familie aus oder man lässt alle dableiben.
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28.02.2008 19:55 Uhr von Yes-Well
 
+5 | -5
 
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Wer die Sprache nicht kann muß halt raus *scherz*: Ja ich weiß das ist böse ^^
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28.02.2008 20:37 Uhr von Schiebedach
 
+3 | -2
 
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@carry-: Nee, nee; das ist doch Taktik:
Erst stellt (z.B.) Ehemann Asylantrag; in der Zwischenzeit erhalten er und seine mit ihm eingereisten Familienangehörigen Leistungen der öffentlichen Hand (der offenen Hand wäre wohl zutreffender).
Wid dieser Antrag abgelehnt, legt er (natürlich auf Staatskosten z.B. für den Anwalt) Rechtsmittel ein; solange kann nicht ausgewiesen werden. Wird die Ausweisungsverfgung rechtskräftig, stellt das nächste Familienmitglied einen eigenen Asylantrag. Inzwischen sind weitere Kinder (hier) geboren und gehen u.U. sogar zur Schule.
Auf diese Art wird eine Ausweisung/Abschiebung immer weiter hinausgezögert -ggf. sogar noch mit Einschaltung der Kirche und der Presse, weil das ja "alles schon solange" gedauert hat- bis die (inzwischen Groß-) familie nach einem Bleibe- schließlich ein Daueraufenthaltsrecht erhält.
Denn:
Wir haben es ja -leider aber nicht für unsere Staatsbürger- .
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28.02.2008 23:50 Uhr von Playa4life
 
+2 | -8
 
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fast 300 Klicks im Moment: aber nur 3 Kommentare, looool

die meisten hier haben wohl geklickt, weil sie dachten das es sich eventuell um einen Asylantrag einer türkischen Familie handelt. Aber als sie dann gelesen haben, das es sich "nur" um eine georgische Familie handelt, war natürlich die Enttäuschung groß, weil man ja mit dem Türken-Bashing nicht anfangen konnte.
Eine Mitleidsrunde für die jenige: oooooohhhhh ^^
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29.02.2008 01:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Ich behaupte mal ins Blaue dass man da gar nichts machen braucht.
Spätestens wenn die Polizei das Baby abführen will um es ins Flugzeug zu setzen, wird irgendeinem ein Licht aufgehen.
Ich behaupte einfach - das macht keiner!

Ich sag das weil mein Schulfreund Gerichtsvollzieher ist und auch einmal ein kleines Kind zwangsweise einer Mutter entziehen sollte um es dem (geschiedenen) Vater zuzuführen.
Als das Kind dann geheult und sich an die Mutter geklammert hat - hat weder er noch die Polizei das Kind mit Gewalt mitgenommen. Selbst der Richter denkt dann erneut über die Sache nach.
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29.02.2008 08:01 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+1 | -0
 
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@Carry: stell dir bitte mal folgendes Szenario vor:

Der 21jährige Sohn einer ansonsten integrierten Familie soll auf Grund von XYZ abgeschoben werden.

Würde man nun die Familie gesamt behandeln, würde es dazu führen, dass die ganze Familie ausreisen muss.
Gerecht?

;) Grüße
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29.02.2008 09:23 Uhr von vst
 
+1 | -0
 
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playa4live: da musste ich grinsen als ich deinen kommentar gelesen habe.

aber genauso isses.

huahuahua

ich bezweifle, dass das kind abgeschoben wird.
und das ist auch gut so.

was ein missgriff, ein sechs monate altes kind.

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